Psychologie

W

Wuschel

Guest
Fällt Euch etwas zum Thema ein?

Pharmakonzerne, die Lobbyisten, Multis und Eliten?

Habt Ihr uns Menschen mal von dieser Seite aus betrachtet?

Mir wird dabei schwindelig.

Wie geht es Euch?

Hier mal ein Uni-Prof, Herr Dr. Feldmaus.

sorry...Herr Professor,
umgekehrt, natürlich...:)


Anwendung und Funktion von Folter, Teil 1/2

Wo stecken, "die Terrors" überall (was ein Wort)...

Wer führt die beste "psychologische Kriegsführung" und wie lange geht Das schon, wird es noch weitergehen, wie lange und warum, und sind wir damit auf einem "guten Weg"?

Was meint Ihr.

Beschäftigt sich hier jemand mit Kunst, dem Leben und Psychologie...,

ist sogar an einem Austausch interessiert?
 
Kein Ahnung wo dies am besten reinpasst.
Ich lass' es mal hier.

Im Jahr 1973 begaben sich acht kerngesunde Menschen in psychiatrische Kliniken in den gesamten Vereinigten Staaten.
Keiner von ihnen war krank.

Niemand im Inneren bemerkte es.
Das war kein Unfall.

Es handelte sich um ein Experiment, das der Psychologe David Rosenhan entworfen hatte, um eine beunruhigende Frage zu beantworten.
Können Fachleute zuverlässig zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit unterscheiden?

Um das herauszufinden, rekrutierte Rosenhan acht ganz normale Menschen. Einen Maler. Eine Hausfrau. Einen Kinderarzt. Einen Doktoranden.
Sie logen nur in einer Sache. Sie sagten, sie hätten Stimmen gehört. Nur drei Worte. „Leer.“ „Hohl.“ „Plumps.“
Das genügte.

Alle acht wurden aufgenommen.

Sobald sie ins Krankenhaus kamen, hörten sie auf, sich zu verstellen. Sie verhielten sich normal. Sie kooperierten. Sie baten um ihre Entlassung.
Es hat nie funktioniert.

Jede normale Handlung wurde als Symptom neu interpretiert.
Das Anfertigen von Notizen wurde zu einer zwanghaften Angewohnheit.
Aus dem stillen Warten wurde ein krankhaftes Geltungsbedürfnis.
Höflichkeit wurde zu einem kontrollierten Verhalten, das mit Krankheit einherging.

Bei sieben Personen wurde Schizophrenie diagnostiziert.
Eine Person mit manischer Depression.
Kein einziger Mitarbeiter hielt sie für gesund.

Aber die Patienten taten es.
Echte Patienten traten an sie heran und flüsterten: „Sie sind nicht wie die anderen. Sie gehören nicht hierher.“
Diejenigen, die als krank galten, sahen, was ausgebildete Fachkräfte nicht sehen konnten.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 19 Tage.
Eine Person blieb 52 Tage im Krankenhaus.

Jeder Tag bestätigte dieselbe Wahrheit. Einmal etikettiert, verlor die Realität ihre Bedeutung.

Als Rosenhan „On Being Sane in Insane Places“ veröffentlichte, brach in der psychiatrischen Welt ein Sturm der Entrüstung los. Ein Krankenhaus forderte ihn auf, neue Scheinpatienten zu schicken, in der festen Überzeugung, sie würden die Fälle aufdecken.
Rosenhan stimmte zu.

In den folgenden Monaten identifizierte das Krankenhaus 41 mutmaßliche Betrüger.
Rosenhan hatte niemanden geschickt. Nicht eine einzige Person.

Diese Schlussfolgerung war unausweichlich.

Die Diagnose basierte nicht immer auf Fakten. Sie wurde vom Kontext und den Erwartungen geprägt.
Dieses Experiment erschütterte das blinde Vertrauen in klinische Diagnosen und erzwang grundlegende Veränderungen in der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Doch seine tiefere Lehre ist bis heute beunruhigend.

Die Wahrnehmung kann die Realität stärker verzerren als der Wahnsinn selbst.
Und manchmal gehört die gefährlichste Illusion denen, die glauben, sie könnten sich nicht irren.
 
Kein Ahnung wo dies am besten reinpasst.
Ich lass' es mal hier.

Im Jahr 1973 begaben sich acht kerngesunde Menschen in psychiatrische Kliniken in den gesamten Vereinigten Staaten.
Keiner von ihnen war krank.

Niemand im Inneren bemerkte es.
Das war kein Unfall.

Es handelte sich um ein Experiment, das der Psychologe David Rosenhan entworfen hatte, um eine beunruhigende Frage zu beantworten.
Können Fachleute zuverlässig zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit unterscheiden?

Um das herauszufinden, rekrutierte Rosenhan acht ganz normale Menschen. Einen Maler. Eine Hausfrau. Einen Kinderarzt. Einen Doktoranden.
Sie logen nur in einer Sache. Sie sagten, sie hätten Stimmen gehört. Nur drei Worte. „Leer.“ „Hohl.“ „Plumps.“
Das genügte.

