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Wir ......

Erstellt von Udo, 15.05.2002, 15:48 Uhr · 78 Antworten · 11.789 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wir ......

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="819883
    Zitat Zitat von DisainaM",p="819849
    Fakt ist, Dehydration fuehrt zu Wahnvorstellungen. Fakt ist auch...
    Fakt ist dass man nicht sagen kann dass Dehydration zu Wahnvorstellungen führt, sondern dass extreme Dehydration in Extremfällen zu Wahnvorstellungen führen kann. Aber damit sind dann bereits andere Symptome verbunden.

    ...
    dann wäre hier doch täglich deutlich mehr Wahn zu vernehmen als es ohnehin schon hat...
    extreme Dehydration fuehrt in Extremfaellen zu Wahnvorstellungen und zu dem beruehmten Fata Morgana Effekt,
    was ist fuer Dich extrem ?
    In der Praxis haben wir es bei Expats mit Personen fortgeschrittenden Alters zutun, wo auch das Uebergewicht eine Rolle spielt. Gerade in diesen Faellen treten Wechselwirkungen ein, zumal eine Diabetis bereits eine Dehydration ansich bewirken kann.
    Diabetes: In people with diabetes, elevated blood sugar levels cause sugar to spill into the urine and water then follows, which can cause significant dehydration. For this reason, frequent urination and excessive thirst are among the symptoms of diabetes.
    Gerade Uebergewichtige, die an der Schwelle zur Diabetis stehen, und auf die Warnsignale des Koerpers noch nicht geeicht sind, bekommen unter tropischen Temperaturen in ein Ungleichgewicht des Koerperhaushaltes, welches durch Dehydration zu den, von Fachleuten beschriebenen brain confusion fuehrt.

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="819883
    Zitat Zitat von DisainaM",p="819849
    Tatsache ist, dass seit ueber 10 Jahren in Kalifornien Aids Patienten weed vom Arzt verordnet einnehmen muessen, weil sich ihr Gesundheitszustand dadurch bessert, es wird der noetige Appetit erzeugt, um den weiteren Gewichtsverlust zu stoppen und stabilisiert den Kranken psychisch.

    Nach Deinen Schilderungen wuerden die Aidspatient dort durch weed eher gefaehrdet werden. Dies deckt sich zum Glueck nicht mit den medizinischen Fakten.
    Nach meinen Schilderungen? Du wirst doch nicht mutwillig Aidspatienten mit Leuten die urplötzlich eine schizoide Persönlichkeitsstörung bekommen, gleichsetzen- und Therapie mit "Missbrauch" vergleichen wollen? Und mir obendrein noch hintenrum vorhalten-, dass ich dadurch dass ich sage dass sich Negativgefühle durch THC eher verstärken, als verringern -ich diese Form der Aidstherapie in Frage stellen würde, oder?!

    ... Zu deutsch: der Vergleich hinkt gewaltig!

    Ausserdem: ohne zusätzliche Therapie, bei der man sicherstellen wird, dass der Aidspatient positiv denkt und fühlt- und nicht in einer depressiven Phase ist, wird man mit Sicherheit kein THC verordnen oder einsetzen. Und sei Dir sicher, dass dennoch nicht alle Aidspatienten (nur) positiv auf eine solche THC-therapie ansprechen werden, auch bei "habitués" kann der Schuss nach hinten losgehen.

    Mir scheint du hast nicht sonderlich viel dazugelernt in den ganzen Jahren, konstruierst deine Argumente immer noch anhand von den selben voreiligen Schlussfolgerungen, unzutreffenden Vergleichen und anderen klassischen Trugschlüssen.
    den Ball kann ich zurueckgeben, immer, wenn Du Dich in den Kaefig gedraengt fuehlst, muss der Oberlehrer Modus angeschaltet werden, in der Hoffnung, fehlende Argumente durch persoenliche Anfeindung zu kompensieren.
    Nach Deinem Stiel muesste ich jetzt antworten, - schade, dass Du noch nicht weiter bist. ;-D

