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Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

Erstellt von Ralf_aus_Do, 08.09.2005, 10:25 Uhr · 37 Antworten · 2.453 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Wenn ich so im Forum lese, fallen mir glückliche und scheiternde interkulturelle (Thai-D) Beziehungen auf. Die meisten dieser Beziehungen hier im Forum sind nun die Konstellation ´Frau aus Thailand mit Mann aus Deutschland´.

    Nun stellt sich mir die Frage ob jede thailändische Frau und jeder deutsche Mann für solche Beziehungen geeignet ist.

    Welche Voraussetzungen an Wesen und Charakter sollte ein deutscher Mann / eine Thailändische Frau haben, damit eine Thai-D Beziehung nicht schiefläuft, welche Charaktereigenschaften prädestinieren eher das Scheitern einer interkulturellen Beziehung?

    Oder gibt es soetwas nicht?

    Ich denke gerade auch noch über Antworten für meine Fragen nach und werde sie hier auch noch posten (um Rückfragen zu vermeiden, bei uns läuft es gut).

    Abermals auch noch der Hinweis, daß sich diese Frage auch in besonderem an die anwesenden Frauen wendet.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von ReneZ

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Hallo Ralf,

    das Erste dass mir dazu einfällt ist, dass es schon verschiedene
    Arten von Zusammenleben gibt. Relative oft sehe ich Th-D
    Ehen wo ein relativ hoher Anteil von neben-einander-leben
    da ist. Beide Partner, die dennoch glücklich zusammen sind,
    haben ihre eigene Freunde und Kreise, und das überlappt sich
    recht wenig.

    Dafür gibt's, denke ich, schon ganz andere Voraussetzungen
    als bei einer Ehe wo viel mehr zusammen gemacht wird.
    Ich persönlich würde die Voraussetzungen vom ersteren Typ
    nicht so richtig erfüllen.

    Gruss, René Z.

  4. #3
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von ReneZ",p="273464
    [...]
    Relative oft sehe ich Th-D
    Ehen wo ein relativ hoher Anteil von neben-einander-leben
    da ist.
    [...]
    Ich zitiere mal aus dem Kopf aus einer PN eines im Forum hochgeschätzen Members:

    "Viele verbindet nur das Bett und gegebenenfalls gemeinsames Essen..."

    Nun, diese Art von Beziehung meinte ich eigendlich nicht.

    NACHTRAG:
    Nun ich hab´s aus dem Posteingang noch raussuchen können:
    Zitat Zitat von Sehr geschätztes Member
    [...]
    Sie wissen nichts mit sich anzufangen ausser 5ex und gemeinsam Essen (wenn überhaupt); dann hat man halt noch kleine (oder große) Machtkämpfe für den Zeitvertreib...

  5. #4
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    In meinem Bekanntenkreis sind viele thai/deutsche Beziehungen gescheitert.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass es sich hierbei meist um sehr junge Leute handelte, Zumindest die Frau war jung.
    Verbindungen, indenen die Partner älter waren (älter als 30 - 40 Jahre) habe ich noch nicht scheitern sehen.
    Ob das aber etwas aussagt, weiß ich nicht.


    Gruß

    Mang-gon Jai

  6. #5
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Nun, meine ersten Überlegungen hierzu

    Welche Charaktereigenschaften sind förderlich

    Bei beiden
    • Die Bereitschaft, sich auf ungewohntes einzustellen
    • Verständnis für Kommunikation zum Ausräumen von sprachlichen Mißverständnissen


    Beim Mann
    • Die Bereitschaft, zu seiner Partnerin vor Verwandten und Freunden zu stehen
    • Geduld beim erklären von Dingen, die für einen selbstverständlich sind


    Beim der Frau
    • Lehrnbereitschaft und Fähigkeit
    • Flexibilität im Umgang mit der eigenen Erwartungshaltung


    Welche Charaktereigenschaften sind hinderlich

    Bei beiden
    • Dickköpfigkeit
    • Das behaupten die eigene Kultur sei die haushoch überlegende
    • Eine übersteigerte Erwartungshaltung


    Beim Mann
    • Alles Verhalten der Frau mit dem anderer frauen im deutschen bekanntenkreis vergleichen zu müssen - denn zum Teil ist es nicht vergleichbar
    • Das Gefühl der Chef im Ring sein zu wollen


    Beim der Frau
    • Devotheit
    • Leichtgläubigkeit
    • Unselbstständigkeit

  7. #6
    Avatar von hschub

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Ralf_aus_DO,

    zusammengefasst : Toleranz und Respekt !


