Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

Diskutiere Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo Leute, nach erfolgreicher Einbürgerung muss ja die "neue" Deutsche ihre thailändische Staatsangehörigkeit ablegen. Wie genau muss sie...
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Pustebacke

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Hallo Leute,

nach erfolgreicher Einbürgerung muss ja die "neue" Deutsche ihre thailändische Staatsangehörigkeit ablegen.
Wie genau muss sie dieses tun?
Reicht ein Schreiben an die Botschaft aus oder gibt es sogar geeignete Formulare dafür?

Danke für Eure Hilfen

mfg
pustebacke
 
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Schulkind

Gast
Pustebacke" schrieb:
Hallo Leute,

nach erfolgreicher Einbürgerung muss ja die "neue" Deutsche ihre thailändische Staatsangehörigkeit ablegen.
Wie genau muss sie dieses tun?
Reicht ein Schreiben an die Botschaft aus oder gibt es sogar geeignete Formulare dafür?

Danke für Eure Hilfen

mfg
pustebacke
Schau mal in diesen Link, da steht alles.
Seite 26 ansteuern

http://www.beepworld.de/members/pungparamee/deutscherpass.htm

Leider konnte ich auch von dieser Seite nichts über die Kosten erfahren, das wäre aber der Punkt den man wissen sollte.

zur Ergänzung:

ich erwarte in den nächsten Tagen Antwort von der Migrantionsstelle, habe von da Infos angefordert.

Wenn ich näheres Erfahren sollte werde ich es Dir per PM wissen lassen.

Bei überschlägiger Rechnung bin ich pro Person auf gesamt circa 8000 € gekommen.

Mit Übernachtung, auch Zeuge in DE
Flug, da persönliches Erscheinen in TH
Hotelkosten in TH
Anwaltskosten, da Rechtsbeistand Pflicht circa 90.000 Bath
Die nötigen Papiere in vielfacher Kopie - beglaubigt -
eine Unmenge an Fotos, selbst von Verwandeten -----
jedenfall eine Unmenge an Geld und so weiter.
Zeit bis zum endgültigen Entscheid in TH 3 Jahre.

Deutscher zu werden ist nicht teuer 245 €, aber Ablegen geht ins Geld.

Oder einfach sagen -- ich bin keine Thai mehr --- . basta. :wink:

Hatte schon vor langer Zeit einen Tread angestossen, nur kam keine Antwort, nicht einmal ein Hinweis wie´s geht. Auch in diesem Forum sind einige die die Prozedur mit ihrer Frau schon gemacht haben, Fehlanzeige. Auch bei einem Dolmetscher von dem ich definitiev weis das eine Einbürgerung war, kam nur schweigen. Nicht einmal eine Antwort das gelesen wurde.
Versteh ich nicht, mus ein grosses Geheimnis sein wenn man wechseln will.


Gruss, -------------------- >>
 
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Pustebacke

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Das kann doch nicht wahr sein. :zorn:

Was muss man alles machen, damit man die thailändische Staatsangehörigkeit verliert?

Die Ausbürgerung

Fordern Sie zunächst die notwendigen Formulare bei dem Frankfurter Konsulat an. Thai Honorary Consulate-General, Kennedyallee109 , 60311 Frankfurt/Main,Tel.069-698680. Dazu müssen Sie einen mit 1,44€ frankierten (A 4) Rückumschlag belegen. Nach dem Erhalt ihres frankierten Rückumschlags wird die Botschaft oder das Konsulat ihnen folgende Unterlagen zusenden:



2.1 Antragsbogen

2.2 Lebenslaufbogen

2.3 Befragungsbogen

2.4 Zeugenbefragungsbogen



Nachdem Sie die Unterlagen bekommen, füllen Sie bitte die Unterlagen Nr. 2.1-2.3 mit ihren Angaben vollständig aus. Nr. 2.4 muss von einem thailändischen Zeugen vollständig ausgefüllt werden, der ihren Geburtsort und das Sie die thailändische Staatsbürgerschaft besitzen, bestätigen kann!

Der/die Antragsteller/in muss bereits komplett in den deutschen Staatsverband eingebürgert sein (durch die Aushändigung einer deutschen Einbürgerungsurkunde). Die Einbürgerungsurkunde muss mit dem Antrag auf die Entlassung vorgelegt werden. Damit wird vermieden, dass der/die Antragsteller/in staatenlos wird!



