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Wie verbringt man als Rentner/ Pensionist/ Aussteiger die Monate/ Jahre in Thailand ?

Erstellt von Socrates010160, 25.08.2013, 01:44 Uhr · 515 Antworten · 35.818 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von siamthai1

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    tag willi ! also ich konnte es gar nicht abwarten rentner zu werden. endlich nicht mehr jeden morgen bei wind und wetter um 4uhr aufstehen müssen,8 stunden runterreisen mit chefs denen immer neue vorschläge von oben aufs auge gedrückt wurden,die aber in der praxis nicht umgesetzt werden konnten,zumindestens so nicht wie es die obere etage gerne gesehen hätten,und so ein scheiss tag für tag jahr für jahr stress ohne ende gehaltsmässig haben sie sich auch immer etwas einfallen lassen um nicht mehr zahlen zu müssen,aber die arbeit sollte mehr sein. keine neubesetzung für eine stelle ,wenn sich ein mitarbeiter auf eine andere stelle beworben hat . immer in unterbesetzung arbeiten,hält auf dauer niemand aus, krankmeldung ohne ende.usw und so fort. ich habe 3 XXX um gehen zu können.
    jetzt habe ich das wonach ich mich jahre gesehnt habe, nämlich ruhe und nochmals ruhe.und ich kann tun und lassen was ich will und nicht was mir gesagt wird.

  2.  
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  3. #12
    ILSe
    Avatar von ILSe
    Ich schätze, dass die meisten Rentner nichts wirkliches machen. Warum auch?

    Viele verbringen ihre neu gewonnene Freizeit im Internet (Nittaya), andere basteln im Garten. Wenige wollen es noch einmal wissen und machen Business. Der Rest hockt herum und säuft sich die Birne voll. Oder sitzen auf der Veranda und machen auch nichts wirkliches.

    Ich kann Socrates gut verstehen. Für mich persönlich bedeutet es, wenn man im Alter aufhört zu arbeiten, dass die Zeit geschlagen hat wo man sozusagen auf den Tod wartet. ("Arbeit" aus Freude und nicht weil man muss)

    In Rente sein, ist für mich wie ein Wartezimmer wo man darauf wartet das Dr. Tot sagt: "Next Please!"

    Ausser man hat genug Kohle um die Welt zu bereisen, kleine Abenteuer zu erleben und vieles mehr. Dazu gehören aber die Thai-Expaten wohl kaum.

  4. #13
    Avatar von siamthai1

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    das du dich da ja mal nicht irrst ilse !

  5. #14
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Socrates010160 Beitrag anzeigen
    Die Frage könnte auch lauten: gibt es sinnvolle Beschäftigungen in diesem Land...ohne dass man eine Workpermit benötigt..?
    Frag mal den Johann, er kennt interessante Möglichkeiten. Werde z. B. nie den gemeinsamen Gefängisbesuch vergessen. Johann kam im Auftrag der D-Botschaft und mich hat er als seinen Gehilfen ausgewiesen.

    Ein Schlüssel zu einer sinnvollen Beschäftigung in Thailand ist die Sprache.

  6. #15
    Avatar von siamthai1

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    hat er dich da raus geholt ?

  7. #16
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von ILSe Beitrag anzeigen
    Ich schätze, dass die meisten Rentner nichts wirkliches machen. Warum auch?

    Viele verbringen ihre neu gewonnene Freizeit im Internet (Nittaya), andere basteln im Garten. Wenige wollen es noch einmal wissen und machen Business. Der Rest hockt herum und säuft sich die Birne voll. Oder sitzen auf der Veranda und machen auch nichts wirkliches.

    Ich kann Socrates gut verstehen. Für mich persönlich bedeutet es, wenn man im Alter aufhört zu arbeiten, dass die Zeit geschlagen hat wo man sozusagen auf den Tod wartet. ("Arbeit" aus Freude und nicht weil man muss)

    In Rente sein, ist für mich wie ein Wartezimmer wo man darauf wartet das Dr. Tot sagt: "Next Please!"

    Ausser man hat genug Kohle um die Welt zu bereisen, kleine Abenteuer zu erleben und vieles mehr. Dazu gehören aber die Thai-Expaten wohl kaum.
    zuerst kommt die Frage,

    - auf welchem Lebensstandart will man in Thailand leben,
    auf dem selben Niveau, wie in Deutschland ?
    Wenn ja, ist erheblich mehr Zeitaufwand erforderlich, sein Heim, sprich, seinen Basis-Stern erstmal zu organisieren,
    Elektrik auf deutschem Standart, Gartenanlage pflegeleicht, zuverlässige Hilfen.

    Letzterer Punkt wird für viele zum Dauerthema, und behindert sie auch, die beabsichtigten Kurzreisen in Thailand in dem Umfang zu unternehmen, wie sie es sich früher vorgestellt hatten.

    Wer kein qualitatives Downgrading seines Lebensstandarts hinnehmen will,
    und auch nicht den Weg vieler Expats einschlagen will,
    in Thailand einfach 20 Jahre früher zu sterben, als in Deutschland,
    der muss sich seine personelle Infrastruktur organisieren.

