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Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

Erstellt von cologne, 06.06.2005, 14:10 Uhr · 15 Antworten · 2.425 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von wingman

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    Re: Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

    @cologne,
    da war ich auch schon mal schaun, schau dir mal das Höchstalter an: 25!. Dat passt ja wieder, flexibel, 20 jahre Berufserfahrung..........
    Das Gehalt ist entsprechend wenn gut bezahlt, 8-15000,-bath .
    Hmmm, vielleicht Döner verkaufen ;-D .

    Wingman

  2.  
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  3. #12
    ryu
    Avatar von ryu

    Re: Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

    ne europäische firma suchen die eine vg oder produktionsstätte in THL haben, glaub ich die einzige möglichkeit in THL über 25.000 THB zu verdienen

    sind für meine freundin (österreicherin) arbeit beim suchen, aber mehr wie 25.000 thb schauen mal momentan nicht raus. aber is ja nur das sich nicht zu hause auf der faulen haut liegt
    wenn zwei leute verdienen geht das schon

  4. #13
    Avatar von x-pat

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    Re: Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

    cologne: ... deutsches Gehalt würde glaube ich schon reichen.
    Man muss in Thailand (wie in allen Ländern) zwischen lokalen Verträgen und Expat Verträgen unterscheiden. In einer nicht-selbstständigen Tätigkeit in Thailand ein deutsches Gehalt zu erzielen ist eigentlich nur mit einem Expat Vertrag möglich. Das bedeutet man muss für eine Firma arbeiten, die willens ist Mitarbeiter nach Thailand zu schicken. Es gibt eine ganze Reihe deutscher Firmen die dies tun (siehe unten). Da Expat Kompensation auch für die Unternehmen teuer ist, kommt das eigentlich nur für Führungspositionen in Frage. Technische Positionen, wie z.B. IT Leute (Applikationsprogrammierer) können viel kostengünstiger mit lokalen Verträgen angeworben werden.

    Man muss dazu sagen, dass Expat Verträge in der Regel befristet sind. Oft hängt die Aufenthaltsdauer von der Dauer eines bestimmten Projekts ab; typischerweise sind es 3-5 Jahre. Die meisten Leute die mit Expat Verträgen hier gelandet sind, können sich ihren Standort nicht aussuchen. Die Firma schickt ihre Leute natürlich nur dorthin wo sie gebraucht werden und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, holt sie sie wieder zurück. Daher ist ein Expat Vertrag vermutlich nicht realisierbar für den eingefleischten Thailand Fan.

    Es bleibt in der Regel nur die Alternative nicht-selbstständige Arbeit in Thailand über einen lokalen Vertrag zu suchen. Dabei sollte man sich nicht allzu sehr von den thailändischen Gehältern abschrecken lassen, denn die meisten Firmen, die bereit sind Farangs einzustellen, wissen natürlich auch, dass Farangs in der Regel besser ausgebildet sind und effektiver arbeiten. Daher sind sie auch meistens bereit Farangs besser zu bezahlen. Allerdings nicht auf deutschem Niveau. Welche Gehaltsforderungen realistisch sind, muss man selbst ausloten. Als Faustregel gilt etwa die Hälfte des deutschen Nettogehalts. Natürlich gibt es Abweichungen je nach Arbeitsmarktlage und Arbeitgeber. Für einen typischen mittleren Angestellten Job mit einigen Jahren Berufserfahrung wären das so 50,000 THB.

    Für Interessierte: Das BfAi unterhält eine Liste mit deutschen Firmen in Thailand (http://www.bfai.de/botdb_pub_PUB20040722151040.html), ebenso die deutsche Handelskammer in Thailand (http://www.gtcc.org/).

  5. #14
    Avatar von Lao Wei

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    790

    Re: Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

    Man muss dazu sagen, dass Expat Verträge in der Regel befristet sind. Oft hängt die Aufenthaltsdauer von der Dauer eines bestimmten Projekts ab; typischerweise sind es 3-5 Jahre. Die meisten Leute die mit Expat Verträgen hier gelandet sind, können sich ihren Standort nicht aussuchen. Die Firma schickt ihre Leute natürlich nur dorthin wo sie gebraucht werden und wenn sie nicht mehr gebraucht werden, holt sie sie wieder zurück. Daher ist ein Expat Vertrag vermutlich nicht realisierbar für den eingefleischten Thailand Fan.