    Deinen Inhalt auf den Punkt gebracht,
    Arzt gibt THC - Therapie,
    Person nimmt THC - Missbrauch.
    Dass es dazwischen auch den Grossteil der Konsumenten gibt, die einen verantwortlichen Umgang mit einer Selbsttherapie vornehmen, erschliesst sich Dir dabei nicht.
    Aehnlich wie bei Alkohol, wo nicht jeder Konsument zum Abhaengigen wird, weil eben ein verantwortungsvoller Umgang gegeben ist.
    Im Grunde kann ich davon ausgehen, dass Dir das auch klar ist, sonst haettest Du Dein Posting nicht mit persoenlicher Anmach-Polemik geschlossen,
    also lassen wir das weitere,
    denn es wuerde nur der uebliche --- aber ich habe doch Recht - Kampf --- werden, und der bringt nun wirklich nichts.

  2.  
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  3. #42
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wir ......

    Zu ergänzen wäre noch, daß in letzter Zeit Therapieerfolge mit THC bei Depressionen erzielt werden konnten. Daraus sollte jedoch keine Verallgemeinerung erfolgen.

  4. #43
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Wir ......

    Mohs schrieb:

    " Ein guter Bekannter, der beste Kumpel meines Schwagers, den ich nunmehr auch schon über 10 Jahre gut kenne ist völlig abgedreht und war nich mehr zu kontrollieren. Is nackt durch die Straßen gerannt. Nich ganz die Socken hat er angelassen (soviel zum Stichwort LOS).

    Hat die Leute agressiv angemacht und unkontrolliert rumgebrüllt. Nich mal seinen süßen Sohn, den er eigentlich ganz lieb hat, konnte er wieder erkennen. Seltsamerweise hat er bei unserem Besuch fast die ganze Zeit bei ihr (seiner Frau) am Busen gelegen. Sonst muß sie entweder 10m hinter oder vor ihm gehen, is nen bischen sehr pumlig die Maus, aber nett. Als wir da waren hatte ick nich dit Gefühl von ihm wahrgenommen zu werden.

    Völlig apatisch sind ihm immer wieder die Augen zugefallen und er hat angefangen zu summen oder zu heulen. Bis er völlig ohne äußeren Anzeichen plötzlich aufspringt und sehr aggressiv losbrüllt was niemand versteht.

    Alle Blut- und Urinuntersuchungen haben zweifelsfrei ergeben, das wirklich nur Canabisrückstände zu finden waren. Was ich dazu wissen wollte, hat jemand ähnliche Erfahrungen im Bekanntenkreis oder vielleicht auch selbst gemacht?

    Hat jemand wat gehört ob irgendwas dem Gras hier beigemischt wurde? Mein Kumpel aus den USA muß immer uffpassen, das sein Gras nich mit irgendwelchen Pestizieden besprüht wurde, soll auch üble Folgen haben.
    ______________Zitatende__________

    Hi mohs, von meiner Überlegung her, lässt sich in z.B. was Gepresstem..sonst was reinmischen. Substanzmengen von CHEMISCHEN- SYNTHETISCHEN z.B.Wer will das erkennen, als Konsument.

    Du schreibst: " Alle Blut- und Urinuntersuchungen haben zweifelsfrei ergeben, das wirklich nur Canabisrückstände zu finden waren. "

    Sone Untersuchung, kann aus meiner Sicht, nur DAS wiedergeben..auf was für ne Substanz dann auch getestet wird. Die Untersuchung ( Analyse )stell ich mir recht komplex vor.( kenn das nur aus dem TV, wo am Monitor Analyse- Wirkstoff-Substanzbalken erscheinen )
    Bzw. als sogenannter Schnelltest mit Chemikalienröhrchen..

    Marihuana im Mix mit Methamphetamin..könnte ich mir in deinem Fall vorstellen, rein aus der Fantasie raus, bin kein Chemiker.

    Bei mir, wurden mal nach ner Untersuchung ( Urin-Blut ) Anteile von Diazepam ( ein Beruhigungsmittel, wie Rohypnol )gefunden. Das ist ein Wirkstoff, der z.B. in dem Medikament Valium enthalten ist..

