Änderung Familienname – Legalisierung der Heiratsurkunde

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rippl

Gast
Wer seine Ehe in Deutschland hat eintragen lassen und dies nun in Thailand auf dem Bezirksamt (zur Änderung des Familiennamens) melden will, ist gut beraten, sich nicht an die Anweisungen der thailändischen Vertretungen in Deutschland zu halten. Denn die verlangen, die Heiratsurkunde (vor der Übersetzung) zunächst durch die ausstellende Behörde beglaubigen und anschließend noch durch die Landesjustizverwaltung überbeglaubigen (und das alles dann auch noch mitübersetzen) zu lassen, was nicht nur sehr aufwendig und kostspielig sondern zudem auch völlig überflüssig ist.

Einfacher, schneller und billiger ist folgender Weg:

  • Heiratsurkunde (am besten die internationale, da hier der Ehename vermerkt ist) ins Thailändische übersetzen lassen(ohne Beglaubigung etc.)
  • Übersetzung und Heiratsurkunde auf die deutsche Botschaft in Bangkok zur Beglaubigung der Übersetzung geben (ca. 2 Tage, ca. 400 Baht)
  • Beglaubigung der Übersetzung durch das thailändische Außenministerium in Bangkok legalisieren lassen (2 Tage 200 Baht oder sofort für 400 Baht)[wird von der thailändischen Botschaft zusätzlich zu obigen Schritten ebenfalls verlangt]
  • mit diesem Dokument auf dem zuständigen Bezirksamt in Thailand einen neuen Personalausweis beantragen
  • mit dem neuen Personalausweis auf der Passbehörde im thailändischen Außenministerium eine Änderung des Familiennamens im Reisepass vornehmen lassen

Nach Abschnitt 8 (Einträge des Familienstandes) Art. 17 auf S. 104 der thailändischen Verwaltungsordnung genügt übrigens die Beglaubigung der Übersetzung "durch das Außenministerium oder eine thailändische Auslandsvertretung oder eine Vertretung des betreffenden Landes" (hier also die deutsche Botschaft in Thailand). Wer das versuchen will, kann die Verordnung über skiesow@yahoo.com (www.thailaendisch.de) anfordern.

Beachten werden sollte, dass die thailändischen Behörden keine Doppelnamen anerkennen – Frauen haben jedoch seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Ihren Geburtsnamen nach der Eheschließung beizubehalten, was in diesem Falle natürlich auch in Deutschland so gemeldet sein muss.

Weitere Fragen beantwortet gerne unser Büro im Sukon Court in Bangkok, Tel. 0066-2-6339988, wo man auf die Übersetzung der Heiratsurkunde übrigens warten kann (Kosten 1.000 Baht)

Ausführliche Informationen zu Eheschließungen zwischen Deutschen und Thailändern gibt´s unter http://www.thailaendisch.de/pdf/merkblatt.pdf
 
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Elia

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Haben gerade von einer Freundin meiner Frau einen Anruf
bekommen und erfahren dass das Ganze auch ohne
internationaler Heiratsurkunde,Apostille vom Regierungs-
präsidium,Überbeglaubigung der thail. Botschaft in Berlin
usw. funktioniert.Sie und ihr Mann sind einfach mit der
drei Jahre alten original Heiratsurkunde in BKK zum
Übersetzen und danach sofort zum Büro der konsularischen
Abteilung des Aussenministeriums in der Caengwattana Road
gegangen.Haben damit sofort ihren Beglaubigungsstempel fürs
Amphöö zu Hause bekommen.So einfach kann`s auch geh`n

Gruss,Elia
 
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rippl

Gast
Super, wenn´s so einfach ging. Würde allerdings gegen die Verordnung des thailändischen Außenministeriums verstoßen. Die lautet, dass Übersetzungen, die in einer anderen Sprache als Englisch gefertigt wurden, durch die Botschaft des zuständigen Landes „vorbeglaubigt“ werden müssen. Leuchtet ja auch ein: Niemand wird erwarten, dass man auf dem Außenministerium alle Sprachen spricht und so die Richtigkeit von Übersetzungen in einer anderen als der englischen Sprache verifizieren kann ...
 
