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Wenn das Vergessen einsetzt...

Erstellt von lucky2103, 12.05.2013, 22:28 Uhr · 111 Antworten · 7.359 Aufrufe

  1. #71
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ich ziehe Menschen als Freunde nunmal Straßenkötern vor
    Grundsaetzlich, also auch den bloedesten ...... dem anschmiegsamsten Strassenkoeter, nur weil Ernstgenannter zu Deiner Spezie gehoert? Ist das nicht sehr extrem?

    Ich ziehe z. B. nicht genrell Strassenkoeter Menschen als Freunden vor und fuer mich hat auch nicht grundsaetzlich ein Strassenkoeter mehr Wertigkeit als ein Mensch.

    Du siehst, wir unterscheiden uns hier. Du bist vorurteilsbehaftet und intolerant, wie ich es niemals sein koennte.

    Auch mein Standpunkt "lieber ein guter Hund als ein schlechter Mensch" ist kein Extrem eines Tierfanatikers, wenn man den Verstand einschaltet und der deutschen Sprache einigermassen maechtig ist. Viele Menschen lesen einfach zu oberflaechlich und kommen dann zu falschen Schlussfolgerungen.

    Waere ich ein Tierfanatiker, dann wuede mein Standpunkt lauten "lieber ein Hund als ein Mensch". Er waere dann en par mit Deiner von mir zitierten Aussage. Ein haltloses undurchdachtes Extrem, Zunge schneller als der Verstand. Du verstehst, was ich meine?

  2.  
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  3. #72
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    .... Kultur nicht über eine ausreichende Zahl toter Dichter verfügt ...
    Tut sie doch, tut sie doch. Nimm die Suk Soi 33 - die Soi Dead Artists.

  4. #73
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Bin zwar kein Expat, bezweifle aber, dass es keinen direkten Zusammenhang zwischen Sprachkompetenz und Integration gibt.
    In den meisten Ländern ist das in der Tat so. In Thailand oder auch zum Beispiel in Japan existiert jedoch eine "gläserne Wand" die eine vollständige Integration seitens der Gesellschaft verhindert.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Hm, wie bedeutungsvoll moegen wohl Philosophen, Mediziner und Wissenschaftler fuer einen eigenstaendigen Denker sein?
    Also, ich gehe davon aus, dass das keine ernstgemeinte Frage ist. Oder bist du als Denker so eigenständig, dass du Penicillin, Telefon, und Ottomotor auch selbst erfunden hättest, falls nötig? Unsere technologische Gesellschaft ist offensichtlich in hohem Grade von Medizinern, Wissenschaftlern, und anderen richtungsweisenden Denkern beeinflusst. Du verlässt dich sicherlich auch täglich selbst auf Errungenschaften, die durch die Kollaboration vieler brillianter Leute erst ermöglicht wurden. Natürlich kann man auch ein glückliches (wenn auch kurzes) Leben in einer Agrargesellschaft führen, deren Technologie auf dem Stand von büffelbetriebenen Pflügen ist, die an Geister glaubt, und die sich mit indischem Theater unterhält. Falls Thailand das Maß der Dinge wäre, dann wäre das heute noch so.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Empfinde es z. B. ein wenig absurd Philosopie zu studieren. Wer ein Faible fuer Philosophie hat sollte sie betreiben anstatt die Denke von anderen Menschen zu studieren. Waere sonst irgendwie Plagiarismus.
    Ich hoffe, dass dieser absurde Vorschlag nicht aus der in Thailand weit verbreiteten (Un-)sitte entwächst, Standards zu ignorieren, sobald man irgendwie gelernt hat, sich selbst zu behelfen, denn das wäre das typische Verhaltensmuster eines Ignoramus. Ich denke da zum Beispiel an die Heerscharen von thailändischen Klebebandelektrikern, die unter Missachtung von anerkannten technischen Standards immer wieder faszinierende (und hochgefährliche) Installationen produzieren, nur um ein Beispiel zu nennen. Nein, es macht durchaus Sinn den Stand der Technik zu erlernen, bevor man sich ans Werk begibt. Das ist in der Philosophie nicht anders als in der Hauselektrik.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Bedeutend ist fuer mich etwas was mich persoenlich echt bannen und faszinieren kann und dabei ist voellig unerheblich ob dies in einer "bedeutenden" Enzyklopaedie auch so benannt wird oder nicht.
    Naja Richard, dann stelle dir doch einfach die Frage was genau die Qualität dessen ausmacht, was die Menschen fasziniert und in den Bann zieht. Und warum zum Beispiel Thai Soaps und Korea Pop diese Qualität generell vermissen lassen. Dann kommst du schon ziemlich nahe an das was gute Literatur/Musik/Theater/Film ausmacht.