Erforderliche Dokumente, die zu den Unterlagen 2.1-2.4 eingereicht werden müssen!
und wie gehts dann genau weiter?
So richtig schlüssig ist mir das nicht! Auch wenn man die o.g. Seite durch liest.
 
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UAL

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@ Pascal, :-)

interessante Problematik, mit der ich mich bislang überhaupt nicht beschäftigt habe. Deshalb jetzt auch ein paar dumme Fragen:

- muss man wirklich seine ursprgl. Staatsbürgerschaft ablegen? es gibt doch etliche Leute, die zwei und mehr Staatsbürgerschaften haben.

- könnte es nicht reichen, seinen/ihren Ausweis/Pass an die Botschaft zwecks Vernichtung einzureichen (reicht wohl nicht, wenn ich das vor Dir eingestellte Formular so lese)?

Bei den auflaufenden Kosten von ca. 8000 € würde ich überlegen, ob man die nicht andersweitig investieren kann und Thai bleibt :ohoh:
 
S

Schulkind

Gast
UAL" schrieb:
- muss man wirklich seine ursprgl. Staatsbürgerschaft ablegen? es gibt doch etliche Leute, die zwei und mehr Staatsbürgerschaften haben.

- könnte es nicht reichen, seinen/ihren Ausweis/Pass an die Botschaft zwecks Vernichtung einzureichen (reicht wohl nicht, wenn ich das vor Dir eingestellte Formular so lese)?

>>> die zwei und mehr Staatsbürgerschaften haben. <<<

Bei Kindern die hier oder in TH geboren sind können die doppelte Staatsbürgerschaft erwerben. Das hatten wir schon einmal.

Bei Zugewanderten gehts nicht. Die müssen sich entscheiden ob DE oder TH, beides nein.
Es gibt aber da eine Lücke : wenn man ( Frau ) in TH grosse Werte verliert, oder wirklich extreme Verluste drohen macht der deutsche Staat eine Ausnahme.

http://www.stadt-koeln.de/imperia/md/content/pdfdateien/pdf/60.pdf

Ein Link zur Doppelstaatlichkeit

Zitat aus dem Gesetz :

Das Gesetz ab 1. Januar 2000

Deutsche/r durch Geburt

Wie bisher gilt der Grundsatz: Ein Kind wird mit der Geburt Deutsche oder Deutscher, wenn zumindest ein Elternteil deutscher Staatsangehöriger ist (Abstammungsprinzip).

Ab 1. Januar 2000 gilt zusätzlich das Geburtsrecht. Ab diesem Zeitpunkt werden in Deutschland geborene Kinder von ausländischen Eltern mit der Geburt automatisch Deutsche, wenn ein Elternteil sich bei der Geburt seit mindestens acht Jahren dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland aufhält und eine Aufenthaltsberechtigung oder seit mindestens drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis hat.

Diese Kinder werden mit Geburt deutsche Staatsangehörige – mit allen Rechten und Pflichten. Zusätzlich erwerben sie durch Geburt zumeist die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern.

Das „Optionsmodell“

Personen, die nach dem Geburtsrecht Deutsche werden und gleichzeitig die Staatsangehörigkeit ihrer Eltern erwerben, müssen sich nach der Volljährigkeit bis zum 23. Lebensjahr für eine Staatsbürgerschaft entscheiden:

*
* Erklären sie, dass sie die ausländische Staatsangehörigkeit behalten wollen, verlieren sie die deutsche. Gleiches gilt, wenn sie bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres gar keine Erklärung abgeben.
* Entscheiden sie sich für die deutsche Staatsangehörigkeit, so müssen sie grundsätzlich bis zum 23. Lebensjahr nachweisen, dass sie die andere Staatsangehörigkeit verloren haben.
Ist eine Aufgabe der anderen Staatsangehörigkeit nicht möglich oder zumutbar, kann Mehrstaatigkeit hingenommen werden. Dann muss spätestens bis zum 21. Lebensjahr eine Beibehaltungsgenehmigung beantragt sein, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist, ob ein Verfahren zur Entlassung aus der anderen Staatsangehörigkeit nicht doch noch erfolgreich sein könnte.