Alle acht wurden aufgenommen.

Sobald sie ins Krankenhaus kamen, hörten sie auf, sich zu verstellen. Sie verhielten sich normal. Sie kooperierten. Sie baten um ihre Entlassung.
Es hat nie funktioniert.

Jede normale Handlung wurde als Symptom neu interpretiert.
Das Anfertigen von Notizen wurde zu einer zwanghaften Angewohnheit.
Aus dem stillen Warten wurde ein krankhaftes Geltungsbedürfnis.
Höflichkeit wurde zu einem kontrollierten Verhalten, das mit Krankheit einherging.

Bei sieben Personen wurde Schizophrenie diagnostiziert.
Eine Person mit manischer Depression.
Kein einziger Mitarbeiter hielt sie für gesund.

Aber die Patienten taten es.
Echte Patienten traten an sie heran und flüsterten: „Sie sind nicht wie die anderen. Sie gehören nicht hierher.“
Diejenigen, die als krank galten, sahen, was ausgebildete Fachkräfte nicht sehen konnten.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 19 Tage.
Eine Person blieb 52 Tage im Krankenhaus.

Jeder Tag bestätigte dieselbe Wahrheit. Einmal etikettiert, verlor die Realität ihre Bedeutung.

Als Rosenhan „On Being Sane in Insane Places“ veröffentlichte, brach in der psychiatrischen Welt ein Sturm der Entrüstung los. Ein Krankenhaus forderte ihn auf, neue Scheinpatienten zu schicken, in der festen Überzeugung, sie würden die Fälle aufdecken.
Rosenhan stimmte zu.

In den folgenden Monaten identifizierte das Krankenhaus 41 mutmaßliche Betrüger.
Rosenhan hatte niemanden geschickt. Nicht eine einzige Person.

Diese Schlussfolgerung war unausweichlich.

Die Diagnose basierte nicht immer auf Fakten. Sie wurde vom Kontext und den Erwartungen geprägt.
Dieses Experiment erschütterte das blinde Vertrauen in klinische Diagnosen und erzwang grundlegende Veränderungen in der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen. Doch seine tiefere Lehre ist bis heute beunruhigend.

Die Wahrnehmung kann die Realität stärker verzerren als der Wahnsinn selbst.
Und manchmal gehört die gefährlichste Illusion denen, die glauben, sie könnten sich nicht irren.
Das kann man sehr gut in die heutige Zeit projizieren. Viele Menschen die heute Sozialleistungen vom Staat beanspruchen, erhalten diese Leistungen nicht weil sie beduerftigt sind. Sie erhalten diese Leistungen weil sie mit Hilfe von Organisationen oder anderen Fachkundigen darauf vorbereitet wurden diese Leistungen abzugreifen. Mal ein Beispieel : Ich kenne jemanden der Pflegestufe 2 oder so bekommt. Keine Ahnung im Moment welche. Auf jeden Fall ist er sehr gut informiert worden und hat da ein richtig gutes Zubrot zu seiner Rente. Mehr will ich garnicht dazu schreiben.
 
Befangenheit durch Kontext und Erwartung existiert sicher immer. Das Rosenhan Experiment wäre aber heute nicht mehr so einfach zu wiederholen, weil sich die Psychiatrie in den letzten 50 Jahren schon recht deutlich weiterentwickelt hat. Abgesehen favon sind 8 Fälle auch nicht besonders viel, wenn man bedenkt, dass sie die Psychiater bei der Aufnahme getäuscht haben. Ich bin ein wenig skeptisch was dieses Experiment angeht.
 
Zu Deinem Text, @strike, kommt auch die Frage auf, warum in ganz Europa plötzlich mit Beginn des neuen Jahrhundert flächendeckend viele Nervenheilanstalten buchstäblich aus den Boden sprossen? Meist noch in den größten Prunkbauten der Städte. Wer wurde dort be- vielleicht auch misshandelt? Es war offensichtlich damals sehr einfach in diese Häuser stationär untergebracht zu werden.
 
Befangenheit durch Kontext und Erwartung existiert sicher immer. Das Rosenhan Experiment wäre aber heute nicht mehr so einfach zu wiederholen, weil sich die Psychiatrie in den letzten 50 Jahren schon recht deutlich weiterentwickelt hat.
Da bin ich mir nicht so sicher.
Warum sonst konnte ein Hochstapler sich so lange als Arzt in der Psychiatrie ausgeben?
 
Ich vermute Taleb A.

Ansonsten: ich bin weit davon entfernt Psychologische Einrichtungen "schlecht zu machen". Aus Gründen.
Das ist bestimmt alles andere als ein einfacher Job.

Was aber auffällt (zumindest mir): war z.Bsp. ADHS (oder Autismus) vor längerer Zeit noch eine Ausnahme, höre ich immer öfter, dass die Kinder ADHS hätten. Auf Termine bei einem Psychologen wartet man heute fast genau so lange wie früher in der ersten Deutschen DEMOKRATISCHEN Republik auf einen Trabant. Und ehe spekulieret wird: nein, ich brauch(t)e keinen Termin ;)

Sprich: es kann wirklich so sein, dass Menschen heute psychisch schneller erkranken, aber es scheint tatsächlich signifikant mehr zu betreffen.
Warum?
 
