Farang Community

wansau

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Sachsen
Letzte Woche haben wir beim Besuch eines KFC ein Thai/ amerikanisches Paar getroffen. Welche, wie in Thailand oft zufinden, eine Community für Farangs gegründet hatte. Diese Gruppe, wie er mir erzählte, bestehend aus Amerikaner, UK, Schweden, Holländer und Schweizer, trifft sich regelmäßig. Interessant war, die Erwähnung, dass man sich bei der jährlichen Verlängerung unterstützte. Die Frau des Amerikaners, ich schätzte sie um die 60Jahre betonte, sie kenne die wichtigen Leute in den Behörden und würde dadurch einiges an Teegeld sparen. Auch blieben die Kontrollbesuche der Amphoe dadurch erspart.
Ich bin ja bei solchen "Angeboten" immer etwas skeptisch. Auch ist meine Frau in DE nur 1x zum Treffen einer Thai Community gegangen. Sie hat 2 Freundinnen, welche sich regelmäßig besuchen, aber das war es auch. In den Communitys der Thais würde das Hauptthema nur darum gehen, wie man Geld aus dem Farang presste und wer mehr Baht Gold Geschenke hätte. Nicht zu vergessen das Lottospiel Lenn share.
Welche Erfahrung habt ihr mit solch internationalen Communitys in Thailand bisher. Lohnt es sich dieser Anzuschließen oder wird hier der Farang nur zur Beute?
 
Ich bin ja bei solchen "Angeboten" immer etwas skeptisch.
Welche Erfahrung habt ihr mit solch internationalen Communitys in Thailand bisher. Lohnt es sich dieser Anzuschließen oder wird hier der Farang nur zur Beute?
Aus was besteht denn das Angebot und nach was fuer “internationalen communities” zielt die Frage? Und warum sollten Auslaender dort zur “Beute” werden? Ich habe in Bangkok einen internationalen Bekanntenkreis, man trifft sich halt wenn man in die Pubs geht.
 
Wer bezahlt denn für die Verlängerung der jährlichen Aufenthaltsgenehmigung "Teegeld" ?
Wer die kompletten Unterlagen vorlegt zahlt doch nur die normalen Gebühren, oder ist das nicht immer so ?
 
Aus was besteht denn das Angebot und nach was fuer “internationalen communities” zielt die Frage? Und warum sollten Auslaender dort zur “Beute” werden? Ich habe in Bangkok einen internationalen Bekanntenkreis, man trifft sich halt wenn man in die Pubs geht.
Das Angebot war, wir helfen Dir bei der jährlichen und 90 tägigen Meldung. Du musst da nicht persönlich erscheinen. Es wurde aber nicht gesagt wieviel diese Dienstleistung, denn niemand macht etwas umsonst, kostet.
Meine Frau hat erstmal ihre Line Adresse gegeben. Frage war ja, ob sowas hilfreich ist bei der Amphoe.
 
Das Angebot war, wir helfen Dir bei der jährlichen und 90 tägigen Meldung. Du musst da nicht persönlich erscheinen. Es wurde aber nicht gesagt wieviel diese Dienstleistung, denn niemand macht etwas umsonst, kostet.
Meine Frau hat erstmal ihre Line Adresse gegeben. Frage war ja, ob sowas hilfreich ist bei der Amphoe.
Puh, schwere Frage, die sich fuer Aussenstehende ohne Kenntnis der Verhaeltnisse und der Personen nicht beantworten laesst.
 
Wer bezahlt denn für die Verlängerung der jährlichen Aufenthaltsgenehmigung "Teegeld" ?
Wer die kompletten Unterlagen vorlegt zahlt doch nur die normalen Gebühren, oder ist das nicht immer so ?
Genau so ist es, Horst. Die ganzen wichtig popichtig Leute koennen mir gestohlen bleiben. Wenn man wie @Dieter1 irgendwo hingeht und man kennt Leute dann ist das normal und man kann sich aussuchen, mit wem man sprechen moechte oder auch nicht; da braucht es keine "Community". Fuer eine 90 Tage Meldung wird man sicher keine Hilfe benoetigen.

