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Was wird aus einem Deutschen nach längerem Aufenthalt in Thailand?

Erstellt von Heinrich Friedrich, 24.02.2011, 02:43 Uhr · 110 Antworten · 9.835 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von expatpeter Beitrag anzeigen
    Nokgeo,

    Du sprichst mich an, aber ich weiß nicht genau, warum.
    Der erste Satz des Zitats war eigentlich als Witz gemeint, denn
    wir werden älter, wo auch immer wir uns aufhalten.

    Die Fettbuchstaben bedürfen keiner Entschuldigung.
    @ Peter,das wir älter werden..hab ich nicht als Witz aufgefasst.

    Ist doch nun mal so. Fakt.

    Dich angesprochen.. Evtl.

    Wollte den Unterschied mal gegenüberstellen.

    Für MEINE würde ich gradestehen..( durchs Feuer gehen, selbst mit meinem Leben )
    ..das funzt aber nicht so wie bei dir...da Tochter ..sammt Ehemann bei uns / mir dazwischen stehen.

    Thaiblut ist dicker...scheint mir, trotz Erkenntnius von meiner thl. Freundin.

    Von daher..ist das Ding...---> Familienanbindung..mitreden -> lach.. abgegessen.
    Falang..ist aussen vor. Ein Glück..das ich nicht verheiratet bin.

    Evtl. würde ich ausrasten ?

    Ausrasten..aber richtig. Verrückt spielen. Falang baa. :-) Sanook maak. Fragt sich für wen.

    Damit Thai evtl. erkennt, was Sache ist ?
    Vermutlich wird er / sie das auch nicht erkennen, da komplett anders struktuiert..:-)


    Wer mag sich selbst betrügen ? Ich nicht.

    Und weiter...? Vorn Arsch alles. Forget it.

    Was wird aus einem Deutschen nach längerem Aufenthalt in Thailand?

    hoffentlich verblödet der Deutsche nicht. Sitzt nach ner Zeit von X nicht im selbst konstruiertem klimatisiertem Bunker, da im Gelobten.. --> Land, mit 0 thl. Sprachkenntnissen,
    x Std. vor dem PC, in Contact zu ??.

    Chook dee.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Hans.K

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Was mir nebenher so auffältt:
    Gerade unsere altgedienten Expats packt hier das Heimweh...da bekomm ich richtig Angst, denn ich werde auch in ein paar Jahren 40.
    So geht es vielen Expats im Alter, weist du wie du später draufhängst!

  4. #23
    Godefroi
    Avatar von Godefroi
    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Was mir nebenher so auffältt:
    Gerade unsere altgedienten Expats packt hier das Heimweh...da bekomm ich richtig Angst, denn ich werde auch in ein paar Jahren 40.
    Das geht wohl vielen so, die in anderen Ländern 'mitten im Leben stehen'. Das Leben in anderen Ländern ist halt doch anstrengender als in dem Heimatland, wo man alles kennt, genau weiß wie alles funktioniert und man die Sprache perfekt spricht. Manchmal sehnt man sich sicher nach dieser Einfachheit zurück, und vielleicht auch nach dem Gefühl von Heimat, das ja einer der wegzieht nie so richtig wieder findet - allerdings wahrscheinlich auch nicht wenn er zurückkehrt - ich persönlich denke das Gefühl von Heimat bleibt nur erhalten wenn man 'in der Nähe' bleibt. Einmal die Heimat aufgegeben kommt dieses Gefühl glaube ich nicht wieder. Andererseits fühlt man sich auch anderswo durchaus zuhause. Wer weiß, vielleicht ist dieses Gefühl von 'Heimat' an das man sich zu erinnern glaubt sogar nur eine Illusion, ein Traum von Sorglosigkeit und Behaustheit, den das Leben so in seiner wirklichen Form tatsächlich eben einfach nicht bietet?

    Aber nach 15 oder 20 Jahren vergisst man ja auch wie sich das Leben damals wirklich angefühlt hat und erinnert sich vielleicht eher an die schönen Dinge

    Ist aber nicht schlimm, es steht einem ja offen, wieder zurück zu gehen.