    Cheers, X-pat

  5. #74
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Grundsaetzlich, also auch den bloedesten ...... dem anschmiegsamsten Strassenkoeter, nur weil Ernstgenannter zu Deiner Spezie gehoert? Ist das nicht sehr extrem?

    Ich ziehe z. B. nicht genrell Strassenkoeter Menschen als Freunden vor und fuer mich hat auch nicht grundsaetzlich ein Strassenkoeter mehr Wertigkeit als ein Mensch.

    Du siehst, wir unterscheiden uns hier. Du bist vorurteilsbehaftet und intolerant, wie ich es niemals sein koennte.
    Du hast den von mir zitierten Satz aus dem Kontext gerissen. Meine Aussage war,, mit ungebildeten Indianern oder Isarnbauern könnte ich schwerlich diskutieren, mit Straßenkötern ebensowenig. Eine Freundschaft von ausschließlich Symphatie getragen ist zwar möglich aber eine zusätzliche geistige Fähigkeit zum anregenden Gedankenaustausch ist mir dann doch sehr lieb.

    Deine Beiträge schmückst Du ja häufig mit den angeblichen Äußerungen von Bunmee, das lässt mich vermuten, das Du im Grunde etwas einsam bist oder sagen wir etwas merkwürdige Ansichten über Tierliebe und menschliche Freundschaften hast.

    Deine Spekulation das mir jeder Mensch grundsätzlich lieber wäre als ein Straßenköter ist natürlich absurd. Nichtsdesto strebe ich keineFreundschaften mit Straßenkötern an.

    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Auch mein Standpunkt "lieber ein guter Hund als ein schlechter Mensch" ist kein Extrem eines Tierfanatikers, wenn man den Verstand einschaltet und der deutschen Sprache einigermassen maechtig ist. Viele Menschen lesen einfach zu oberflaechlich und kommen dann zu falschen Schlussfolgerungen.

    Waere ich ein Tierfanatiker, dann wuede mein Standpunkt lauten "lieber ein Hund als ein Mensch". Er waere dann en par mit Deiner von mir zitierten Aussage. Ein haltloses undurchdachtes Extrem, Zunge schneller als der Verstand. Du verstehst, was ich meine?
    Du hast meine Aussage nicht verstanden bzw nicht im Kontxt verstanden, der Rest von dem was in Deinem letzten Abschnitt steht ist schon fast infantil, kann sein das Du das als rethorisch brilliant empfindest. immerhin erfreut es mich das Du "gewisse Plattitüden" heute kpl. weglässt, sehr gut

  6. #75
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    I have often said, and oftener think, that this world is a comedy to those that think, a tragedy to those that feel — a solution of why Democritus laughed and Heraclitus wept.

    Quelle: Horace Walpole - Wikiquote

    Mit vielen Gruessen aus Bangkok,
    Buhnmie

  7. #76
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    In Thailand oder auch zum Beispiel in Japan existiert jedoch eine "gläserne Wand" die eine vollständige Integration seitens der Gesellschaft verhindert.
    Das ist jetzt aber eine subjektive Erfahrung basierend auf subjektiven Erfahrungen und muss somit nicht allgemeingueltig sein, gell?

