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Fortsetzung Kapitel 13
Es war nur eine flüchtige Bewegung, als Peter wie zufällig Wans schmale Hand streifte, aber beide spürten das Knistern.
Wan war irritiert. Dieser große, blonde sympathische Farang umsorgte sie, als wäre nicht Nong, sondern sie seine Freundin.
Sie saßen in einem Restaurant des Don Muang Domestic Airports und warteten auf den Inlandflug nach Phuket.
Peter war sich in diesem Moment gar mehr so sicher, ob er überhaupt weiter nach Nong suchen sollte.
Bernd hatte vermutlich das Handy abgeschaltet, er war nicht zu erreichen.
Nong und Bernd, zwei im Moment weit entfernte Phantome, aber Wan hier war sehr real. Peter lächelte sie an.
Und Wan lächelte über den Tisch zurück.
Peter konnte nach der kurzen Zeit noch nicht wissen, wie viele Nuancen so ein thailändisches Lächeln hatte und noch dazu von einer Frau kam.
In diesem Fall bedeutete es:
Da darfst gern den Kavalier spielen, aber mehr nicht!
Bernd bewunderte den goldenen Buddha am Fels in der Nähe des Wat Yangsangwararam. Ausgerechnet hier in dieser Hügellandschaft südlich von Pattaya sollte Pairat einen Unterschlupf nutzen? Wozu dieser Aufwand, wenn die Bande doch jederzeit nach Bangkok zurück kehren konnte, das nur zweieinhalb Stunden entfernt war?
Er verließ sich auf das Gespür von Grigorij, der mindestens ebenso gewieft war wie er selbst.
“Ich habe keine Lust, meine Männer in einer sinnlosen Schießerei mit Bangkoker Profis zu verheizen”, knurrte Grigorij.
Während Bernd seine leichte Alkoholvergiftung überwunden und die gute Laune wieder gefunden hatte, ließ ihn der russische Freund seinen Frust spüren.
“Was springt für mich dabei heraus? Warum soll ich dir eigentlich helfen?”
“Ich helfe deinem Gedächtnis gern auf die Sprünge”, sagte Bernd seelenruhig.
“1985, West-Berlin. Du hättest dich auch in einem Verhörraum der CIA wieder finden können.”
“Danke, dass du mich daran erinnert hast, alter Freund.”
“Ich möchte auch kein Blutbad, Grigorij Alexandrowitsch.”
Bernd nahm das Fernglas und sah, wie zwei Bewacher gelangweilt im Schatten dösten. Sie wurden betäubt, ohne das Bernd erkennen konnte, wie das passierte, gefesselt und in das flache, unscheinbare Gebäude getragen, welches Pairat angeblich als Quartier nutzen sollte. Es waren nur wenige Sekunden vergangen.
Bernd schaute auf die Uhr.
“Alte KGB-Schule?”
“Nein“, sagte Grigorij. “Speziell die Zwei gehörten zu den Truppen des Innenministeriums und haben in Tschetschenien so viel Schei... erlebt, dass sie es vorzogen, meinem Ruf ins sonnige Pattaya zu folgen.”
Grigorijs Handy vibrierte in der Brusttasche, er klappte es auf und sagte immer wieder “Da!*”
“Sie kommen und dein Vögelchen haben sie auch dabei!” triumphierte er.
* "Ja!"
wird fortgesetzt...
Es war nur eine flüchtige Bewegung, als Peter wie zufällig Wans schmale Hand streifte, aber beide spürten das Knistern.
Wan war irritiert. Dieser große, blonde sympathische Farang umsorgte sie, als wäre nicht Nong, sondern sie seine Freundin.
Sie saßen in einem Restaurant des Don Muang Domestic Airports und warteten auf den Inlandflug nach Phuket.
Peter war sich in diesem Moment gar mehr so sicher, ob er überhaupt weiter nach Nong suchen sollte.
Bernd hatte vermutlich das Handy abgeschaltet, er war nicht zu erreichen.
Nong und Bernd, zwei im Moment weit entfernte Phantome, aber Wan hier war sehr real. Peter lächelte sie an.
Und Wan lächelte über den Tisch zurück.
Peter konnte nach der kurzen Zeit noch nicht wissen, wie viele Nuancen so ein thailändisches Lächeln hatte und noch dazu von einer Frau kam.
In diesem Fall bedeutete es:
Da darfst gern den Kavalier spielen, aber mehr nicht!
Bernd bewunderte den goldenen Buddha am Fels in der Nähe des Wat Yangsangwararam. Ausgerechnet hier in dieser Hügellandschaft südlich von Pattaya sollte Pairat einen Unterschlupf nutzen? Wozu dieser Aufwand, wenn die Bande doch jederzeit nach Bangkok zurück kehren konnte, das nur zweieinhalb Stunden entfernt war?
Er verließ sich auf das Gespür von Grigorij, der mindestens ebenso gewieft war wie er selbst.
“Ich habe keine Lust, meine Männer in einer sinnlosen Schießerei mit Bangkoker Profis zu verheizen”, knurrte Grigorij.
Während Bernd seine leichte Alkoholvergiftung überwunden und die gute Laune wieder gefunden hatte, ließ ihn der russische Freund seinen Frust spüren.
“Was springt für mich dabei heraus? Warum soll ich dir eigentlich helfen?”
“Ich helfe deinem Gedächtnis gern auf die Sprünge”, sagte Bernd seelenruhig.
“1985, West-Berlin. Du hättest dich auch in einem Verhörraum der CIA wieder finden können.”
“Danke, dass du mich daran erinnert hast, alter Freund.”
“Ich möchte auch kein Blutbad, Grigorij Alexandrowitsch.”
Bernd nahm das Fernglas und sah, wie zwei Bewacher gelangweilt im Schatten dösten. Sie wurden betäubt, ohne das Bernd erkennen konnte, wie das passierte, gefesselt und in das flache, unscheinbare Gebäude getragen, welches Pairat angeblich als Quartier nutzen sollte. Es waren nur wenige Sekunden vergangen.
Bernd schaute auf die Uhr.
“Alte KGB-Schule?”
“Nein“, sagte Grigorij. “Speziell die Zwei gehörten zu den Truppen des Innenministeriums und haben in Tschetschenien so viel Schei... erlebt, dass sie es vorzogen, meinem Ruf ins sonnige Pattaya zu folgen.”
Grigorijs Handy vibrierte in der Brusttasche, er klappte es auf und sagte immer wieder “Da!*”
“Sie kommen und dein Vögelchen haben sie auch dabei!” triumphierte er.
* "Ja!"
wird fortgesetzt...
:bravo:
