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"Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

Erstellt von KLAUS, 17.07.2003, 17:24 Uhr · 116 Antworten · 5.014 Aufrufe

  1. #81
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    @ Moderation:
    Dann erlaube ich mir vorzuschlagen, den Thread sofort zu schließen...

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Nokgeo

    Registriert seit
    18.01.2001
    Beiträge
    11.373

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    @ MISTER Luk,

    Zitat, << Daß du Klaus als Kumpel unterstützen willst finde ich ganz Ok, daß du meine Art und Weise kritisierst ist verständlich, aber dann wähle deine Argumente sachlich, bzw. lies die ganzen Threads bitte zu Ende. <<

    Luk, du machst einen Denkfehler... Klaus ist nicht mein Kumpel...NIEMAND---hier ist hier mein Kumpel. Alles klar....NIEMAND !!
    Ich schreibe was ich denke. Und nun mach mal langsam halblang !

  4. #83
    Jakraphong
    Avatar von Jakraphong

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Nokgeo du sollst mein Kumpel sein! Basta!
    Ich schreibe auch was ich will und da kann ich auch bestimmen wer mein Kumpel sein soll!


    Jakra

  5. #84
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Lass gut sein Nokgeo...

    [schild=47,fcolor=0000FF,fsize=2,fstyle=b,font=Druc k,scolor=,sshadow=,bcolor=,align=:e7b363babd]Friede, Sanuk, Kanom khai dao...[/schild:e7b363babd]

  6. #85
    Avatar von Rajakumar

    Registriert seit
    18.07.2003
    Beiträge
    8

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Ich finde es sehr gut, dass hier im Forum auch solche politischen Themen diskutiert werden. Man muß als Thailandliebhaber auch über so etwas Bescheid wissen und auch dazu eine Meinung haben.

    Ich halte Kritik grundsätzlich für sehr wichtig, man sollte aber dabei darauf achten, wie man sie anbringt. Also sollte sie nicht beleidigen, sondern konstruktiv sein. Wenn man einen Aspekt einer fremden Gesellschaft kritisiert, muss man das auch möglichst vor ihrem eigenen Hintergrund tun, und nicht rein von unserer deutschen Warte aus.

    Wenn ich aber irgendwo zu Gast bin und der Gastgeber tut etwas, das ich für schlecht halte, werde ich ihm das auch sagen (müssen). Wenn also mein Kumpel seine Frau schlägt, sollte ich ihm auch sagen, dass das falsch ist. Wie weit darf es also gehen mit der Zurückhaltung und der Nichteinmischung? Ohne Kritik gibt es meist auch keine Verbesserung.

    Ich kenne aber auch einige Thais, die sehr unzufrieden sind, mit dem was in Thailand mit den Burmesen gemacht wird und mit der Politik die Thailand gegenüber Burma führt. (Diese Politik scheint sich ja grade (hoffentlich) zu ändern, da auch die ASEAN-Staaten gemerkt haben, dass ihre "constructive engagement policy" in Burma nichts gebessert hat, sondern alles eher nur schlimmer wird.) Es denken also nicht alle Thais gleich über dieses Problem und es gibt durchaus einige, denen Werte wie Menschenrechte wichtiger sind als wirtschaftliche Vorteile. Die Thais arbeiten hart daran, zu einer wirklich humanen und gerechten Gesellschaft zu wachsen. Der Weg der Thais dorthin ist ein anderer als unserer und sie befinden sich an einem ganz anderen Wegabschnitt.

    Ich habe längere Zeit in Thailand gelebt und in einem burmesischen Flüchtlingslager gearbeitet und habe beide Seiten kennen gelernt. Ich habe auch einige Dinge, wie Sie in dem von Klaus übermittelten Bericht stehen mit eigenen Augen gesehen. Man liest aber auch viel über Verbrechen, die Burmesen den Thais in Thailand antun. Es ist wichtig, sich hier beide Seiten vor Augen zu führen, denn es geht weder nur um die Thais, noch nur um die Bedürfnisse der Burmesen.

    Einerseits profitiert so mancher in Thailand von der Militär-Junta in Burma, andererseits hat Thailand auch ganz hübsch unter dem Flüchtlingsstrom und den illegalen Arbeitern, Drogen etc. zu leiden. (PM Thaksin kann das hervorragend polemisieren.) Dennoch haben die Thais auch viel getan, um den Burmesen zu helfen, z.B 100.000de von Flüchtlingen aufgenommen und durchgefüttert. (Und nur manche wieder zurückgeschickt in die Arme der Schlächter des burmesischen Militärs...) Die Regierung Thailands ist aber auch sehr darum bemüht, diese Dinge nicht allzu bekannt werden zu lassen und hier eine Einmischung von Außen zu verhindern. Dies geschieht vor allem, um die eigenen (z.T. zumindest aus unserer Sicht unehrenhaften) Interessen zu schützen. In jedem Fall sollte man sich bei allem, was man Thailändern im Verhalten gegenüber Burmesen vorwirft darüber klar sein, dass die Thailänder selbst schon genügend Probleme mit ihrem eigenen Land haben und die der Burmesen wirklich nicht auch noch bräuchten.

    In einer Weltgemeinschaft darf man aber nicht immer nur zusehen. Angesichts des Leides der Völker aus Burma ist es mehr als überfällig, dass sich in Burma etwas grundlegend ändert. Dies ist sicher letztendlich auch zum Vorteil der Thais, die dann einige Probleme weniger haben werden und endlich einen „vernünftigen“ Nachbarn. Es läge vor allem an den Thais und den anderen ASEAN-Staaten (und eventuell Nachbarstaaten wie China) Einfluss auf die Militärs in Burma auszuüben. Es ist also gar nicht so Interessant, dass sich die Thais anders gegenüber den Burmesen in ihrem Land verhalten, sondern viel wichtiger, dass sich die Thai-Regierung gegenüber der burmesischen Militärregierung anders verhält.

