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Wir wollen in LOS bauen, und zwar qualitativ hochwertig. Wie vorgehen?

Erstellt von zaparot, 01.05.2016, 20:00 Uhr · 695 Antworten · 34.432 Aufrufe

  1. #491
    Avatar von zaparot

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    sit ja auch wieder eine Glaubenfrage,

    Einschattung des Daches durch Bäume, bedeutet, dass jede Schlange, jede Ratte, die von Baumästen aufs Dach kommen kann,
    nachts auf dem Dachboden eine Geräuschkulisse entwickelt,
    wo Du Dir einfach sagen musst, - Brehms Tierreich,
    denn die Schlangen jagen die kleinen Gekos, die auf dem Dachboden Schutz finden.
    Gerade die Gipskartonplatten übertragen die Geräusche eindrucksvoll,
    und in mancher Nacht wirst Du feststellen, - das Geräusch, was Du gerade hörst, muss wohl von einem grösseren Tier stammen
    also keine kleine Schlange, und sowieso kein Eichhörnchen, die grossen kakerlaken, könnte bestenfalls ein Tukkae sein.

    umstürzende Bäume bei den häufigen Tropenstürmen sind ein weiteres Risiko fürs Haus, was vermeidbar ist,
    weshalb nur sehr wenige Thais auf die Einschattung setzen.

    Viele Thais, die sparen wollen, und ein Hausdach, nicht mit 33% Gefälle, sondern wesentlich flacher bauen,
    geben am Anfang zwar weniger Stahl aus, der sehr teuer ist (bei 100m2 Wohnfläche dürfte der Kostenunterschied zwischen einem Dach, mit 15% Gefälle und einem Dach, mit 33% Gefälle, etwa umgerechnet 5.000 Euro an Stahlkosten sein - ein schwereres Dach braucht auch eine andere Stützlastberechnung bei den Haussäulen)

    Deshalb stehe ich Bäumen direkt am Haus auch sehr reserviert gegenüber.

    Wie wirkt sich die Neigung des Daches auf die TEmperaturentwicklung im Dachstuhl und darunter aus? Je flacher, desto mehr Hitzeeinwirkung, oder?

    Ist es völlig daneben, eine Art Dachdoppelung durch das Anbringen von Fotovoltaik- bzw. Solarpaneelen zu erreichen? Mit den Solarpaneelen kann man das Brauchwässer erwärmen, mit den Fotovoltaikelementen Strom gewinnen. Bzw. mit den Solarpaneelen kann man letztlich auch Kälte generieren, also eine AC betreiben.

    Oder ist es daneben, mit dem Einsatz von Wasser zu arbeiten? Kaltes Brunnenwasser in einem Kreislauf großflächig über ein Dach leiten, um die Erwärmung des Dachs zu verhindern?

  2.  
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  3. #492
    Avatar von zaparot

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    Oder ist es völlig abwegig, mit einem "Über-Dach" zu arbeiten? Ein zweites Dach, das, vom eigentlichen Dach völlig entkoppelt, also auf eigenen Stützen verankert, das erste Dach komplettt überdeckt?

  4. #493
    Avatar von DisainaM

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    Hauptaspekt in einer tropischen Klimazone,
    - stressfreier Rückzugsraum.

    Solarpaneele, Wartungsproblem, besser fern des eigenen Hauses,
    sollen ja nicht dauernd fremde Leute ins Haus kommen (wir begehren, was wir täglich sehen - Einbrauchskaskaden vermeiden)

    Flaches Dach - Hitze Haus, die Hitze, 10 bis 15 Grad höher, als die Aussentemperatur an der prallen Sonne,
    kann schlechter zirkulieren. In einem Raum geht Kälte nach unten, und Hitze nach oben,
    ein hohes Dach im Dachstuhl, und die grosse Hitze wird nicht ins Haus gedrückt,
    obwohl mangelnde Luftzirkulation auch dann die Lebensqualität beeinträchtigen während April bis August,
    aber nicht so stark, wie bei einem flachen Dach, das mindestens doppelt soviel Airconkühlung braucht (100m2 = 3.500 Baht = ca 100 EUR für Airconkühlung im Monat, -1.200 EUR im Jahr, nach 8 Jahren hat sich auf alle Fälle die Mehrinvestition für ein höheres Dach amotisiert.

  5. #494
    Avatar von rolf2

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    Solaranlage oder Photovoltaik rechnet sich in Thailand nicht, Warmwasser erzeugt man über einen Durchlauferhitzer, ein zweites Dach rechnet sich ebenso nicht.

    Dachneigung sollte möglichst steil sein und das Dach sollte sich gut entlüften können, Sodas die Hitze abziehen kann.

  6. #495
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von zaparot Beitrag anzeigen
    Oder ist es völlig abwegig, mit einem "Über-Dach" zu arbeiten? Ein zweites Dach, das, vom eigentlichen Dach völlig entkoppelt, also auf eigenen Stützen verankert, das erste Dach komplettt überdeckt?
    Die ganzen angedachten Klimmzuege aendern nichts daran, Thailand ist und bleibt ein tropisch heisses Land und wer mit dieser Vorraussetzung nicht leben kann ist hier schlecht aufgehoben.