K

Kali

Gast
Kleine Anekdote am Rande:

Als meine Frau und ich (+ 1 Zeugin) im Dez. 2002 zur Namensänderung auf'm Ampö: in Ban Tab Kung waren, wär's fast nichts geworden mit der Namensänderung.
Die Beglaubungsstempel des Aussenministeriums enthielten nur englischen Text - und den konnte der Gute nicht lesen ;-)
 
C

CNX

Gast
Hallo rippl,

einen Vorteil, insbesondere zum Zeitaufwand sehe ich nicht. Denke aber, dass dies gegen entsprechende Gebühr auch von euch erledigt wird.

Die Vorschriften, nach denen die Auslandsvertretungen arbeiten sind nicht willkürlich, sondern vom thail. Aussenministerium vorgegeben.

Die Auslandsvertretungen verlangen nicht nur diese Papiere, sondern prüfen diese auch im Detail. Es gibt genug Probleme mit Übersetzungen aus Thailand, in denen z.B. der Nachnamen falsch ist.

Frauen haben jedoch seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Ihren Geburtsnamen nach der Eheschließung beizubehalten,
Hierzu gibt es noch kein Gesetz. Bitte hierzu den Beweis !!
Aber bitte im Detail - die Aussage das ein Botschafter oder Generalkonsul in D keine Ahnung haben, lasse ich nicht gelten.

Gruss
C N X
 
R

rippl

Gast
CNX" schrieb:
Die Vorschriften, nach denen die Auslandsvertretungen arbeiten sind nicht willkürlich, sondern vom thail. Aussenministerium vorgegeben.C N X
Natuerlich arbeiten die Auslandsvertretungen nach Vorschriften, und die kommen vom Aussenministerium -- liegt mir fern, das zu bestreiten. Das beschriebene Procedere bleibt allerdings auch dann noch sinnlos, weil ueberfluessig.

CNX" schrieb:
Die Auslandsvertretungen verlangen nicht nur diese Papiere, sondern prüfen diese auch im Detail.C N X
Die Pruefung kann auch auf der deutschen Botschaft in Bangkok erfolgen -- mehr hatte ich nicht gesagt. Weiss also noch nicht ganz, worauf du hiermit hinaus willst.

CNX" schrieb:
Frauen haben jedoch seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Ihren Geburtsnamen nach der Eheschließung beizubehalten,
Hierzu gibt es noch kein Gesetz. Bitte hierzu den Beweis !!
Aber bitte im Detail - die Aussage das ein Botschafter oder Generalkonsul in D keine Ahnung haben, lasse ich nicht gelten.C N X
Aufgrund einer Verfassungsklage wurde im August 2003 das Gesetz, welches Frauen verpflichtete, den Familiennamen des Mannes anzunehmen, abgeschafft -- also gibt es kein Gesetz, das Frauen explizit erlaubt, ihren Familiennamen zu behalten. Den Runderlass hierzu habe ich auf Thailaendisch vorliegen, wenn´s interessiert.

Und wie kommst du zu der Vermutung, ich wuerde so billige "Argumente" wie "der Botschafter und der Generalkonsul haben keine Ahnung" auffahren? Habe ich mich in der Vergangenheit mit aehnlich proletenhaftem Stammtischgewaesch hervorgetan?
 
C

CNX

Gast
rippl" schrieb:
Die Pruefung kann auch auf der deutschen Botschaft in Bangkok erfolgen -- mehr hatte ich nicht gesagt. Weiss also noch nicht ganz, worauf du hiermit hinaus willst.
Deine Betonung liegt auf kann. Hier ist es ein muss. Und die Botschaft macht dies um es mal vorsichtig zu sagen, recht lässig.

Aufgrund einer Verfassungsklage wurde im August 2003 das Gesetz, welches Frauen verpflichtete, den Familiennamen des Mannes anzunehmen, abgeschafft -- also gibt es kein Gesetz, das Frauen explizit erlaubt, ihren Familiennamen zu behalten. Den Runderlass hierzu habe ich auf Thailaendisch vorliegen, wenn´s interessiert.?
Diesen Runderlass schicke mir bitte, oder stelle ihn hier rein.

Und wie kommst du zu der Vermutung, ich wuerde so billige "Argumente" wie "der Botschafter und der Generalkonsul haben keine Ahnung" auffahren? Habe ich mich in der Vergangenheit mit aehnlich proletenhaftem Stammtischgewaesch hervorgetan?
Hast Du aber schnell vergessen.

