Container kaufen

MiPuSa

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Ich spiele gerade mit dem Gedanken, dass wir uns einen Container aufs Grundstück stellen. Lagerraum für diverse Utensilien, wie z.B. Schubkarre, Schaufel und Bauutensilien. Ideal wäre ein 10` Container. 20' wäre bereits ein wenig zu groß. Die 10er scheinen aber recht selten zu sein. Zumindest in TH. Kennt jemand eine preiswerte Bezugsquelle für Container in TH? Gebraucht, jedoch nicht Schrott. Also keiner, der schon mal vom Schiff, Stapler oder LKW gefallen ist. Zustand "3" würde genügen. Entrosten und kleinere Schweissarbeiten wären kein Problem. Hab auch bereits darüber nachgedacht, einen 20er zu kürzen. Klar, etwas Arbeit aber die ist in TH bekanntlich preiswert...

LG Micha
 
Ein bischen unansehnlich und nicht sehr praktisch. Wie wäre es stattdessen mit einem konvertierten Container? Container Kings Thailand.
 
Danke für eure Antworten. Ob unansehlich oder ansehnlich liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Das ist in der Provinz von Phetchabun und nicht mitten in Chiang Mai oder Bangkok. Optik ist deshalb ziemlich egal und mit ein wenig Farbe kann man da viel machen. Ist auch nicht für ewig, sondern nur für "kurze Zeit" (ein paar Jährchen...). Soll dicht, einigermaßen das Ungeziefer fernhalten und auch vor den Begehrlichkeiten anderer schützen. Und nicht zu teuer.
Die Lösungen von Container Kings sind total toll, aber für meinen Bedarf übertrieben.
 
Danke für eure Antworten. Ob unansehlich oder ansehnlich liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Das ist in der Provinz von Phetchabun und nicht mitten in Chiang Mai oder Bangkok. Optik ist deshalb ziemlich egal und mit ein wenig Farbe kann man da viel machen. Ist auch nicht für ewig, sondern nur für "kurze Zeit" (ein paar Jährchen...). Soll dicht, einigermaßen das Ungeziefer fernhalten und auch vor den Begehrlichkeiten anderer schützen. Und nicht zu teuer.
Die Lösungen von Container Kings sind total toll, aber für meinen Bedarf übertrieben.
Hier ein paar Adressen in Thailand ..... Auch Preise !




 
Ich spiele gerade mit dem Gedanken, dass wir uns einen Container aufs Grundstück stellen. Lagerraum für diverse Utensilien, wie z.B. Schubkarre, Schaufel und Bauutensilien. Ideal wäre ein 10` Container. 20' wäre bereits ein wenig zu groß. Die 10er scheinen aber recht selten zu sein. Zumindest in TH. Kennt jemand eine preiswerte Bezugsquelle für Container in TH? Gebraucht, jedoch nicht Schrott. Also keiner, der schon mal vom Schiff, Stapler oder LKW gefallen ist. Zustand "3" würde genügen. Entrosten und kleinere Schweissarbeiten wären kein Problem. Hab auch bereits darüber nachgedacht, einen 20er zu kürzen. Klar, etwas Arbeit aber die ist in TH bekanntlich preiswert...

LG Micha
1728337904122.png
 
@MiPuSa

Eine Frage:
Was war der Preis für den Container?
65TBaht inkl. Transport von Bangkok. Ich habe mir allerdings den optisch besten rausgesucht. Wenn man Abstriche bei der Optik in Kauf nimmt und wenn einen die ein oder andere Delle nicht stört, dann geht es auch deutlich günstiger.
 
Ich wollte eigentlich bevor der Container geliefert wird ein vernünftiges Fundament machen lassen und hatte da auch konkrete Vorstellungen, wie das aussehen soll. Dazu hatte ich im CAD einen detailierten Plan erstellt, inkl. Bewehrung und Stärke der Eisen. Unsere "Baufirma" vor Ort war von so konkreten Vorgaben allerdings wenig begeistert, bzw. ich hatte den Verdacht, dass der "Baumeister" meinen Plan nicht verstanden hat.
Kurzum DIY. In den folgenden Wochen habe ich mein CAD-Modell immer weiter verfeinert, so dass schlußendlich ein handfestes Bauwerk entstanden war. Das ganze sollte jetzt zweistöckig werden. Unten der Container und oben zwei bis drei Wassertanks mit jeweils 2000l.
DIY bedeutet ja, dass ich alles selber machen muß. Dazu benötigt man selbstverständlich dann auch das entsprechende Werkzeug. Mein Werkzeugarsenal beschränkte sich bis dato auf einen 450Baht Werkzeugkoffer von Homepro, große Wasserpumpenzange, Bohrhammer, kleine Flex und normale Chinabohrmaschine. Über die folgenden Wochen füllte sich der Container dann mit Lieferungen von Thaiwatsadu, Global und Lazada mit Schubkarre, Schaufeln, Hacken, Biegemaschinen, Vorschlaghammer, Bolzenschneider, Arbeitshandschuhe und "1000" anderen Dingen.

