Unterwegs im hohen Norden: Chiang Rai und Umgebung

Und hier noch (von der informativen FB-Seite des Tempels) ein Bild von Phra Ajaan Phop Chok Tissuwaso, dem Gründer des Wat Huay Pla Kang.

Der Mönch und spätere Abt des Tempels wurde für sein umfassendes astrologisches Wissen, das er für Weissagungen und Orakel nutzte, hoch verehrt.

Außerdem hatte er auch die Gunst und die Unterstützung des thailändischen Königshauses.

 
Auf dem Rückweg dann ein kurzer Einkehrschwung bei Saifon's German Bakery Shop

Täglich frisch gebacken von einem ausgewanderten deutschen Bäcker gibt es dort bestes Brot und Brötchen weit und breit.

Außerdem ist in seiner Gaststube auch ein Expat-Treffpunkt für im Norden lebende Deutsche.























 
Immer einen Besuch wert ist natürlich auch der round about eine Autostunde von Chiang Rai entfernte Mae Fah Luang Garden und die Bergwelt rund um den Doi Tung.

Der Mae Fah Luang Garden ist über 13 Hektar groß. Er wurde von der Mutter des damaligen Königs Bhumibol (Rama IX) initiiert. Sie wollte Thailändern, die noch nicht im Ausland waren, die Möglichkeit geben, einen Blumen-Garten in gemäßigtem Klima zu genießen.

Die Zierblumen im Mae Fah Luang Garden werden von den Dorf-Bewohnern aus der Umgebung angebaut und gepflegt. Sie profitieren damit in besonderem Maße von den Einnahmen aus dem Tourismus und den durch den Garten und den im Rahmen der Mae Fah Luang Stiftung (die von der Königin-Mutter gegründet worden ist) verbundenen Projekten geschaffenen Arbeitsplätze.

1987 im Alter von 87 Jahren ließ sie auf dem Doi Tung außerdem eine königlich Villa mit schweizerischen und traditionellen Lanna-Elementen errichten, die ihr als Wohnsitz diente.

Sie besuchte in den 70er und 80er Jahren häufig die abgelegenen Gebiete in Nord-Thailand. Als ehemalige Krankenschwester interessierte sich die König-Mutter in besonderem Maße für die Gesundheit und das Wohlergehen der ethnischen Gemeinschaften.

Bewegt von den Nöten und Problemen der Bergvölker reiste sie oft mit einem Ärzteteam an, um den Kranken zu helfen. Und brachte auch Kleidung, Lebensmittel und lebensnotwendige Dinge für die Einheimischen mit.

Außerdem initiierte sie zahlreiche Projekte um den Lebensunterhalt und die Lebensqualität der Bevölkerung in den abgelegenen Gebieten Nordthailands zu verbessern und ihnen ein Leben ohne den früheren Opium-Anbau im Einklang mit der Natur zu ermöglichen.

Da es damals kaum befestigte Straßen gab, war ein Hubschrauber die einzig praktikable Möglichkeit, die dortigen Bergvölker zu besuchen.

Die dortigen ethnischen Minderheiten nannten die König-Mutter deshalb liebevoll Mae Fah Luang ("Königliche Mutter vom Himmel").

Wenn man heute dort hin kommt kann man sich kaum vorstellen, dass die Gegend rund um den Doi Tung früher ein integraler Bestandteil des "Goldenen Dreiecks" und des damaligen Opium- und Heroin-Handels gewesen ist.

Dort wo heute das Zentrum des Mae Fah Luang Garden ist, war früher ein Akha-Dorf und ein strategisch wichtiger Ort für Drogenhändler und die dortigen "Drogen-Barone".

Dies zu bekämpfen, war ein großes Anliegen der Königin-Mutter. Sie veranlasste deshalb, dass die Akha-Dorf-Bewohner den Opium-Anbau aufgaben und in ein nahegelegenes anderes Gebiet umzogen.

Außerdem stattete sie das Dorf dort dann mit vielen Annehmlichkeiten aus, die vorher nicht vorhanden waren (fließendes Wasser, Strom, eine befestigte Zufahrtsstraße und Land für Erweiterungen).
 
Einer der Hauptbesuchspunkte im Zentrum des Mae Fah Luang Garden (dort wo früher das Akha-Dorf war) ist eine Skulptur, die Kinder zeigt, die sich gegenseitig umarmen.

Sie stammt von Mee Siam Yip In Soi, einer der bedeutendsten Künstlerinnen und Bildhauerinnen Thailands.

Die König-Mutter gab der Skulptur den Namen "Kontinuität".

Sie wollte damit symbolisieren, dass jede Aufgabe durch kontinuierliche Anstrengungen und Zusammenhalt bewältigt und an zukünftige Generationen weitergegeben werden kann...















 
Der Garten ist wirklich wunderschön, ich war vor ca. 8 Jahren dort, die Villa habe ich auch besichtigt, ist eine tolle Gegend dort :love:
 
Kleine Rast am Wegesrand an der 1149:

Hier bei einem kleinen Camping-Platz, wo man in Zelten und auch in einfachen Bambushütten übernachten konnte...











Souvenir-Shops mit lokalem Krimskrams und traditioneller Hilltribe-Tracht...







Und Futtern konnte man dort natürlich auch...











 
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