  7. #496
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die ganzen angedachten Klimmzuege aendern nichts daran, Thailand ist und bleibt ein tropisch heisses Land und wer mit dieser Vorraussetzung nicht leben kann ist hier schlecht aufgehoben.
    Schutz vor winterlicher Kälte in Mitteleuropa wären demnach für dich dann wohl auch "Klimmzüge"? Hier sorgt man beim Hausbau dafür, dass die Kälte draußen und die Wärme drinnen bleibt, in Thailand ist es umgekehrt.

  8. #497
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die ganzen angedachten Klimmzuege aendern nichts daran, Thailand ist und bleibt ein tropisch heisses Land und wer mit dieser Vorraussetzung nicht leben kann ist hier schlecht aufgehoben.
    da ist was dran, trotzdem ist es sinnvoll klimatisch angepasst zu bauen und sich genau darüber Gedanken zu machen. Die klimatische Problemstellung im Vergleich Thailand gegenüber Deutschland mit überwiegend kälteren Temperaturen erfordert Umdenken.

    In Deutschland kann es Sinn machen das Haus möglichst gut zu isolieren und aufwändig in Dämmung und Behaglichkeit im Inneren zu investieren, da ein großer Teil der Freizeit im Haus stattfindet aus klimatischen Gründen.

    Diese Art der Betrachtung von innen nach außen entfällt jedoch in Thailand wo der Großteil des Lebens sich im Freien abspielt und das Innere des Hauses nur für wenige Stunden des Tages tatsächlich von Wichtigkeit ist, wiederum abhängig davon ob man auf einem Grundstück mit Garten lebt oder in einem Apartment.

    Grau ist dabei alle Theorie, von daher kann ich immer nur wieder betonen wie wichtig es ist vor Ort längere Erfahrungen mit Hitze und Regenzeit zu sammeln um die Dinge realistischer einschätzen zu können, veschiedene Haustypen und Regionen kennenzulernen, um dann, angepasst an die eigenen Erfahrungen und Bedürfnisse, mögliche Fehler in der Planungsphase zu vermeiden.

  9. #498
    Avatar von Dieter1

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    Chak, das beste was sich hier unternehmen laesst, um die klimatische Situation ertraeglich zu gestalten, sind neben dem Vorhandensein mehrerer Klimanalagen das Bauen an einer schattigen Stelle und das Ausnutzen natuerlicher Luftstroeme.

    Mit dem Heizen im deutschen Winter kannste das nur sehr bedingt vergleichen. Heizen sorgt zum Beispiel fuer eine gewisse Trockenheit, waerend Iolierung in Thailand eine gewisse Feuchtigkeit garantiert.

  10. #499
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Das beste was sich hier unternehmen laesst, um die klimatische Situation ertraeglich zu gestalten, sind neben dem Vorhandensein mehrerer Klimanalagen das Bauen an einer schattigen Stelle und das Ausnutzen natuerlicher Luftstroeme.

    Mit dem Heizen im deutschen Winter kannste das nur sehr bedingt vergleichen. Heizen sorgt zum Beispiel fuer eine gewisse Trockenheit, waerend Iolierung in Thailand eine gewisse Feuchtigkeit garantiert.
    absolut richtig, mein Vergleich sollte nicht Baustile vergleichen, sondern unterschiedliche Standortbedingungen.

    Diese erfordern Umdenken und das geht nunmal am besten durch persönliche Erfahrung am eigenen Leib.

    Ein Thai würde sich vielleicht fragen warum er in Deutschland eine Heizung oder eine gute Dämmung braucht, diese Frage wäre umfassend schnell erledigt wenn er im T-shirt bei -5 Grad eine Nacht in Deutschland verbringt ohne Heizung.

  11. #500
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die ganzen angedachten Klimmzuege aendern nichts daran, Thailand ist und bleibt ein tropisch heisses Land und wer mit dieser Vorraussetzung nicht leben kann ist hier schlecht aufgehoben.
    Ich kenne 'Auswanderer' welche von der AirCon im Haus via AirCon im Auto in die AirCon am Arbeitsplatz oder AirCon beim Shopping zirkulieren. Wenn denen mal der Strom ausfällt oder sie sich draussen aufhalten müssen schwitzen sie extrem so dass ihnen der Schweiss in Bächen runter rinnt.

    Und dann gibt es die Expats die AirCon höchstens in der Hitzesaison zum Schlafen einschalten (auf 27 Grad) und sich tagsüber im Freien bewegen können ohne zu leiden.

    Also Adaption ist besser als AirCon. Dann braucht man auch keine aufwendige Isolation, ausser man will im Winter heizen wenn die Temperaturen für ein zwei Wochen auf unter 20 Grad sinken.

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