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"Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

Erstellt von KLAUS, 17.07.2003, 17:24 Uhr · 116 Antworten · 5.020 Aufrufe

  1. #31
    woody
    Avatar von woody

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Zitat aus dem Eröffungsposting
    Hintergruende/Meinung:
    Thailand,
    ein von Korruption beherrschtes Staats- und Gesellschaftssystem, eine Gesellschaft gepraegt von rassistischen Einfluessen, gepraegt durch geschichtlich bedingten Hass( z.B. auf Burmesen), ist nicht in der Lage,
    sich eine humane Gesellschaft aufzubauen, eine Gesellschaft , die Minderheiten achtet, und eine Gesellschaft, die sich nicht nur Rechtsnormen schafft, sondern von staatswegen durchsetzt, aber genau da fehlt der Wille der Maechtigen dieses Landes, das durchzogen von mafioesen Strukturen
    bis ins kleinste Dorf, unfaehig ist und sein wird, entscheidenen Aenderungen in absehbarer Zeit vorzunehmen, trotz scheinheiliger "Kampagnen" die ablenken sollen , besonderes dem Ausland suggerieren sollen, dass Thailand Veraenderung anstrebt im Sinne Internationaler Rechts- und
    Voelkerrechtsnormen.
    Eine Gesellschaft, wo Menschenleben so gut wie nichts Wert sind, wo das beste Rechtsmittel der Mord ist, was soll aus dieser Gesellschaft hervorgehen?!
    Ich denke, jedes Volk hat irgendwie "politisch und/oder krimminell fehlgeleitete Menschen", die sich rassistisch oder anderweitig gesellschaftwidrig Verhalten, das schlimme hier in Thailand ist, hier ist es der Staatsapparat, deren Repraesentanten, Polizei/Justiz/Verwaltung also Strukturen, die Verhindern sollen das Verbrechen und Unrecht geschieht, werden zu Taetern und Mittaetern !
    Hallo Leute, das ist keine Kritik, sondern hier wird der thailändischen Gesellschaft jede Art von Mündigkeit, Lebensfähigkeit und Wille zur Lösung ihrer Problemen abgesprochen.
    Das ist die Art von Demagogie wie sie von Kolonialmächten und Missionaren benutzt wurde und wird.
    Die Intetion die dahinter steht ist für mich klar:´Diesem Land fehlt das Christentum und die Erlösung´.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von seven

    Registriert seit
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    1.676

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    @Woody
    Der von Dir zitierte Absatz stammt nicht aus der SOAZ, sondern ist nach meinem Verständnis von Klaus. Auch wenn sicher einiges nicht aus der Luft gegriffen ist, die Formulierungen sind nicht gerade diplomatisch und würde ich nicht so unterschreiben. Aber - Klaus nimm es mir nicht übel - wann war Klaus schon mal diplomatisch???

  4. #33
    Avatar von Micha

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    15.941

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Ich verstehe nicht was es bringen soll, jemanden zu kritisieren, der auf die Kritik von Fremden nicht den aller geringsten Wert legt.

    Vermute mal das manch einer den das nicht kümmert auch mit dem Wort „Hausrecht“ wenig anfangen kann.

    Was glauben den die Herren Weltverbesserer für einen Einfluss in Thailand zu haben ?

    Oder was gebt Ihr auf Kritik von Leuten, die nicht mal eure Sprache kennen ?

  5. #34
    woody
    Avatar von woody

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Hallo seven,

    mir ist bewusst, das das Zitat von Klaus persönlich stammt.
    Wie ich schon schrieb, haben solche Äusserungen nicht´s mit Kritik zu tun und mit diplomatisch hervorgebrachter Kritik schon garnicht, darin stimme ich mit Dir überein.
    Aber ich vermute, und die Penetranz die dahinter steckt, bestärkt mich in meinem Verdacht, hier möchte einer missionieren und zum Heil bekehren.

