Auswandern nach Thailand

Otto-Nongkhai

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Irgendwo im Outback!
In der Süddeutschen vom 20.2.2025 war ein interessanter, aber übertriebener Bericht über Auswanderung nach Thailand.

Gründe des Auswanderns : teils wegen dem Sex , teils ein ganz normales Leben in Thailand führen.
Ein wichtiger Punkt , dass günstige Preis/Leistungsverhältnis ,wenn man sich auskennt ,wurde nicht erwähnt !

Pattaya ist das Zentrum für Sextourismus in ganz Südostasien und das Zentrum der deutschsprachigen Community,
darum leben die meisten Auswanderer in Pattaya.
Die ganze Stadt dreht sich um das Thema Sex und Prostitution
mit großen Rotlichtviertel ,vergleich der Reeperbahn/Hamburg , nur sehr groß.

In Pattaya sollen ungefähr 20.000 deutsche Rentner leben .
2023 wurden ca. 9000 Renten aus Deutschland nach Pattaya überwiesen, 2000 waren es erst 300.

Unter den Auswanderer sind kaum Akademiker , aber umso mehr Staatsbedienstete und Angestellte ,aber auch viele
Selbstständige , die ihre Firma in Deutschland verkauft haben.

Ausschlag für das Auswandern war u.a. eine Krankheit ,eine Trennung ,manchmal auch der Tode der Partnerin.
In Thailand können die Männer sich neu erfinden ,plötzlich kann man der starke Mann sein ,der jemanden versorgt und Geld heranschafft.
Auch das Sexistische und teils Rassistische ist unter den Auswanderern oft anzutreffen.

In Thailand gibt es wenig Sozialstaat und keine Rentenversicherung .
Darum schicken die Eltern ihre Töchter zum arbeiten in die Großstadt ,woher das Geld für die regelmäßige Überweisung kommt , ist ihnen egal.
Da immer mehr Touristen und Auswanderer eintreffen , ist dieses auch eine ergiebige Einnahmequelle für die Mädchen , die mit dem
Farang in einem eheähnlichem Verhältnis zusammenleben ,solange der Bath stimmt.

Viele Rentner kommen aber finanziell gerade so über die Runde , die Thai verschluckt viel Geld , dass sie in ihre große Familie steck.
Auch ist die Krankenversicherung in Thailand nicht billig ,besonders im höheren Alter.

Das böse Erwachen kommt später , wenn ein Haus gebaut wird und das Geld ist weg , da Ausländer keinen Grund und Boden besitzen dürfen.

Einige kehren dann abgebrannt wieder nach Deutschland zurück , aber dort haben sie auch nichts , weder Freunde noch Eigentum.
Andere gehen in Thailand vor den Hunde ,werden Alkoholiker ,konsumieren Drogen und irgendwann steht Selbstmord an.
Die Fälle von Farangs die aus oberen Etagen eines Hochhauses stürzen steigt an (Balkonspringer).

Das Ganze ist eine Spirale nach unten !
 
Ergänzend die Quelle

und ohne Bezahlschranke

Pattaya ist das Zentrum für Sextourismus in ganz Südostasien und das Zentrum der deutschsprachigen Community,
darum leben die meisten Auswanderer in Pattaya.
Einige der Männer sind sexistisch geprägt, in manchen Dingen auch rassistisch. Sie beschweren sich häufig über die gesellschaftliche Entwicklung in westlichen Ländern – also Feminismus und Emanzipation der Frau – und haben Nostalgie für patriarchale Strukturen.
Bei fast allen, mit denen ich gesprochen habe, gab es biografische Brüche: eine Krankheit, die sie aus der Spur geworfen hat, eine Trennung, manchmal auch der Tod der Partnerin – Erfahrungen, die mit Gefühlen von Zurückweisung und Ohnmacht einhergingen.

So wirklich falsch ist diese Darstellung nicht, aber nur die wenigsten Pattaya-Besucher stehen dazu.
 