    Aber wir sollten ja nicht überlegen, was die Thais tun sollen, sondern, was wir tun können!

    Ich denke, wir sollten als erstes einmal Bescheid wissen was los ist und uns Informieren, deshalb ist der Bericht, den Klaus eingestellt hat auch sehr zu Begrüßen! (So nicht unbedingt die Schlüsse über die Thai-Gesellschaft die daraus gezogen werden. Aber da gibt es Leute, die es verstehen die Thais mehr und unnötiger zu beleidigen, wie z.B. Dennis Hage mit seinem Buch „Wer nicht hören will muss fühlen“ in dem er äußerst einseitig, flach pauschalisierend einen billigen Eduard Zimmermann für 5ex- und Liebestouristen spielt...)

    Es ist sicher auch sinnvoll vorsichtig mit Thais darüber zu diskutieren, denn (s.o.) ohne konstruktive Kritik ändert sich auch nichts.

    Außerdem denke ich sollte man es, solange sich in Burma nichts geändert hat, vielleicht bei einer Thailandreise belassen und die burmesischen Nachbarn NICHT besuchen. Da daran in jedem Fall nur unnötig das dortige Militärregime verdient und damit Waffen kauft, die neue Flüchtlinge in unser liebstes Urlaubsland treiben. Zumindest sollte man das solange vermeiden, wie man von sich behauptet, etwas auf unsere höchsten Werte wie Demokratie und Menschenrechte zu halten.

    Vielen Dank für das Durchhalten beim Lesen!

    Chook dii khrab!

  7. #86
    Avatar von Rajakumar

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    8

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Free Aung San Suu Kyi !!!

  8. #87
    Avatar von Jinjok

    Registriert seit
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    5.556

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    @ Rajakumar

    Neben einem nicht obligatorischen Willkommensgruß möchte ich Dir auch für Deine gelungen Stellungsnahme zum Thema gratulieren. Hatte ich noch angeregt den Fokus vom Problem der illegale Fremdarbeiter auf die Einwanderer-Situation des ganzen Landes auszudehenen, gehst Du noch einen Schritt weiter und ordnest das Problem in die Situation der ganzen Region ein.

    Die Sachlage ist, daß Bangkok und sein Speckgürtel hochtechnisiert sind, aber in den entferten Provinzen sich das Denken der Menschen bei weitem nicht an die rasante technologische Entwicklung anpassen konnte, die Thailand in den letzten Jahrzehnten genommen hat und hier bei weitem noch nicht jeder Mensch die westlichen Ansichten des 3. Jahrtausends verinnerlicht hat. Das wird aber oft vorausgesetzt.

    Kritische Stimmen hat das Land selbst einige, die auch eine relativ breite Fangemeinde im Land haben. So sind Dr. ....thip Rojanasuan, die landesweit bekannte Gerichtsmedizinerin und Sutichai Yoon, Chefredakteur des Medienhauses The Nation Personen des öffentlichen Lebens, die sich immer wieder kritisch in den verschiedenen Medien Thailands zu Wort melden. Sie sind für mich wie das gute Gewissen das Landes.

    Zwar hat Shinawatra als PM in den letzten Monaten einige Versuche unternommen, die Pressefreiheit einzuschränken, um solche progressiven Stimmen daran zu hindern ihre Meinung auch unter das Volk zu bringen, aber da die Menschen eben nicht in der Mehrheit die wie im Eingangsposting behauptet, menschliche Defizite aufweisen, wird Shinawatra auf die Dauer die Stimmen der Wahrheit und des gesellschaftlichen Fortschritts nicht unterdrücken können.

    Menschen wie Hr. Yoon und Fr. Rojanasuan - und nicht zuletzt die paar Dutzend Thais die ich bisher persönlich in Thailand kennenlernen durfte, stimmen mich absolut zuversichtlich, daß Thailand sehr wohl das Potential hat, eine humane Gesellschaft aufzubauen.
    Jinjok

    PS: Zu dem Buch von Dennis Haage hatten wir schon mal ein Thema gehabt. Du kannst ja gern noch Deine Rezension anfügen.

  9. #88
    Avatar von Jinjok

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    5.556

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    [mod:57e9ee4b83="Jinjok"]Beitrag von MrLuk zum Thema Dennis Haage zum Zwecke der besseren Wiederauffindbarkeit in den entsprechenden Thread verschoben.[/mod:57e9ee4b83]

  10. #89
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Frage an den Moderator,

    Wird die Themenzugehörigkeit in letzter Zeit nicht ein kleinwenig zu streng (bzw. übereifrig) gehandhabt? So weit vom Schuß war das doch nicht. Oder willst du daß keine unnötigen Rückschlüße oder Vergleiche gezogen werden? Hätte der Link zum Thema in diesem (meinem) Fall nicht gereicht?

    PS: Ich habe mir das jetzt angesehen, das steht aber jetzt tatsächlich aus dem Zusammenhang gerissen dort, dann schmeiß es gleich in den Müll, das letzte posting zu dem Thema war übrigens
    am 31. März...

  11. #90
    Avatar von Micha

    Registriert seit
    28.01.2003
    Beiträge
    15.938

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Wär´s nicht noch besser, wenn der ganze "Thread des Schreckens" sich in Wohlgefallen auflösen würde ?

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