    Valium hab ich noch nie eingenommen...lediglich vor dem Test-Zeitpunkt Bier getrunken..Tja..hat mir jemand das Zeug ins Bierglas getan.

    Meine Schwägerin in spe, war selbst längere Zeit in einem Hospital in BKK. Meine ..das heisst --> sri tania..oder so ähnlich. Ähnlich in Berlin--bonnys ranch. Das sagt dir sicher was. Sie hat schizo Schübe und MUSS permanent Medikamente einnehmen. Sie trinkt keinen Alcohol, nimmt keine Drogen..Problem bei ihr war..das sie ab und an, die Medizin nicht einnahm, was ihrer Krankheit wieder Vorschub gab.

    Nach dem Krankenhausaufenthalt, ist sie freiwillig für ca. 2-3 Jahre in ein Wat gegangen.

    Actuell, arbeitet sie wieder in ihrem alten Job als Krankenschwester..in Si Racha, in einem Krankenhaus.

    hab noch was ergoogelt..

    http://web4health.info/de/answers/ad...c-cannabis.htm

    http://www.beratung-caritas.de/fragen_amphetaminen.html

    http://hanfverband.de/themen/streckm...marihuana.html

    http://hanfverband.de/themen/gestrecktes_gras.html

    Ps. du schreibst von eigenen 30 j. Canabiskonsum..

    "Und ick zieh mir dit Zeug seit fast 30 Jahren mit wachsender Begeisterung rein, dafür brauch ick aber nach dem 3-4. Bier/ Whiskey/ Glas Sekt nen Bett, weil ick mit der Droge überhaupt nich klar komme. "
    _______Zitatende_________

    Mit ca. 13 J. hab ich das 1 ste mal gepressten Türken, bei ner Schullandheimfahrt, auf nem Feld, in ner Scheune, auf nem Holzbalken sitzend probiert..Sass da mit nem Klassenkamerad auf nem Balken, das Gramm hat damals ca. 3 DM gekostet..

    Als das zum Schullandheim zurückging..bin ich auf dem Feld umgekippt. :-) Kreislauf vermutlich.

    Nach dem ca. 18 Lebensjahr..war die Zeit auch noch lustig..Acapulco Gold, Columbian Gold..war ne Zeit wo ich mit nem Ami zusammengewohnt hatte..

    Danach gabs Türke ( Paula ) in Pulverform, zum Selberpressen..auch noch lustig.

    Ex - X Kumpels, hatten damals intensiv geraucht.. Für mich kam die Zeit, das ich nur müde wurde vom Rauchen. Hab dann die Finger von gelassen. Für was das Rauchen, wenn ich danach einpenne?!

  5. #44
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Wir ......

    Ich bin doch wirklich der letzte, der in dieser Frage eine schwarz-weiss Denkweise betreibt, oder befürwortet. Mich stört nur diese Romantisierung von Protagonisten, die bereits in erster Instanz mit "schlagkräftigen" Argumente wie Anwendungen in der Aidstherapie aufwarten. Damit bloss kein Zweifel aufkommt, dass THC eine feine Sache ist.

    Auch die Umschreibung "einen verantwortlichen Umgang mit einer Selbsttherapie" ist doch bereits eine irreführende Definition, die etwas voraussetzt (und vortäuscht) das eher die Ausnahme als die Regel ist. Dass das zusätzlich eine Frage des Alters, der Reife und des Bewusstseins ist, ob man es überhaupt so bezeichnen kann, macht es ausserdem noch mehr zur Ausnahme. Ausnahmen bestätigen mitunter die Regel, aber aus Ausnahmen kann man keine Regel machen!

    Man kann die Wirklichkeit auch nicht durch einer schöne Beschreibung oder Definition verändern!

    Ist es nicht viel eher so dass es eine Menge Leute gibt, die sowohl gelegentlich als auch regelmässig oder gar eine Menge Rauchen und denen es dabei ganz gut zu gehen scheint? Genauso wie es viele Gelegenheitstrinker gibt, denen das nicht sonderlich zu schaden scheint. Aber ist das die ganze Wahrheit, oder nur ein Teil und demnach nur Schein? Oder ist es hier tatsächlich "cherry picking", selektive Beobachtung und obendrein eine gediegene Form des Selbstbetrugs?