    Dem muss ich leider zustimmen.

    Aufhenthalte bis zur Rente sind die absolute Ausnahme. Ich bin jetzt seit knapp 4 Jahren in China, ich moechte gerne bis zur Rente bleiben, aber ich denke mal, dass bald Schluss ist.

    Ich bin halt zuuuuuuuuu teuer

  6. #15
    Avatar von Lungkau

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    925

    Re: Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

    Arbeiten in Thailand aus dem "der Farang"

    1. Machen Sie das Auswandern nach Thailand nicht von einer zwischenmenschlichen Beziehung abhängig.
    Liebe kann schnell erkalten, Routine und Gewohnheit lassen 5exualität nicht mehr spannend sein. Und Sie sollten damit rechnen, dass ihr(e) Thai- Partner/in ihnen eines Tages davonläuft (oder Sie die Trennung wollen).
    2. Brechen Sie in ihrem Heimatland nicht alle Brücken ab, lassen Sie sich einen Rückweg offen.
    Falls möglich, planen Sie erst einmal einen Ausstieg auf Zeit. Verkaufen Sie nicht gleich Ihre Immobilie, lösen Sie nicht ihre Bankkonten auf. Nach einem längeren Aufenthalt zur Probe werden Sie eher wissen, ob Thailand ihr gelobtes Land ist.
    3. Kommen Sie mit einem ausreichenden Vermögen; stellen Sie einen Finanzplan für jedes Jahr auf.
    Das Preis-Leistungsverhältnis ist in diesem Land im Vergleich zu Westeuropa immer noch hervorragend; wer aber auf europäischem Niveau leben möchte, braucht mehr Baht, als es ihm „gute“ Freunde in Pattaya weismachen wollen. Oder wollen Sie hier Ihr Dasein später als „Ballonfahrer“ fristen, Ihre Landsleute anbetteln oder womöglich von kleinen Betrügereien leben?
    4. Lassen Sie sich an Bars, von „guten“ Freunden sowie hilfsbereiten Landsleuten nicht gleich eine Immobilie aufschwatzen.
    Sie sollten sich hier erst einleben und Monate oder gar Jahre später entscheiden, ob sie weiter zur Miete wohnen wollen oder ein Apartment oder Haus kaufen wollen. Denken Sie immer daran, dass Sie als Ausländer kein Grundstück erwerben können. Lassen Sie sich vor dem Kauf einer Immobilie von einem verlässlichen Makler und Rechtsanwalt ausgiebig beraten, wie sie ihre Immobile erwerben und absichern können.
    5. Sie können Ihr Geld problemlos in ein Geschäft investieren.
    Doch Sie werden in der Regel das Geschäft mit einem Ausländer und thailändischen Partnern eröffnen. Selbst wenn Sie zu 100 Prozent der Kapitalgeber sind und sich Managing Director (Geschäftsführer) nennen, werden Sie nur bis zu 49 Prozent der Geschäftsanteile halten.
    6. Um hier arbeiten zu können, brauchen Sie eine Arbeitsgenehmigung (Work Permit).
    In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden, dieses Dokument zu erhalten. Die meisten Jobs sind ohnehin Thais vorbehalten. Und nur wenige Europäer finden eine gut bezahlte Stelle bei renommierten Unternehmen wie Siemens, Zürich-Versicherungen, Bayer, BMW oder Bilfinger-Berger. Wer ohne Genehmigung arbeitet, muss mit einer hohen Geldstrafe, der Ausweisung und einer Einreisesperre für viele Jahre oder gar lebenslang rechnen.
    7. Denken Sie intensiv darüber nach, ob Sie wirklich eine Bar eröffnen wollen.
