Tag der deutschen Einheit

Chak

Senior Member
Registriert
02. Juni 2010
Beiträge
23.485
Ort
Hamburg
In dem Deutschland, in dem ich groß geworden bin, hatten wir am heutigen Tag immer schulfrei, weil es als der ursprüngliche Tag der deutschen Einheit ein gesetzlicher Feiertag war.

Auch wenn es heute kein Feiertag mehr ist, sollten wir doch der mehr als 50 Toten gedenken, die im Protest gegen die Regierung getötet wurden.
 
In dem Deutschland, in dem ich groß geworden bin, hatten wir am heutigen Tag immer schulfrei, weil es als der ursprüngliche Tag der deutschen Einheit ein gesetzlicher Feiertag war.

Auch wenn es heute kein Feiertag mehr ist, sollten wir doch der mehr als 50 Toten gedenken, die im Protest gegen die Regierung getötet wurden.

Danke.
Es sidn nicht mehr viele, die sich erinnern können.
 
Danke, wollte schon einen Thread zu „Cancel Culture“ eröffnen. Absolute Stille im ÖRR, Medien und hier im Forum.
 
Wie es der Zufall will fällt der 3. Oktober dieses Jahr auf einen Samstag. Kein Kompensationstag, denn wir sind ja nicht in Thailand. :LOL:
 
Der 17. Juni oder die große Heuchelei

Der Volksaufstand war nichts anderes als eine Revolution gegen den real existierenden Sozialismus – Echtes Gedenken an die Opfer wird unter hohlen Ritualen begraben

Mehr als eine Million Menschen in 700 Städten gingen am 17. Juni 1953 auf die Straße. Das wäre heute ein Anlass, sich mit Stolz an die mutigen Deutschen zu erinnern, die gegen ein Unrechtsregime aufgestanden sind. Doch tatsächlich wird dieser bedeutende Moment der deutschen Geschichte so gut wie möglich versteckt.

Dem Deutschen Bundestag ist die Erinnerung an den Volksaufstand noch ganze 20 Minuten wert. Und das noch nicht einmal am Tag selbst, sondern am vergangenen Donnerstag, also an irgendeinem willkürlich gewählten Datum. Am Abend, um 18.55 Uhr – so terminiert, dass alle wieder rechtzeitig zum Eröffnungsspiel der Fußball-WM vor dem Fernseher sitzen können.

Unsere politische Klasse will sich gar nicht erinnern an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Denn es war ein Aufstand gegen alles, wofür diese politische Klasse heute wieder steht. Der 17. Juni stört. Er stört die Erzählung, nach der die Freiheit und der freiheitliche Rechtsstaat grundsätzlich und immer nur von rechts bedroht werden.

Der 17. Juni stört, weil er vorführt, dass es in Deutschland einen linken Totalitarismus gab – mit Zensur, mit politischer Verfolgung, mit Schießbefehl und mit Panzern gegen das eigene Volk. Bis zum Jahr 1990 war der 17. Juni der „Tag der Deutschen Einheit“. Aber die Menschen sind damals gar nicht für die Deutsche Einheit auf die Straße gegangen – sondern gegen den Sozialismus.

Es war ein anti-stalinistischer Aufstand. Es war ein Aufstand gegen das Schreckensregime der SED – jener Partei, die heute als „Linke“ wieder im Parlament sitzen darf. Jener Partei, deren stolzer Vorsitzender später ein gewisser Gregor Gysi wurde. Es war ein Aufstand gegen die menschenverachtende Ideologie, die eine gewisse Heidi Reichinnek und ihre Komplizen heute wieder verbreiten.

Es war ein Aufstand gegen den Sozialismus. Die Christdemokraten von Friedrich Merz und die Christsozialen von Markus Söder wollen nicht daran erinnert werden, dass sie mit den Tätern von damals heute gemeinsame Sache machen.

Die aktuelle Bundesregierung wird gegen die Bürger keine Panzer auffahren lassen. Aber nicht, weil sie nicht dazu bereit wäre (wozu unsere Berufspolitiker bereit sind, haben sie in der Corona-Zeit gezeigt). Sondern weil nach 16 Jahren Angela Merkel, nach drei Jahren Ampel und nach einem Jahr Friedrich Merz bei der Bundeswehr praktisch keine fahrtüchtigen Panzer mehr da sind. Und keine Brücken mehr, über die Panzer fahren könnten.