    Die kläglichen Opfer der Gesellschaft haben (ebenso) wenig davon, wenn man ihnen entgegenhält, dass es doch eine Menge Leute gibt, die in "unserer" Gesellschaft ganz gut klarkommen und gut bis sehr gut abschneiden.

    Zitat Zitat von DisainaM",p="819892
    den Ball kann ich zurueckgeben, immer, wenn Du Dich in den Kaefig gedraengt fuehlst, muss der Oberlehrer Modus angeschaltet werden, in der Hoffnung, fehlende Argumente durch persoenliche Anfeindung zu kompensieren.
    Du darfst gerne versuchen den Ball zurückgeben, aber der da ist nicht meiner. Ich fühle mich in keinen "Käfig gedrängt", Du? Mich stört nach wie vor dein Expertenton mit dem du regelmässig Sachverhalte reduzierst, romantisierst oder um-modellierst und sie dadurch alles andere als objektiv beschreibst. Was deine Motivation hierbei ist entgeht mir immer noch integral.

    Zitat Zitat von DisainaM",p="819892
    Deinen Inhalt auf den Punkt gebracht,
    Arzt gibt THC - Therapie,
    Person nimmt THC - Missbrauch.
    Das habe ich nie behauptet oder explizit so dargestellt. Du kannst nicht hingehen und "meinen Inhalt auf deine Punkte reduzieren"! Das habe ich so natürlich nicht gesagt oder formuliert. Ich hoffe dass Dir das wenigstens klar ist.

    Zitat Zitat von DisainaM",p="819892
    Dass es dazwischen auch den Grossteil der Konsumenten gibt, die einen verantwortlichen Umgang mit einer Selbsttherapie vornehmen, erschliesst sich Dir dabei nicht.
    Und was sich mir dabei erschliesst und was nicht, kannst du eben so wenig beurteilen als an meiner Stelle hier darstellen, das ist nicht nur unverschämt, sondern eine grobe Selbstüberschätzung! (siehe Erklärung oben)

    Die Moral und die legale Dimension war in diesem Zusammenhang eh nebensächlich. Das Problem bei Drogen jeglicher Art ist bekanntlich auch nicht die (positive therapeutische) Wirkung, sondern die unerwünschten Nebenwirkungen. Im besonderen bei THC sind es zum Teil subtile und schleichende Persönlichkeitsveränderungen, bei denen die Gefährlichkeit eben gerade in deren Subtilität liegt. Das wird gerade von Protagonisten, in der Regel selbst Konsumenten, gerade deswegen unterschätzt oder heruntergespielt.

    Es liegt auf der Hand dass solche "subtilen Persönlichkeitsveränderungen" bei Aids-patienten oder in anderen Fällen von schweren Erkrankungen, "gerne in Kauf genommen werden" weil die anderen (bekannten) therapeutischen Wirkungen dem Patienten reale psychische und physische Linderung verschaffen. Indiskutabel!

    Ob der Einzelne im Fall einer schweren physischen oder psychischen Erkrankung, (oder im Falle einer minderen "condition") sich für eine "Verantwortlichen Umgang mit einer Selbsttherapie" qualifiziert, das ist eine ganz andere Frage,vom Individuum abhängig und deswegen absolut diskutabel. Die schwere der Erkrankung rechtfertig hier tatsächlich das Risiko, bzw. relativiert sie Risiko und Anwendung beträchtlich.

    Ob man das Konsumieren von THC zum Spass oder als "Genussmittel" als "Verantwortlichen Umgang mit einer Selbsttherapie" bezeichnen kann? - Nein, spätestens hier ist es ein rein rhetorischer Schnörkel. Ein verantwortlicher Umgang und das was man als therapeutisch bezeichnen kann, ist doch nur bei einem verschwindend geringem Prozentsatz der Konsumenten zu erwarten. Rauchen sollte längst nicht mehr kriminalisiert oder diskriminiert werden, braucht aber deshalb nicht idealisiert und sublimiert zu werden. Weder auf diese, noch auf eine andere irreführende und subjektive Weise.