    Gruss woody

  6. #35
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Diplomatie den Diplomaten...

    Ich denke nicht, dass sich Klaus als Weltverbesserer oder Heilsbringer einbringt.
    Suay hat mir von Laoten erzählt, die sich illegal in ihrem Dorf aufhalten, jeden Tag zur Arbeit gehen und klammheimlich wieder in ihren Unterschlupf, nicht, weil sie Angst hätten von der Polizei erwischt zu werden,nein, weil sie Angst um ihr Leben haben.
    Was hat das mit den Burmesen bzw. Myanmarnesen zu tun ? Erst einmal gar nichts, und mit Klaus auch nichts.
    Ich denke nur, dass es für jemanden, der die Verhältnisse in Thailand dadurch, dass er dort lebt, tagtäglich hautnah mit bekommt, nicht so einfach ist, zu akzeptieren, dass das menschliche Leben in jener Hemisphäre dort einen anderen Stellenwert hat als bei uns - so ist´s mit jedenfalls in meinen kurzen Aufenthalten dort gegangen, dass ich glaubte, ich verkrafte es nicht, diese Einstellung eben...

    Es menschelt halt, auch in Chiang Mai...

  7. #36
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Woody hat das nicht ersponnen, er hat vielleicht recht!
    Sehr spitzfindig Woody, ich hät´s beinahe übersehen - und dennoch habe ich etwas geahnt :-)

    Es könnte sein daß das Posten solcher Artikel ein Teil der missionarischen Arbeit ist, die Klaus ganz offiziell im Norden Thailands praktiziert. Thailand schlecht machen (bzw. andauernd über die Missstände und die schlechte Politik berichten) ist insofern eine gute Taktik als daß damit christlich-missionarische Tätigkeiten auf Umwegen gerechtfertigt und legitimiert werden. Klaus hällt übrigens auch nicht viel von Buddhismus, damit hällt er übrigens nicht hinten-vor, glimpflich ausgedrückt..,
    Ich glaube der Klaus ist ein ganz gerissener, oder aber er ist sich überhaupt nicht bewußt was er da eigentlich tut - was ich dann doch ehre bezweifele :-)
    Unterstellen tue ich es ihm aber nicht!

    Hier kann man ihn übrigens bei bei dem noblen Teil seiner "Arbeit" sehen...

    [mod:9bbb32f002="Visitor"]Eingebundene Bilder auf Wunsch entfernt.[/mod:9bbb32f002]

    Übrigens kein Geheimtip, sondern ein Link den er selber im Thread "Bilder der Forumsmitglieder" angegeben hat.
    Wieso erzählt er uns eigentlich nichts über diese Aktivitäten?
    Welche Motive ihn dazu geführt haben, seine Erfahrungen mit den
    diversen Bergfölker Ethnien u.s.w., das wäre doch ein interessantes Thema, von dem er tatsächlich aus eigener Erfahrung, hautnah berichten könnte.

    Hast du schon einmal darüber berichtet Klaus?- und ich habe es versäumt? Ich lese noch lange nicht alle Artikel hier im Forum...und dann bin ich immer wieder für ein paar Monate in Thailand, wo ich keine Zeit für´s Forum habe.

    Wichtige Grundnahrungsmittel, Decken und Kleider, Medikamente, Hausrat und andere dringend nötigen Dinge, im Tausch gegen Bibeln, Kreuze und Jesusbilder! Das ist natürlich ein Handel den die Bedürftigen Hilltribes nicht abschlagen können. Dann kommen Schulen und Kirchen, und, und, und...ja, Christen können nicht schlecht sein, sie sind nett, versorgen uns mit Lebensmitteln und all den Dingen an denen es uns dringend fehlt, sie lehren uns lesen und schreiben!!!Es sind wahre Samaritter!!!Laßt uns auch Christen werden, das ist das mindeste was wir ihenen schulden - tauft mich bitte als ersten! Im Namen des Sohnes, des Vaters und des heiligen Geistes, Amen...