Eine Ausnahme sind sicherlich diejenigen, die nichteinmal Englisch sprechen. Die sind auf solche Gemeinschaften angewiesen. da gibt es dann einen einaeugigen Koenig der Englisch kann und sich von windigen Visaschmieden Kommissionen einsteckt.
Diese "Koenige" erkennt man daran, dass sie haeufig Goldketten mit Talismanen tragen und sich geben, als waeren sie mit allen Wassern gewaschen.
Im Zweitberuf vermitteln sie auch Super-Immobilien und haben stets gute Vorschlaege zur Geldanlage. Ihre Frauen organisieren auch haeufig Privatlotto bei dem jeder nur gewinnen kann :D
 
Welche Erfahrung habt ihr mit solch internationalen Communitys in Thailand bisher. Lohnt es sich dieser Anzuschließen oder wird hier der Farang nur zur Beute?

Unterschiedliche.

Ich war einmal auf einem Treffen beim Besuch von Verwandten meiner Frau in Udon Thani. Seit Jahren organisiert von einem ex-Mitglied (Mister P.) dieses Forums. Dieses Treffen fand ich recht steif, es fühlte sich für mich wie die Mitgliederversammlung eines Gartenvereins mit Tages- und Kleiderordnung sowie klaren Strukturen an. Das war nichts für mich.

Anfang 2023 lernte ich auf Hinweis eines Members hier - der mitbekam, dass wir uns in in Ayutthaya niedergelassen hatten - einen kleinen Kreis ( 6 bis 10 Menschen) kennen, den ich heute nicht mehr missen wollte. An jedem Samstag Nachmittag kommt man zusammen, wenn man Zeit, Lust und Laune hat.

Am Tisch sitzen nicht nur Deutschen und es trinkt auch nur die Hälfte Bier :) Auch US-Amerikaner, Hollaender - alle möglichen Leute waren schon dabei. Vom Rentner ueber Lehrer und IT-Experten - eine breite Varianz an Menschen. Keine Selbstdarsteller, keine Alles- und Besserwisser.

Es gibt keine Tagesordnung, alle Gespräche ergeben sich immer irgendwie. Nie langweilig. Kein Thai Bashing, Sport und Politik sind neben den typischen Punkten wie Immigration und Papierkram die Hauptthemen. Politik wird völlig unaufgeregt diskutiert - trotz verschiedener Sichten.

Insofern: wenn man Glück hat, dann lohnen sich derartige Treffen (Wissensgewinn und soziale Kontakte außerhalb sogenannter sozialen Plattformen), im anderen Fall kann es rausgeworfene Zeit sein.
 
Also würde ich für mich mal zusammenfassen. Man kann sich mal mit dieser Gruppe unverbindlich treffen. "Auf der Brennsuppe bin ich nicht dahergeschwommen" und glaube schon erkennen zu können, wenn mir jemand ein x für ein u verkaufen will.
Eine Ausnahme sind sicherlich diejenigen, die nichteinmal Englisch sprechen. Die sind auf solche Gemeinschaften angewiesen. da gibt es dann einen einaeugigen Koenig der Englisch kann und sich von windigen Visaschmieden Kommissionen einsteckt.
Diese "Koenige" erkennt man daran, dass sie haeufig Goldketten mit Talismanen tragen und sich geben, als waeren sie mit allen Wassern gewaschen.
Mein Englisch ist sicherlich nicht perfekt, trotzdem hat es gereicht beruflich in Singapore Mitarbeiter zu coachen und Vorträge zu halten. Erstaunt war ich, dass mich der Amerikaner im KFC fragte, ob ich aus UK komme. Einen Deutschen hätten sie noch nicht in ihrer Runde, nur einen französisch sprechenden Schweizer.
 
Unterschiedliche.

Ich war einmal auf einem Treffen beim Besuch von Verwandten meiner Frau in Udon Thani. Seit Jahren organisiert von einem ex-Mitglied (Mister P.) dieses Forums. Dieses Treffen fand ich recht steif, es fühlte sich für mich wie die Mitgliederversammlung eines Gartenvereins mit Tages- und Kleiderordnung sowie klaren Strukturen an. Das war nichts für mich.

Anfang 2023 lernte ich auf Hinweis eines Members hier - der mitbekam, dass wir uns in in Ayutthaya niedergelassen hatten - einen kleinen Kreis ( 6 bis 10 Menschen) kennen, den ich heute nicht mehr missen wollte. An jedem Samstag Nachmittag kommt man zusammen, wenn man Zeit, Lust und Laune hat.