    Und bei Jemandem der bereits 30 Jahre regelmässig oder gelegentlich raucht und dann mit Aids oder krebs erkrankt, - da braucht man auch keinen Fall (Showprozess) draus zu machen, wenn der/die dann weiterhin raucht (bzw. legal und ungestört) weiter rauchen darf, - so tragisch es auch ist GESCHENKT, oder?

  6. #45
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wir ......

    Ganz nuechtern betrachtet berichtet das Wikiedia dazu:


    THC wirkt u. a. auf mindestens zwei Arten von Rezeptoren, die bei Säugetieren vorkommen, CB1 und CB2. CB1-Rezeptoren befinden sich vorwiegend in zentralen und peripheren Nervenzellen, wo sie die Ausschüttung von Neurotransmittern modulieren. Sie kommen aber auch in anderen Zellen vor, z. B. in der Hypophyse, Immunzellen, gastrointestinalem Gewebe, sympathetischen Ganglien, Herz, Lunge, Harnblase und Nebennieren. CB2-Rezeptoren kommen hauptsächlich in Immunzellen vor und sind an der Zytokinausschüttung beteiligt.

    Endocannabinoide sind körpereigene Substanzen, die auf die CB1- und CB2-Rezeptoren wirken. Sie sind Eikosanoide und werden vom Organismus bei Bedarf erzeugt. Die bekanntesten sind Arachidonylethanolamid (Anandamid) und 2-Arachidonylglycerol (2-AG). Die Endocannabinoide und die Cannabinoid-Rezeptoren bilden das sogenannte Endocannabinoid-System.

    [highlight=yellow:eeea962b34]THC bindet an die CB1-Rezeptoren und sorgt so für eine Reizübertragung in diesen Synapsen, mit Auswirkungen auf das zentrale und periphere Nervensystem, wie Glücksgefühl, Entspannung und Analgesie (Schmerzlinderung).
    [/highlight:eeea962b34]



    Sowohl THC als auch CBD wirken antioxidativ und entfalten so eine neuroprotektive Wirkung, z. B. bei Glutamat-induzierter Exzitotoxizität. Darüber hinaus hemmt THC die Glutamat-Ausschüttung und/oder den Eintritt von Calcium über die Ionenkanäle und wirkt so zusätzlich neuroprotektiv.



    Nach 5 Tagen werden ca. 80 bis 90 % der THC-Dosis in Form von Metaboliten ausgeschieden, etwa zu zwei Dritteln im Stuhl und zu einem Fünftel im Harn.



    Es bestehen keine Hinweise, dass THC mutagen, cancerogen oder teratogen (fruchtschädigend) ist. Trotzdem sollten Schwangere und Stillende auf den Konsum von THC verzichten, weil Schäden am ungeborenen oder gestillten Kind nicht sicher ausgeschlossen werden können.


    [highlight=yellow:eeea962b34]Unter dem Handelsnamen Marinol® ist es in den USA zur Behandlung von Anorexie und Kachexie bei AIDS und als Antiemetikum im Rahmen einer Krebstherapie zugelassen. Zur Therapie eines zu hohen Augeninnendruckes (Glaukom) ist Marinol® nicht zugelassen.


    In Kanada ist ein Mundspray mit den Handelsnamen Sativex® (Wirkstoffe: pflanzliches THC und Cannabidiol) für die Behandlung neuropathischer Schmerzen und Spasmen bei multipler Sklerose sowie zur Behandlung von Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen in Zusammenhang mit Krebs- und AIDS-Erkrankungen zugelassen.

