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(Zwangs-)Versicherung fuer Thailand Besuche?

Erstellt von strike, 13.03.2013, 08:07 Uhr · 71 Antworten · 7.286 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    ...bestätigtem Nachweis der Krankenversicherung, ......gewisse Anforderungen erfüllen müssen, damit sie auch anerkannt werden.
    Hieran fehlt es meines Wissens noch sehr in Thailand. Was in D schon in der RVO drinne war: das Notwendigkeits- und Wirtschaftlichkeitsgebot.
    Deshalb träumen die Versicherer halt immer noch von ihren Maximalversorgungen, während der gemeine Thai sich mit den Ausschlüssen der sog. 30-baht-Zuzahlungs-pro-Episode-Versicherung genügen muß.
    Das wird der gemeine Farang dann wohl auch, kriegen es die thail. Brüder in der Regel doch auch nicht toller.

    Und dieser Konnex gilt jetzt schon umso mehr als sich schon jetzt die Vorstellung, man müsse den Langzeiturlaubern ohne Mittel etwas anbieten, sich mit der Vorstellung verbunden hat, man müsse auch etwas an Versicherungsleistungen für die alt gewordenen Thais anbieten. Viel Geld darf man auch bei denen nicht erwarten: Die da in ihren jüngeren Jahren von den thail. Versicherern ausgeluscht wurden, um dann später ganz ausgespuckt zu werden.

  2.  
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  3. #12
    Antares
    Avatar von Antares
    Waanjai_2 die Versicherungen träumen nicht von Maximalversorgungen, es gibt Kunden welche diese wünschen, daher wird sowas angeboten. Die 30THB Versicherung auf Farangs, Expats oder Touristen auszuweiten würde nix bringen, allenfalls Existenzialisten und Assimilationsübertreiber kämen damit zurecht.

    Warum das so ist:

    Die überwiegende Merheit der Urlauber, Expats mit Job in Thailand oder auch Rentner, Privatiers und Pensionäre gehören in DACH zur Mittelschicht oder gar zur gehobenen Mittelschicht. Dieses Klientel ist eine Premiumversorgung gewohnt und möchte nicht auf Schwellenlandniveau gedrückt werden.

    Mögliche Lösung:

    Die Pauschalanbieter dazu verpflichten in ihre Reiseangebote eine Auslandskrankenversicherung zu integrieren.
    Bei Antrag auf ein Visum (auch Retire) den Nachweis einer Langzeitreisekrankenversicherung bzw. weltweit güliger PKV (Gültig für den beantragten Aufenthaltszeitraum) fordern. Das wäre sozial und gerecht.

  4. #13
    Avatar von joachimroehl

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    Folge: reihenweise würden nicht Versicherbare (prekäre Einkommenssituation oder schwere Vorerkrankungen bzw. zu hohes Eintrittsalter) aber auch nicht Versicherungswillige dann einfach in asiatische Nachbarländer abwandern.

  5. #14
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Folge: reihenweise würden nicht Versicherbare (prekäre Einkommenssituation oder schwere Vorerkrankungen bzw. zu hohes Eintrittsalter) aber auch nicht Versicherungswillige dann einfach in asiatische Nachbarländer abwandern.
    Dein Vorschlag bitte Joachim?

  6. #15
    carsten
    Avatar von carsten
    Es gibt genügend EXPATS, v.a. die etwas älteren Semester, die bei gew. Vorerkrankungen und/oder aufgrund des Alters nicht mehr in einer Versicherung aufgenommen werden, oder, wenn doch, dann zu exorbitant überhöhten Prämien, die sich nur richtig "Reiche" leisten können.
    Halte das für nicht ganz richtig

  7. #16
    Avatar von lucky2103

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    Oke, wir müssen uns halt dran gewöhnen, dass die Visabestimmungen in TH irgendwie mit denen in der EU schritthalten....was bin ich anno 1997 doch leicht (dauerhaft) eingereist...(heul).

  8. #17
    Antares
    Avatar von Antares
    Ja Carsten, das hat Joachim auch gemeint und es stimmt doch nicht ganz denn:

    Bei einer Langzeitreisekrankenversicherung sind zwar Vorerkrankungen ausgeschlossen (z.B Asthma, Arthrose, Diabetes usw.) ABER
    alle akuten Erkrankungen und Verletzungen sind abgedeckt. Das bedeutet der Herzinfarkt, Schlaganfall, Moped oder Auto oder Häuslicher Unfall, Hundebiss, die Nieren oder Gallenkolik mit notwendiger OP ist alles abgedeckt. Klar, wer chronisch krank ist muß bei einer solchen Versicherung seine Medikamente (Insulin, Asthmaspray usw.) selber kaufen.

    Jede Krankenversicherung ist besser als keine Krankenversicherung, besonders für die älteren Semester.

    Bitte mich nicht falsch verstehen, aber wer als Rentner / Pensionär nicht in der Lage ist die Versicherungsprämie dafür aufzubringen (prekäre Einkommenssituation), sollte er sich fragen ob er in Thailand richtig ist.

    Meist gibt es eine Möglichkeit einer Krankenversicherung, es muss ja keine Expat (Retired) Vollversicherung sein.....

  9. #18
    Avatar von sanukk

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    Zitat Zitat von carsten Beitrag anzeigen
    ..aufgrund des Alters nicht mehr in einer Versicherung aufgenommen werden, oder, wenn doch, dann zu exorbitant überhöhten Prämien, ....
    Bangkok/Pattaya Hospital: 5 Minuten für ein Gespräch mit dem Dr. = mehrere 1.000 baht, weil krankenversichert??? Ausstellung eines Rezeptes war immerhin incl..
    Das sind schon Preise, die die Versicherungs-Prämien in die Höhe treiben.......
    Hoch oder überhöht, das ist hier die Frage.
    Wer ist schlimmer, die Krankenhäuser, die solche Rechungen schreiben oder die Versicherungen, die die Preise anheben?


    PS: In D ist die Zwangsversicherung für Besucher aus Fernost seit Jahren üblich. Ohne KV kein Visum.

  10. #19
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    ...
    Überigens, wer einmal drin ist in der PKV ist drinn, egal was kommt.....das ist bei Thai Versicherungen anders!
    da bin ich grad am Verhandeln.... bin seit 29 Jahren privates Mitglied der DEBEKA und möchte nach Thailand umsiedeln... bisher stellen sie sich quer meine Versicherung weiter laufen zu lassen, wenn ich meinen Wohnsitz nach Thailand verlege...

  11. #20
    Avatar von joachimroehl

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    Die thailändischen Behörden haben einfach mal durchgerechnet hat, was die schätzungsweise hunderttausend nunmal ständig anwesenden unversicherten Farangs an Schaden zufügen und vermutlich in den nächsten Jahren mit weiterem Anstieg der Lebensdauer und wachsender Morbilitätsquote noch alles kosten könnten. Ein Umstieg auf westliches Prozedere mit Pflicht zur Krankenversicherung bzw. Kostenübernahmebestätigung gleich bei Visaerteilung selektiert die Alten und Kranken somit einfach aus. Denn vor 1948 geboren, versichert kein thailändischer oder westlicher Versicherer dauerhaft. Ausnahme: englische IHI Online application for International Medical Insurance mit jährlicher Zuzahlung von 2000 Euro. Dies ist nunmal der zu akzeptierende gesundheitspolitische politische Wille Thailands und würde nur dem westeuropäischen Modell einer schonungslosen Kosten-Nutzen-Rechnung folgen.

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