Zeugenaussagen zu den Morden in dem Tempel gibt es auf jeden Fall.
Der australische Reporter Steve Tickner hat als Augenzeuge vor dem Gericht in Bangkok ausgesagt.
Er hatte bei der Zerschlagung der Demo duch die Armee selbst im Pathumwanararm Tempel Schutz gesucht, da der Tempel ja als Sicherheitszone deklariert war.
Bewaffnete Redshirts hat er dort überhaupt nicht gesehen, aber miterlebt wie über Stunden in den Tempel, von der BTS Skytrain, hinein geschossen wurde.
Hast du eigentlich mal den Artikel gelesen??
Nonetheless, on 18 May he saw group of men equipped with homemade bombs standing around Lumpini Park, but they were standing apart from the protesters, according to his testimony.
Es gab also "Bewaffnete"!
He said he saw soldiers armed with M-16 rifles, sniper rifles, and shotguns around the perimeter.
Steve Tickner ist Brillentraeger, nach der Gerichtsverhandlung trug er eine Brille mit Toenung, obwohl schon Daemmerung war.
Ich habe mir ziemlich alles an Bildern und Videos angeschaut, was ich finden konnte. Richtig ist, dass die Soldaten an diesem Tag mit 3 verschiedenen Waffen (und Munitionsarten) ausgeruestet waren.
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Ich sehe von links nach rechts eine shot-gun, eine Tavor und eine M16, aber ...
keine sniper!
Klar ist das jetzt nur eine zufaellige Aufnahme. Aber genau in dieser Zusammensetzung haben sich die Soldaten bewegt, um mit den verschiedenen Munitionsarten abgestuft auf die verschiedenen Situationen reagieren zu koennen.
Mir kommt es so vor der Australier kennt das israelische Tavor-rifle nicht und kann eine M16 nicht von einer sniper unterscheiden.
Mehr hatte er bis dahin noch nicht ausgesagt!
He said he was walking in front of the temple around 18.00 when he heard gunfire from direction of Siam Paragon shopping mall, and saw around 20 people - unarmed - ran toward the temple.
Mr. Tickner said he saw a man falling down, helped himself up, and slumped onto a BTS pillar. When Mr. Tickner went to investigate, he said, the man was bleeding profusely from the bullet wound in his chest, so he and a monk helped carry him to the temple.
Mit anderen Worten, es war dann "around"18:30Uhr und ...
dunkel!
Member Dart behauptet:
...miterlebt wie über Stunden in den Tempel, von der BTS Skytrain, hinein geschossen wurde.

In dem Artikel heisst es allerdings:
Mr. Tickner told the court that he later met a British journalist inside the temple called Andrew Buncombe.
Mr. Buncombe reportedly told Mr. Tickner he saw guns being fire from the BTS track, but Mr. Tickner said he did not see anything. Nonetheless, he said the temple came under attack from gunfire unceasingly for hours, sending people inside the temple scurry to shelters.
Also, nur der Englaender hat etwas gesehen und der Australier hat nur "Hoeren/Sagen" ausgesagt.

Der Englaender wurde dann von einem Geschoss in der Huefte getroffen. Das hat der Australier aber auch nicht genau gesehen. Zumindest nicht, wo der Schuss her kam. Wie sollte er auch bei dieser Knallerei in der Dunkelheit.
Jetzt fragt man sich doch, warum hat man den nicht den Englaender aussagen lassen? Weil der hatte ja selbst was gesehen.
Ich denke die Antwort ist einfach:
Meiner Ansicht nach ist das der Herr, der wochenlang mit dem Geschoss im Koerper herum gelaufen ist und es bis heute schuldig geblieben ist, das herausoperierte Geschoss vorzuzeigen.
Nun, genau dieses
PLASTIK-Geschoss passt aber ueberhaupt nicht in das Anklagekonzept der Staatsanwaltschaft.