    Sie könnten der 1.111. Investor in Pattayas Nachtleben sein und müssten dann mit allen Problemen und Schwierigkeiten leben: Dass Ihnen das Lokal nicht gehört (sondern ihrer thailändischen Freundin oder Frau), dass die Kassiererin täglich Geld unterschlägt, dass Polizeibeamte kräftig abkassieren, dass Sie sieben Tage in der Woche vor dem Tresen auf dem Hocker sitzen und den Vortrinker spielen. Die Risiken, Alkoholiker zu werden, pleite zu gehen und sich in einigen Jahren von der Botschaft in Bangkok ein Flugticket in die Heimat zu erbetteln, sind gross
    8. Verlieren Sie ihre Zukunft nicht aus den Augen.
    Haben Sie ausreichend Geld für ihren Lebensabend? Reichen Rente und/oder das Angesparte? Sind Sie ausreichend krankenversichert? Schon ein einziger Krankenhausaufenthalt kann den finanziellen Ruin bedeuten. Thailändische Krankenkassen nehmen Ältere nicht mehr auf, die meisten Versicherer setzen Frauen und Männer ab 70. Lebensjahr vor die Tür, auch schon vorher, wenn die Versicherung mehrfach in Anspruch genommen wird.
    9. Sie sind in diesem Land nur Gast.
    Die Einwanderungsbehörde kann Ihr Visum jederzeit widerrufen und Sie z. B. nach einer Straftat oder einem „Overstay“ (Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung) des Landes verweisen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie ein Touristen- (30 Tage), Non-Immigrant- (90 Tage), Jahres- oder Residence-Visum haben.
    10. Verlassen Sie sich nicht ausschliesslich auf ihre thailändische Partnerin bzw. ihren thailändischen Freund.
    Wenn es sich um Grundstück, Haus, Geschäft und Bankkonten handelt, berücksichtigen Sie, dass die Beziehung in die Brüche gehen kann. Zur Vorsorge sollte eine Rechtsberatung gehören und nicht der Rat von Bekannten und Trinkkumpanen. Sonst stehen Sie zum Schluss vor dem Nichts.
    11. Lernen Sie die Landessprache.
    In Pattaya gibt es stadtweit Sprachschulen, die Ihnen gegen eine nicht allzu hohe Gebühr den Einstieg in die thailändische Sprache in Wort und Schrift einfacher machen. Sie erleichtern sich den Umgang mit Behörden, Mitarbeitern und lokalen Geschäftsfreunden, vor allem aber das Zusammenleben mit Partnerin bzw. Partner.
    12. Informieren Sie sich vor der Übersiedlung über dieses Land, seine Bevölkerung, die Kultur und die Gesetze.
    Nur so werden Sie die Lebensphilosophie und die Mentalität der Thais tolerieren und ihre Gepflogenheiten beachten. Toleranz heisst: Rücksicht auf den anderen. Verständnis für den anderen. Jeden auf seine Weise leben lassen. Toleranz, die in zu vielen Farang-Thai-Beziehungen ein Fremdwort ist. Blutigen Anfängern werden Fehler sicherlich verziehen. Wer aber in Thailand sein privates und geschäftliches Glück finden möchte, sollte wissen, was ihn erwartet.

  7. #16
    Monta
    Avatar von Monta

    Re: Welche Arbeit lohnt sich im LOS ??

    Hallo Lungkau,

    ein bemerkenswerter Beitrag, der ganz meinen Erfahrungen entspricht.

    Leider und z.T. auch mit guter Vorbereitung, werden Fehler immer wieder gemacht.

    Das liegt u.a. auch daran, daß man die westliche Denkensweise zu oft auf thailändiche Verhältnisse versucht zu übertragen.
    Vieles in TH läßt sich mit Denk- und Verhaltensansätzen aus Deutschland nicht erklären.

    Thais nehmen sich für wichtige Entscheidungen (und leider auch für ganz banale) nicht selten viel Zeit. Ein Westler begebnet dem oft mit Ungeduld.

    Es ist immer vorteilhaft, eigene Entscheidungen nie unter Zeitdruck zu treffen. Machne späteren Erfahrungen wurden teuer erkauft.

    Gruß
    Monta

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