Rechts ist der aktuelle Stellplatz des Container und links soll er mal hin.
Unbenannt.JPG
 
Ich muß eingestehen, dass ich baumäßig keinerlei Erfahrung habe. Hab zwar schon viel gemacht, aber noch nichts größeres betoniert, schon gar nicht mit Bewehrung. Also parallel zu meiner CAD-Konstruiererei eine Crashkurs im Web und alles aufgesogen was ich bezüglich des Themas so gefunden habe. Speziell Pantip war für mich sehr informativ.
Eigentlich war die nächste TH-Reise erst wieder für den nächsten Sommer geplant, dann wenn Töchterchen Schulferien hat. Jetzt hat es sich aber so ergeben, dass sich bei mir in den letzten Monaten eine Menge Überstunden angehäuft haben und ich die zulässige Schwelle überschritten habe. Dadurch war ich gezwungen innerhalb der nächsten 2-3 Monaten das Überstundenkonto in den zulässigen Bereich zu reduzieren. Meine Frau kam dann auf die Idee, dass ich doch alleine nach TH gehen könnte um den Bau zu beginnen. Mein Chef gab das okay, dass ich kurzfristig 4 Wochen frei nehmen kann. Also Flug bei Air India gebucht und am 13.November gings los. Ein Tag Aufenthalt in BKK und dann ab nach Nong Phai /Phetchabun.

Zwischenstop im Thaiwatsadu in Saraburi:

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Nach Ankunft Koffer ausgeladen und sofort die Baugrube vermessen und abgesteckt. Hab davon leider kein Bild gemacht. Arbeitsplatz vor dem Container eingerichtet, Unterstellböcke und Handstampfer, welche mir mein Schwager nach meinen Zeichnungen angfertigt hatte, mit Rostschutzfarbe gestrichen. Habs glaub ich an anderer Stelle schonmal geschrieben, schweissen kann er super aber Pinsel gibt man ihm besser nicht in die Hand. Dann noch Biegemaschinen auf die Unterstellböcke geschraubt.

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Am nächsten Tag, Sonntag, hat es leider die erste Tageshälte geschüttet was geht. Das war meine größte Befürchtung. Regen. Der Baggerfahrer war dann irgendwann mal da und meinte, dass der Boden zu weich wäre und wir warten müssten, bis es etwas abtrocknet. Schöne Schei...! Mein ohnehin sehr kritische Zeitplan hat das nicht vorgesehen.

Ich hab dann mal ein Probeloch gebuddelt um zu sehen, wie das Erdreich "da unten" denn so aussieht. Schöne Schinderei. Die Erde klebte an Schaufel und Spaten wie Klebstoff. Ursprünglich wollte ich die Grube ja von Hand ausheben, bis ich mal ausgerecht habe, wieviel Kubimeter ein Loch mit 8x6x1,2m so hat...
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Ich weiß, je tiefer umso besser. Bei ca. 110-120cm erschien mir der Untergrund aber ausreichend fest, sodass dies meine Vorgabe für das Ausbaggern sein sollte. Leider hatte ich beim vermessen mit meinem optischen Nivelliergerät festgestellt, dass das Gelände leicht abschüssig ist. Auch das hatte ich in meinen Planungen nicht berücksichtigt. Kurzer Blick in meine CAD-Daten auf dem Laptop, kein Problem, geht trotzdem.
Der Baggermann hat es sich dann im Laufe des Tages doch noch anders überlegt und uns um 18.30Uhr mitgeteilt, dass er um 19.30Uhr anrückt.
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Vom Ausbaggern selbst habe ich leider keine Fotos. War zu stark damit beschäftigt mit meinem Rotationslaser und Empänger darauf zu achten, dass er eine einigermaßen Ebene Fläche macht.

Folgendes Bild stammt vom Folgetag, nachdem wir bereits eine Lage Schotter in die Grube eingebracht haben.
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Wenn ich "wir" schreibe, dann waren das zu anfangs mein Schwager, sein 25 jährige Tochter und ich.

Unter der grünen Plane versteckt sich übrigens einer meiner Lieblingsmaschinen:
Marton N90, 9,5PS und 30kN
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Ich habe mich bei meiner Konstruktion für 8 Säulen mit jeweils 300x250mm entschieden (4xRB20 und 4xRB16). Ich weiß, ziemlich heavy, aber wenn schon, denn schon. Die Säulen ruhen in Bewährungskörben mit 700x700x600mm. Schalung gemauert aus Bigblocks mit 390x190x65mm.
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hier sieht man auch bereits rechts das blaue Drainagerohr, welches in das angrenzende Feld mündet.