  8. #7
    Avatar von phi mee

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    7.491

    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    So ist auch meine Kurzform der Erklärung, wenn ich den langwierigen Begündungen "warum eine Thailänderin" mal wieder müde bin.

    Behandele sie gut und mit Respekt und sie bereitet dir den Himmel auf Erden!

    Benimmst du dich wie ein A.rsch, dann lässt sie dich zur Hölle fahren!


    phi mee

  9. #8
    Avatar von ReneZ

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Hallo Ralf,

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="273467
    NACHTRAG:
    Nun ich hab´s aus dem Posteingang noch raussuchen können:
    Zitat Zitat von Sehr geschätztes Member
    [...]
    Sie wissen nichts mit sich anzufangen ausser 5ex und gemeinsam
    Essen (wenn überhaupt); dann hat man halt noch kleine (oder große)
    Machtkämpfe für den Zeitvertreib...
    ja das ändert es erheblich. Es gibt dennoch durchaus glückliche
    Ehen wo die Partner ´relativ´ unabhängig von einander leben.
    Lassen wir die tatsächlich mal ausser Betracht.

    Zu deiner Liste: ganz guter Anfang.

    Ich würde:
    (Mann Geduld beim erklären von Dingen, die für einen
    selbstverständlich sind

    und
    (Frau Lernbereitschaft und Fähigkeit

    unter ´Bei Beiden´ stellen.

    Ich würde auch die ´hinderliche´ Eigenschaft der Frau: Devotheit
    umstellen in einen vom Mann erförderlichen Eigenschaft,
    nämlich dass er da ggf. Verständnis für habe, genau wie für
    die Wichtigkeit der Thailändische Familienverhältnissen.

    Gruss, René

  10. #9
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Zitat Zitat von ReneZ",p="273509
    [...]
    Eigenschaft,
    nämlich dass er da ggf. Verständnis für habe, genau wie für
    die Wichtigkeit der Thailändische Familienverhältnissen.
    [...]
    Nun, Rene, das kann man recht gut mit 'Bereitschaft und Fähigkeit, sich an vollkommen anderen Wertemaßstäben zu orientieren' zusammenfassen - ohne dies kann m.E. eine Th-D Beziehung nicht funktionieren.

    Im übrigen wundert mich, daß niemand derjenigen, über die ich mich per PN mit 'sehr geschätztem Member' austauschte sich hier eingefunden hat.

    Vieleicht wundert es mich aber auch nicht?

  11. #10
    Avatar von

    Re: Welche Voraussetzungen und was ´besser nicht´

    Hi Ralf,

    ich denke eine Einstellung, die der Lebensdauer einer Thai-deutschen Beziehung nicht zuträglich ist, die ich nach dem Lesen so einiger Postings aber manch einem Schreiber unterstellen muß, ist jene, die sich u.a. in folgenden - etwas überspitzt formulierten Ansichten (aus der Perspektive des dt. Mannes) ausdrückt:

    - ich habe meine Frau aus dem Elend geholt, deswegen hat sie mir in alle Ewigkeit dankbar zu sein und mir diese Dankbarkeit gefälligst auch täglich zu zeigen.

    - die Familie meiner Frau besteht aus geldgeilen, faulen Säcken, deshalb ist jegliche Unterstützung dieser untersagt.

    - falls es meine Frau schafft einen job hier zu bekommen, hat sie sich selbstverständlich an den Kosten der gemeinsamen Lebensführung erheblich zu beteiligen. Natürlich auch dann, wenn sie mit Steuerklasse 5 arbeitet. Mit Geld kann schließlich nur ich umgehen.

    - ich versuche zu vermeiden, dass sich meine Frau sprachlich und gesellschaftlich zu sehr integriert. Dann bestünde nämlich die Gefahr, dass sie beim "Blick über den Zaun" Dinge zu sehen bekommt, die ich ihr nicht bieten kann.

    - Kontakte zu ihren Landsleuten versuche ich zu unterbinden, da die natürlich ausschließlich schlechten Einfluß haben.

    - falls es mit ihr nicht klappt, kann ich sie ja immer noch nach Hause zurückschicken lassen. Es stehen ja genug andere in der Warteschleife. Diese Macht lasse ich meine Frau natürlich regelmäßig spüren, damit sie gar nicht auf die Idee kommt ihre Interessen, die ja meinen zuwider laufen könnten, auch nur zu formulieren.

    Ich weiß, dass es etwas übertrieben ist, Ansätze solcher Denkweisen existieren m.E. aber doch bei einigen. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht förderlich immer nur "Ja und Amen" zu sagen.

    Ich meine das beste Erfolgsrezept ist eine beiderseitig emanzipierte Partnerschaft.

    Gruss,
    Yaso

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