So, Problem behoben. Es würde nun ein wenig weiter gehen mit Phangan, eine Insel, die mich schon ziemlich beeindruckt hat.
Da kann ich mich an einen Thread erinnern, bei dem gings um das Hinterlegen des Passes. Großspurig hatte ich geschrieben, käme bei mir nicht in die Tüte. Nun, bis ich nun auf Phangan ein Motobike haben wollte.
Wenn man das erste mal hier ist, die Leute einen nicht kennen, bekommt man hier kein Bike, ohne den Pass zu hinterlegen. Wollte schon darauf verzichten, jedoch nach größerem Druck durch die Freundin, überzeugenden Argumenten der Verleiher und dem vierten Versuch ließ ich mich breit schlagen. War sonst nix zu machen.
Phangan ist ganz anders als Samui, meinten alle, hier gibts praktisch keine Police - wegen meiner Frage bezüglich des 60-Tage Visa im Pass, mai pen rai und so. Da ich nur zwei Tage ausleihen wollte, zahlte ich 200 für die Automatic, auch da war nix zu machen.
Wir begaben uns zum wohl ruhigsten Ort der Insel, am äußersten Nord-westlichen Eck, nach Koh Maa, eine kleine Halbinsel.
Noch ruhiger als Long Beach, fast keine Leute, ein sehr gutes und billiges Restaurant. Nach kurzer aber beschwerlicher Fahrt (2 Kilometer nach Long Beach ists aus mit Asphalt), genau das Richtige, genießen und einfach nur da sein.
Weiter an der Nordküste entlang, ein Abstecher in ein Fischerdorf, Baan Chalok Lam. Verschlafen, kein Tourist, und einfach nur eine herrliche Gegend.
Des abends wieder das selbe Bild, die selbe Stimmung, wurde schon dezent darauf hingewiesen, ja pünktlich wieder an unserem angestammten Platz zu sein, wo wir oft 5 oder 6 Stunden einfach nur saßen, und ich vor allem froh war, noch eine zeitlang in diesem Land verweilen zu können.
Und sollte bei meinem Bericht, so wie den früheren Berichten, eine tiefe Zuneigung zu Land und Leuten durchschimmern, so ist das keine Täuschung.
Morgen gehts weiter, eine weitere kleine Erkundung durchs Inselinnere.
Bis bald
Karlheinz