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Wir wollen in LOS bauen, und zwar qualitativ hochwertig. Wie vorgehen?

Erstellt von zaparot, 01.05.2016, 20:00 Uhr · 695 Antworten · 34.489 Aufrufe

  1. #621
    Avatar von tuxluchs

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    Bin mit mapsgoogle-Streetview mal die Strandstrassen zwischen Rayong und Chantaburi "abgefahren", gibt auch eine Orientierung was man sich in real anschauen könnte, wenn man da kaufen wollte. Da sind Industriegebiete oä. schnell ausgemacht, zum voraus aussieben eine mögliche Idee.

  2.  
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  3. #622
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    ...wenn man da kaufen wollte.
    Ich giesse dann mal wieder etwas Wasser in den Wein.

    Du kannst nicht kaufen.
    Die Lebensabschnittbegleiterin kann kaufen, wenn sie denn Thai ist und nachweist, dass der Kaufpreis ihrem Privatvermoegen entspringt, oder du gruendest eine Firma, die mehrheitlich in Thailaendischem Besitz ist.

    In beiden Faellen macht dich das bestenfalls zum (zeitlich befristetem) Besitzer aber in keinem Fall zum Eigentuemer.

  4. #623
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Also der feine Sand am Beach von Pranburi hat mich schon beeindruckt.....Allerdings sind leider die Palmen rar...
    klar, gute Gegend, meinte diese aber nicht. Tatsache ist: Je weiter östlich von BKK an der Küste umso besser die Stände.

  5. #624
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    wenn sie denn Thai ist und nachweist, dass der Kaufpreis ihrem Privatvermoegen entspringt,
    Ist das immer noch so? Bzw. nur wenn der thailändische Ehepartner das Land kauft (ich hatte eh geplant auf den Namen meiner Kinder zu kaufen!)

    Auszug:
    Für die Thailänderin ist die Heirat mit dem Ausländer kein Hinderungsgrund, um in Thailand Grund und Boden zu erwerben. Frühere Gesetze, die dies anders geregelt hatten, gelten nicht mehr.

    Quelle:
    https://www.anwalt.de/rechtstipps/th...ar_054361.html

  6. #625
    Avatar von benni

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    Jai und? Die Passage widerspricht nicht dem Statement von Volker. Was heißt im Namen der Kinder? Wenn diese volljährige Thailänder sind können diese in Thailand Land kaufen. Wenn die thailändische Frau in Thailand Land kauft, dann unterzeichnest du ein Dokument, daß du nichts dazu beigesteuert hast, daß sie das Land ausschließlich aus eigenen Mitteln bezahlte.

  7. #626
    Avatar von xander1977

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    Da das Thema mit den Kids einen eigenen Threat würdig ist, habe ich das mal "abgespaltet":

    Landkauf auf Namen der minderjähringen Kinder

    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Jai und? Die Passage widerspricht nicht dem Statement von Volker.
    Da steht nirgendswo etwas über einen Nachweis, dass das Geld aus "Ihrem" Vermögen stammen muss!


    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Wenn die thailändische Frau in Thailand Land kauft, dann unterzeichnest du ein Dokument, daß du nichts dazu beigesteuert hast, daß sie das Land ausschließlich aus eigenen Mitteln bezahlte.
    Unterschreiben kann ich viel wenn das "Alles" ist, bzw. wenn das als Nachweis reicht, ok...

  8. #627
    Avatar von benni

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    Der Nachweis, daß das Geld aus ihrem Vermögen stammen muss, ist einzig deine Unterschrift am Dokument. Habe das öfters erledigt.

  9. #628
    Avatar von DisainaM

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    wer qualitativ bauen will,

    braucht neben qualitative Materialien auch qualitative Leute,
    die die Ausführung übernehmen,

    aber genau darin liegt oftmals das Problem.

    Mal ein Beispiel

    Brücke zur Insel Loi muss für etwa zwei Jahre geschlossen werden
    Sriracha - Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Chonburis Distrikt Sriracha ist die kleine idyllische InselLoi, die über eine etwa 500 Meter lange Brücke vom Festland aus erreichbar ist … oder besser gesagt war, dennnach Angaben der Behörden wird die Brücke nach Koh Loi ab nächsten Monat wegen Instandsetzungsarbeiten fürgeschätzte zwei Jahre komplett geschlossen.
    Auf einer Pressekonferenz gab Srirachas Bürgermeister Tanee Ratananon bekannt, dass er mit einem Team vonBauingenieuren am Montag den Zustand der Brücke inspiziert habe und nach unzähligen Verschiebungen nun keinWeg mehr daran vorbeiführe die Brücke aus Sicherheitsgründen zu schließen und instand zu setzen..

    das wichtigste bei einer vernünftigen Arbeit mit Beton und Stahl ist es,

    dass der Stahl beidseitig vom Beton eingeschlossen wird, und somit vor Verwitterung geschützt wird.