    [/highlight:eeea962b34]





    Das Gesetz:



    Die Nachweisdauer hängt vor allem vom jeweiligen Konsummuster (Dauer, Art der Einnahme, Frequenz, Dosis) ab und kann im Urin zwischen einer Woche und zwei Monaten betragen. Zur Zeit ist die gesetzliche Situation allerdings noch nicht eindeutig beschlossen, es drohen aber Geldbußen von mindestens 500 Euro, Fahrverbote bis zu drei Monaten und vier Punkte in Flensburg. Die Polizisten vor Ort können nur orientierende Vortests durchführen, die Blutprobe wird später in einem Labor untersucht und die Menge an THC und seiner Abbauprodukte bestimmt. Rechtlich sieht es so aus, dass eine Ordnungswidrigkeit begangen wurde, wenn noch THC im Blut nachweisbar ist. Im Beschluss des Bayerischen VGH vom 25. Januar 2006, Az. 11 CS 05.1711, steht: Der derzeitige medizinisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisstand rechtfertigt es nicht, bereits ab einer THC-Konzentration von 1,0 ng/ml im Blut eines Kraftfahrzeugführers eine Erhöhung des Risikos für die Verkehrssicherheit als derart gesichert im Sinne des § 11 Abs. 7 FeV anzusehen, dass dem Betroffenen ohne weitere Sachverhaltsaufklärung die Fahrerlaubnis zwingend zu entziehen ist. Bei gelegentlichem Konsum von Cannabis und Fahren mit einer THC-Konzentration zwischen 1,0 und 2,0 ng/ml ist vor einer etwaigen Entziehung der Fahrerlaubnis gemäß § 14 Abs. 1 S. 4 FeV ein medizinisch-psychologisches Gutachten einzuholen.FeV § 11 Abs. 7, FeV § 14 Abs. 1 S. 4, StVG § 3 Abs. 1 Dies gilt aber nur, wenn keine Fahrfehler gemacht wurden. In vielen Fällen ordnet die Verwaltungsbehörde (Fahrerlaubnis) eine Überprüfung der Kraftfahreignung (MPU) zum Nachweis der Kraftfahrtauglichkeit an.




    Die Methode des THC-Nachweises im Straßenverkehr ist umstritten, da der Konsument nicht unter direktem Einfluss der Droge stehen muss, sondern es für einen positiven Test ausreicht, Tage und Wochen zuvor THC konsumiert zu haben. Dies gilt für alle Urintests, da diese nicht direkt THC nachweisen, sondern ein Abbauprodukt des THC, die Tetrahydrocannabinolsäure (THC-COOH, auch THC-Carbonsäure genannt). Die Cannabinolsäure hat keine berauschende Wirkung mehr. Sie wird allerdings relativ langsam und je nach Konstitution verschieden schnell aus dem Körper ausgeschieden und ist somit längere Zeit, manchmal sogar über Wochen im Urin nachweisbar. Die derzeit zuverlässigste Nachweismethode ist die Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung (GC/MS) von Derivaten (häufig als Trimethylsilyl-Derivate) der THC-Carbonsäure.[22] Im Gegensatz dazu weisen Speichel- und Schweißtests wie die oben zitierten Drogentests THC mit ausreichender Empfindlichkeit direkt nach.



    zum nachschlagen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol




    Wie hatte sich einst Bill Clinton dazu geaeussrt?

  7. #46
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Wir ......

    Selektiv?

    Na dann "selektiere" ich den Rest der Nüchternheit und Objektivität mal lieber nachträglich aus der gleichen Quelle:

    Beeinträchtigung des Denk-, Lern- und Erinnerungsvermögens
    Beeinträchtigung des Konzentrationsvermögens
    Beeinträchtigung der psychomotorischen Leistung, Ataxie, Tremor
    [highlight=yellow:17f7dfb923]Gefühle von Unwirklichkeit, Depersonalisation und Distanziertheit
    Unterbrechung von Gedankengängen
    Panik, Angst, Dysphorie[/highlight:17f7dfb923]
    Verschlimmerung psychotischer Symptome, Paranoia
    Auswirkungen auf kardiovaskuläre Funktionen, einschließlich Tachykardie und Haltungshypotonie
    Bindehautrötung, verminderter Tränenfluss, Mundtrockenheit
    Wirkungen auf endokrine und reproduktive Funktionen
    Wirkungen auf die Thermoregulation
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol

  8. #47
    Avatar von waltee

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    Re: Wir ......

