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Wie reagiert man am besten auf die neuen, schlechten Währungsparitäten?

Erstellt von waanjai_2, 10.06.2010, 16:09 Uhr · 5 Antworten · 1.083 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von waanjai_2

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    Wie reagiert man am besten auf die neuen, schlechten Währungsparitäten?

    Dieser thread soll Nittaya-typisch eine Hilfestellung für alle Interessierten in Thailand sein. Er ist breit angelegt, um möglichst alle sinnvollen Reaktionsweisen auf die sich verschlechternden Wechselkurse zwischen Euro und Bath aufnehmen zu können.

    Ich kann z.Zt. nur über wenige Reaktionsweisen berichten, die mir von Rentnern, die aus dem Euro-Raum ihre Renten/Pensionen her beziehen, erzählt wurden oder die ich selbst beobachtet habe.

    1. Die Leute haben damit begonnen, ihre Jahresaufenthaltserlaubnisse (one year permission to stay, oftmals auch fälschlich als "Jahresvisa" bezeichnet) auf der Basis von 400.000 (bei Thai Wife) bzw. 800.000 (bei Retirement) Guthaben auf dem eigenen Konto zu beantragen. Das macht sie halt weniger abhängig von den Einkommensbescheinigungen der Deutschen Botschaft, die brav die gegenwärtigen Wechselkurse in ihren englisch-sprachigen Bescheinigungen übernimmt. Das reicht dann oftmals nicht mehr, die monatlichen Grenzen von 40.000 bzw. 65.000 zu überschreiten.

    2. Schon viel früher hätten sich die Leute darum bemüht, ihre monatlichen fixen Belastungen zu reduzieren, in dem sie u.a. von Miete auf Mietkauf bzw. Kauf wenn schon nicht auf Neubau umgestiegen seien.

    3. Die Nachfrage nach KV scheint demgegenüber ziemlich unelastisch zu sein. Manche haben eine, viele haben den Buddha-Tarif. Diejenigen, die eine KV haben, wollen diese aufgrund der schlechten Wechselkurse nicht kündigen.

    4. Es findet eine Umorientierung vom sorg- und gedankenlosen Einkaufen in den Supercentern hin zu den talad thai statt. Zumindest bei denen, für die die Differenz von 6 Baht bei einem Stück Butter von Relevanz ist. Unzweifelhaft sieht man auch einige Farangs mit Einkaufslisten in den Supercentern herumlaufen, wo Höchstpreise, die man zu zahlen bereit wäre, aufgelistet sind.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    3. Die Nachfrage nach KV scheint demgegenüber ziemlich unelastisch zu sein. Manche haben eine, viele haben den Buddha-Tarif. Diejenigen, die eine KV haben, wollen diese aufgrund der schlechten Wechselkurse nicht kündigen.
    Frag mal Fred2, der weiss das sicher.

    Ausserdem, wer GV statt KV hat bleibt elastisch.

  4. #3
    Avatar von oberhesse

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    Wie reagiert man am besten auf die neuen, schlechten Währungsparitäten?
    In dem man nicht tauscht.
    Wer eh schon knapp an Grenze gelebt hat, für den ist ein Rückflugticket nach D sicher die bessere Lösung als von Reis mit Salz zu leben. Da gibts wenigstens noch HIV, und das Elterngeld ist für die meisten wohl eh' ohne Belang.

  5. #4
    Avatar von Jon Doe

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    Zitat an:
    ...Da gibts wenigstens noch HIV...
    Zitat aus:

    Harz 4 ist gemeint - oder ???



  6. #5
    Avatar von oberhesse

    Registriert seit
    05.01.2010
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    369
    Zitat Zitat von Jon Doe Beitrag anzeigen
    Zitat an:
    ...Da gibts wenigstens noch HIV...
    Zitat aus:

    Harz 4 ist gemeint - oder ???


    Ja. Oh mann, hier darf man nicht mit einem einfachen Ja - antworten also dann nochmal mit Text

  7. #6
    Avatar von walt.

    Registriert seit
    22.11.2003
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    236

    wie reagiere ich, um zu überleben...

    @ waanjai 2,
    wir haben uns schon in dem anderen thread ausgetauscht. Ich bin jetzt dabei, mir ein Haus im Umfeld von Pattaya zu kaufen, im mittleren Preislevel von 4 Mio. Macht jetzt 100 k Euro, vor 6 Monaten wärens noch 80 k Euro gewesen. Am anderen Ende haben mental flexible Anbieter, dazu gehören die Thais allerdings nicht, unter Berücksichtigung der aktuellen Lage ihre Preise gesenkt. Ich will ausdrücken, dass der Kaufkraftverlust des Euro in meinem Fall ausgeglichen werden könnte durch den aktuellen Discount des Verkäufers. Der Deal ist noch nicht in trockenen Tüchern, schaumermal...
    walt.

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