Tempel-Tour im hohen Norden: Chiang Mai und Umgebung

Ein "must do" ist natürlich auch ein Trip den Doi Suthep hoch zum Wat Phra That Doi Suthep. Und auch der Bhubing Palace, die langjährige königliche Winter-Residence und vor allem der dortige Rose Garden ist einen Besuch wert.

Erster Stopp war allerdings schon beim round about 8 KM von unserem Amora Thapae entfernten Kruba Srivichai Monument am Fuße des Doi Suthep.

Denn hier sollen die gläubigen Thai sich Schutz erbitten - und natürlich Blumen spenden - für eine sichere Fahrt auf den Serpentinen hoch zum Doi Suthep....





 
Und insbesondere Ehrerbietung erweisen an Khru Ba Siwichai...

...einem charismatischen und berühmten Lanna-Mönch, der von 1878 bis 1939 gelebt hatte. Und der u. a. vor mehr als 90 Jahren den Bau der Serpentinen-Straße hoch zum Wat Phra That Doi Suthep initiiert hatte und der vor allem von der Lanna-Bevölkerungsgruppe hoch verehrt wird...





Und noch ein paar weitere Impressionen von der Gedenkstätte...





 
Auf halbem Weg die Serpentinen hoch zum Doi Suthep dann ein kurzer Stop an einem View-Point mit schöner Aussicht auf Chiang Mai...

...leider etwas diesig...





20171102-100328.jpg

Aber dafür mit Lokalkolorit und Krimskrams, den man dort käuflich erwerben konnte...



 
Nächster Stop war dann oben auf dem Doi Suthep round about 6 KM nach dem Wat Doi Suthep beim Bhubing Palace, der (früheren) königlichen Winter-Residenz. Denn vor allem der dortige Rose Garden ist immer einen Besuch wert.

Vor dem Eingang zum Queens bzw. Rose Garden: Natürlich auch wieder Fressbuden...







Und neben den Fressbuden mehrere Klamottenshops. Denn schließlich durfte der gemeine Farang nur "ordentlich" mit langer Hose das Gebiet um die königliche Winterresidenz betreten.

Tja, dann musste ich mir halt so eine Chang-"Strampelhose" kaufen, wobei auch leihen möglich gewesen wäre - aber zum fast gleichen Preis wie beim Kauf.

Hier: Nat in bereits "angemessener" Bekleidung und beim Tamboon zusammen mit der stolzen Besitzerin des "First shop at the Place"...



 
Die Besitzerin des Shops, eine local aus einer Mittelschicht-Familie in Chiang Mai, kann sich rühmen, die königliche Familie und auch den jetzigen King Rama X (in jüngeren Jahren) während deren Besuchen in der königlichen Winterresidenz schon mehrfach persönlich kennen gelernt zu haben.

Was durch viele Bilder in ihrem Shop auch dokumentiert wird....









 
Und nun, lasst Blumen sprechen:

Impressionen vom Queens- bzw. Rose Garden...









Der Rest der weitläufigen und parkähnlichen Anlage ist dagegen weniger interessant, weshalb ich davon auch keine Bilder gemacht habe.
 
Die Zielstrebigkeit und Konsequenz mit der du alle touristischen Ziele abarbeitest ist bemerkenswert. :p Schlangenshow, Orchidfarm, Hilltribe Village, Wasserfall und Botanischer Garten fehlen noch. Liegen alle aufgereiht gleich nebenan.
 
Auf die von dir oben genannten "Sehenswürdigkeiten" habe ich verzichtet. Aber wenn du möchtest, kannst du diesbezüglich gerne "ergänzen".
 
Nicht verzichtet habe ich dagegen hierauf:

Auf dem Rückweg waren wir natürlich auch im Wat Phra That Doi Suthep, dem "Wahrzeichen" von Chiang Mai.

Der Tempel wurde 1383 gegründet und liegt auf einer Höhe von knapp 1200 Metern.

Über die Gründung gibt es mehrere Legenden.

Eine besagt, dass im Jahr 1371 der Mönch Sumana aus Sukhothai eine Reliquie des Buddha mitbrachte, die im Wat Suan Dok in dem dortigen Chedi verwahrt werden sollte.

Jedoch teilte sich plötzlich die Reliquie.

Es erschien nicht verheissungsvoll, nun beide Teile dort aufzubewahren.

Also befestigte man den zweiten Teil auf dem Rücken eines Weißen Elefanten, der danach frei gelassen wurde.

Der Elefant steuerte direkt den Berg Doi Suthep an, und nach einer dreitägigen Wanderung, auf der er dreimal Rast machte, gelangte er an einen Felsvorsprung, unter dem der Einsiedler Wasuthep lebte.

Dort trompetete der Elefant dreimal, kniete nieder und starb. So gab es keinen Zweifel, dass hier der Platz sein musste, einen Tempel zu bauen, um die Reliquie zu verwahren.