Wer etwas anderes behauptet, kennt sich schlicht mit den geltenden Gesetzen nicht aus -- auch wenn dies der Generalkonsul in Frankfurt oder der Botschafter in Berlin sein sollte.
Gruss
C N X
 
R

rippl

Gast
CNX" schrieb:
Und wie kommst du zu der Vermutung, ich wuerde so billige "Argumente" wie "der Botschafter und der Generalkonsul haben keine Ahnung" auffahren? Habe ich mich in der Vergangenheit mit aehnlich proletenhaftem Stammtischgewaesch hervorgetan?
Hast Du aber schnell vergessen.

Wer etwas anderes behauptet, kennt sich schlicht mit den geltenden Gesetzen nicht aus -- auch wenn dies der Generalkonsul in Frankfurt oder der Botschafter in Berlin sein sollte.
Wenn ich spitzfindig sein darf: Natuerlich koennen sich auch die Herren (oder Damen) Botschafter und ihresgleichen irren oder schlecht informiert sein. Obiges Zitat ist aber leider aus dem Zusammenhang gerissen -- ich hatte seinerzeit einen Beleg fuer die Unrichtigkeit einer Behauptung angeboten, die sich als von offizieller Stelle (Botschaft oder Konsulat) abgesegnet darzustellen versuchte. Oder um es etwas bildhafter zu machen: Was z.B., wenn "der Generalkonsul in Frankfurt oder der Botschafter in Berlin" behaupten sollte, thail. Frauen duerften nach wie vor nur den Familiennamen des Mannes annehmen, ihren Geburtsnamen nach der Eheschliessung also nicht behalten?
 
C

CNX

Gast
Hallo rippl,

habe keine Lust auf Deine Spitzfindigkeiten einzugehen.

Zeige mir bitte den Erlass oder gebe mir die amtliche Bezeichnung und Kennung.


Gruss
C N X
 
W

waanjai

Gast
Das Thema "Entscheidung des Thailändischen Verfassungsgerichts in Sachen Ehenamen" scheint ja immer noch virulent zu sein ;-)

Deshalb (und weil frühere Links nicht mehr funktionieren) noch einmal der Originalbericht der Zeitung The Nation, die in Bangkok erscheint.
Es wird ersichtlich, dass der Generalsekretär des Verfassungsgerichts (Nopadol Hengcharoen) explizit gesagt hat, dass der Spruch des Verfassungsgerichts unmittelbar geltendes Recht sei. Gesetzestechnisch würde man in D sagen: Der Artikel 12 des Nachnamen-Gesetzes aus dem Jahre 1962 wurde gestrichen; die früher geltende Regelung (aus dem Jahre 1913) wieder in Kraft gesetzt. Deshalb bedürfte es keiner weiteren gesetzlichen Regelung. Das Urteil war nach einer Normkontrollklage des Thailändischen Office of the Ombudsman ergangen.

Der Artikel berichtet ferner, dass zum Zeitpunkt des Urteils ebenfalls zwei parlamentarische Initiativen (eine davon von der Regierungspartei) zur Änderung des Artikel 12 auf dem Weg gebracht waren. Mag gut sein, dass die Regierung nach dem Urteil des Verfassungsgerichts gesagt hat, man wolle nun das ganze Gesetz unter Berücksichtigung dieser Entscheidung des Gerichts ändern.

Vielleicht könnte man kurz beim Ombudsman oder beim Verfassungsgericht recherchieren, was Sache ist.

Habe selbst von einigen Thais gehört, dass Frauen nun auch unter ihrem Mädchennamen "heiraten könnten".
Grüsse nach Bangkok !

Hier der komplette Artikel aus The Nation vom 6. Juni 2003:

"LANDMARK SURNAME VERDICT: Women free to keep name
Published on Jun 6, 2003

Constitution Court repeals Article 12 of 40-year-old Surname Act for ´violating charter´

After four decades of inequality, married women were yesterday emancipated from a legal obligation to suppress their own identity and assume their husband´s surname.

In a landmark verdict, the Constitution Court ruled the legal clause on married women´s surnames unconstitutional and ordered it repealed.

The majority verdict stated that Article 30 of the Constitution enshrined gender equality and condemned any forms of discrimination based on gender and individuality. Addressing the issue of spousal surnames, it said the Office of the Ombudsman had petitioned for a judicial review of Article 12 of the 1962 Surname Act.