Die jungen Menschen werden mit Volljährigkeit von den Behörden über das Optionsmodell informiert.

Übergangsregelung für Kinder

Kinder bis zu 10 Jahren haben ab dem 1. Januar 2000 einen besonderen Anspruch auf Einbürgerung, der den Voraussetzungen des neuen Geburtsrechts entspricht:

*
* Bis zum 31. Dezember 2000 muss ein Antrag auf Einbürgerung gestellt werden.
* Das Kind hat am 1. Januar 2000 das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet.
* Das Kind ist in Deutschland geboren.
* Zum Zeitpunkt der Geburt hat sich ein Elternteil seit mindestens acht Jahren rechtmäßig in Deutschland aufgehalten und hatte eine Aufenthaltsberechtigung oder seit mindestens drei Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis.
Der Status des rechtmäßigen und unbefristeten Aufenthalts der Eltern muss nicht nur bei der Geburt, sondern auch noch bei Einbürgerung des Kindes vorliegen.

Auch für diese Kinder gilt mit der Volljährigkeit das Optionsmodell.

Deutsche/r durch Einbürgerung

Der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit ist für die dauerhaft in Deutschland lebenden Ausländer die Einbürgerung. Im Unterschied zum Geburtsrecht erfolgt die Einbürgerung nicht automatisch, sie muss beantragt werden.

Die gesetzlichen Regeln über die Ermessenseinbürgerung bleiben im Wesentlichen unverändert. Verbessert wurde die Anspruchseinbürgerung nach dem Ausländergesetz.

Anspruchseinbürgerung nach dem Ausländergesetz

Der Anspruch auf Einbürgerung hat ab dem 1. Januar 2000 folgende wesentlichen Voraussetzungen:

*
* acht Jahre rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland
* Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsberechtigung
* Bekenntnis zum Grundgesetz
* keine verfassungsfeindlichen Betätigungen
* in der Regel Sicherung des Lebensunterhaltes ohne Sozial- oder Arbeitslosenhilfe
* Straflosigkeit, ausgenommen Bagatelldelikte
ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

Mehrstaatigkeit

In der Regel muss die ausländische Staatsangehörigkeit aufgegeben werden. Ausnahmen gelten wie bisher, wenn die Staatsangehörigkeit nicht oder nur unter besonderen Schwierigkeiten aufgegeben werden kann. Neue oder erweiterte Ausnahmen gelten unter anderem

*
* für ältere Personen, wenn die Entlassung aus der ausländischen Staatsangehörigkeit auf unverhältnismäßige Schwierigkeiten stößt,
* für anerkannte Flüchtlinge,
* bei unzumutbaren Bedingungen für die Entlassung aus der ausländischen Staatsangehörigkeit (unter anderem zu hohe Entlassungsgebühren oder entwürdigende Entlassungsverfahren) und
bei erheblichen Nachteilen insbesondere wirtschaftlicher oder vermögensrechtlicher Art.

Für den Regelanspruch auf Einbürgerung von Ehegatten Deutscher gelten die gleichen Ausnahmen.

Ende Zitat :

Sollte es soweit sein, werde ich mich auf den vorletzten Punkt berufen.
Meine Bitte; wer etwas dazu weis sollte es ins Forum stellen, damit alle die sich mit dem Gedanken tragen, einen Antrag ins Auge zu fassen zu unterstützen.


Gruss, ------------- >>
 
phi mee

phi mee

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Ist ja wohl im wesentlichen auch eine Frage der Witwenrente wenn die Mia später mal wieder nach LOS geht.
Wie große ist denn der Unterschied, und ist es auch unterschiedlich wenn sie in D. bleibt? :nixweiss:


:wink: phi mee
 
A

Antonio_Swiss

Gast
jetzt mal ne ganz dumme Frage: wenn jetzt meine Mia ihre thail. Staatsangehörigkeit aufgibt (infolge Einbürgerung) und wir dann in 20 Jahren nach LOS auswandern wollen um unseren Lebensabend zu geniessen, kann es dann sein dass es Probleme gibt? Braucht sie dann auch ein Visum??? und dann noch die Frage: wer kontrolliert eigentlich, ob eine neueingebürgerte Person tatsächlich ihre alte Staatsangehörigkeit aufgibt? Kann mir duraus vorstellen, dass da einige sind, die doppelspurig fahren...
 
