Manni on Tour again: Erster Stop in Ayutthaya

Weiter zum Wat Phutthai Sawan.

Das Kloster wurde 1353 von King Uthong erbaut, als er Ayutthaya zu seiner neuen Hauptstadt erklärte.

Es war während der Herrschaft von King Uthong das größte und bedeutenste Kloster in Ayutthaya.

Der Wat Phutthai Sawan war erstaunlicherweise eine der wenigen Tempelanlagen, der 1767 bei der Eroberung Ayutthayas durch burmesische Truppen nicht zerstört worden ist.

Es gibt deshalb noch zahlreiche historische Überreste aus der damaligen Zeit.

Hervorzuheben ist insbesondere der im südlichen Bereich der Anlage sich befindende Wihan Phutthaisawan, das Heiligtum des großen liegenden Buddhas...













 
Immer mit einer leicht veränderten Zoom-Perspektive.

Wobei ich dir insoweit recht gebe, dass das vorletzte eigentlich fast doppelt und daher überflüssig gewesen wäre - kann es aber nicht mehr ändern.

Weiss allerdings nicht, was du mir mit "falsches" Motiv sagen willst.

And außerdem: Wenn du schon über mehrfache Bilder meckerst, dann doch bitte beim "Mecker-Comment" die Bilder nicht nochmals mit posten...

...von wegen "Augenkrebs" und so...!
 
Gerade nochmal nachgelesen, ganz so einfach und entspannt war das dann doch nicht mit den französischen Missionaren. Stichwort: Revolution von 1688.
 
@Chak

Stimmt!

Diesen ebenfalls interessanten Abschnitt der wechselhaften Geschichte der St. Joseph Church und d der dortigen Missionare habe ich übersprungen.
 
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Und noch ein paar weitere Impressionen vom Wat Phutthai Sawan.

Im vorderen und neueren Teil der Anlage und direkt am Chao Phraya die "Kings Gallery".

Und dahinter die 32 Meter lange und 14 Meter breite Ordinationshalle vor einem weiteren großen Prang.

Und für die "Nörgler" und/oder "Perfektionisten" gleich noch ein "Warnhinweis":

"Stereo-Effekt" ist angesagt - "Detail-Aufnahmen" und Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven...





















Der große Ubosot vor dem neueren großen Prang...



 
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Und hier bei Nacht der Blick von der gegenüber liegenden Flußseite auf die Kulisse des beleuchteten Wat Phutthanai Sawan...

20171029_202911.jpg
 
Und weiter geht es mit "alten Steinen" und "alten Trümmern" in Ayutthaya:

Und zwar mit dem Wat Chai Wattanaram außerhalb des Zentrums von Ayutthaya.

Der Tempel wurde 1630 von King Prasat Thong zu Ehren seiner Mutter erbaut.

Da es ein königlicher Tempel war, fanden später hier dann auch Einäscherungen von verstorbenen Prinzen und Prinzessinnen statt.

Architektonisch ist die Anlage Angkor Wat nachgebildet.

Das besondere Merkmal des Wat ist ein 35 Meter hoher zentraler Prang (Pagode im Khmer-Stil), der von vier kleineren Prangs umgeben ist, die auf einer quadratischen Plattform stehen.

Nach dem hindhuistisch-buddhistischen Weltenbild symbolisiert der große Prang Prathan den Berg Meru (den Berg Gottes), der die zentrale Achse der damaligen Welt bildet.

Um ihn herum liegen vier Kontinente (die vier kleineren Prangs), die in den vier Himmelrichtungen im Weltenmeer schwimmen. Wobei auf einem der Kontinente die Menschen leben.

Die zentrale Plattform ist außerdem von acht Kapellen in Form von Chedi umgeben, die durch einen quadratischen Kreuzgang verbunden sind.

Entlang der Mauern befanden sich außerdem 120 sitzende Buddha-Statuen.

Der Wat ist eine der größten und monumentalsten Ruinen-Anlagen Ayutthayas.

Im letzten großen Krieg zwischen Burma und Ayutthaya wurde die Anlage wohl auch als Festung genutzt, worauf die Verstärkung der Mauern und Überreste von Kanonen und Kanonenkugeln hinweisen.

Nach der Eroberung und totalen Zerstörung Ayutthayas im Jahr 1767, von der auch dieser Wat nicht verschont wurde, wurde der Wat aufgegeben.

Und die Überreste waren dann mehr als 200 Jahre eine Beute des Dschungels und von Plünderern.

Im Jahre 1987 erfolgte dann nach alten historischen Quellen eine Restaurierung, die erst 1992 abgeschlossen worden ist.
 
Der Wat Chai Wattanaram im Überblick:

Von oben, mit Ayutthaya im Hintergrund und auf der anderen Flußseite...

..."geklaute" Drohnenaufnahme aus dem Internet...



Plan der Wat-Anlage...




Rekonstruktionen...







 
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