    Wer also eine Mauer hat, die Risse bekommt,
    liegt sein Interesse dadran, diese Risse so schnell wie möglich zuverschliessen,
    damit kein Wasser den drinnen nun frei liegenden Stahl erreichen kann, und der Stahl beginnt,
    durchzugammelt.
    Jeder Hausherr sollte daher im Stande sein, - Kartoffelpüree herzustellen,
    also Wasser und Pulver im richtichtigen Verhältnis zu mischen,
    dass sich daraus eine Art Kartoffelpüree entwickelt.
    (das Pulver ist ein Sack Fliesenkleber für umgerechnet 3 Euro, welches einfacher zu handhaben ist, anstelle von Beton, wo man 3 Komponenten braucht, Wasser, Beton und Sand, - Fliesenkleber dagegen kann man sich in jedem Baumaterialshop hinten auf den Pickup legen lassen, und zu Hause in diverse Müllsäcke gut wasserdicht in Plastikwannen verpackt lagern)

    Eine kleine Kunststoffschale, ein Spachtel, Gummihandschuhe und etwas chirurgisches Geschick, dass man ohne Sauerei ein bischen Pulver dem Sack entnehmen kann und schliesslich in der Schale durch etwas Wasserzugabe zu Püree vermischen kann.
    Am Anfang schafft man es ev nicht, zuviel Wasser, aber man kriegt den Dreh raus, - den Püree schmiert man selbstverständlich in die Risse und verschliesst sie damit, um seinen drinnen liegenden Stahl zu schützen.

    Kommen wir nun zum Pfusch und den linken Fotos im Bildbericht,
    wir sehen gerissende durchgegammelte Stahlstreben, welche so schlecht verarbeitet waren,
    dass sie eben nicht beidseitig vom Beton verschlossen wurden,
    sondern dem Witterungsprozess ungeschützt ausgesetzt waren.

    Wie passiert sowas ?

    Beim Bau wird ein Holzrahmen um eine Fläche geschalt, wo eben eine Strasse oder der Bodenbelag für einen Car Port hinkommen soll.
    Die "Eisenbieger-Girls" haben den angelieferten Stahl zu einem Gitternetz verwoben,
    welcher innerhalb der Verschalung, am Boden liegt.
    Bei einer Brücke, wie auf den Fotos, besteht der Boden eben aus einer Holzverschalung, die zusätzlich auch am Boden liegt.

    Wenn nun der flüssige Beton angeliefert wird, im Wagen, oder auf einem Schiff beim Brückenbau,
    dann befinden sich bei grösseren Verschalungssegmenten immer Arbeiter innerhalb der Verschalung,di
    e den reinfliessenden Beton in der Verschalung verteilen.

    Bei dieser Arbeit passiert der Fehler, denn sie treten dabei sämtliche "Abstandhalter",
    (so sie denn gesetzt wurden),
    um das Gitternetz vom Boden "schwebend" zu halten --- damit der Stahl beidseitig vom Beton verschlossen wird und dadurch seine optimale Verarbeitung erhält,

    sie drücken beim Rumlaufen innerhalb der Verschalung sämtliche Abstandhalter herunter, sodass der Stahl nicht mehr schwebt, sondern auf den Boden gepresst wird.

    Natürlich müssen sie den hereinfliessenden Beton optimal in der Verschalung verteilen, und müssen deshalb überall mit Schiebern, den noch flüssigen Beton schnell verteilen,

    doch

    durch ihre Arbeitstechnik sieht man am Ende den Erfolg.
    (oder man hat die Folge, durch die Kurzlebeigkeit der Arbeit)

    Wenn bei einer Brücke die Bodenverschalung herunter kommt, weil der Beton hart geworden ist,
    sieht man an vielen Stellen von unten, wo Stahl ungeschützt der Verwitterung ausgesetzt wird, weil er eben derart am Boden gepresst war,
    dass er bestenfalls halbseitig mit Beton verschlossen war.

    Bei einer Strasse sieht man das natürlich nicht, denn dort wird der frei liegende Stahl durch das darunterliegende Erdreich abgeschirmt,
    doch für den verwitterungsprozess hat das keinen Einfluss,
    - der Stahl ist nicht beidseitig verschlossen, also entwickelt er nicht die optimale Stabilität, - egal wieviel Betonstärke darüber gegossen wurde.
    Der Bauherr kann beim Giessen der Bodenplatte natürlich nicht sehen, dass sein Stahl im Erdreich ungeschützt, wie bei den Brückenfotos, der Witterung ausgesetzt ist,
    er wird nur den Effekt haben, wenn der Stahl nach 5 Jahren durchgegammelt ist, wird der Beton reissen, weil er nicht mehr die Stabilität hat, die er nur durch intakten Stahl bekommt.

    Was kann er also tun,

    damit er qualitativ - wertige - Arbeit bekommt ?