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So wirklich falsch ist diese Darstellung nicht, aber nur die wenigsten Pattaya-Besucher stehen dazu.
Eigentlich ist es in Österreich nicht anders,erst heiraten ,dann 2 Kinder ,dann Haus und wenn die Frau will bei einer Scheidung ist alles weg,ok in Pattaya ist der Sex billiger:-)
 
...und damit hast Du jetzt wohl "Villa Germania" beschrieben, oder wie?
...offizielle Zahlen sagen, dass es 5.400 deutsche Rentner in Thailand gibt. Das sind dann wohl die, die ihre Rente direkt auf ein Thai-Konto bekommen. Eine Dunkelziffer wird geschätzt auf insgesamt 30 Tsd.! Dabei sind dann die Deutschen, die ihre Rente (noch) auf ein deutsches Konto bekommen und ihren Hauptwohnsitz in Deutschland behalten haben.
Die KI nennt eine Zahl von 10.000 Rentnern in Pattaya und empfiehlt: https://www.thailandaktuell.com/5737/rentner-in-pattaya/
Es wird geschätzt, dass fast 10.000 Deutsche in Pattaya leben, darunter viele Rentner. Pattaya ist ein beliebtes Ziel für deutsche Rentner, die ihren Lebensabend in einem warmen und erschwinglichen Klima verbringen möchten
 
Eigentlich ist es in Österreich nicht anders,erst heiraten ,dann 2 Kinder ,dann Haus und wenn die Frau will bei einer Scheidung ist alles weg,ok in Pattaya ist der Sex billiger:)
Ich glaube, dass Männer, die ihre erste Ehe in Thailand eingehen und gemeinsame Kinder mit einer Thailänderin haben, auch eher selten sich in Pattaya niederlassen. Meist erfolgt die Kindererziehung in Deutschland, viel seltener in Thailand und noch sehr viel seltener in Pattaya.
Die Beschwerden über Feminismus und Emanzipation der Frau – und Nostalgie für patriarchale Strukturen, sind oft durch eine Erfahrung aus der vorherigen Ehe bedingt.
[Achtung Ironie] ;)
Daher auch die Hoffnung, dass eine Islamisierung Deutschland für diese Männer eine Verbesserung bedeuten könnte.
 
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So wirklich falsch ist diese Darstellung nicht, aber nur die wenigsten Pattaya-Besucher stehen dazu.
Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass der Auswanderer der aus DACH nach Pattaya kommt, nicht unbedingt etwas Neues sucht, sondern nur etwas anderes. Wieso sollte ich nach Thailand gehen, wenn ich doch mehr oder weniger die "Schnauze gestrichen voll habe" von dem was man hier in DACH erleben musste. Ein Neuanfang und das in Pattaya oder einer anderen, von Touristen übervölkerten Stadt zu suchen ist doch völlig abnorm. Wieso sollte ich zehntausend Kilometer ein neues Leben aufbauen wollen, wenn ich gleichzeitig die Nähe von Landsleuten bzw. gleichsprachigen Leuten suche. Mir fehlt da etwas der Zusammenhang. Für mich gesprochen wäre das wie Holz in den Wald getragen.
Ein sog. Neuanfang kann doch nur dann funktionieren, wenn man eben nicht mit dem, von dem man "geflohen" ist wieder zusammentrifft.
Der Beitrag schon etwas überspitzt geschrieben. Nicht alle Expats suchen in den Bars ihre täglichen Streicheleinheiten und wer sich da in jemanden verguckt sollte tatsächlich den Verstand nicht ausschalten. Sicher gibt es viele die gescheitert sind, nur sind die Probleme vielfältig, von ernst bis lapidar nah beieinander.

Dennoch ist es schon recht beklagenswert, wenn Leute unüberlegt und überstürzt hier alles abbrechen und meinen ins Paradies zu ziehen. Wer sich nur ein bisschen Zeit nimmt und sich informiert, wird feststellen, dass auch im Paradies nur das Bare zählt. Wenn dieses zur Neige geht wird es eng.
 
Wer sich nur ein bisschen Zeit nimmt und sich informiert, wird feststellen, dass auch im Paradies nur das Bare zählt. Wenn dieses zur Neige geht wird es eng.
In dem Punkt stimme ich mit dir zu 100% ueberein.
Hinzu kommt fuer mich allerdings noch das Leben anderer "Werte" in Thailand,
die mir persoenlich naeher sind als die "Werte", mit denen ich sozialisiert wurde.
Ich habe das mal in Quotes gesetzt, da es ein weites Feld ist.
 
Ein Paradies gibt es nur in Träumen. Wie man Thailand als frischgebackener Expat erlebt, und ob diese Erfahrung positiv ist, hängt natürlich auch ein wenig vom Glück ab, aber zum allergrößten Teil vom eigenen Verhalten.
 
Ich sehe ein, dass das o.g. etwas abgedroschen klingt, aber es ist heute genauso wahr wie vor 30 Jahren. Man muss nicht unbedingt fließendes Thai sprechen, oder mit allen Gebräuchen des Landes vertraut sein, um in Thailand gut klarzukommen. Ich war bei meinem ersten Thailand Aufenthalt selbst komplett unvorbereitet. Eigentlich braucht es nur ein bischen Offenheit, Akzeptanz, und den Willen sich zu informieren und neue Dinge zu lernen.