    Wie's Rentnern geht, die mit festem Einkommen aus der Heimat sich doch nicht ganz so detailliert mit dem Zielland und seinen Anforderungen beschäftigen müssen, kann ich (noch ) nicht sagen, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich dort das Heimweh hauptsächlich einstellt, wenn es Probleme gibt, die man im Heimatland nicht hätte oder besser handhabbar wähnt (keine Freunde, alles schwierig weil man die Sprache nicht spricht usw.).

    Interessant finde ich wasa's Posting, denn es könnte zeigen, wie man als Ausländer die Dinge oft ganz anders sieht als die Einheimischen.

    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    ...
    Grundsatz Nr.2 = Thais essen und trinken gerne fuer lau.
    ...
    Das Folgende bitte mit als mit leichtem Schmunzeln geschrieben lesen, und davon ausgehen, dass ich mich hier nicht als Durchblicker aufspielen möchte

    Wenn wir uns mal vorstellen wir hätten in D einen reichen ausländischen Verwandten oder Nachbarn, der immer ein offenes Haus hat, und bei dem wir anscheinend immer willkommen sind. Hat er doch immer eine Kleinigkeit zu essen für uns wenn wir vorbeikommen, und ein gutes Glas zu trinken, und seine Frau bewirtet uns immer freundlich und freut sich wenn wir vorbeischauen.

    So richtig reden können wir mit ihm selber nicht, aber soweit wir ihn verstehen ist er immer freundlich. Und wohlhabend wie er ist, merkt er die paar Euros für die Kleinigkeiten die wir verzehren nicht weiter.

    Wir gehen immer wieder gerne hin, denn die Leute sind freundlich, freuen sich offensichtlich wenn wir kommen, und es ist immer ein angenehmes Erlebnis das anscheinend beide Seiten geniessen.

    Tja, und dann lesen wir auf einmal in einem Forum im Internet, was der reiche Verwandte wirklich denkt...

    In Thailand gelten halt wir oft als der reiche Verwandte, obwohl wir es in Wahrheit überhaupt nicht sind. Alles ist halt relativ. Dazu kommt (und hier begebe ich mich jetzt ein bisschen auf's Glatteis, es sind meine persönlichen Eindrücke, ich kann damit auch falsch liegen), dass in Thailand das Geben und Einladen von Leuten sowieso als ehrbar gilt, der Beschenkte muss sich nicht schämen, denn das Schenken bringt Ehre, Karma (Tambun) und festigt auch den Status des Schenkenden, ist also ein gesellschaftlicher Akt und als solches ist es keineswegs per se ungehörig, Geschenke anzunehmen.

  5. #24
    Avatar von Hans.K

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    Ich hatte für einige Monate einen Deutschen aufgenommen der mehr als 20 Jahre in Thailand gelebt hatte und ihn in allen behördlichen Dingen begleitet das er hier wieder Fuß fassen konnte. Nachdem sämtliche Behördengänge erfüllt (das war ein echter Kampf) waren, er eine eigene Wohnung hatte, kranken versichert war und Harz4 bezog um hier noch mal ein neues Leben zu beginnen, stellte er fest das er doch nicht mehr mit der deutschen Mentalität zurecht kommt und zurück wollte.

  6. #25
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Heinrich Friedrich Beitrag anzeigen
    Was wird aus einem Deutschen nach längerem Aufenthalt in Thailand?
    Ein entspannter und erleichterter Deutscher.

    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    stellte er fest das er doch nicht mehr mit der deutschen Mentalität zurecht kommt und zurück wollte
    So ist es, kenne auch eine ähnliche Geschichte hier in Berlin.

  7. #26
    Avatar von waanjai_2

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    Sie kommen, wie sie gehen.
    Kommen sie ohne Thai-Kenntnisse und "selbstverständlich" auch ohne Englisch-Kenntnisse, dann sind und werden sie halt die "Türken in Thailand". Nur mit dem Umstand, dass sie nach einiger Zeit eigentlich 'raus wollen aus den selbst geschaffenen Ghettos. Im besten Fall gelingt ihnen der Rücktransport nach D im Gepäckraum und im Sarg. Von daher empfehle ich das "Probeliegen".
    Wollen sie sich jedoch in die "Neue Heimat" integrieren, dann können sie dies auch. Erst recht in den fremdenfreundlichen Provinzen Thailands. Die meisten enden dann in der Wat-Mauer und es gibt für sie eine kleine Erinnerungstafel. Will hier jemand mehr, nach einem abenteuerlichen Leben mit der "Frau fürs Leben"?