S

Schulkind

Gast
phi mee" schrieb:
Ist ja wohl im wesentlichen auch eine Frage der Witwenrente wenn die Mia später mal wieder nach LOS geht.
Wie große ist denn der Unterschied, und ist es auch unterschiedlich wenn sie in D. bleibt? :nixweiss:


:wink: phi mee

Wenn sie als Deutsche nach TH geht ist es sogar besser. Sie bekommt den vollen Betrag und auch ihre selbst erwirtschafteten Rentenansprüche in voller Höhe nach dort ausbezahlt.

Auch hier gibts einen Link:

www.lva.de


Witwen- oder Witwerrente
Nach dem Tod eines Ehegatten hat der oder die Hinterbliebene Anspruch auf kleine Witwen- beziehungsweise Witwerrente, wenn der oder die Verstorbene

* die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat
oder
* bereits eine Rente bezogen hat
und
* bei Heirat ab 1.1.2002 die Ehe zum Zeitpunkt des Todes mindestens eine Jahr bestanden hat.


Die kleine Witwen-/Witwerrente wird zwei Jahre lang gezahlt. Wer innerhalb dieses Zeitraumes wieder heiratet, bekommt ein Abfindung für die restlichen Monate.
Ausnahmeregelungen gibt es für

* am 31.12.2001 bereits verheiratete, wenn ein Ehgatte vor dem 2.1.1962 geboren ist.
und
* für Todesfälle vor dem 1.1.2002.


In diesen Fällen wird die Rente auch für mehr als zwei Jahre gezahlt. Im Falle einer erneuten Heirat gibt es eine Abfindung für 24 Monate.

Auf die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren werden angerechnet: Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Ersatzzeiten und Zeiten aus dem Versorgungsausgleich.


Eine große Witwen-/Witwerrente erhalten Sie, wenn
der oder die Verstorbene

* die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat
oder
* bereits eine Rente bezogen hat
und Sie
* ein eignes oder ein Kind des Verstorbenen erziehen
oder
* das 45. Lebensjahr vollendet haben
oder
* erwerbsgemindert sind.


Wer wieder heiratet, bekommt das 24-fache der durchschnittlichen Monatsrente des letzten Jahres als Abfindung.

Unter bestimmten Voraussetzungen haben auch geschiedene Ehegatten einen Anspruch auf Witwen-/Witwerrente.

Waisenrente
Kinder erhalten nach dem Tode eines oder beider Elternteile eine Waisenrente.

Anspruch auf Halbwaisenrente besteht, wenn:

* die Kinder noch einen unterhaltspflichtigen Elternteil haben
und
* der verstorbene Elternteil die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat.



Vollwaisenrente erhalten Kinder, die

* keinen unterhaltspflichtigen Elternteil haben
und
* der verstorbene Elternteil die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat.



Auf die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren werden angerechnet: Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Kindererziehungszeiten und Ersatzzeiten.


Erziehungsrente
Die Erziehungsrente an geschiedene Ehegatten gehört zu den "Renten wegen Todes".
Bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres besteht Anspruch auf Erziehungsrente, wenn

* eine Ehe nach dem 30.6.77 geschieden wurde und der geschiedene Ehegatte verstorben ist oder wenn die Ehepartner das Rentensplitting unter Ehegatten gewählt haben
und
* ein eigenes Kind oder ein Kind des verstorbenen Ehegatten erzogen wird
und
* die oder der Versicherte nicht wieder geheiratet hat
und
* die oder der Versicherte die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat.


Auf die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren werden angerechnet: Pflichtbeiträge, freiwillige Beiträge, Ersatzzeiten und Zeiten aus dem Versorgungsausgleich.

