Gesundheit und Versicherungsschutz in Thailand

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Wie sieht es mit den Kosten aus?Wie es in Deutschland aussieht ist mir nicht bekannt!Da gibt es ja auch welche die nicht versichert sind!
 
Wie ist die Ausstattung mit medizinischem Gerät in Thailand?Durch die Microchirurgie ist die verweildauer bei grösseren Eingriffen nur noch 5 Tage.Dann kommt der Patient in die Reha bzw. nach Hause.Durch die Spezialisierung der Krankenhäuser kann es vorkommen,dass ein Patient aus
Süddeutschland nach Norddeutschland gebracht wird wo Ihn die Angehörigen nicht mehr besuchen können!Ob das ein Fortschritt ist stelle ich in Frage!
 
Theoretisch Ubonfan gibt es auch in Thailand eine Versorgungspflicht für Ausländer und die notwendige Erstbehandlung ist formell gesichert. Darauf verlassen würde ich mich aber nie, denn in der Praxis muss sofort ein von den zu erwartenden Behandlungskosten abhängiges Deposit in bar auf den Tisch gelegt werden. Das ist im Issan und wenn der Patient bereits bekannt ist sicher geringer, als in Pattaya, wo heutzutage meist bis zu 50.000 THB aufgerufen werden. Wir haben immer wieder Fälle, wo einer gerade nach Verkehrsunfällen in eine private Klinik kommt und wenn er nicht flüssig ist solange gewartet wird, bis ein Dritter mit Geld vorbeikommt. Zwischenzeitlich wird ein grobe Wundversorgung durch das Pflegepersonal gemacht, auch eine Infusiuon läuft, aber auf deutsch bleibt der Patient auch in der emergeny unit auf dem Flur liegen. Deshalb immer eine thailändische Bankkarte mit mindestens 50.000 THB bei haben, womit im Notfall eine Krankenschwester mit der PIN aus dem ATM Geld ziehen kann oder noch besser eine internationale Kreditkarte. Die internationalen Privatversicherungen übernehmen die Kosten, aber das Prozedere dauert erfahrungsgemäß mindestens vier Stunden bis zur schriftlichen Zusage.

Eine im westlichen Sinne durchgeführte Anschlußheilbehandlung ist in Thailand immer noch ein Schwachpunkt, da zu gering entwickelt. Erschwerend kommt hinzu, daß eine Heilung bei hohen Temperaturen schwieriger ist und aus genau diesem Grunde fliegen vermögende Thailänder zu planbaren Operationen gern in westliche Länder, wo auch die ganze Rehabilitationsindustrie bestens entwickelt ist.
 
Theoretisch Ubonfan gibt es auch in Thailand eine Versorgungspflicht für Ausländer und die notwendige Erstbehandlung ist formell gesichert. Darauf verlassen würde ich mich aber nie, denn in der Praxis muss sofort ein von den zu erwartenden Behandlungskosten abhängiges Deposit in bar auf den Tisch gelegt werden. Das ist im Issan und wenn der Patient bereits bekannt ist sicher geringer, als in Pattaya, wo heutzutage meist bis zu 50.000 THB aufgerufen werden. Wir haben immer wieder Fälle, wo einer gerade nach Verkehrsunfällen in eine private Klinik kommt und wenn er nicht flüssig ist solange gewartet wird, bis ein Dritter mit Geld vorbeikommt. Zwischenzeitlich wird ein grobe Wundversorgung durch das Pflegepersonal gemacht, auch eine Infusiuon läuft, aber auf deutsch bleibt der Patient auch in der emergeny unit auf dem Flur liegen. Deshalb immer eine thailändische Bankkarte mit mindestens 50.000 THB bei haben, womit im Notfall eine Krankenschwester mit der PIN aus dem ATM Geld ziehen kann oder noch besser eine internationale Kreditkarte. Die internationalen Privatversicherungen übernehmen die Kosten, aber das Prozedere dauert erfahrungsgemäß mindestens vier Stunden bis zur schriftlichen Zusage.

Eine im westlichen Sinne durchgeführte Anschlußheilbehandlung ist in Thailand immer noch ein Schwachpunkt, da zu gering entwickelt. Erschwerend kommt hinzu, daß eine Heilung bei hohen Temperaturen schwieriger ist und aus genau diesem Grunde fliegen vermögende Thailänder zu planbaren Operationen gern in westliche Länder, wo auch die ganze Rehabilitationsindustrie bestens entwickelt ist.
In der der Tat sind Rehamassnahmen kaum vorhanden. Ich denke, hier hilft in Thailand nur Eigeniniziative oder gutes Charma. Ich würde auf Eigeninitiative setzen, die meisten Thais wohl auf Schicksal.
Manche Thailänder bevorzugen eine Klinik in München. Warum auch nicht ?
 
Wie ist es mit der Bestattung eines Nicht-Buddisten?Gibt es in Thailand einen Friedhof nach unseren Vorstellungen.Ist es möglich seine letzte Ruhestätte selbst bestimmen.Habe in einem Beitrag des SWR von einer Bestattung (Massengrab)gesehen. Dies wurde von Ihrer Bekannten als
Unestetisch bezeichnet.Aber diese Frage wird von den meisten Farrangs verdrängt.
 
In Pattaya gibt es einen christlichen Friedhof, auch mit Massengräbern für die ganze armen Schlucker, aber der aufgeschlossene Farang kann sich mit Hilfe seiner erbenden Mia auch in einem Wat kostengünstiger verbrennen und eintopfen lassen.

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Die letzte Fahrt in den Ofen eines Wat an der Soi Khao Talo in Ostpattaya.
 
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