  8. #27
    Avatar von Heinrich Friedrich

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    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    Ich hatte für einige Monate einen Deutschen aufgenommen der mehr als 20 Jahre in Thailand gelebt hatte und ihn in allen behördlichen Dingen begleitet das er hier wieder Fuß fassen konnte. Nachdem sämtliche Behördengänge erfüllt (das war ein echter Kampf) waren, er eine eigene Wohnung hatte, kranken versichert war und Harz4 bezog um hier noch mal ein neues Leben zu beginnen, stellte er fest das er doch nicht mehr mit der deutschen Mentalität zurecht kommt und zurück wollte.
    Hans.K super das du ihm geholfen hast sich wieder zurecht zu finden. Ich merke selber wenn ich auf Besuch bin in der Heimat das es nicht einfach ist. Wenn man mal mehr als 10Jahre weg war in Asien denke ich dann hat man sich so an dieMentalität gewöhnt. Hans wie ging es mit deinem Bekannten weiter ging er wieder nach Thailand wie geht es ihm?
    Ich persönlich fliege auch nicht sehr oft in die Heimat zirka alle 6 Jahre einmal, dann bin ich aber meistens nur zu Besuch zirka 1 bis 2 Monate.
    Was ich mir Gedanken mache wie es im hohen Alter in Thailand sein wird. Ich sehe sehr viele Farangs z.b ab dem Rentenalter von zirka 55 bis 70 Jahren von zirka 80 bis 100 Jahren sieht man fast niemanden warum? Gehen die Farangs im hohen Alter alle zurück in die Heimat zum sterben?


    Zitat Zitat von Hans.K Beitrag anzeigen
    INachdem sämtliche Behördengänge erfüllt (das war ein echter Kampf) waren
    Das glaub ich man ist beschäftigt und hat immer was zu tun. Wenn das aber fertig ist fühlt man sich einsam oder ist leer.

    Wisst fr
    üher bin ich viel herumgereist in Asien als ich dann in die Heimat ging sagte ich mir ich gehe Nachause. Jetzt wenn ich in der Heimat bin sage ich mir wenn ich nach Thailand zurückgehe ich gehe Heim komisch nicht?

  9. #28
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Im besten Fall gelingt ihnen der Rücktransport nach D im Gepäckraum und im Sarg. Von daher empfehle ich das "Probeliegen".
    Hat man dann mit einer Airberlin Cold Card mehr Beinfreiheit?

  10. #29
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Heinrich Friedrich Beitrag anzeigen
    Ich sehe sehr viele Farangs z.b ab dem Rentenalter von zirka 55 bis 70 Jahren von zirka 80 bis 100 Jahren sieht man fast niemanden warum? Gehen die Farangs im hohen Alter alle zur[I]ück in die Heimat zum sterben?
    Nicht jeder erreicht das Alter.

  11. #30
    Avatar von Teddy

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    Godefroi

    dein Beitrag ist sehr gut geschrieben, siehst du deshalb will ich auch nicht in ein Ghetto, ich liebe die Freiheit, die Natur, ich brauche Platz. Ich werde auch geschätzt unter der Dorfbevölkerung, weil ich mich als einfachen Mann hin stelle, sie akzeptieren mein Wissen und ich muss mich bei denen nicht einkaufen. Wenn ich mal das Bedürfnis habe mit jemanden zu reden, dann lade ich sie ein und sie freuen sich, wenn sie ein bischen über verschiedene Themen reden können.
    Sicher auch ich habe viel Lehrgeld bezahlt, weil ich anfangs keine Ahnung hatte, ich denke mal das passiert fast jedem. Das ist nun abgehakt und ich schaue ganz einfach nur nach vorne. Auch ich denke sehr viel über die Heimat nach, das ist doch ganz normal. Ich freue mich auch sehr, wenn alte Freunde mal zu mir kommen und uns besuchen. Leider gibt es auch bei den Thais große Unterschiede, mit den einen kann man nett diskutieren, die anderen legen es nur auf das Saufen an, darauf kann ich verzichten. So macht einfach jeder seine Erfahrungen !!

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