    Dazu gehört primär die medizinische versorgung,
    für die Erhaltung und für Notfälle.
    Nur wenige machen jährlich check ups, gehen reglmäsig zum Hautarzt,
    es fehlt einfach an dem betreuenden Hausarzt, der ein begleitendes Monitoring des Gesundheitzustandes, über Jahre hinweg macht,
    und die Behndlungen der anderen Ärzte, nebst Röntgen, Blutanalysen und anderen Resultaten als Kopie abspeichert,
    um den Überblick über die Gesamtsituation zu behalten.
    Sehr sehr selten sind die Mediziner, die im Stande sind, zu sagen,
    ich weiss es nicht, kenne aber einen fähigen Facharzt, wo man weitere Untersuchungen machen sollte,
    sodass sich Inkompetenz, verbunden mit Gesichtswahn, nicht zur Ursache von Fehldiagnosen werden können.

    Hier ist der Expat, so er nicht in Fatalismus verfallen will, gefordert,
    sich durch ein eigenes Management Programm an Untersuchungsroutinen zu halten,
    sich konsequent alle Ergebnisse mitgeben lässt, um sie von seiner abgespeicherten Cloud jederzeit, und von überall,
    einen neuen Arzt als Infogrundlage zur Vorgeschichte offerieren kann.

    Diese Verwaltungsstrukturen, die in D A CH ein guter Hausarzt im Hintergrund für einen erledigt,
    wird einem in LOS als Eigenverantwortung auferlegt,
    und überfordert nicht wenige der Rentner, die erst im hohen Alter zum Auswanderer werden,
    und dies am Ende mit einer drastischen Verkürzung ihrer Lebenszeit bezahlen.

    Als weiteren Punkt zum Aufbau der eigenen Infrastruktur gehört ein Sicherheitsnetz,
    wo ebenfalls viele Auswanderer scheitern, da sie es zunächst an dem Punkt festmachen,
    in LOS Freundschaften aufzubauen.
    Je nach Ort, wo sie in LOS sind, ist die qualitative Verfügbarkeit von potentiellen brauchbaren Freunden,
    die man kennenlernen sollte, doch sehr begrenzt.
    Oft stellen Expats fest, dass die Freundschaften, welche sie in D A CH zurückgelassen haben,
    in LOS nicht zu ersetzen sind,
    manche haben Glück, und können das Lied pfeiffen,
    Ein Freund, ein guter Freund,

    weil sie charakterlich saubere gerade Leute in ihrem Umfeld aufgebaut haben,

    doch nicht wenige fallen auf die Schnauze, weil sie auf die Pretender reinfallen,
    Leute, die vorgeben, Freund zu sein,
    Leute, die als lebenskünstler und Harzt4-Flüchtlinge sich von neuen deutschen Expats nähren wollen,
    und deshalb Lügen, bis sich die Balken biegen,
    am Anfang wirklich freundlich, hilfsbereit, und zuvorkommend sind,
    bis dann schliesslich der Notfall eintritt, und die eigene Geldüberweisung sich verzögert.

    (nebenbei, auch das, was im eigenen Internet-umfeld vor Ort passiert, ist häufig negativ,
    dem einen wird sein geliebtes Mountainbike gestohlen,
    der andere fährt mit dem Mopet, und wird bei voller Fahrt plötzlich von einer losgerissenden Plane eingewickelt, sodass er stürzt,
    Leben in LOS ist gefährlicher, damit muss man rechnen.)

    Oft scheitern Reisepläne schon an dem Gedanken, wen man vertraut, dass man ihm den eigenen Hausschlüssel geben würde / könnte.
    Hinzu kommt, dass nach jeder Heimkehr von einer lokalen Reise, also innerhalb Thailands,
    man nach seiner Wiederkehr erstmal sehr grosse Unruhe in sein heim bringt,
    und der Weg vieler Expats, sich mit Alkohol eine Schlafruhe zu verschaffen,
    ist gefährlich, wie man an der Anzahl der in LOS zu Alkoholiker gewordenen Expats erkennen kann.

    Ein anderer Punkt ist das Lärmmanagement,
    der in seiner Konsequenz im Grunde bedeutet,
    man sollte in LOS mindestens 2 Wohnsitze haben,
    damit man einen Ort zum Ausweichen hat,
    wenn der th. Nachbar, weil sein Sohn in den tempel geht,
    nun für 14 Tage Dauerparty eine Band verpflichtet hat,
    und damit manche lärmschutz-verwöhnte D A CH Auswanderer ansonsten zu einem Schlafentzug zwingt.
    Aufgrund der Menge, der Thai parties, die im Laufe eines Jahres in dem Land einfach ein nationales Pflichtprogramm darstellt,
    lautet der Standartspruch der Auswanderer, feier doch mit, soll heissen, sauf in der Zeit einfach selber.
    Wer nicht zum Alk werden will, wird da ein Condo in Bkk oder anderswo eher vorziehen,
    denn die Erfahrung aus der th. Nachbarschaft, - diejenigen, die arbeiten müssen, ziehen in der Zeit selber bei Schwester oder bruder ein,
    und lassen ihr Heim leer zurück.
    Thailand erfordert einfach viel grössere Mobilität, auch im Geiste,
    einen fehler macht, wer sein ganzes Alterspulver (Finanzreserven), an einem Ort verschiesst,
    und nicht mehr flexibel umschichten kann.

