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Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

Erstellt von Ralf_aus_Do, 08.09.2005, 10:25 Uhr · 37 Antworten · 2.452 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von Yaso",p="273512
    [...]
    Ich weiß, dass es etwas übertrieben ist, [...]
    @Yaso,

    ich befürchte, in einigen Fällen ist es dies nicht - übertrieben


  2.  
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  3. #12
    Avatar von

    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von Mang-gon-Jai",p="273469
    In meinem Bekanntenkreis sind viele thai/deutsche Beziehungen gescheitert.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass es sich hierbei meist um sehr junge Leute handelte, Zumindest die Frau war jung.
    Hallo MGJ,

    diese Beobachtung nehme ich dir ab und ich bin mir auch sicher, dass sich diese statistisch belegen läßt.
    Nur denke ich, dass sich diese Erscheinung auch auf dt.-dt. Partnerschaften übertragen lässt. Bei Partnerschaften junger Menschen und erst recht dann, wenn einer der Partner erheblich jünger ist, ist die Trennungswahrscheinlichkeit einfach höher - schon allein, weil mehr Zeit bleibt sich was neues zu suchen.
    Durch das interkulturelle Element wird die Wahrscheinlichkeit m.E: noch erhöht.

    Gruss,
    Yaso

  4. #13
    Avatar von ReneZ

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="273511
    Nun, Rene, das kann man recht gut mit ´Bereitschaft und
    Fähigkeit, sich an vollkommen anderen Wertemaßstäben zu
    orientieren´ zusammenfassen - ohne dies kann m.E. eine
    Th-D Beziehung nicht funktionieren.
    Richtig. Es überlappt sich alles ein wenig.

    Auch wenn es mal verständliche (oder andere) Probleme
    zu beheben gibt, dann gibt es noch der interessante Unterschied
    (die man auch bewältigen muss), dass die einfache Lösung,
    alles bis ins letzte Detail zu besprechen und diskutieren,
    für viele Thais als ´peinlich´ gilt. Manches muss man halt
    nicht besprechen.
    Auch da soll man sich in der Mitte finden können.

    Das gehört auch schon zu einem von Deinen angeführten Punkten,
    aber ich nenne es doch weil es dazu eine schöne Geschichte
    gibt.
    Stand mal in einer Zeitschrift und wurde als ´wahr´
    verkauft. Ob das so ist ist gar nicht wichtig.
    Es ist zum Thema ´greng-djai´.

    Eine Ehefrau (in einer ´normalen´ Farang-Farang Ehe)
    kocht für ihren Mann jeden Dienstag Hühnerleber mit
    Zwiebeln. Ihre Spezialität. Der Mann isst es jeden Dienstag
    mit Geschmack. Nach 40 Jahre Ehe liegt der Mann auf seinem
    Sterbebett, und er bedankt sich bei seiner Frau
    dass Sie doch immer so herrlich für ihn gekocht hat.
    Die Hühnerleber aber, die er eigentlich gar nicht mochte, hat
    er gegessen weil sie die so gerne gekocht hat, und offensichtlich
    auch gerne ass. Da stellte sich heraus dass die Frau sie auch
    gar nicht mag, aber nur gekocht hat weil er sie (offensichtlich)
    so gerne gegessen hat.

    Habe die Geschichte meiner Frau erzählt, nicht um sie zu
    überzeugen dass ´grengjai´ eine slechte Sache wäre - es
    gilt ja als eine der guten alten TH Tugenden - sondern dass
    man doch manchmal sich auch mal aussprechen muss, um
    Misverständnisse vorzubeugen. Die Gschichte war sehr gut
    angekommen!

    Gruss, René

    PS: weiss nicht mehr um welchen Gericht es ging, aber habe
    mal etwas genommen das ich selber nicht mag

  5. #14
    Avatar von phimax

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Yaso, übertrieben?
    Nur, wenn du es alles auf ein und die selbe Person beziehen würdest.

    Zitat Zitat von Yaso",p="273512
    Ich meine das beste Erfolgsrezept ist eine beiderseitig emanzipierte Partnerschaft.
    Wem sagst du das?

    Doch dazu brauchst es Lernfähigkeit auf beiden Seiten.
    Leider wird oft vergessen, das manche diese Fähigkeit nicht erlernt haben bzw. andere sie (schon lange) ad acta gelegt haben.

  6. #15
    Avatar von Joerg_N

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    ich kanns nur auf uns beziehen

    beide nicht traditionell, beide meisst gut gelaunt,
    beide wenig religioes,

    beide verliebt - ineinander

  7. #16
    Avatar von phimax

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von Sehr geschätztes Member
    Sie wissen nichts mit sich anzufangen ausser gemeinsam Essen und 5ex (wenn überhaupt noch); dann hat man halt noch kleinere Streitigkeiten für den Zeitvertreib...
    Fällt es euch auf?
    Gar nicht selten und solange damit beide zufrieden sind ist es auch OK.