Rentensplitting
Das Rentensplitting ist möglich bei einer Heirat nach dem 31 Dezember 2001. Bei früher geschlossenen Ehen ist es nur zulässig, wenn beide Ehegatten nach dem 1.1.1962 geboren sind. Die Entscheidung kann erst fallen, wenn das Versicherungsleben abgeschlossen ist. Sobald beide Ehepartner eine Vollrente wegen Alters beanspruchen. Hat im Ausnahmefall nur einer Anspruch auf Rente, zählt beim anderen das 65. Lebensjahr. Auch während des Altersrentenbezugs können sich die Ehepaare noch für das Rentensplitting entscheiden. Beide Ehepartner müssen gegenüber dem Rentenversicherungsträger erklären, dass sie das Rentensplitting wollen. Hier gibt es eine Ausnahme: Verstirbt ein Ehepartner bereits vor Erreichen der Altersgrenze, kann der andere allein entscheiden, ob er die Hinterbliebenenrente oder das Splitting möchte. Beim Rentensplitting werden die in der Ehezeit erworbenen Rentenansprüche geteilt.

Die Entscheidung für oder gegen ein Rentensplitting ist nicht einfach. Es gilt eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen:

* Wer wird den anderen Ehepartner überleben?
* Wie wird dessen Einkommenssituation sein?
* Ist dann Einkommen vorhanden, welches auf eine Hinterbliebenenrente anzurechnen wäre?
* Wie hoch sind die Altersrenten, wenn gesplittet wird?
* Wie hoch wäre ein Hinterbliebenenrente?
* Will der überlebende Ehegatte wieder heiraten?


Die einmal getroffenen Entscheidung ist bindend. Nur in besonderen Ausnahmefällen lässt der Gesetzgeber zu, dass das Rentensplitting rückgängig gemacht wird. Wir raten dringend: Lassen Sie sich beraten.

Ende :

Kann man die Rente auch im Ausland bekommen?

Ja. Eine Zahlung der Rente ins Ausland ist möglich. Im Rentenbescheid verpflichtet die LVA jeden Rentenbezieher, einen Umzug in das Ausland sofort zu melden.


Schaut doch garnicht so schlecht aus.

Gruss, ----------------- >>
 
S

Schulkind

Gast
Antonio_Swiss" schrieb:
jetzt mal ne ganz dumme Frage: wenn jetzt meine Mia ihre thail. Staatsangehörigkeit aufgibt (infolge Einbürgerung) und wir dann in 20 Jahren nach LOS auswandern wollen um unseren Lebensabend zu geniessen, kann es dann sein dass es Probleme gibt? Braucht sie dann auch ein Visum??? und dann noch die Frage: wer kontrolliert eigentlich, ob eine neueingebürgerte Person tatsächlich ihre alte Staatsangehörigkeit aufgibt? Kann mir duraus vorstellen, dass da einige sind, die doppelspurig fahren...

Nein,

Deine Frau kann jederzeit wieder ihre thail. Staatsbürgerschaft zurück erhalten.

Sie braucht bei Einreise die gleichen Visum wie ein Ausländer. Da ist sie den Farang gleichgestellt.

Vergleiche vorher: ohne ablegen der Alten, mit Nachweis, kann man keine Neue erhalten.

Doppelspurig geht nur bei Kindern, wie oben beschreiben.

Kontrolle hier in DE: delegiert vom Innenministerium an die Länder, Auftragshandlung in den AB´s. Ich denke in der Schweiz das gleiche.

Die Entgültikeit ist nur wenn ein ThaiEhepaar im Ausland zusammen ihre Staatsbürgerschaft ablegen. Dann ist der Ofen aus.

Noch ein Link :
http://www.bmi.bund.de


Gruss, ---------------- >>
 
J

johndoe69

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Antonio_Swiss" schrieb:
Braucht sie dann auch ein Visum??? und dann noch die Frage: wer kontrolliert eigentlich, ob eine neueingebürgerte Person tatsächlich ihre alte Staatsangehörigkeit aufgibt? Kann mir duraus vorstellen, dass da einige sind, die doppelspurig fahren...
Klar braucht sie dann als Deutsche/Schweizerin genau so ein Visum wie du... und prüfen tun das in aller Regel die zuständigen Behörden.
 
