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Wat in Oesterreich

Erstellt von Chonburi's Michael, 02.02.2005, 15:35 Uhr · 1 Antwort · 900 Aufrufe

  1. #1
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Wat in Oesterreich

    Entstehung des Wat Yarnsangvorn Wien

    Im Jahre 2000 wurde der Mönch Phra Nop.... Thitawaro Phikku von der Thailändischen Buddhistischen Gesellschaft nach Wien eingeladen. Am 15. Oktober 2000 fand die erste Generalversammlung statt, wo folgende Funktionäre gewählt wurden:

    Präsident: Mönch Phra Nop.... Thitawaro Phikku
    Vizepräsidentin: Frau Nitaya Koller
    Aufsicht: Herr Chaturas Homwanta
    Aufsicht: Frau Sakran Wornoay....
    Sekretärin und Kassier: Frau Sumalee Phoongam

    Danach wurde das Buddhistische Kommittee in Thailand benachrichtigt und um Genehmigung zum Umzug des Mönches nach Wien, Österreich für die Verbreitung des Buddhismus angesucht.

    Am 17. Oktober 2000 wurde der Name der Gesellschaft auf "Thailändischer Tempel Wien“ (Wat Thai Vienna) geändert. Die behördliche Registrierung erfolgte am 23. Jänner 2001.

    Am 29. Jänner 2001 informierte das Buddhistische Kommittee die Thailändische Botschaft in Wien über den Umzug des Mönches nach Österreich.

    Am 30. Jänner 2001 änderte der ranghöchste, thailändischer Abt den Namen auf Wat Yarnsangvorn Vienna.

    Am 28. April 2001 genehmigte das Buddhistische Kommittee die Führung eines thailändischen Tempels in Wien. Seither ist der thailändische Tempel Wat Yarnsangvorn gesetzlich registriert und genehmigt.

    Wat in Oesterreich

  2.  
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  3. #2
    Avatar von x-pat

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    Re: Wat in Oesterreich

    Es freut mich immer wieder von solchen Projekten zu hören, da sie soviel Potential für kulturellen Austausch mit sich bringen. Damit dieses Potential auch aktiviert wird, ist es notwendig dass ein Tempel in Europa über die Funktion einer "religiösen Servicestelle" für Immigranten hinausgeht und irgendwie die lokale Gemeinschaft involviert. Über den Buddhismus ist auf der Webseite folgendes zu lesen:

    Theravada Buddhismus in Thailand

    Der Theravada Buddhismus ist die einzige Form der alten Schule des Buddhismus. Alle anderen Formen des Buddhismus gehören dem Mahayana bzw. Vajrayana an.

    Der Buddhismus geht von der Einsicht aus, dass alles leidvoll ist. Damit ist gemeint, dass alles, was einem lieb und teuer ist, unbeständig ist und beim Verlust Leid verursacht. Der buddhistische Heilsweg besteht in der Verwirklichung der Einsichten in das Leid, die das Leiden aufhebt und somit die Erreichung eines Erlösungszustandes (Nirvana) bewirkt. Die Erlösung bedeutet, dass die Reihe der Wiedergeburten beendet ist, und somit kein Leid durch die Wiedergeburt entstehen wird.

    Beim Theravada Buddhismus geht es darum, im jetzigen Leben viel Gutes zu tun, um im nächsten Leben nicht so viel Leid ertragen zu müssen. Wer im mehreren Wiedergeburten so viel Gutes tat, kann das Nirvana erreichen und muss nicht mehr wieder geboren werden. Der Theravada Buddhismus lehrt auch die Meditation, die den inneren Frieden und die Zufriedenheit mit dem was man besitzt, bringt und somit in weiterer Folge das Glücklichsein.

    Der Theravada Buddhismus lehrt nicht, schwarze Magie oder schwarze Zeremonien zu praktizieren.


    Ich denke hier ist viel Raum für Verbesserungen in der Präsentation. Man könnte zum Beispiel Texte und Materialien zur Verfügung stellen, die den Leser tiefer engagieren, wie zum Beispiel auf www.buddhanet.net.

    Gruß, X-Pat

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