Am besten verschiebt man wichtige Entscheidungen auf einen Zeitpunkt an dem man sich ein wenig eingelebt hat und die Dinge in Thailand besser versteht.

Touristische Orte wie Pattaya oder Phuket sind für Auswanderer bequem, weil dort eine auf Ausländer zugeschnittene Infrastruktur besteht, allerdings findet man an diesen Orten auch viele Fallen vor, die darauf zugeschnitten sind, den Farang beschleunigt von seinem Geld zu trennen. :D
 
Wieso sollte ich zehntausend Kilometer ein neues Leben aufbauen wollen, wenn ich gleichzeitig die Nähe von Landsleuten bzw. gleichsprachigen Leuten suche.
Das könnten dir sicher am besten die vor dir besonders geliebten ausländischen "Fachkräfte" in Deutschland erklären, die sich in Deutschland ein neues und besseres Leben aufbauen oder daran teilhaben wollen, sich aber nicht "integrieren" lassen, weil sie im gescheiterten Multikulti-Deutschland überhaupt kein Problem mehr damit haben, die Nähe von Landsleuten bzw. gleichsprachigen Leuten zu finden.
 
Das könnten dir sicher am besten die vor dir besonders geliebten ausländischen "Fachkräfte" in Deutschland erklären, die sich in Deutschland ein neues und besseres Leben aufbauen oder daran teilhaben wollen, sich aber nicht "integrieren" lassen, weil sie im gescheiterten Multikulti-Deutschland überhaupt kein Problem mehr damit haben, die Nähe von Landsleuten bzw. gleichsprachigen Leuten zu finden.
Bin mal gespannt, was ihm dazu einfällt.
 
Das könnten dir sicher am besten die vor dir besonders geliebten ausländischen "Fachkräfte" in Deutschland erklären, die sich in Deutschland ein neues und besseres Leben aufbauen oder daran teilhaben wollen, sich aber nicht "integrieren" lassen, weil sie im gescheiterten Multikulti-Deutschland überhaupt kein Problem mehr damit haben, die Nähe von Landsleuten bzw. gleichsprachigen Leuten zu finden.
Du meinst so wie unsere Frauen?
 
Ich sehe ein, dass das o.g. etwas abgedroschen klingt, aber es ist heute genauso wahr wie vor 30 Jahren. Man muss nicht unbedingt fließendes Thai sprechen, oder mit allen Gebräuchen des Landes vertraut sein, um in Thailand gut klarzukommen. Ich war bei meinem ersten Thailand Aufenthalt selbst komplett unvorbereitet. Eigentlich braucht es nur ein bischen Offenheit, Akzeptanz, und den Willen sich zu informieren und neue Dinge zu lernen.

Am besten verschiebt man wichtige Entscheidungen auf einen Zeitpunkt an dem man sich ein wenig eingelebt hat und die Dinge in Thailand besser versteht.

Touristische Orte wie Pattaya oder Phuket sind für Auswanderer bequem, weil dort eine auf Ausländer zugeschnittene Infrastruktur besteht, allerdings findet man an diesen Orten auch viele Fallen vor, die darauf zugeschnitten sind, den Farang beschleunigt von seinem Geld zu trennen. :D
Was für ein Kontrast. Wenn Du über Deine Wahlheimat schreibst, klingen Deine Beiträge absolut vernünftig und nachvollziehbar
 
Der Global Retirement Report 2025 kürte Portugal zum beliebtesten Zielland für Rentner, während Thailand auf Platz 34 von 44 Ländern landete. Der Bericht bewertet Länder anhand von Faktoren wie Ruhestandsvisaprogrammen und Lebensqualität, die Rentner bei der Entscheidung für einen Umzug beeinflussen. Viele Länder in Europa und Amerika, die für ihre hohe Lebensqualität bekannt sind, dominieren die Top-Rangliste.

 
Alte Rentner und hübsche Thai Frauen , ein gesunbdes Gemisch ! (y) :D

Der Global Pension Index 2025 des Mercer CFA Institute hebt die Niederlande als führendes Land für Rentensysteme hervor und behauptet ihren Spitzenplatz ein weiteres Jahr. Im Gegensatz dazu belegt Thailand den 41. Platz von 52 Regionen, was auf anhaltende Herausforderungen hinsichtlich der Angemessenheit und Nachhaltigkeit der Altersversorgung hindeutet. Singapur schafft es erstmals in die Kategorie A und weist deutliche Verbesserungen auf.

 
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