Wenn wir uns tatsächlich an den 17. Juni 1953 erinnern, dann müssen wir uns daran erinnern, dass der Sozialismus immer so endet: mit einer skrupellosen Elite, die inhaltlich und politisch versagt und die zum eigenen Machterhalt über Leichen geht. Mit den freiwilligen Nachfolgern der Mörder des 17. Juni 1953 suchen CDU und CSU jetzt den politischen Schulterschluss. Man kann sich gar nicht genug dafür schämen.

Auf der politischen Bühne wird die Erinnerung an den 17. Juni als groteskes Schauspiel inszeniert. Man gedenkt pflichtschuldig der Opfer. Aber man verschweigt, dass diese Menschen gegen ein sozialistisches System rebellierten und nicht Opfer irgendeines Naturereignisses wurden, sondern dieses sozialistischen Systems.

Man ehrt die Opfer, aber man verschweigt die Täter. Man ehrt den Aufstand, aber man verschweigt den Anlass. Man singt das Hohelied der Freiheit – aber man verschweigt, dass deren größter Feind der Sozialismus ist, damals wie heute.

An den Aufstand wird mit hohlen Ritualen erinnert, doch seine eigentliche Botschaft wird verschwiegen. Denn diese Botschaft könnte die Festreden stören und die Feierstunde verderben. Sie lautet nämlich nicht: mehr Staat. Sie lautet schon gar nicht: mehr Ideologie. Sie lautet: Lasst die Menschen in Ruhe.

Der Volksaufstand vom 17. Juni war die logische, ja zwangsläufige Reaktion auf ein System, das den Menschen die Luft zum Atmen nahm. Freiheit ist nichts, was den Bürgern vom Staat großmütig zugeteilt wird. Bürger sind keine Untertanen. Der Staat ist ein Diener, kein Herr.

Die Ostdeutschen von 1953 hatten das verstanden. Unsere politische Klasse von heute versteht es nicht.


Quelle: TE-Newsletter
 
Es war ein anti-stalinistischer Aufstand. Es war ein Aufstand gegen das Schreckensregime der SED – jener Partei, die heute als „Linke“ wieder im Parlament sitzen darf. Jener Partei, deren stolzer Vorsitzender später ein gewisser Gregor Gysi wurde. Es war ein Aufstand gegen die menschenverachtende Ideologie, die eine gewisse Heidi Reichinnek und ihre Komplizen heute wieder verbreiten.
Erstens, Heidi Reichinnek hat mit SED und Stalin etwa soviel zu tun wie Björn Höcke mit NSDAP und Hitler. Beide Vergleiche sind inadequat.

Zweitens, trotz der hohen Sichtbarkeit von Reichinnek und Höcke haben diese Figuren in der real existierenden BRD nichts zu bestimmen gehabt. Hoffen wir, dass das so bleibt.

Drittens, warum kommt die meiste Unterstützung die sowohl Reichinnek als auch Höcke erfahren aus Ostdeutschland?

Viertens, ein zusätzlicher Feiertag kostet die BRD ca. 5-6 Milliarden EUR Wirtschaftsleistung. Im Moment vielleicht keine gute Idee.
 
Die Reichinnek hat sehr wohl "damit zu tun", da ihre Partei im Gegensatz zur NSDAP nicht aufgelöst wurde.
Alte, totalitäre Traditionen wurden direkt weitergegeben und rücken zunehmend wieder in den Vordergrund.
 
Die Partei Die Linke bezeichnete sich selbst als Rechtsnachfolger der PDS / SED.

Von daher hat HR sehr wohl etwas mit der SED zu tun.

Der Begriff Mauermörderpartei kommt nicht von ungefähr.

Und ansonsten bekommt die Ukraine eben mal 5-6 Milliarden Euro weniger überwiesen.
 
Heidi "Reichenschreck" zieht stark bei jungen Linksgrünen und stößt gestandene Sozialisten eher ab. Man kann sie bei Youtube ertragen, wenn man die Videogeschwindigkeit auf 80% drosselt. Auch inhaltlich ist sie weit von KPD+SPD=SED entfernt. Die hatte die Enteignung des Großkapitals, der Schwerindustrie, der Banken und Versicherungen im Programm und auch umgesetzt. Heidi aber hetzt gegen anständige Unternehmer und läßt die großen Unternehmen jedoch vollkommen außen vor. Billige Aktionen wie der "Mietendeckel" ändern die sozialen Probleme leider nicht.
 