T

Tom_Bern

Gast
@Antonio_Swiss:

Achtung! Deutschland und die Schweiz kannst Du nicht vergleichen, da ganz unterschiedliche Gesetze gelten! Da die Schweiz die doppelte Staatsbürgerschaft Schweiz-Thailand anerkennt, meldet sie Einbürgerungen auch nicht nach Thailand. Wenn also die in der Schweiz eingebürgerte Person dies in Thailand auch nicht meldet, ist dies zwar nicht ganz legal, aber wer kann dies schon kontrollieren? Die Schweiz meldet solche Einbürgerungen jedenfalls nicht in Thailand, weil es für die Schweiz ja ein normaler Vorgang ist. In Deutschland ist es freilich anders. Bitte korrigiert mich nun, wenn ich einen Blödsinn schreibe, aber ich bin der Meinung dass Deutschland die Doppelstaatsbürgerschaft Deutschland-Thailand nicht anerkennt und deshalb natürlich innerhalb der jeweiligen Behörden auch ein Austausch der Informationen stattfindet.

Gruss Tom
 
Muecke

Muecke

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Deutschland erkennt die doppelte Staatsburgerschaft an. aber Thailand nicht. Hab mich hier auf dem Ausländeramt mal schlau gemacht. Von deutscher Seite könnte meine Frau ihre thailändische Staatsangehörigkeit behalten. Aber von Thaiseite her nicht.Thailand erlaub grundsätzlich keine doppelte Staatsbürgerschaft.Ausnahme die gemeinsamen Kinder. Da aber die deutschen Behörden verpflichtet sind die Einbürgerung zu melden, kriegen die Thais natürlich Wind davon. Jetzt müsste man nur einen Sachbearbeiter finden, der einfach mal vergisst die thailändische Seite zu informieren.
 
rstone16

rstone16

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Auf der Webseite der

Royal Thai Embassy
1024 Wisconsin Avenue, N.W., Suite 401
Washington, D.C. 20007

Royal Thai Embassy Washington DC

findet man eine interessante Zusammenstellung zu den verschiedensten Varianten zu diesem Thema.
 
B

Bukeo

Gast
Bei überschlägiger Rechnung bin ich pro Person auf gesamt circa 8000 € gekommen.
unsere Nichte hat sich in D einbürgern lassen. Auch sie wurde aufgefordert, die thail. Staatsbürgerschaft nach Erhalt der deutschen - abzugeben.
Ich (war ihr bei den Formularen behilflich) habe mal das Merkblatt durchgelesen und hab ihr dann geraten - gar nichts zu tun. Sie ist mittlerweile von D nach Österreich gezogen und hat auch nie wieder etwas von der AB gehört.

Die Kosten - die du aufgelistet hast, stimmen in etwa. Sie sind aber einerseits auch so hoch, dass man sich hier auf das Recht:
"nicht zumutbar" berufen kann.
Das Gesetz sagt aus, dass man sich eben nur dann ausbürgern lassen muß, wenn es dem Bewerber auch zumutbar ist.
Meiner Nichte, die keinerlei Einkommen hat, die thail. Schrift nicht lesen kann - ist es auf keinen Fall zumutbar, ohne finanzielle Mittel nach Thailand zu fliegen, um dort die nötigen Zeugen zu überreden nach D zu kommen, wobei die erstmal ein Visum erhalten müßen.

Also vergiß es :-)
Notfalls, wenn die Aufforderungen bestimmter werden, einen Anwalt einschalten, du wirst sehen - wie schnell das vom Tisch ist und billiger ist es auch.
 
S

Schulkind

Gast
Zitat Anfang -- einer Caritasberatungsstelle :

ich kann versuchen, Ihnen nur im Sinne einer allgemeinen Beratung eine
Antwort auf Ihre Frage zu geben. *Verbindliche Rechtsberatung* können
Sie eventuell bei einem Rechtsanwalt erhalten, da wir es als
Beratungstelle nicht tun dürfen.

Es gibt mehrere Länder, die Ihre Bürger aus der Staatsbürgerschaft nicht
entlassen, wenn diese, wie in Ihrem Falle, eine neu Stattsbürgerschaft
in einem anderen beantragen.
Nach gängiger Praxis werden Sie u.U. von der deutschen Seite
aufgefordert, diesen Umstand nachzuweisen. D.h. Sie müssen mit
Dokumenten belegen, dass für Sie (Ihre Frau) eine Ausbürgerung aus
der bisherigen Staatsbürgerschaft nicht möglich ist: weil es
unzumutbarer Umstand ist (Finanziell ?? Rechtlich ?? Politisch ??. oder
weil Thailand es erschwert/unmöglich macht - hier vielleicht ein
Dokument aus der Botschaft.