    Also, ich gehe davon aus, dass das keine ernstgemeinte Frage ist. Oder bist du als Denker so eigenständig, dass du Penicillin, Telefon, und Ottomotor auch selbst erfunden hättest, falls nötig? Unsere technologische Gesellschaft ist offensichtlich in hohem Grade von Medizinern, Wissenschaftlern, und anderen richtungsweisenden Denkern beeinflusst. Du verlässt dich sicherlich auch täglich selbst auf Errungenschaften, die durch die Kollaboration vieler brillianter Leute erst ermöglicht wurden. Natürlich kann man auch ein glückliches (wenn auch kurzes) Leben in einer Agrargesellschaft führen, deren Technologie auf dem Stand von büffelbetriebenen Pflügen ist, die an Geister glaubt, und die sich mit indischem Theater unterhält. Falls Thailand das Maß der Dinge wäre, dann wäre das heute noch so.
    Sind viele Errungenschaften nicht lediglich Kompensation fuer selbst verursachte Mankos. Hierin ist der Mensch wirklich gut. Probleme selber schaffen, diese dann halbwegs zur kompensieren und sich dann in Bezug auf die Faehigkeiten in den Himmel zu loben. Im Grunde doch eher deppert als genial. Der Mensch war noch nie so deppert und versklavt wie in der heutigen technologischen Gesellschaft. Sogar die Telefone haben zwischenzeitlich das "Denken" uebernommen. Voellige Hilflosikeit wenn kein Empfangssignal existiert oder die Batterie am Ende ist.

    Wer nachdenkt glaubt nicht bzw. wer glaubt denkt nicht nach, denn Glauben heisst lediglich zu Schlussfolgerungen zu kommen, denen jeglich substantielle Basis fehlt. Glauben basiert rein auf Emotionalitaet und ist die "Wissenschaft" der Dummkoepfe und die Grenzen zwischen "dummen" Isaanwissenschaftler und promovierten Premiumwelter werden fliessend. Der einzige Unterschied sind lediglich in den Glaubensinhalten, aber die Emotion gesteuerte Deppertheit ist identisch.

    Ich hoffe, dass dieser absurde Vorschlag nicht aus der in Thailand weit verbreiteten (Un-)sitte entwächst, Standards zu ignorieren, sobald man irgendwie gelernt hat, sich selbst zu behelfen, denn das wäre das typische Verhaltensmuster eines Ignoramus. Ich denke da zum Beispiel an die Heerscharen von thailändischen Klebebandelektrikern, die unter Missachtung von anerkannten technischen Standards immer wieder faszinierende (und hochgefährliche) Installationen produzieren, nur um ein Beispiel zu nennen. Nein, es macht durchaus Sinn den Stand der Technik zu erlernen, bevor man sich ans Werk begibt. Das ist in der Philosophie nicht anders als in der Hauselektrik.
    Man kann auch nach DIN den Koitus ausueben, aber unter dem Strich ist das Ergebnis nicht anders als das eines wildlebenden Rammlers im Wiesenhain beim Akt. Nuechtern betrachtet zeichnet sich der Homo Sapiens lediglich durch seine Dekadenz aus, die er als Kultur auslobt, was doch im Grunde nur eines ist. Dekadent. Schoepfer und Opfer der Technik zugleich. Ein Sicherheitsgurt ist lediglich ein mehr oder weniger effektive Kompensation fuer einen voher kreierten ....-up. Die Weisen der Welt haben bereits vor Tausenden vor Jahren auch ohne ihn hohe Lebensalter erreicht.

    Naja Richard, dann stelle dir doch einfach die Frage was genau die Qualität dessen ausmacht, was die Menschen fasziniert und in den Bann zieht. Und warum zum Beispiel Thai Soaps und Korea Pop diese Qualität generell vermissen lassen. Dann kommst du schon ziemlich nahe an das was gute Literatur/Musik/Theater/Film ausmacht.