The article stipulates the mandatory adoption of a husband´s surname upon marriage, a legal clause that the petition said might violate the charter´s provision.

Of the 15 presiding judges, 13 found the clause to have violated the Constitution.

They said that when the law was first enacted in 1913, married women were not obliged to change their surname.

Article 12 was introduced some five decades later by lawmakers who reasoned that it would promote the institution of the family, according to the verdict.

"The rationale behind the enactment of Article 12 was unjustified, however. The legal clause has for years deprived married women of their right to individuality. There is no justification to usurp the individuality of any women under any pretext," the verdict said.

Representing the minority opinion, two judges said they found no constitutional violations as the enforcement of Article 12 was based on Thai family traditions.

They also said Article 12 did not violate women´s rights to individuality as it allowed the option of using co-surnames.

Commenting on the verdict, court secretary-general Nopadol Hengcharoen said the ruling will take immediate effect and that marriage registrars will, from today, no longer have a mandate to force a woman to adopt her husband´s surname.

"Married women are empowered to revert back to their maiden name, if they so chose," he said.

Children will be entitled to choose the surname of either of their biological parents, he added.

The verdict dealt exclusively with the issue of spousal surnames and did not cover name titles, he said. Hence, married women are still obliged to be addressed as Mrs.

Prior to the announcement of the verdict, the House had scheduled to deliberate two draft amendments to repeal Article 12. One was sponsored by government MP Sansanee Nakpong and the other by opposition member Anchalee Wanit.

Leading personalities showed a mixed reaction to the verdict and most remained divided along the gender line.

Women applauded the court´s decision while men expressed concern about its impacts on the institution of the family.

Bangkok´s Bang Rak district chief Worapoj Inthurak said a married couple with different surnames was unlikely to be as close as one sharing a family name.

Women´s rights advocates, including Tisha na Ranong, said the verdict was a giant step towards sustained gender equality.

"Women still face a long legal battle to ensure their inalienable rights. The next move is to include spousal rape as a criminal violation," Tisha said.

Supon Thanukrit,

Benjawan Somsin

THE NATION"

Erneuter Versuch, einen Link zu setzen:
Original-Bericht The Nation
 
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rippl

Gast
Freut mich, dass es noch gut informierte Zeitgenossen gibt. Der versprochene Runderlass wird morgen nachgeliefert. Vielleicht gibt dann auch CNX seine aggressive und undifferenzierte Haltung auf.
 
R

rippl

Gast
Hier also wie versprochen der Runderlass zu der Entscheidung des Verfassungsgerichts, Frauen nicht laenger zu zwingen, mit der Eheschliessung den Familiennamen des Mannes anzunehmen (2 Seiten).




Hoffe, das Thema ist damit ein fuer alle Mal gegessen.

Beste Gruesse
 
Conny Cha

Conny Cha

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@rippl

die geposteten Bilder kann man nicht sehen. Da ist wohl was schief gelaufen ?

Gruss
Conny Cha
 
C

CNX

Gast
Hallo,

hatte angekündigt die Sache zu klären und mich zu melden.
Hat leider etwas länger wie erwartet gedauert. Hatte auch mit Sebastian hierüber gesprochen.

Wollte ursprünglich hier eine amtliche Übersetzung des Erlasses bekommen. Leider wollte sich keiner mit "solchen Sachen" beschäftigen. Die Arbeit für etwas, was nicht amtlich oder gesetzmäßig ist, wollte sich keiner machen.

Habe mir daher eine, wenn auch etwas "holprige" Übersetzung aus Thailand besorgt. Bitte zwei oder dreimal lesen, dann wird es verständlicher.

Fakt ist, dieser Erlass ist eine Übergangsregelung. Wie bereits gesagt wird derzeit an einer Gesetzesvorlage gearbeitet welche dann vom Parlament zum Zweck eines neuen Gesetzes verabschiedet werden muss.

Dieser Erlass hat, da er kein Gesetz ist und hier in D nicht publiziert ist und wird, keine Gültigkeit. Für die deutschen Behörden gilt nur, was offizell durch die thailändischen Behörden bekannt gegeben wird. Die Antwort auf die Fragen nach dem Namensrecht bei Eheschließung in D dürften somit beantwortet sein.