Nur in wenigen Ausnahmefällen akzeptieren die deutschen Behörden
doppelte Staatsbürgerschaft.

Ende des Zitats :


[fade:58ac913b6b]Wie´s also ausschaut ist das eine schwere Geburt und keine Hilfe.
Auch beim Innenministerium schaut es mit Antworten genauso trüb aus. Nur die allgemeinen Antworten die e´ schon jeder weiss.[/fade:58ac913b6b]

Zitat Anfang, Innenm. Abt. 36 Migranten und Aussiedler.

nach meinen Informationen, die von Dezember 2003 stammen, ist die Sachlage bei einem Verzicht auf die thailändische Staatsangehörigkeit folgende:

Ihre Frau muss zunächst das Einbürgerungsverfahren in Deutschland betreiben. Ein Verzicht auf die thailändische Staatsangehörigkeit ist erst nach erfolgter Einbürgerung möglich. Zuständig für das Verfahren ist die für Ihren Wohnort zuständige Staatsangehörigkeitsbehörde (das kann die Kreisverwaltungsbehörde sein).

Nach erfolgter Einbürgerung müsste sich Ihre Frau an die nächste thailändische Botschaft oder Konsulat wenden und dort das Antragsformular für das Entlassungsverfahren anfordern. Sie bekommt dann das Antragsformular, das mit zahlreichen Unterlagen an die Botschaft oder das Konsulat geschickt werden muss. Nach ca. 2-3 Monaten wird mit dem Antragsteller ein persönlicher Vorsprachetermin vereinbart. Von einem weiteren Termin in Bangkok ist in dem mir zur Verfügung stehenden Merkblatt des thailändischen Generalkonsulats in Frankfurt nichts gesagt. Das Entlassungsverfahren dauert ca. 2-3 Jahre. Über die Kosten ist mir nichts bekannt. Das Merkblatt verweist hinsichtlich der Gebühren darauf, dass diese erst vor Ort bekannt gegeben werden und dann wohl auch gleich bezahlt werden müssen. Möglicherweise hat die für Sie zuständige Staatsangehörigkeitsbehörde weitere Informationen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Zitat Ende, Innenm. Abt. 36 Migranten und Aussiedler.

Das ist alles nicht sehr ergiebig und sehr dünn.


Gruss, --------------------- >>
 
L

luckybaby

Gast
Letzter Eintrag vom Juli...

Der hier fixierte Stand war mir auch so klar und bekannt.
Interessant sind vor allem die Auslegungen zur Unzumutbarkeit der Entlassung bzw. Ausbürgerung. Da schreiben die Verwaltungsvorschriften zum Staatsangehörigkeitsrecht (StAR-VwV)unter §87 ff. (http://www.info4alien.de/einbuergerung/gesetze/star_vwv.pdf)
einerseits, dass
eine Ausbürgerung nicht länger als 2 Jahre und dann zusätzliche 6 Monate dauern darf (87.1.2.3.3)- sonst wäre die Mehrstaatlichkeit (also Doppelpass) zu akzeptieren.

Andererseits, wenn die Kosten (87.1.2.3.2.1) einschließlich Nebenkosten zur Entlassung 2.500 DM übersteigen.

Sorry, bei Thailand heißt es nach den offiziellen Bekanntmachungen 2-3 Jahre, die Entlassung kann aber auch länger dauern.

Die Kosten werden gar nicht genannt - Überraschungspaket - Geht es dann nach dem Einkommen oder Vermögen des Ehemannes?
Aber sicher werden durch den Thailändischen Zeugen und die Kosten, die entstehen auf jeden Fall mehr als 1.300 € fällig.

Gibt es hier neue Informationen oder Erfahrungen wie die deutschen Behörden das handhaben mit der Eibürgerung von Thais?

Danke für Informationen
luckybaby
 
B

Bukeo

Gast
Gibt es hier neue Informationen oder Erfahrungen wie die deutschen Behörden das handhaben mit der Eibürgerung von Thais?
ich habe so einen Fall gerade in meinem Bekanntenkreis.
Die Behörden des LRA Rosenheim haben das so akzeptiert und meiner Bekannten den deutschen Pass ausgehändigt, mit dem Hinweis - die Ausbürgerung nachträglich in die Wege zu leiten :-)
Meine Bekannte ist zwischenzeitlich nach Österreich verzogen und hat nun 2 Staatsbürgerschaften.
Das wird wohl auch so bleiben.
 