    Cheers, X-pat
    Qualitaet ist ein rein subjektives Empfinden. Was ist Lebensqualitaet? 1 Million unterschiedliche Antworten und alle aus individueller Sicht 1 Million mal korrekt. Gute Literatur/Musik/Theater/Film ist somit immer subjetiv. Wer setzt den Standard? Vermeintliche intellektuelle Eliten oder die Majoritaet. Millarden Fliegen ziehen Scheisse einem Goldbarren vor, also muss Scheisse doch einen groesseren Wert als Gold haben. Zumindest fuer Fliegen. Aber Fliegen setzten eben nicht den Standard sondern dies macht die absolute Minoritaet von "gebildeten" Menschen. Ist das nicht ueberheblich und schlimmer noch undemokratisch. Demokratie wird doch immer als hehrstes Ziel der Menschheit propagiert und dann sowas. Kulturelle Diktatur pur. Auch Bildung ist relativ und situationsabhaengig. Es ist wenig hilfreich bei einem Schiffsuntergang die Glocke aufsagen zu koennen und Schwimmunterricht schlaegt in diesem Fall ganz klar einen Harvard Abschluss summa ... laude. Alles ist eben relativ, wie schon ein Herr Einstein erkannte und woduruch Deine Aussage "Dann kommst du schon ziemlich nahe an das was gute Literatur/Musik/Theater/Film ausmacht" auch relativiert wird.

    Eine fundierte Bildung kann manchmal sogar zu einem Manko werden und laesst dann auch schnell einen Premiumweltler in einem Schwellenland verzweifeln. Paradox, net wahr? Bildung fuer die Katz', hi, hi, hi, was ich ja gerne als "bildungsgeschaedigt" bezeichne. Mein Hund natuerlich auch. Bildung wird zur Geissel. Wenig intelligent wie ich finde, wenn ich darueber nachdenke und hierbei zeigt sich dann, dass Bildung niemals mit Intelligenz gleichgesetzt werden kann. Echte Intelligenz ist emotionslos und holt lediglich aus jeglicher Situation das Beste heraus. Hierbei kann ein vermeintlich dummer Isaanbauer weitaus groessere Faehigkeiten aufweisen als ein Prof. Dr. Dr., bei dem es sich oftmals doch eigentlich auch nur um einen Fachidioten handelt. Im wirklichen Leben werden die Standards von der Natur und den Pragmatikern gesetzt.

  8. #77
    Avatar von DisainaM

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    jeder muss sich seine eigene Mischung zusammenstellen,

    wie der Konsum von beiden Kulturen für ihn verträglich ist.

    Für viele Touristen hat diese thail. Kultur, in ihren Blüten von Gesetzlosigkeit und Chaos ja bestimmt seine Faszination,



    doch jeder muss für sich entscheiden, wieviel Chaos er verträgt.

    (Pragmatiker halten wohl auch nicht an einer roten Ampel, wenn vermeidlich niemand herüber geht,
    und wenn doch, und es knallt, - Pech)

    Solange man in Thailand in keinem Rollstuhl sitzt, oder auf Krücken unterwegs sein muss,
    bz. für diese Fälle über geeignetes Hilfspersonal verfügt,
    kann man sich, wie Richard, in Strassenhund-phantasien und Verwirklichungsträumen zufrieden schätzen,
    doch ist die Gesundheit angeschlagen, zeigt sich ein härteres Thailand,
    (nicht wegen der kaputten Gehwege oder nicht rollstuhlbefahrbaren 7/11 Läden)

  9. #78
    Avatar von Claude

    Registriert seit
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    2.292
    @Traimaco,

    Du bist der Deutscheste aller Deutschen der Nach-......zeit: Kommst in ein fremdes Land und versuchst, zu mehr als 100 % assimiliert zu sein oder dich so zu geben. Das ist sehr Nachkriegs-Deutsch, ein Franzose kaeme nie auf so ne Idee. Dazu bist Du permanent bestrebt, deine super Assimilation - vor wem eigentlich ? - zu begruenden, in ellenlangen Statements - auch das sehr Deutsch, denn der Deutsche hat ja Recht und kann alles besser, sogar das Assimilieren. Mach Dir nichts vor, auch Du bleibst dein ganzes Leben lang ein Premiumwelter, egal welchen Pass Du hast.

  10. #79
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Zitat Zitat von Claude Beitrag anzeigen
    Du bist der Deutscheste aller Deutschen der Nach-......zeit:
    Was empfiehlst Du in diesem Fall? Das Land annektieren und Akkordeonpflicht einfuehren? Deutsch als Amtssprache und ganz wichtig Menschenrechte, endlich Menschrechte wie sie im Nachkriegs-Deutschland unverruettelbar manifestiert?