Sollte jemand in Thailand heiraten und von der Möglichkeit des Erlasses Gebrauch machen - Mädchenname bei Eheschließung bzw. Namensänderung - ist noch immer unklar, wie die deutschen Behörden und die thail.Botschaft bzw. das thail. Konsulat darauf reagieren werden.

Hier ist der Link zum Erlass.

Gruss
C N X
 
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waanjai

Gast
Hallo CNX - vielen Dank dafür, dass der erläuternde Erlass des thailändischen Innenministeriums nun auch - in deutscher Sprache - in Deutschland bekannt ist. Wird wohl auch seine Auswirkungen in Thailand haben (über Hinweise der Verwandten etc.) :-)

Wenn sich nun aber das Thailändische Außenministerium weigert, den Beschluß des Thailändischen Verfassungsgerichts und den Umsetzungserlaß des Thailändischen Innenministeriums den thailändischen Auslandsvertretungen offiziell mitzuteilen, dann wirft dies natürlich ein äußerst schlechtes Licht auf das Verfassungsverständis des Thailändischen Außenministers. Kontakte zum thailändischen Außenminister sollten hier eigentlich hilfreich sein - oder ?

Deine Meldung dürfte jedoch schon ausreichend sein, die thailändischen Frauenrechtsorganisationen und auch den thailändischen Ombudsman (Bürgerbüro) zu alamieren. Vielleicht kann ja Herr Kiesow 'mal einen Brief an den Ombudsman schreiben?

Zumindest haben nun all diejenigen thailändischen Frauen, die in Deutschland bei ihrer Eheschließung nach deutschem Recht ihren Geburtsnamen als Name nach der Eheschliessung wählen, die allerbesten Karten - IN THAILAND!
Denn der Erlaß des Innenministeriums sagt ja gerade, dass der Urteilsspruch des Thailändischen Verfassungsgerichts unmittelbar geltendes Recht sei.
 
C

CNX

Gast
waanjai" schrieb:
Wenn sich nun aber das Thailändische Außenministerium weigert, den Beschluß des Thailändischen Verfassungsgerichts und den Umsetzungserlaß des Thailändischen Innenministeriums den thailändischen Auslandsvertretungen offiziell mitzuteilen, dann wirft dies natürlich ein äußerst schlechtes Licht auf das Verfassungsverständis des Thailändischen Außenministers. Kontakte zum thailändischen Außenminister sollten hier eigentlich hilfreich sein - oder ?
Hallo Wannjai,

Das Außenministerium wird nur das offizell mitteilen, was Gesetz ist. Dieser Erlass ist eine Übergangsregelung um dem Urteil des Verfassungsgerichtes nachzugehen. Es wird ja an einer Gesetzesvorlage gearbeitet welche dann in geltendes Recht, gemäß den Vorgaben des Verfassungsgerichtes, umgesetzt werden soll. Da helfen auch gute Kontakte zum Aussenminister nicht.

Das sehen die Auslandsvertretungen hier ebenso.

Gruss
C N X
 
M

martinus

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@ CNX

Danke für Deine Mühe!
 
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Bukeo

Gast
Elia" schrieb:
Haben gerade von einer Freundin meiner Frau einen Anruf
bekommen und erfahren dass das Ganze auch ohne
internationaler Heiratsurkunde,Apostille vom Regierungs-
präsidium,Überbeglaubigung der thail. Botschaft in Berlin
usw. funktioniert.Sie und ihr Mann sind einfach mit der
drei Jahre alten original Heiratsurkunde in BKK zum
Übersetzen und danach sofort zum Büro der konsularischen
Abteilung des Aussenministeriums in der Caengwattana Road
gegangen.Haben damit sofort ihren Beglaubigungsstempel fürs
Amphöö zu Hause bekommen.So einfach kann`s auch geh`n

Gruss,Elia
ging heute bei uns noch einfacher.
Wir hatten eine 16 Jahre alte Heiratsurkunde, von der thail. Botschaft in Bonn übersetzt und abgestempelt.
Damit sind wir heute einfach mal auf das Amphoe Sansai (CM) und haben die Ehe registriert. In 30 min. war das Tabien Ban geändert und in weiteren 10 min. hatten wir eine neue ID-Card für meine Frau.

Keine Überbeglaubigung, keine Übersetzung der Heiratsurkunde durch die deutsche Botschaft - also rein gar nichts!
Ist wirklich ein Super-Amphoe - bisher ging alles recht einfach.
 
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