  8. #17
    Avatar von eletiomel

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    ich weiss nicht,ob es einen wirklichen unterschied macht ob binationale ehe oder nicht?
    ich bin immer noch in meiner ersten ehe,seit 10 jahren glücklich und empfinde das sich die beziehung mit jedem jahr intensiviert und vertieft,sprich glücklicher wird.

    einige dinge die mir nützlich erscheinen:

    Toleranz und Respekt,wie hschub schon angemerkt hat,gepaart
    mit der fähigkeit alles was einem wichtig ist diplomatisch dem partner zu vermitteln(gefühle,wünsche).
    die bereitschaft sich in den partner hineinzuversetzen und die dinge aus der perspektive des anderen zu betrachten.
    wünsche und bedürfnisse des partners berücksichtigen.
    langmut ist auch nicht zu verachten,konnte in meiner ehe öfter mit der mei pen rai einstellung viel stress und nerven vermeiden, vieles erledigt sich einfach von selbst,nach einpaar stunden.
    erweiterter egoismus,der sich auf den partner ausdehnt und oft von romantisch veranlagten menschen als liebe bezeichnet wird.
    was so manchem streit,der zwangsläufig kommt,oftmals den stachel nimmt,ist sich bewustmachen das man den anderen liebt und ein sieg,in einem wie auch immer gearteten streit nur eine selbstverletzung bedeuten kann (wichtige dinge mal aussen vor).
    es kann nicht schaden den partner zum lachen zu bringen, besonders in angespannten situationen,die leicht zum streit führen könnten.
    es gibt noch viele dinge die man erwähnen könnte. zärtlichkeit,denke ich,ist für die meisten menschen wichtig und eine befriedigende 5exualität für beide partner.
    sehr wichtig,ist auch das beide das gefühl haben dem anderen vertrauen zu können (aktives verhalten).

    ich denke es sind weniger die charaktereigenschaften die ein gelingen oder scheitern einer ehe/beziehung ausmachen.
    es ist vielmehr die bewuste haltung die man an den tag legt und die bereitschaft auf glück und harmonie hinzuarbeiten.

  9. #18
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von phimax",p="273546
    [...] solange damit beide zufrieden sind ist es auch OK.
    Das mit dem 'solange' ist dort vermutlich das Problem, das in Machtspielen und Rechthaberei, dann anschließend in Trennung und "auf in's nächste Unglück" mündet.

    Dies ist die Folge dessen, daß beide anfänglich geblendet sind, der Mann durch Schönheit, die Frau durch Geld. Beides kann aber nicht der 'Klebstoff' sein, die eine Partnerschaft zusammenhalten.

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="273538
    [...]
    beide nicht traditionell, beide meisst gut gelaunt,
    beide wenig religioes,
    [...]
    Sehe ich nun überhauptnicht so, Religiösität auf beiden Seiten stellt nur ein Problem dar, wenn ein Partner den anderen bekehren will. Ich kenne mich nun im Buddismus nichtso aus (und die Mehrzahl der Thai sind ja Buddisten), soweit ich aber weiß, sieht der Buddismus den 'Zwang zum bekehren nicht vor.

    Auch das 'meist gut gelaunt' ist nicht jedermanns dingen, ich persönlich würde die Kriese kriegen, bei jemandem der versucht in jeder erdenklichen situation gute Laune zu haben, und bin eher beruhigt darüber, daß meine Partnerin mal schlechte oder traurige Stimmung hat. Ähnlch ist es mit der Tradition, 'nicht traditionell sein' kann auch eine Art von Verleugnung der eigenen Wurzeln sein.

  10. #19
    Avatar von Samuianer

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Wie bei 'ner guten Sosse, die richtigen Zutaten, ganz vorsichtiges reduzieren, langsam, schoen lansam, 'einkoecheln' lassen, aufpassen das nichts anbrennt und zum guten Ende, gut abschmecken!

    Manchmal klingelt das Telefon, ist der Chef mit was Wichtigem...und die 'schoene Sosse' ist angebrannt! trotz aller Vorsicht, Umsicht, Planung, Sorge...etc.

    Und das global, international, egal welcher Hautfarbe, Rasse oder Konfession!

    Es klappt oder es klappt nicht, beide Beteiligten werden es irgendwann merken und hoffentlich in der Lage sein sich das ehrlich und offen einzugestehen und wieder jeder seiner Wege gehen. (Idealloesung)

    Ich bin der Meinung das es letztlich immer und immer wieder an der Trennungsfaehigkeit, an der Faehigkeit etwas Neues zu beginnen, liegt.

    Das anklammern, festsaugen, annageln eher das Gegenteil bringt.

    Ich bin bisher nur in Beziehungen gewesen wo die 'Vorrausetzungen' nie im Vorneweg ausgespaeht, abgelitert, durchdiskutiert und dann 'vertraglich' festgelegt waren.

    Meine Beziehungen, darunter eine die 14 Jahre andauerte, davon 10 Jahre Eheleben, waren immer spontan, nach dem Motto: wenn die Chemie stimmt, wird's auch spaeter stimmen, wenn nicht dann zieht Mensch (Mann) halt die Konsequenz, wir sind ja nicht allein auf diesem Planeten.

    "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!"
    (im Forum gelesen und fuer eine GESUNDE Einstellung bewertet!)

    Einer Platine, einem PC-Programm, dem kann Mensch vorgeben was geschehen und was nicht geschehen soll, aber in einer zwischenmenschlichen Beziehung....Wie soll das gehen?

    isserttation zur Quantummechnik des Liebeslebens innerhalb der Beziehungskisten des "hoppus Wanderus"... gefaellig? ;-D

    "Was besser nicht?" KEINE REUE! Am Allerbesten keine feste Beziehungskiste, dann gibt's kein Ende, weil es keinen 'Anfang' gab und vorallem keinen "Krieg der Rosen"!

  11. #20
    Avatar von phimax

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von Samuianer",p="273565
    Am Allerbesten keine feste Beziehungskiste, dann gibt's kein Ende, weil es keinen 'Anfang' gab
    Das hat was.

    Nein, nein, man muß es im übertragenen Sinn sehen.
    Ich weiß gar nicht mehr, wann ich es zuletzt gehört/gesagt habe, das "Willst du mit mir geh'n?".
    Es ergab/ergibt sich einfach (so)...

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