Die Partei Die Linke bezeichnete sich selbst als Rechtsnachfolger der PDS / SED.

Von daher hat HR sehr wohl etwas mit der SED zu tun.

Der Begriff Mauermörderpartei kommt nicht von ungefähr.

Erstaunlich, dass diese Rechtsnachfolge immer wieder bezweifelt wird.
Selbst wikipedia (deutsch) formuliert es klar und deutlich:

Rechtlich gesehen sind SED, PDS, Linkspartei und Die Linke dieselbe juristische Person. Wegen der deutlichen politischen, programmatischen und personellen Unterschiede wird zuweilen der Begriff „Nachfolgepartei“ verwendet. Die Linke sieht sich selbst als „Rechtsnachfolgerin der SED“ .....


Lafontaines Partei bezeichnete sich selbst als Rechtsnachfolgerin der Partei von Honecker und Ulbricht.

Wer es ganz genau wissen will, bitte:

 
Heidi "Reichenschreck" zieht stark bei jungen Linksgrünen und stößt gestandene Sozialisten eher ab.
Die Heidi zieht vor allem bei den Ossis. Die Linke hat ihre Hochburgen in Thüringen, Berlin und Sachsen-Anhalt.

Alte, totalitäre Traditionen wurden direkt weitergegeben und rücken zunehmend wieder in den Vordergrund.
Das ist auch Unsinn. Wenn Die Linke für eine "totalitäre Tradition" stehen würde, wäre sie nicht mehr verfassungstreu. Dann wäre ein Parteiverbotsverfahren die logische Konsequenz.
 
Das ist auch Unsinn. Wenn Die Linke für eine "totalitäre Tradition" stehen würde, wäre sie nicht mehr verfassungstreu. Dann wäre ein Parteiverbotsverfahren die logische Konsequenz.

Ääähmmm, wenn Du solche Leute an der Spitze des Verfassungsschutzes platzieren kannst, musst da von denen - als Zuträger für die Gerichte - vermutlich wenig befürchten.

Stephan Joachim Kramer , deutscher politischer Beamter (SPD, zuvor FDP, zuvor CDU)

Insofern wundert es nicht, dass diese Partei wieder runtergestuft wurde.
 
Ääähmmm, wenn Du solche Leute an der Spitze des Verfassungsschutzes platzieren kannst, musst da von denen - als Zuträger für die Gerichte - vermutlich wenig befürchten.
Es ist ganz egal wer an der Spitze des Verfassungsschutzes steht, denn Artikel 20 GG ist immer unvereinbar mit einer Partei die eine totalitäre Ordnung anstrebt.
 
Es ist ganz egal wer an der Spitze des Verfassungsschutzes steht, denn Artikel 20 GG ist immer unvereinbar mit einer Partei die eine totalitäre Ordnung anstrebt.

Kein Widerspruch.
Aber die Vorarbeit des von politischen Beamten geführten Verfassungsschutz dürfte eine erhbeliche Rolle für die Erlangung von Beweisen und die mentale Vorbereitung auf ein solches Verfahren spielen.
 
Da der Verfassungsschutz auf dem linken Auge blind ist, gilt Die Linke nicht als verfassungsfeindlich.
 
Das ist auch Unsinn. Wenn Die Linke für eine "totalitäre Tradition" stehen würde, wäre sie nicht mehr verfassungstreu. Dann wäre ein Parteiverbotsverfahren die logische Konsequenz.
Wem muß man erklären, daß sich diese Partei in den 90ern selbstverständlich programmatisch anpassen mußte, um zu überleben. Die habe wie der Wolf im Märchen "Kreide gefressen".
Das Ziel Sozialismus wurde nicht aufgegeben und die alten Genossen, darunter Stasispitzel, sind in der Partei geblieben, haben ihre Traditionen weitergegeben. Lediglich die alte Führung war nicht haltbar.

Heute müssen linksextremistische Positionen nicht mehr derart getarnt werden, wie noch in den 90ern.
Und bekanntlich sind die Hürden für ein Parteiverbot in D sehr hoch. Selbst die NPD hat das Verfahren überstanden.
 
Zurück
Oben