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Wohnanlagen!

Erstellt von Rainerle, 20.03.2006, 16:38 Uhr · 132 Antworten · 5.727 Aufrufe

  1. #71
    woody
    Avatar von woody

    Re: Wohnanlagen!

    Seit etwa 10 Jahren sind die Preise auf dem ImmoMarkt zum Erliegen gekommen und teilweise in manchen Regionen sogar kräftig abgestürzt,
    noch weitere Fragen?

  2.  
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  3. #72
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: Wohnanlagen!

    Sorry woody das ich dir da wiedersprechen muss.
    Du redest vom osten.

    Ich koennte dich nun auch nach quellen deiner erkentnisse fragen, aber tatsache ist das die geschaefte im immo-markt deutschlandweit (ganz deutschland) seit jahren eine starke steigende tendenz zeigen (trotz des ostens) und das trotz der miesen wirtschaft in good old germany.

    Ca 5 jahre nach dem mauerfall war der immobilienmarkt kurzfristig eingebrochen da nach dem fall der mauer viele betrueger dem "wessi" kaputte ost-immos verkauft haben die als rendieteobjekte gedacht waren, im nachhinein wenn man das drumherum wie infrastruktur usw beruecksichtigt haette (auch die banken) , zum scheitern verurteilt waren.

    Die banken waren geil aufs geschaeft, auf den umsatz, und haben es im nachhinein teuer bezahlt.
    Auf dem tiefpunkt dieser kriese haben die banken die auflagen zur finanzierung der anlage immos verschaerft, das war vor zehn jahren.
    Vor kurzem sogar noch weiter verschaerft durch basel 2 (einfach googeln)
    Dennoch ist es nach wie vor sehr einfach eine altersvorsorge-immobilie zu erwerben.

    Der immobilienmarkt war im keller.
    Aber der durschnittsbuerger versteht sowas eher nicht, dadurch ist der markt nicht kaputt, ganz im gegenteil, der markt ist dadurch immens attraktiv.

    Es ist wie bei den aktienfonds, wenn man monatlich in einen fond einzahlt, sollte man sich freuen wenn der kurs zeitweise tief runter geht.
    Wenn es eine langfristige anlage ist, fuer das alter, ist es sogar optimal.
    Wenn man sich die index-zyklen anschaut, wird man bemerken das immer viele einbrueche dazwischen waren aber im grossen und ganzen auf die lange laufzeit gesehen der index immer nach oben zeigt (durschnitt) und man immer auf der gewinnerseite ist.
    Denn wann bekommt man mehr fuer sein geld? Richtig, wenn der kurs unten ist, bekommt man mehr anteile die dann zu mehr geld werden wenn der kurs wieder steigt.

    Das nennt man den cost average effekt. Erklaerung cost average effekt

    Viele neigen zur panik und verkaufen bei sinkenden kursen deren anteile oder kuendigen die policen, und heulen ueber den verlust den sie sich eingefangen haben.
    Geld verloren haben sie aber erst durch den verkauf der anteile, denn haetten sie die police einfach in die schublade gepackt, und nach 20 jahren wieder hervorgeholt, dann waere das grosse staunen ueber den gewinn des investment-kontos perfekt.

    Ok, bin ein wenig abgeschweift, wollte nur die parallele zum immobilienmarkt ziehen.
    Findige und kluge menschen haben naemlich vor zehn jahren angefangen gute renditeobjekte zu kaufen (es ist einfacher wie man denkt) anstatt auf den "kaputten" immomarkt zu schimpfen.
    Heute sind diese immos ein vielfaches mehr wert.
    Eins ist sicher: hat man einen guten berater zur seite, kann der immobilienmarkt gar nicht "kaputt" genug sein, die tendenz der letzten jahrzehnte spricht eine deutliche sprache.

    Wer vor zehn jahren ein haus fuer 200 000 euro gekauft hat, und es instand gehalten hat, hat heute einen reelen wert von ca 300 000 euro da stehen.
    Klar, auch die inflation tut einiges dazu, aber mehr als im immobiliensektor laesst sich niergendwo mehr geld verdienen.
    Vielleicht noch im termin-geschaeft oder aehnliches...

    Oder was dent ihr wo die banken ihr geld hinbringen, die otto-normal-verbraucher fuer 3% auf dem sparbuch liegen hat?
    Ja, sie bringen es in hedge-fonds und immobilienfonds ein, komisch oder?

    Einerseits gross in jeder bank die werbung: bringen sie das geld zu uns, bei uns bekommen sie 5% auf ihr sparbuch (und die bosse reiben sich die haende, denn im immomarkt verdienen die 15-30% an dem geld, und geben 5% ab.) :bravo:

    Ein kleiner gedankenanstoss, der taeglich in deutschland der gegenwart passiert:

    Das ist jetzt nur ein beispiel, die zahlen passen nicht ganz, ich will es aber im grossen und ganzen nur verdeutlichen:

    Man bekommt (als otto normal) ein 6 famileinhaus von einem guten berater in guten zustand angeboten, (meist sind solche angebote aus einer versteigerung oder einem nachlassverwalter) vom verkaufenden, initiator genannt.

    Kaufpreis 350 000 euro.

    Das haus ist aber eigentlich 500 000 euro wert.