Aktuell ist unten am großen Parkplatz alles voll mit Souvenir- und Fressbuden. Wirklich erschreckend, wie sich das in den letzten 15 - 20 Jahren, in denen ich immer mal wieder dort war, verändert hat.

Außer uns waren dann dort auch gefühlte 100 Omnibusse, mit denen jeden Tag Unmengen von überwiegend asiatischen Pauschal-Touries zum Wat hochgekarrt werden.

Um ganz hoch zur Tempelanlage zu kommen gibt es 2 Möglichkeiten:

Entweder links vorbei an den Shops über die Schlangen- bzw. Naga-Treppe mit round about 200 Stufen oder rechts mit einem Lift für 50 Baht.

Wir haben uns dann die 200 Stufen "gegönnt", wo kaum ein Durchkommen war - aber immerhin doch nicht ganz so schlimm, wie die nicht endend wollende Menschenschlange vor dem Lift.











 
Oben angekommen dann die Tempelanlage des Wat Phra That Doi Suthep, die von einem großen achteckigen Goldenen Chedi und einem großen Zeremonienschirm dominiert wird...







Im Inneren der dortigen Ordinationshalle...











 
Pflichtprogramm für gläubige Thai ist dort (wie bei einigen anderen Tempeln auch) ein dreimaliges Umrunden des großen Chedis.

Nach buddhistischem Glauben soll es Glück bringen, den Chedi zu umrunden und dazu gebetsmühlenartig ein Gebet aufzusagen, das man auf Papiertafeln ablesen und bei der Umrundung mehrfach beten kann...









 
Nicht verzichtet habe ich dagegen hierauf:

Auf dem Rückweg waren wir natürlich auch im Wat Phra That Doi Suthep, dem "Wahrzeichen" von Chiang Mai.

Der Tempel wurde 1383 gegründet und liegt auf einer Höhe von knapp 1200 Metern.

Über die Gründung gibt es mehrere Legenden.

Eine besagt, dass im Jahr 1371 der Mönch Sumana aus Sukhothai eine Reliquie des Buddha mitbrachte, die im Wat Suan Dok in dem dortigen Chedi verwahrt werden sollte.

Jedoch teilte sich plötzlich die Reliquie.

Es erschien nicht verheissungsvoll, nun beide Teile dort aufzubewahren.

Also befestigte man den zweiten Teil auf dem Rücken eines Weißen Elefanten, der danach frei gelassen wurde.

Der Elefant steuerte direkt den Berg Doi Suthep an, und nach einer dreitägigen Wanderung, auf der er dreimal Rast machte, gelangte er an einen Felsvorsprung, unter dem der Einsiedler Wasuthep lebte.

Dort trompetete der Elefant dreimal, kniete nieder und starb. So gab es keinen Zweifel, dass hier der Platz sein musste, einen Tempel zu bauen, um die Reliquie zu verwahren.

Aktuell ist unten am großen Parkplatz alles voll mit Souvenir- und Fressbuden. Wirklich erschreckend, wie sich das in den letzten 15 - 20 Jahren, in denen ich immer mal wieder dort war, verändert hat.

Außer uns waren dann dort auch gefühlte 100 Omnibusse, mit denen jeden Tag Unmengen von überwiegend asiatischen Pauschal-Touries zum Wat hochgekarrt werden.

Um ganz hoch zur Tempelanlage zu kommen gibt es 2 Möglichkeiten:

Entweder links vorbei an den Shops über die Schlangen- bzw. Naga-Treppe mit round about 200 Stufen oder rechts mit einem Lift für 50 Baht.

Wir haben uns dann die 200 Stufen "gegönnt", wo kaum ein Durchkommen war - aber immerhin doch nicht ganz so schlimm, wie die nicht endend wollende Menschenschlange vor dem Lift.











Schön dort oben ziemlicher Menschenauflauf bei euch welche Uhrzeit war denn das? Besser früh morgens rauf ab 6.00-8.00 Uhr weniger Touristen, schöne spirituelle Atmosphäre, schöner Sonnenaufgang über Chiang Mai wenn das Wetter mitspielt :D
 
Pflichtprogramm für gläubige Thai ist dort (wie bei einigen anderen Tempeln auch) ein dreimaliges Umrunden des großen Chedis.

Nach buddhistischem Glauben soll es Glück bringen, den Chedi zu umrunden und dazu gebetsmühlenartig ein Gebet aufzusagen, das man auf Papiertafeln ablesen und bei der Umrundung mehrfach beten kann...









Schöner Tempel und 3 Runden gehören automatisch immer dazu mit Blumen und einer Spende.:)
 
In diesem Jahr habe ich irgendwie den Eindruck, dass von weitem gesehen der Chedi mitsamt der gesamten Tempelanlage auch bei klarem Wetter nicht mehr so wie früher "glänzt".

Hatte schon befürchtet da wäre was "eingerüstet" worden...
 
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