    Zitat Zitat von Kali",p="27590
    Ich denke, die beste Droge ist ein klarer Kopf ...
    Ein Arbeitskollege ist aufgrund sektirerischer Vorschriften absolut abstinent: keine Drogen, schon gar keinen Alkohol, noch nicht mal Kaffee oder Tee. Der muss einen klaren Kopf haben wie ein Heiliger.

    Hab aber noch nie so ein A.rschloch angetroffen! So was von Besserwisser, ueberheblich und 5existisch. :kopfhau:




    Was waren das fuer schoene Zeiten anfangs der 80igern am Lamai oder Nai Harn mit Gleichgesinnten den Bong kreisen lassen und den Sonnenuntergang geniessen.
    Heute herscht in Samui und Phuket ganz legal Koenig Ballermann.

  9. #48
    Avatar von DisainaM

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    Re: Wir ......

    Genannte Nebenwirkungen koennen auftreten, muessen aber nicht. Personen, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, vertragen halt einfach THC mit ihrer Koerperkonfiguration nicht, und sollten es bleiben lassen.
    Auch Alkohol ist nicht fuer jeden geeignet, dennoch raten Aerzte vielen ihrer Patienten, am Abend ein Glas Rotwein zu trinken, weil dies weniger gesundheitsschaedlich ist, als den Patienten immer wieder Tavor Schlaftabletten zu verordnen.

    Seit vielen hundert Jahren ist THC Grundbestandteil der Rasta Releigion, die Menschen auf Jamaika glauben, dass nur durch THC Einnahme sie im Stande sind Gott zu sehen.

    MrLuk hat natuerlich recht, dass man auch auf die Gafahren hinweisen sollte,
    nicht jeder ist THC geeignet.
    Um selber selektiv zu erkennen, welche Pflanzen und Gewuerze in welcher Anwendung und Quantitaet der eigenen Entwicklung foerderlich sind, ist ein erhoehtes Mass an Koerperbewusstsein erforderlich.
    Ich liebe meinen Koerper und bin gut zu ihm, was nutzt, und was schadet.

    In Laendern, wie Thailand, wo THC verboten ist, besteht grundsaetzlich die Gefahr, dass durch das Verbot, Menschen in die legalen Alternativen geschickt werden, die der Staat und das Rechtssystem bietet.
    Neben Alkohol ist es eine Vielzahl von Medikamenten, die in Deutschland auf der roten Liste stehen und in Thailands Apotheken ohne Rezept (gibt es nicht) frei verkaeuftlich sind, also z.B. die gesamte Diazepam Familie.

    Auch wenn es muessig ist, nun zu vergleichen, welche Substanzen die groesseren Risiken fuer den Koerper bedeuten,
    so hilft nur erhoehte Koerperwarnehmung.

    Abwarten und Tee trinken, - so oder aehnlich begannen fuer viele die Experimente mit Teein, kurzer Aufguss aufputschend, langer Aufguss beruhigend ...

  10. #49
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wir ......

    Zitat Zitat von waltee",p="820100
    Zitat Zitat von Kali",p="27590
    Ich denke, die beste Droge ist ein klarer Kopf ...
    Ein Arbeitskollege ist aufgrund sektirerischer Vorschriften absolut abstinent: keine Drogen, schon gar keinen Alkohol, noch nicht mal Kaffee oder Tee. Der muss einen klaren Kopf haben wie ein Heiliger.

    Hab aber noch nie so ein A.rschloch angetroffen! So was von Besserwisser, ueberheblich und 5existisch. :kopfhau:
    "Klare Köpfe" habe ich auch schon reichlich kennengelernt.

    Einige davon schienen aber körpereigene Substanzen zu produzieren, die manche Drogen in den Schatten stellen.

  11. #50
    Avatar von

    Re: Wir ......

    Das ist ein Mormone, klar dass die 5existsich sind. ;-D
    Nehme an, der laeuft auch nie ohne langes Hemd rum um das drunter nicht zu zeigen.

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