    Des Helfen ist ja wunderbar, aber ich habe mich immer schon gefragt, wieso man nicht einfach helfen kann, ohne eine (versteckte) Gegenleistung zu erwarten, bzw. Gott und die dazugehörige Religion attraktiv machen, verkaufen bzw. aufdrängen zu wollen.
    Es ginge noch Ok wenn man das offiziell als Geschäft (eigentlich unlauterer Wetbewerb) anmelden würde, und nicht den Eindruck erwecken wolle es handle sich lediglich um reine Wohltätigkeit. Diese Machenschaften werden prinzipiell nicht (oder selten) kritisiert, weil doch soviel geholfen wird!
    Ja das ist auch richtig - und das traurigste an der Sache ist eigentlich, daß niemand sonst da ist der im großern Rahmen hilft, ohne sich irgend einen Vorteil (der immer rafiniert vertuscht wird)
    mi einzukalkulieren!

    Wo kommt das Missionieren überhaupt her? Ist das weil man soviele Zweifel über die Existenz Gottes hat - daß man immer mehr Menschen um sich braucht die daran glauben? Oder macht es einfach nur Spaß Leuten Geschichen über das alte Palästina, Jesus und die Aposteln zu erzählen? Ach, vielleicht gibt das eine enorme Bestätigung, wenn man Menschen von seinem eigenen Glauben überzeugen kann...? Oder will man einfach nur den Bedürftigen helfen?

    Die Tahitianer gelten ja bekanntlich als das Sinnbild der hilfsbereiten, netten, freien Menschen. Naja, das waren sie bevor die Weißen und danach die Missionare kamen. In Thaiti gibt es eine Tradition, die mir sehr imponiert hat: Die Tahitianer drücken oft ihre Gefühle anderen Menschen gegenüber aus, indem sie ihnen Geschenke machen. Merkt ein Mann beispielweise daß sein Fischmesser dir besonders gut gefällt, dann wird er es dir irgendwann als Bezeugung seines Respekts und als Ausdrucks seiner Freundschaft schenken. Die Tradition verlangt aber daß er sich sofort nach der Übergabe entfernt.

    Das hat nämlichen einen besonderen Grund: es ist deshalb damit du dich 1. nicht zu bedanken brauchst, da es ja als Selbstverständlichkeit gedacht war und nicht mal verbal ausgedrückter Dank als Gegenleistung erwartet wird 2. keine Gefühle der Verlegenheit aufkommen, und vor allem deshalb damit es als reine und selbstlose Sympathie verstanden wird. Als "unabhängigen Akt"!!! Wie gesagt, diese Tradition hat mich unheimlich beeindruckt!