Was aber auffällt (zumindest mir): war z.Bsp. ADHS (oder Autismus) vor längerer Zeit noch eine Ausnahme, höre ich immer öfter, dass die Kinder ADHS hätten.
Ich wuchs im Kohlenpott auf.
Die einzige Allergie die es damals gab war "Heuschnupfen" und das war schon selten.
Ansonsten haben wir alles gegessen und eingeatmet and alle haben es ueberlebt.
 
Mich erinnert das sofort an den Fall Mollath, der als paranoid und zwanghaft begutachtet wurde, und Jahre in der Psychiatrie verbringen musste.
 
Sprich: es kann wirklich so sein, dass Menschen heute psychisch schneller erkranken, aber es scheint tatsächlich signifikant mehr zu betreffen.
Warum?
Vielleicht kannte man ADHS früher nicht oder hielt es nicht für eine Krankheit. Dass jetzt mehr behandelt wird, impliziert nicht, dass er mehr solche Fälle als früher gibt, es schließt es aber auch nicht aus.
 
Es gab frueher nicht so viele Weicheier unter den Eltern und den Kindern.
Wer von seinen Eltern mit dem Auto an der Schule abgesetzt wurde
war das Ziel von Spott und Hohn.
Man verliess das Haus morgens mit ein paar Butterbroten in Pergamentpapier,
holte sich zum Mittag ein Broetchen mit Negerkuss oder einem Stueck Fleischwurst
und war zurueck zu Hause wenn die Laternen angingen.
Dazwischen loeste man die Probleme, die einem das Leben aufgab, selbst
oder mit Hilfe seiner Kameraden.
Das dauerbetreute Leben heute produziert Weicheier, die alles glauben
oder sich ausschliesslich auf andere verlassen weil es bequem ist und man nichts falsch machen kann.
Die mentale Un-Gesundheit ist das Resultat dieser verweichlichten Helikopter-Gesellschaft.

Und wenn Weicheier dominate Landnehmer als gleichwertige Mitbuerger ins Land holen,
ist es das Ende der Fahrradhelm-Schattenparker Gesellschaft denn der aggresssivere und gewaltbereitere Zeitgenosse
nimmt sich das was er will, da er keine Gegenwehr befuerchten muss.
 
Es gab frueher nicht so viele Weicheier unter den Eltern und den Kindern.
Wer von seinen Eltern mit dem Auto an der Schule abgesetzt wurde
war das Ziel von Spott und Hohn.
Man verliess das Haus morgens mit ein paar Butterbroten in Pergamentpapier,
holte sich zum Mittag ein Broetchen mit Negerkuss oder einem Stueck Fleischwurst
und war zurueck zu Hause wenn die Laternen angingen.
Dazwischen loeste man die Probleme, die einem das Leben aufgab, selbst
oder mit Hilfe seiner Kameraden.
Das dauerbetreute Leben heute produziert Weicheier, die alles glauben
oder sich ausschliesslich auf andere verlassen weil es bequem ist und man nichts falsch machen kann.
Die mentale Un-Gesundheit ist das Resultat dieser verweichlichten Helikopter-Gesellschaft.

Und wenn Weicheier dominate Landnehmer als gleichwertige Mitbuerger ins Land holen,
ist es das Ende der Fahrradhelm-Schattenparker Gesellschaft denn der aggresssivere und gewaltbereitere Zeitgenosse
nimmt sich das was er will, da er keine Gegenwehr befuerchten muss.

This!

Sehe ich jeden Morgen, die Helikoptereltern, die bei uns ein Verkehrschaos verursachen, weil sie ihren 13 jährigen Buben noch zum Schultor bringen müssen und dabei an der Hand halten.

In Whatsapp-Gruppen wird gejammert, dass der Kuchen auf dem Schulfest viel zu viel Zuckerguss drauf hatte und meine Frau muss einen Batzen Vorschriften im Catering beachten, weil Kinder ja auf gar keinen Fall Gifte wie z.B. Senf haben dürfen, weil sie sonst an einer Allergie sterben könnten.

Meine Fresse, mimimimi............:rolleyes:
 
This!

Sehe ich jeden Morgen, die Helikoptereltern, die bei uns ein Verkehrschaos verursachen, weil sie ihren 13 jährigen Buben noch zum Schultor bringen müssen und dabei an der Hand halten.

In Whatsapp-Gruppen wird gejammert, dass der Kuchen auf dem Schulfest viel zu viel Zuckerguss drauf hatte und meine Frau muss einen Batzen Vorschriften im Catering beachten, weil Kinder ja auf gar keinen Fall Gifte wie z.B. Senf haben dürfen, weil sie sonst an einer Allergie sterben könnten.

Meine Fresse, mimimimi............:rolleyes:
Diese Generation ist wohl zu einem erheblichen Teil ohne staatliche Hilfen nicht überlebensfähig
 
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