Hier ein Blick auf mein Material und Werkzeuglager. Bereits etwas übersichtlicher. Bei meiner Ankunft mußte man noch klettern um nach hinten zu kommen.
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Arbeitsplatz zur Herstellung der Bewehrungskörbe:
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Fertiges Unterteil eines Bewehrungkorbs:
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to be continued...
 
Parallel zur Herstellung der Säulen die Verlegung der Drainage:
IMG_20241126_125147.jpg
Hier wurde auch bereits wieder mit Erde und Schotter teilweise aufgefüllt.

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Hier meine absolute Lieblingsmachine. RB16 und RB20 biegt man nicht mehr so einfach mit einer Handbiegemschine:
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Drainage soweit fertig:
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Es kam wie es kommen mußte. Ich hatte leider nur einen im Gepäck:
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Alle Säulen fertig und werden ausgerichtet:
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Oberteil Bewehrungskorb auch fertig und montiert:
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Hier auch den Erdungsstab 1,2m eingetrieben.

Betonieren der Bewehrungskörbe. Mittlerweile weiterer Schwager und ein Lohnarbeiter zur Unterstützung. Ich glaube, mit der großen Mischmaschine hat das allen ziemlich viel Spass gemacht. Nur der Schwager links und ich kamen da richtig ins Schwitzen, da wir immer eimerweise Nachschub an Zement, Sand und Kies ranschaffen mußten. Ich habe das betonieren selbst aber gerne den anderen zwei überlassen. Ich möchte ja auch, dass die gerne für mich arbeiten.
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Hier noch ein weitere Geheimwaffe. Damit hatte von den Thais auch noch nie einer gearbeitet:
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Nächster Tag war weiter Aufschütten mit Schotter angesagt. Ich war dein einen halben Tag mit einer Schwägerin und einer Nachbarin im 70km entfernten Phetchabun. Mußte noch zu Lotus, Mega und Thaiwatadu. Abends und spät in die Nacht dann die Schalungskästen für die Säulen zusammengezimmert. Darauf ruht dann der "untere" Ringanker meiner Konstruktion:
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Alle unterschiedlich hoch. Mit dem Laser ausgemessen. Die Mühe die Grube auf ein Level zu bringen, habe ich mir nämlich nicht gemacht. So ist das viel einfacher.

to be continued...
 
links der Schwager war gemeint. Irgendwie falsches Bild reingeruchtscht:
IMG_20241129_161230.jpg

Die Montage der Schalungskästen hat so gut geklappt, dass wir am selben Tag noch betonieren konnten:
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Schnell noch eine Betonrutsche gezimmert und es konnte losgehen:
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Ging Ruckzuck:
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Jetzt hieß es warten und bangen. Wie gesagt, ich habe soetwas noch nie gemacht. Rezept für Beton aus dem Netz geholt und ganz grob an C30-Mischung orientiert, zusätzlich mit einem guten Schuß Sika Plastocret. Wird sich die Schalung sauber lösen und wird es viele sichbare Löcher/Lufteinschlüsse geben?
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Also ich würd mal sagen, das kann sich sehen lassen, oder? Sogar mit 45°-Fase...:giggle:

to be continued...
 
Da stehen sie nun, meine acht Säulen, oder zumindest deren Bewehrung.
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Die blauen Kappen oben dienen übrigens zum Schutz, da jetzt verpackt wurde. Meine etwas mehr als zweineinhalb Wochen waren jetzt nämlich vorbei und ich mußte zurück. Baustop bis E07/25.

Nochmal genau mit dem Laser alles vermessen und dann Plane drüber:
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IMG-20241203-WA0000.jpeg

Mein Stahllager auch so gut es geht verpackt:
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Am Morgen meiner Abfahrt nach BKK noch kurz einen Bagger bestellt, um den Erdaushub abzutragen und vorne auf dem Grundstück zu verteilen, da es da richtung Strasse recht abschüssig ist:
IMG_20241204_071202.jpg

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Jetzt hoffe ich mal, dass es zu keinen nennenswerten Absenkungen und Verschiebungen kommt. Mir wäre wohler gewesen, wenn ich den unteren Ringanker noch erstellen könnte. Das war in der Zeit aber einfach nicht machbar. Schalung, Bewehrung und betonieren sind nochmal mindestens 1,5 Wochen. Ich habe da etwas ziemlich komlexes konstruiert und der viele Stahl in den Säulen macht es auch nicht gearde einfach.

to be continued...
 
Um mal eine Vorstellung zu geben, wie das alles mal aussehen soll. Ist oben aber noch nicht ganz fertigkonstruiert. Muß dann noch schauen, ob ich Spannbetonplatten in meinen Wunschmaßen bekomme. Beim Dach haben wir uns mittlerweile festgelegt, hab das aber zeichnerisch noch nicht umgesetzt. Hat ja noch Zeit. Wenn es in der Geschwindigkeit weitergeht, dann ist das ein Thema in zwei Jahren...
ghj.JPG
 
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