    Nach dieser Erkenntniss wird ein weiterer teil der Expats zum Frusttrinker,
    denke da an einen Bekannten, der früher sagte,
    ich kann nicht, wie ein Halb-Affe, ohne meine 300 Bücher im Haus exsistieren,
    und am Ende feststellte, dass Ruhe und Lärmschutz ein teures Gut ist,
    und zwar nicht nur für die nächsten 5 Jahre.

    Infrastrukturthema ist natürlich viel grösser, aber dies soll erstmal reichen.

  8. #17
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ...denke da an einen Bekannten, der früher sagte, ich kann nicht, wie ein Halb-Affe, ohne meine 300 Bücher im Haus exsistieren, und am Ende feststellte, dass Ruhe und Lärmschutz ein teures Gut ist, und zwar nicht nur für die nächsten 5 Jahre.
    Der Zusammenhang erschliesst sich mir nicht.

    Haben die Buecher das Schreien angefangen?

  9. #18
    Avatar von Wuschel

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Warum wird so etwas an Thailand festgemacht Drehn wir doch den Spieß mal um und fragen ganz einfach "was würde ein Rentner hier in Deutschland machen" ?
    Arbeit an einem Haus/Garten/Haushalt gibt es doch immer. Nebenbei PC,TV, Reisen (Tagesausflug).
    Was sollte sich daran ändern, nur weil man über Nacht Rentner geworden ist.
    Ich finde es auch schade, dass man das Thema nun ausschließlich an Thailand binden möchte aber vielleicht hat der TE ja nichts dagegen, dass auch von Rentnern aus Italien, Spanien, Brasilien oder Deutschland ein paar Anregungen gepostet werden und somit auch für die Expats in Thailand die ein oder andere Tür aufgeht.

    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ...
    doch nicht wenige fallen auf die Schnauze, weil sie auf die Pretender reinfallen,
    Leute, die vorgeben, Freund zu sein,
    Leute, die als lebenskünstler und Harzt4-Flüchtlinge sich von neuen deutschen Expats nähren wollen,
    und deshalb Lügen, bis sich die Balken biegen,
    am Anfang wirklich freundlich, hilfsbereit, und zuvorkommend sind,
    bis dann schliesslich der Notfall eintritt, und die eigene Geldüberweisung sich verzögert.
    Ist das in Thailand wirklich schlimmer als woanders? Ich verlasse mich gerne auf mein Bauchgefühl, egal wo ich bin, denn das nehme ich ja überall mit hin. Oft liege ich richtig und ich erwarte auch nichts...ich verleihe Geld nur an die Leute, wo es mir egal ist ob ich es wieder zurück bekomme.

    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Ein anderer Punkt ist das Lärmmanagement,
    ...
    nun für 14 Tage Dauerparty eine Band verpflichtet hat,
    und damit manche lärmschutz-verwöhnte D A CH Auswanderer ansonsten zu einem Schlafentzug zwingt.
    Aufgrund der Menge, der Thai parties, die im Laufe eines Jahres in dem Land einfach ein nationales Pflichtprogramm darstellt, lautet der Standartspruch der Auswanderer, feier doch mit, soll heissen, sauf in der Zeit einfach selber.
    Kann ich als Expat an meinem "einen Wohnsitz" auch Lärm machen, wie ich möchte und dann sagen;
    "feiert doch mit"? Das wäre für mich zumindest ideal.

    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Der Zusammenhang erschliesst sich mir nicht.

    Haben die Buecher das Schreien angefangen?
    Ich merke, dir erschließt sich wohl öfter mals so einiges nicht und du hinkst hinterher.

  10. #19
    Avatar von funnygirlx

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    ich kenn nur fast nur 2 arten von Rentnern in Thailand
    - die einen sitzen im haeuschen, mit frauchen, bellen sich den hlben tag an, den rest vom tag sitzen sie dann mit gleichgesinnten ( wenn gestattet) herum, und schimpfen ueber thais und wie gut doch alles in DE ist...naja und noch ein biesserl haus auf deutschen standard bringen.
    der rest der solo ist ( oder solo geworden ist) kehrt meist an die ursprungsorte in Thailand zurueck, und begiesst sich jeden tag....

    obiges gilt ntuerlich erst so ab dem 3 jahr in den meisten , da ist die anfangseuphorie vorbei..............

    gibt es eigentlcih eine statistik ueber den durchnitts konsum an alkehol bei in thailand lebenden rentnern?

  11. #20
    Avatar von Doby

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    Schreibe doch einfach ein Buch über dein Leben.

    Wenn du es nicht verkaufen kannst, freuen sich vielleicht deine Enkel und Urenkel.

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