    Zum Einen darauf achten, dass nur in kleinen Segmenten Beton gegossen wird, wo die Arbeiter draussen stehen und den Beton mit Stangen von draussen verteilen können, damit --- sichergestellt ist,
    dass der Beton in "schwebenden Stahl" (also durch Abstandshalter vom Boden getrennt) fliesst, und somit beidseitig verschlossen wird.
    Das macht den Arbeitern aber mehr Arbeit, weil sie häufiger Verschalen müssen, wass den Arbeitsprozess erheblich in die Länge zieht.

    --- Aber genau das ist der Punkt, den man im Arbeitsvertrag schriftlich in der Baubeschreibung verankern muss,
    dass eben in maximal 5Meter mal 5 meter Segmenten verschalt und gegossen wird, und dass der Beton in "schwebenden Stahl" fliesst, und kein Arbeiter drinnen in den Segmenten die Abstandhalter in den Boden tritt ---

    Alles, was man später auf der Bodenplatte qualitativ aufbauen will, hängt eben von der Qualität des Fundamentes ab.

    Bei einer Strasse zum Carport werden die Segmente mit Dehnungsfugen, also Teerfugen, verbunden,
    sodass ein LKW mit seinen beiden Achsen niemals nur auf einer Strassensegmentplatte stehen kann,
    sondern die Segmente so klein sind, dass die beiden Achsen immer auf 2 Segmente sich verteilen,
    und somit immer nur der halbe LKW Druck auf einer Segmentplatte entsteht (also optimal 3 Meter Segmente).

    Wer selber bei seinem Hausbau die Kontrolle der Bauleitung übernimmt,
    sollte also wissen, worauf er achten muss,
    denn für die Arbeiter ist er nur störend, weil er Bauprozesse verzögert,
    indem er immer auch auf die Einhaltung des Bauplanes achtet.

    So entstehen die berühmten Zimmer, wo die Fenster am Rand liegen und durch den Einbauschrank verdeckt werden würden,
    eben --- weil kein guter Bauleiter am Werke war.

    Abschliessend noch ein Blick auf die Fotos im Bildbericht;

    da haben Arbeiter für die Behörde gebaut, auch war der Stahl nicht überall dem Verwitterungsprozess ausgesetzt,
    doch die gerissenden Betonstreben sprechen eine klare Sprache,
    kein Stahl im Beton, - keine Stabilität.

  10. #629
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von xander1977 Beitrag anzeigen
    Da steht nirgendswo etwas über einen Nachweis, dass das Geld aus "Ihrem" Vermögen stammen muss!

    Unterschreiben kann ich viel wenn das "Alles" ist, bzw. wenn das als Nachweis reicht, ok...
    Es geht schlicht darum, dass ein Auslaender nicht durch die Hintertuer Landeigentuemer werden kann. Im Falle einer Scheidung hast du durch deine Unterschrift alle Ansprueche bezueglich des Landes verwirkt.
    Niemand wird von euch verlangen, dass ihr die Herkunft des Geldes nachweist. Du unterschreibst einfach, dass das Geld aus ihrem Privatvermoegen stammt.

    Viele lassen ihre Frau das Land kaufen und machen dann mit ihr einen Pachtvertrag. Dazu sollte man aber einen sachkundigen Anwalt befragen. Ich weiss nicht wie das z. B. bei einer symbolischen Pacht mit dem geldwerten Vorteil aussieht, oder ob sie bei einer marktueblichen Pacht steuern zahlen muss.

    Auch in dem Fall, dass die Thailaendische Frau vor ihrem Farang verscheidet gibt es Fallstricke. Ist der Ehemann der Erbe von Land, wird er gezwungen zu verkaufen. Das wirkt sich nicht unbedingt foerderlich auf den Preis aus.

    Wasserdicht ist dagegen die Variante einfach ein Stueck Land fuer 30 Jahre zu pachten. Man sollte nur im Pachtvertrag die Rechtsnachfolge des Paechters klaeren, sonst erlischt der Vertrag mit dem Ableben des Paechters.
    Der Pachtvertrag muss unbedingt im Landtitel eingetragen werden, sonst ist ein neuer Eigentuemer des Landes nicht daran gebunden.


    Grundsaetzlich sollte man darueber nachdenken, ob es sinnvoll ist einige MBaht in Thailand zu vergraben und dann nicht die 10-30.000 Baht fuer einen Anwalt zu haben.
    Lieber vorher etwas Zeit und Geld investieren und dann bis zum natuerlichen Ende seine Ruhe haben. Wobei "seine Ruhe haben" und verheiratet sein...

  11. #630
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Viele lassen ihre Frau das Land kaufen und machen dann mit ihr einen Pachtvertrag
    das geht aber m.W.n. nur, wenn "die Frau" nicht die offiz. Ehefrau ist - zwischen Eheleuten sind solche Verträge nicht statthaft. Also: max. buddh. heiraten...

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