Am Tisch sitzen nicht nur Deutschen und es trinkt auch nur die Hälfte Bier :) Auch US-Amerikaner, Hollaender - alle möglichen Leute waren schon dabei. Vom Rentner ueber Lehrer und IT-Experten - eine breite Varianz an Menschen. Keine Selbstdarsteller, keine Alles- und Besserwisser.

Es gibt keine Tagesordnung, alle Gespräche ergeben sich immer irgendwie. Nie langweilig. Kein Thai Bashing, Sport und Politik sind neben den typischen Punkten wie Immigration und Papierkram die Hauptthemen. Politik wird völlig unaufgeregt diskutiert - trotz verschiedener Sichten.

Insofern: wenn man Glück hat, dann lohnen sich derartige Treffen (Wissensgewinn und soziale Kontakte außerhalb sogenannter sozialen Plattformen), im anderen Fall kann es rausgeworfene Zeit sein.
Das bestätigt meiner Theorie, sich von rein deutschen Gruppen eher fernzuhalten, gemischte Expatgruppen hingegen eher positiv gegenüber eingestellt zu sein.
 
Also würde ich für mich mal zusammenfassen. Man kann sich mal mit dieser Gruppe unverbindlich treffen. "Auf der Brennsuppe bin ich nicht dahergeschwommen" und glaube schon erkennen zu können, wenn mir jemand ein x für ein u verkaufen will.
Das klingt eher für mich so, als wie die Frau des Amerikaners ihre Dienstleistungen verkaufen. Aber da du ja nicht auf den Kopf gefallen bist, kannst du immer noch nein sagen, wenn es darauf hinauslaufen sollte.
 
Vereinsmeierei war mir persönlich schon immer ein Graus.

Ich möchte mir nichts vorschreiben oder mich beurteilen lassen, ob ich wohl in den erlesenen Kreis passe.

Ich will auch keine "wichtigen Leute" in Thailand kennen - sowas kann möglicherweise auch mal nach hinten losgehen. Mein Schwager ist mit der kompletten Polizeibelegschaft aus der Ecke gut befreundet und mir reicht, dass ich meinen Schwager kenne.

So wie Dieter würde ich das machen, wenn ich länger dort wäre. Da ich aber immer nur ein paar Tage im Seebad und/oder Bangkok bin, ist die Chance relativ gering, bereichernde neu Bekanntschaften zu machen - im Seebad gleich Null.

Letztes Mal ist mir aber Cheap Charlie drei mal über den Weg gelaufen und beim dritten Mal hab ich ihn angequatscht. Wenn man seinen Content sieht glaubt man nicht, was für ein schlauer , belesener Typ das ist.

Das hat mich bereichert....:)
 
Die Frau des Amerikaners, ich schätzte sie um die 60Jahre betonte, sie kenne die wichtigen Leute in den Behörden und würde dadurch einiges an Teegeld sparen. Auch blieben die Kontrollbesuche der Amphoe dadurch erspart

ich lebe seit x Jahren (natürlich längst nicht so lange wie Buddy...) hier in TH, seit min. 15J. ist "Teegeld" überhaupt kein Thema mehr, wer heutzutage damit "vorankommen" will macht dann meist etwas falsch u. hat die Konsequenzen zu tragen. Für 90T u. EOS brauche ich nicht einmal meine Frau, das mache ich seit vielen Jahren schon selbst. Kontrollbesuche kenne ich nicht. Im übrigen zirkulieren heutzutage gerade bei den Immis die Verantwortlichen aus gutem Grund häufig, wie will die "Frau eines Amerikaners" diese permanenten Veränderungen nachhalten? ich vermute, da wird - wie üblich - viel bullshit gequatscht

für lockere Treffen ist das System "Dieter1" bestens geeignet, alle übrige Vereinsmeierei, Klübchen usw. sind eh nicht meins.
 
Das Angebot war, wir helfen Dir bei der jährlichen und 90 tägigen Meldung. Du musst da nicht persönlich erscheinen. Es wurde aber nicht gesagt wieviel diese Dienstleistung, denn niemand macht etwas umsonst, kostet.
Meine Frau hat erstmal ihre Line Adresse gegeben. Frage war ja, ob sowas hilfreich ist bei der Amphoe.
Die immo ist hier sehr hilfreich.
90 Tage ohne Probleme
Bei der jahresmeldung muss man die erforderlichen Unterlagen vorlegen - hier gibt es ein Merkblatt bei der Immigration in englisch und thai
Kopien macht die Immigration selbst

Da braucht es eigentlich keine weitere Hilfe
 
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