    Denn seltsamerweise machen wir Geschenke genau mit einer diametral verschiedenen Einstellung. Erstens wollen wir die Bestätigung daß das Geschenk auch gefällt (was oft nicht der Fall ist, weil wir kaum auf den Gedanken kommen, Leuten unsere eigenen Sachen zu schenken - umsoweniger wenn sie dem Anderen gefallen 2. soll der Beschenkte seinen Dank (laut) ausprechen. 3. Haben wir, wenn wir Geschenke machen (wenn auch oft nur unterschwellig) den Hintergedanken daß wir zumindest was guthaben bei der beschenkten Person. Uder wir schwellgen obendrein noch in den erhabenen Gefühlen des Nobelen 4. Wenn´s dann ganz dicke kommt, dann haben wir sogar in Zukunft insgeheim vor, Macht über diese Person auszuüben. Ja, Menschen die eine positive Meinung von uns haben sind leichter zu manipulieren als die, die uns "alles andere als Dank" schulden. Ich meine Manipulation fängt klein an, es kann sich dabei um Kleinigkeiten handeln die wir von einer Person erwarten. Frauen beispielweise habe eine besondere Nettigkeit (die gleichzeitig manipulatorische Waffe ist), man es 5exuelle Bereitwilligkeit. Das Zölibat im Katholizismus wurde nie von Jesus angesprochen, oder auch nur von einem der Propheten erwähnt. Es wurde aus "machttechnichen" Gründen eingeführt, um zu vermeiden daß Frauen innerhalb des Klerus zu Macht kommen können. Es bleibt oft unausgesprochen, aber Manipulation wird alltäglich praktiziert. Und Lob, nettsein, zuvorkommend sein, Lächeln, all das ist oft die Vorbereitugsarbeit um mehr Macht über einen Menschen zu bekommen, bzw. die Machtposition zu wechseln. Funktioniert natürlich nicht bei masochistich veranlagten Mitmenschen. Aber jeder halbwegs intelligente Mensch weiß instinktiv, wie er die anderen anzupacken hat. Manche Menschen kriegt man halt nur mit Prügel dorthin wo man aie haben will! Mann erinnere sich an den guten und den schlechten Bullen, die zusammenarbeiten um den Verbrecher zum Geständnis hin zu manipulieren. Als besonders ignorant und zurecht gefürchtet (aber leider anfangs zu erfolgreich mit ihrer Taktik), gelten die sadistisch veranlagten Manipulatoren. Besonders talentierte Manipulatoren werden dann zu Bossen, Päsidenten, Politikern, Statschefs und Missionaren.

    Ich weiß das ich hiermit etwas lostrete (was woody mir als losen aber versteckten Felsbrocken) gezeigt hat, aber das ist mir gleichgültig.
    Auf solche versteckten Praktiken muß einfach hingewiesen werden :-)
    Wenn jeder das für sich in seinem abgesteckten Rahmen macht, dann ist das voll Ok, nimmt das aber andere Dimensionen an, und ist es organasiert, dann soll, muß darauf hingewiesen werden. Ich hoffe das geht OK?!

  8. #37
    Avatar von heini

    Registriert seit
    22.05.2001
    Beiträge
    1.254

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    sorry..... habe mich bisher nicht hier geäußert....
    aber ich denke, jetzt wird es zu heiß........!
    es ist ja menschlich verständlich, besonders wenn man jemanden nicht mag, konträr zu posten und denjenigen ggf. sogar bloßzustellen......
    nur diese these die jetzt gerade versucht wird aufzustellen, scheint mir doch sehr nahe an rufmord zu grenzen.
    heini

  9. #38
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Hallo Mr.Luk,
    bei allem Respekt vor Deinen scharfsinnigen Analysen, die jedem Motivations-Seminar der psychologischen Fakultät einer x-beliebigen Universität zur Ehre gereichen würde.
    Doch ist´s dieser Intellektualismus, der im Vergleich zu einer Kalaschnikow eine ungleich zerstörerischere Wirkung hat...

    Heini

  10. #39
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    @ Heini,

    Wenn da gar nichts dranwäre, dann hättest du Recht - anderenfalls
    ist es Rufgerechtigkeit - und ich sehe es als meine Pflicht an darauf aufmerksam zu machen! Und das ist mir das Risiko wert...

    Das Problem ist eher, daß möglicherweise nie genau herauskommen wird
    wie es wirklich ist. Wie Klaus so schön sagt: "ich behaupte nichts das ich nicht beweisen kann".
    Aber kann man mir denn das Gegenteil beweisen - zumindest von dem was ich geschrieben habe? Und bitte nicht von dem was jeder sich dazureimt oder denkt.
    Ich hatte schon immer das Problem daß ich den Mund nicht halten kann
    wenn ich es eigentlich "sollte"!

  11. #40
    Jakraphong
    Avatar von Jakraphong

    Re: "Willkommen im Land des Schreckens" - ein Bericht

    Ich kann mich jetzt nicht mit euch unterhalten, bedanke mich aber für die Mühe, die ihr euch wegen mir machen wolltet.


    Gruß Jakraphong

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