(ist natürlich kpl. OT -
ebenso wie die meisten anderen Beiträge der letzten Tage)
Das Wissen, das dies alles auf die Wühltisch-Halde kommt,
naja,
wenns niemanden stört, dann machen wir mal weit ON TOPIC.
Älter werden in Thailand, gepflegt werden in Thailand,
ist natürlich auch eine Frage der Pflegekräfte.
Bei den th. Krankenschwestern, die ja eine richtige und gewissenhafte Ausbildung durchlaufen haben,
gabs neulich Proteste,
weil die Menge an Arbeit, mittlerweile dreimal soviele neue Krankenschwester benötigen würde.
https://www.thaivisa.com/forum/topic/982606-thai-health-min-scrambles-following-nurse-protest/
Die kommen aber nicht.
(Save Nurse Patient - Patientenschutz für den Pflegefall, der nun unter die Räder kommt)
The Cabinet’s May 9 dismissal of a ministry proposal to add 10,992 more civil service positions for nurses sparked outrage among temporarily employed nurses and threats to resign in protest.
Stattdessen müssen viel zu wenig Krankenschwester mittlerweile eine Arbeitsmenge bewältigen,
was nur funktioniert,
wenn man gewissermassen zum "Pfusch" gezwungen wird,
indem man nur noch oberflächlich, schnell schnell macht,
was gegen den Ehrencodex des Schwestern ist.
Dem gegenüber steht eine Verwaltung, die sagt,
dass die Thais nur noch die Versorgung bekommen,
die sie sich auch leisten können,
es nutzt nix, hohe Standards aufrecht zu halten,
die in einem ausgewogenen Haushalt nicht finanzierbar sind.
(das Militär hat viel zu lange auf die Erneuerung ihrer Ausstattung verzichtet,
das ist jetzt wichtiger, als die Alten-Last unnütig zu päppeln und zu nähren.)
So wird die demographische Entwicklung, mit immer mehr alten Menschen,
immer mehr eine Last für die Gesellschaft,
doch anders wie in Deutschland,
wo die Jugend durch eine Politik der alten eingeschüchtert in die vorgesehende Rolle schlüpft,
so sie denn in Deutschland bleibt,
so anders läuft es in Thailand.
Hier wirkt eine immer agressivere Jugend auf die älteren ein,
was viele ältere Thais zu spühren bekommen,
die nach 20 Jahren Deutschland, ihren Lebensabend in den, von ihren bezahlten 4 Wänden, in Thailand,
im Kreis ihrer Angehörigen verbringen wollen.
So stellt sich nach spätestens 4 Monaten heraus, das der Flug nach Thailand, ohne Rückflugticket ein Fehler war,
weil sich die Bande von Angehörigen als undankbare, gierige Abzocker heraus stellen,
die nach Monaten, von Abklopfversuchen, die letzten Geldreserven der Rückkehrerin für unsinnige Geschäfte zu ziehen,
plötzlich der Todesstoss von den "Kindern" kommt,
die sich an Schmuck und Goldbeständen bedienen wollen,
frei nach dem Motto, das brauchst Du doch nicht mehr, wenn Du tot bist,
Du hast Dein Leben gehabt, jetzt sind wir dran,
Da wird der Verstand der alten Thai plötzlich hellwach, und sie sagt sich,
seh zu, dass Du schnell wieder nach Deutschland kommst, und sei vorsichtig, was Du hier isst,
der Meute kann man nicht mehr vertrauen.
Zurück zur Politik,
um das schnellere Ableben der Alten zu beschleunigen,
hat man sich Aktionen überlegt,
die Situation auf dem Altenpflegesektor weiter zu verschärfen.
Dazu gehört es, die noch vorhandenen illegalen ausländischen Pflegekräfte aus dem Land zu jagen,
indem man das Gesetz dahingehend geändert hat,
dass der Arbeitgeber, der zB. eine Burmesin beschäftigt,
die die kranke alte Mutter pflegt,
nun ins Gefängnis kommt, wenn er nicht unverzüglich eine Strafe von 10.000 Euro bezahlen kann.
Das zeigt Wirkung, woher die 10.000 EUR nehmen,
da denken die Leute eher an einen Treppensturz der Pflegeperson,
als sich durch die denunzierfreudige Nachbarschaft vorführen zu lassen.
Also heisst die Devise,
illegale Pflegekraft kommt weg, und danach der Pflegefall.
Hier geht man dann thaispezifisch vor, was dann auch später, für die Beseitigung des Pflegefalls gilt.
Man setzt die Burmesin ins Auto, fährt mit ihr 1 Stunde kreuz und quer durch die gegend rum, dass sie die Orientierung verliert,
und setzt sie anschliessend irgendwo aus.
Die Folge sind massenhaft ausgesetzte Leute, die orientierungslos herumirren,
bis sie sich entweder bei der Polizei melden, oder bis sonstwas mit ihnen passiert.
Hunderte Migranten im Stich gelassen

Bangkok – Über 500 Migranten wurden von ihren Arbeitgebern im Stich gelassen,
weil sie schärfere Strafen in Bezug auf die illegale Anstellung von ausländischen Arbeitnehmern fürchten.
Offensichtlich haben die Arbeitgeber ihre Leute einfach auf der Straße ausgesetzt.
So wurden insgesamt 143 kambodschanische Arbeiter in mehreren Provinzen aufgegriffen
und dann nach Sa Kaeo gebracht. Von dort wurden sie über die Grenze nach Kambodscha abgeschoben.
In Mae Sot begaben sich über 400 nicht registrierte Migrantenarbeiter nach Burma, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren oder keine Arbeit mehr finden.
Viele Migranten meldeten sich auch bei der Ausländerbehörde mit dem Begehren, in die Heimat zurückkehren zu wollen.
Wenn Arbeitgeber Migrantenarbeiter illegal anstellen,
so sind seit Ende Juni Strafen in Höhe von 400.000 Baht bis 800.000 Baht fällig.
Jetzt beginnt damit für die Pflegefälle die letzte Stunde,
denn wer soll sie pflegen, wenn die illegale Kraft nicht mehr da ist,
die undankbaren Enkelkinder vielleicht ?