    Waere dies nicht meine Buergerpflicht als Deutschester aller Deutschen. Moagst mein Berater sein, damit ich nicht vom deitschen Weg abkomme? Kann sehr schnell hier in diesem rauhen Ambiente passieren. Da muemmelt dann auch schon mal 'nen Franzose Som Tam statt Froschschenkel. Identitaetsverleugnung put, kreisch! Thailaendisches Teufelsgut.

    Man gut, dass die Schweinshaxe zwischenzeitlich hier im Lande so beliebt ist. So wurzellos wuede ich sicherlich sehr schnell vorne ueberfallen, wenn ich so mit DIN-genormten Schritten durch meine schmudelige Sub-Soi schreite. Schuhwerk natuerlich aus dem Hause Salamander.

    Schau Claude, ich bin einfach so wie ich bin und im Grunde immer war, was mich letztendlich dazu bewegte Deitschland den Ruecken zu kehren und nach Thailand umzusiedeln. Das dies ultradeutsch ist haette ich nicht erwartet, aber nun ja, man lernt nie aus. Speziell nicht in Sachen deutscher Kultur und Anschauung.

    Mein ultraextremes Deutschsein macht fuer mich die Assimilation in Thailand so einfach.

    Cool, diese These wurde sicherlich im Politikleistungskurs der bedeutendsten Hochschule des Landes der Dichter und Denker entwickelt. Ja, ich bin stolz auf das Geburtsland meiner Eltern. Muss ich ja wohl auch, als Ultradeutscher.

    Der perfekte Thai ist ein Deutscher, denn nur mit akribischer deutscher Genauigkeit ist 101% Thaiigkeit zu erreichen. Bei diesem Denkmuster zeigt sich dann doch ganz klar was eine solide deutsche Ausbildung im Vergleich zur duckmaeuserischem Schulwesen wert ist. Farang ba! Das geht mir leicht aus dem Keyboard heraus, weil ich als perfekter Deutscher perfekt in Thailand assimliert bin, doch natuerlich nur scheinbar, weil ich im Grunde 200% Deutsch und nur 101% Thai bin.

    Ziemlich heiss zur Zeit auf dem Atoll, gell? Vielleicht mal einen kuehlen Mango Shake an der Buddha Beach in den heutigen Tagesablauf einplanen.

  11. #80
    Avatar von Claude

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    .
    Die Thai Sprache habe ich nie richtig angenommen, da sie mir einfach nicht gefällt. Die Schrift ist furchtbar redundant und schnörkelhaft und der Klang schläfert mich ein. Grammatik und Satzbau sind simplistisch, chaotisch und ohne jede Eleganz. Thai ist eine Sprache für Schwurbler und Pfuscher: voluminöse unklare Sätze sind relativ leicht zu bilden, aber es ist nicht leicht, einen Gedankenfaden kurz und präzise zu beschreiben. Es überrascht daher nicht, dass es kaum nennenswerte thailändische Literatur gibt, was meine Motivation zur vollständigen Erlernung der Thai Sprache deutlich verringert hat.

    Thailänder, die nie eine Fremdsprache (bis zum C-Grad) erlernt haben und noch nie auf Überseereisen gegangen sind, was in Thailand die Majorität sein dürfte, haben Probleme dies zu verstehen aufgrund des gegebenen Tunnelblicks.

    Cheers, X-pat
    Ist zwar OT, aber:
    Zumnindest im Alltag ist Thai eine Sprache fuer Pfuscher. Meine Sprachkenntnisse reichen, um Gespraeche auf dem Markt oder beim 7/11 zu verstehen - und da stellen sich mir die Nackenhaare. Kein Satz mehr als 5 Woerter, Gebrauch von Subjekten ist verboten, das meiste wird wiederholt, bis der Gespraechspartner den Sinn erahnt. Ein Kilogramm ist ein "Loo", ein Computer ist ein "Com", Facebook ist "Faei". Handygespraeche beginnen mit "Yuu nai?" "Sein wo?" - selbst diese Frage kann nicht immer direkt und klar beantwortet werden. Ich glaube nicht, dass die Sprache soo simpel ist, es sind die Anwender, die oft sehr simpel sind.

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