L

luckybaby

Gast
Bukeo" schrieb:
Die Behörden des LRA Rosenheim haben das so akzeptiert und meiner Bekannten den deutschen Pass ausgehändigt, mit dem Hinweis - die Ausbürgerung nachträglich in die Wege zu leiten :-)
Weil Thailand erst eine Ausbürgerung bearbeitet, wenn jemand woanders schon eingebürgert ist und weil das in Deutschland ja auch bekannt ist, ist diese Vorgehensweise ganz normal.

Nur was da gelaufen ist, ist ja schlicht und ergreifend illegal. Nach diesen Wegen fragte ich nicht. Da hört man noch so manches mehr.
Übrigens viele Türken, die ihre Heimatstaatsangehörigkeit aufgaben (hier anders als in Thailand, die wurden kurzzeitig staatenlos, bevor sie wieder in D eingebürgert wurden), haben nachdem sie Deutsche waren, sich einfach ihren türkischen Pass wieder geholt.
Klar auch illegal und weil das ganz einfach tausendfach aufflog, hat sie Deutschland wieder ausgebürgert. Teilweise mit weitreichenden Konsequenzen für die Leute.
Wer als Deutscher eine andere Staatsangehörigkeit erwirbt, verliert automatisch die Deutsche.

Bei diesen unzumutbaren Bedingungen der Ausbürgerung Thailands wird möglicherweise eine Eingruppierung in die Länder kommen, die es unzumutbar erschweren und damit eine Mehrstaatslichkeit automatisch hingenommen wird.

Übrigens die formgerechte Antragstellung zur Ausbürgerung in FRA ist schon nicht einfach. Ein thailändischer Zeuge, der Geburtsort und die thail. Staatsangehörigkeit bestätigt, könnte ja nur ein Verwandter oder Nachbar sein, denn wer kann sonst ohne Meineid den Geburtsort bestätigen?
Die Staatsangehörigkeitsstelle, die die Einbürgerung in D vornimmt, kann mit Zwangsgeldern die formgerechte Antragstellung zur Ausbürgerung forcieren.

Gibt es schon jemand, wo die Einbürgerungsstelle wegen der unzumutbaren Ausbürgerung sofort die Mehrstaatlichkeit akzeptiert hat?
 
B

Bukeo

Gast
Nur was da gelaufen ist, ist ja schlicht und ergreifend illegal.
nein, nicht unbedingt.

Wenn einem eine Ausbürgerung wegen der hohen Kosten nicht zugemutet werden kann, so ist die Mehrstaatlichkeit von den Behörden hinzunehmen.

Das LRA Rosenheim weiß z.B. auch, dass meine Frau und auch meine Bekannte, beide Pässe hat, obwohl sie in Hamburg bei der Einbürgerung seinerzeit zugesagt hat, sich um die Ausbürgerung zu bemühen.
Wir haben uns bemüht, haben also einigen Schriftverkehr mit der thail. Botschaft produziert, diesen sorgfältig abgeheftet und fertig.
Somit sind wir der Aufforderung der Behörden nachweislich nachgekommen, da uns das ganze aber einige tausend EUR gekostet hätte, muß man hier die Doppelstaatsbürgerschaft wohl akzeptieren.
Wurde uns auch so von der Ausländerberhörde Rosenheim bestätigt.
Die Grenze liegt wohl bei 2500 EUR. Das kostet aber schon das einfliegen der Zeugen, mit Aufenthalt usw.
Weiters bekommen die Zeugen i.d. R. gar kein Visum - also schneidet sich da die Bundesregierung selbst ein wenig ins Fleisch :-)

Weiters kann man sich sehr wohl wieder von seinem Ex-Staat einbürgern lassen, ohne dass man autom. die Staatsbürgerschaft der BRD verliert.
Deutschland akzeptiert Doppelstaatsbürgerschaften bei einigen Ausnahmen. Z.B. Erbe, Geschäftsübernahme usw.
 
Thema:

Ablegen der thailändischen Staatsangehörigkeit

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