    Man bekommt die finanzierung zu 90% finanziert,
    das haus wird voll durch den hypotekenkredit belastet, die nebenkosten muss man selber zahlen (ca.10%)
    Die bank finanziert gerne die 350 000 denn das haus ist ja viel mehr wert, im fall des falles also ein plusgeschaeft, denn es geht in den immobestand der bank ueber.
    Der initiator bezahlt die 10% nebenkosten von seinem gewinn (denn er hat das haus ja noch guensiger "geschossen").

    Die mieteinnahmen deckeln die zu zahlende rate voll, es bleibt sogar ein ueberschuss von manchmal 1000-2000 euro ueber.

    30% des ueberschusses fliessen monatlich in ein bausparvertrag ein, um eventuelle reparaturen oder kleine schaeden am haus zu decken.

    70% des ueberschusses fliessen monatlich schon mal in die eigene tasche.

    Eventuelle renovierungen die anstehen, um das haus gut in schuss zu halten, werden von anfang an mit einem nachrangkredit reingeholt und in den BS-vertrag gepackt damit der BS vertrag von anfang an "auszahlungsreif" ist.
    Ein nachrangkredit ist ein kredit in dem eine bank (es gibt welche die sich darauf spezialisiert haben) in den zweiten rang im grundbuch eingeschrieben wird.

    Wenn man mal die faxen dicke hat vom geld verdienen, verkauft man einfach die immo, aber 100% mit gewinn!

    Wo ist das risiko? Wo ist die kriese? Es wird tagtaeglich in deutschland praktiziert, man muss es aber erstmal wissen, und von der bank bekommt man so ne info bestimmt nicht, die wollen ja ihre 5% sparbuecher verkaufen und machen sich selber die taschen voll und reden von einer immoblilien-kriese!

    Das ich nicht lache, banken sind wirtschaftsunternehmen, fuer die zaehlt nur der profit, notfalls auf kosten der kunden....

    Noch fragen zur "immobilien-krise" in deutschland?



    Ich weiss, ist ein wenig viel geworden, aber war grad schreibfreudig

  4. #73
    Avatar von tira

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    17.260

    Re: Wohnanlagen!

    Zitat Zitat von Rawaii",p="329119
    ....Ich weiss, ist ein wenig viel geworden, aber war grad schreibfreudig
    tach rawaii,

    zu deinen ausführungen, muss man auch ein gambler sein, odder.

    soviel zeit, haste zur zeit keine gespielin. ;-D

    gruss

  5. #74
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: Wohnanlagen!

    Warum gambler @tira?

  6. #75
    Avatar von Dieter1

    Registriert seit
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    32.018

    Re: Wohnanlagen!

    Hier in Muenchen war im Jahr 2001 der Kulminationspunkt auf dem Immobilienmarkt. Seither stagnieren die Preise oder sind leicht ruecklaeufig.

    Das ganze allerdings auf einem Niveau, wo eine gute Wohnung in Bestlage mit 100 Quadratmeter Wohnflaeche mal locker € 1.500,-- zuzueglich Nebenkosten als Monatsmiete oder eine halbe Million zu kaufen kostet.

  7. #76
    Avatar von Dieter1

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    Re: Wohnanlagen!

    Zitat Zitat von Rawaii",p="329101
    Biste immobilien fachmann, oder haste schon immobilienbesitz?
    Beides :-).

  8. #77
    Avatar von PengoX

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    1.987

    Re: Wohnanlagen!

    @Rawaii
    hast Du in irgendein Immobiliengeschäft, dass dir jemand so schön geredet hat, investiert?
    Fehlt nur noch, dass Du uns Timesharing schmackhaft machen willst.
    Die Preissteigerung von 1996-2006 um 50% kann ich im Raum München nicht so recht nachvollziehen ;)

    PengoX

  9. #78
    woody
    Avatar von woody

    Re: Wohnanlagen!

    @Rawaii, hab mir schon gedacht, dass du ein Immobilienh(a)i(ni) bist.

    Deine Revierverlegung nach Shanghai war schon verräterisch ;-D aber wenn es dort nicht mehr klappt, dann nirgendwo mehr

    gruss von woody der seine Schäfchen schon im Trockenen hat

  10. #79
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: Wohnanlagen!

    Zitat Zitat von Dieter1",p="329133
    Hier in Muenchen war im Jahr 2001 der Kulminationspunkt auf dem Immobilienmarkt. Seither stagnieren die Preise oder sind leicht ruecklaeufig.

    Das ganze allerdings auf einem Niveau, wo eine gute Wohnung in Bestlage mit 100 Quadratmeter Wohnflaeche mal locker € 1.500,-- zuzueglich Nebenkosten als Monatsmiete oder eine halbe Million zu kaufen kostet.
    Muenchen/umgebung der osten und Berlin sind von meinen ausfuehrungen ausgeschlossen...

  11. #80
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: Wohnanlagen!

    Zitat Zitat von PengoX",p="329197
    @Rawaii
    hast Du in irgendein Immobiliengeschäft, dass dir jemand so schön geredet hat, investiert?
    Fehlt nur noch, dass Du uns Timesharing schmackhaft machen willst.
    Die Preissteigerung von 1996-2006 um 50% kann ich im Raum München nicht so recht nachvollziehen ;)

    PengoX
    Ich hab mit meinem partner eine sehr gutlaufende immobilien-finanzierungs firma in deutschland. Unsere kontakte zu den banken sind deutschlandweit bekannt...
    Von timesharing redet keiner.

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