Würde es sich bei der geringen Stützweite nicht anbieten, Elementdeckenteile (Filigrandecken) zu verwenden? Da könnteste dann evt. auch einfacher die Rohre mit Durchbrücken durchfriemeln.
Ich weiß jetzt nicht genau, was Du mit Elementdeckenteile meinst. Bewehrte Betonplatten? Weiß nicht ob es das in der näheren Umgebung von Nong Phai gibt. Standard sind nunmal die 35cm breiten und 5cm dicken Spannbetonplatten, welche es mit bis zu 9 Spanndrähten und in Längenabstufungen von 10cm gibt. Muß mich mal schlau machen, was unser Baustofflieferant liefern kann. Sieben Spanndrähte sollten es in jedem Fall sein, acht würde ich bevorzugen. Von CCP gibt es eine Tabelle mit der Belastbarkeit in Relation zur Überbrückungsweite. Da schaue ich heute auch nochmal rein.
In den ersten zwei Segmenten werden die Wassertank stehen. Ursprünglich 3 Stück á 2000l. Bin wegen dem Platzbedarf jetzt auf 1500l-Tanks runter gegangen, dann aber vermutlich 4 Stück. Bei den Tanks habe ich mich eigentlich bereits festgelegt. Green-Line von DOS. Sind im Vergleich zu anderen Tanks mit selben Fassungsvermögen etwas niedriger, dafür größer im Durchmesser.
Habe jetzt nochmal "ein paar" Hilfsträger reindesigned. Vierkantprofil (Flat pipe) 100x50x3,2mm. Was dickeres gibt es nicht von der Stange und größeres Profil geht nicht. Ich muß rechts mit meinem Drainagerohr unten durchkommen. Dazu muß ich da nochmal ran und die Rohre etwas tiefer legen. Sind halt drei 45°-Elbows für den Müll. Habe jedoch noch mindestens drei Stück in Reserve, da ich immer bei Blue-Pipes von allem 2-3 Stück mehr kaufe. Die 100x50 Profile haben ich bereits für meinen Kran verwendet und die sind hochkant ziemlich stabil und das bei 6m Länge. Ich überbrücke ja nur 2,8m. Wenn ich da drauf rumhüpfe, biegt sich da nichts durch. Wieder mit 9mm-Stahlplatte und 12er-Schwerlastanker befestigt. Nicht flach draufbruzeln, sondern Platte einschneiden und Profil einlegen. Eventuell unten nochmal ein Stück Winkelstahl zur Verstärkung.
Wer unten auf dem Bild mit den aufgelegten Spannbetonplatten genau draufschaut sieht, dass es links und rechts bei den Säulen eine Kollision gibt. Das ist jedoch nur zeichnerisch so. In der Realität stehen die Säulen 4cm weiter auseinander. Damit komme ich dann ganz knapp an den Stäben der Säulenbewehrung vorbei. Etwas Beton muß ich da aber immernoch abknabbern. In der Mitte habe ich auch noch etwas Spielraum. Da muß ich die Platten an den Stellen, wo die Rohre hochkommen, etwas anschleifen. Das erste Spannseil verläuft aber bei allen Platten, unabhängig von der Anzahl der Drähte, 25mm vom Rand entfernt. Somit alles kein Problem.
Bei den 1"-Wasserleitungen muß ich dann schauen, wie ich das mache. Notfalls würde ich da im Randbereich auch ein Spannseil der Platte opfern. Das ist an der Stelle für die Belastbarkeit unerheblich.
Achja. Theorie und Praxis. Die Spannbetonplatten haben eine Nennbreite von 35cm. Ich habs unter dem Haus von meiner Frau und auch bei einer vor unserem Bausstoffdealer rumliegenden Platte nachgemessen. Das stimmt tatsächlich. Größer eher nicht. Tendenziell leicht klein. Unter dem Haus von meiner Frau konnte ich für 1, 2 ud 3 Platten 35, 70 und 105cm messen und das sogar auf den Millimeter genau. Folglich, da es in der Realität keinen "0-Stoß" gibt, sind die Platten leicht kleiner.
