Seite 12 von 12 ErsteErste ... 2101112
Ergebnis 111 bis 117 von 117

Wann ist man Deutscher?

Erstellt von Tramaico, 05.07.2006, 14:17 Uhr · 116 Antworten · 5.213 Aufrufe

  1. #111
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Zitat Zitat von Joerg_N",p="366342
    [...]wenn ich dann sagte ich wäre Deutscher war die Verwunderung gross[...]
    Verstehe ich

  2.  
    Anzeige
  3. #112
    Avatar von Joerg_N

    Registriert seit
    26.04.2005
    Beiträge
    15.172

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Zitat Zitat von Kali",p="366389
    Zitat Zitat von Joerg_N",p="366342
    [...]wenn ich dann sagte ich wäre Deutscher war die Verwunderung gross[...]
    Verstehe ich
    gehts Dir in Ostfrieland auch so ?

  4. #113
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Zitat Zitat von Monta",p="366383
    Schade, daß es im Nittaya so viele Deutsche gibt.
    Gruß
    Monta
    @Monta
    Hiermit beantrage ich, die Forumsprache vom germanischen ins angelsaechsische abzuaendern. Waere doch gelacht, wenn wir diese penetranten Teutonen nicht in die Flucht schlagen koennten. ;-D

    @AllObwohl es in diesem Thread eigentlich nicht um irgendwelche moeglichen "Schlechtigkeiten" des Deutschen, gehen sollte Die kann man mit Sicherheit in jedem Volk mit Leichtigkeit ausfindig machen, sondern eben einfach nur die generelle Meinungen zu hoeren WAS denn nun eigentlich fuer die Volkszugehoerigkeit wesentlich ist. Auf gleiches zielte auch nur der "schwarze Japaner in Lederhosen" ab.

    Auch sollte mein Handeln und meine Plaene als sicherlich bizarre Persoenlichkeit auch nicht als Messlatte aufgelegt werden, denn dieses kann nur zu starken Kontroversen fuehren. So wirr und radikal manche meiner Entscheidungen und Ansichten auch anmuten moegen, alles ist tatsaechlich durchdacht und abgewogen und somit kann die Frage nach dem warum auch immer beantwortet werden. Obwohl die Erlaeuterungen wuerden dem Gesamtwerk des Karl May im Umfang nahe kommen und des Servers Kapazitaeten sprengen. ;-D

    Viele Gruesse,
    Richard

  5. #114
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Zitat Zitat von Tramaico",p="366431
    [...]Obwohl die Erlaeuterungen wuerden dem Gesamtwerk des Karl May im Umfang nahe kommen und des Servers Kapazitaeten sprengen. ;-D
    Du sitzt aber nun nicht in dem Hinterzimmer einer Absteige im Ruhrgebiet und saugst dir das alles aus den Fingern, ohne Thailand je gesehen zu haben, odda

  6. #115
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Als kleines Schmackerl, eine Geschichte, die mir vor einiger Zeit von einem bekannten Deutschen, der schon sehr lange in Asien lebt ueberlassen wurde.

    Passt ganz gut zum Thema:

    Wie Behörden eine doppelte Staatsbürgerschaft zu erzwingen versuchen
    “Ihr Sohn ist Deutscher - ob er will oder nicht”
    Der Bericht der Mutter eines britischen Kindes, das nur eine Arbeitserlaubnis benötigte
    Von Julia Berendsohn

    Viele Jahre lebte ich in Großbritannien, hatte dort Kinder und - demzufolge - eine unbegrenzte Aufenthaltserlaubnis. Bürokratie schreiben die Briten wie fast alles: klein. Man braucht zwar einen Reisepaß, um ins Ausland zu kommen, sonst aber existiert man ganz ohne Stempel, Register und Rechner. Aber dann zog ich zurück nach Deutschland. Es fing ganz harmlos an. Ich war naiv genug gewesen, im Bezirksamt nach den - vorher noch einmal tief einatmen -Jugendarbeitsschutzuntersuchungsberechtigungsschei nen zu fragen. Das ist nicht erlaubt. Für alles und jedes gilt: Nummernziehen! Ausharren! (Drei Stunden!) Verwirrung stiften!
    “Ihr Sohn will arbeiten?”
    “Ja, er muß ein Praktikum machen.”
    “Ist er bei uns gemeldet?”
    “Ja, wir sind kürzlich zugezogen.” (Erinnerungen an Nummernziehen, Ausharren, Verwirrung stiften . . .)
    “Er steht aber nicht im Computer!”
    “Ach” (noch leichthin gesagt), “dann ist er vielleicht unter meinem Namen eingetragen worden.”
    “Aber in dem Paß, den ich hier von Ihnen habe . . .”
    “Das ist der Name des Vaters. Die Briten haben meinen Nachnamen aus Versehen als zweiten Vornamen gesetzt.”
    “Aus Versehen?”
    “Man kann so einen britischen Reisepaß per Post beantragen . . .”
    “Das geht nicht, Ihr Sohn ist doch Deutscher!”
    “Nein, mit 16 durfte er seine Nationalität wählen.”
    “Wer hat das behauptet?”
    “Die britische Behörde. Und das deutsche Konsulat wollte ihm beide Staatsangehörigkeiten sowieso nicht erlauben.”
    “Das ist natürlich möglich. Bloß ist er zuerst einmal Deutscher, weil Sie ja Deutsche sind!”
    “Aber . . .”
    “Am besten” (unwillig), “Sie rufen hier sofort an!”
    Eine Nummer wird mir zugeschoben und - immerhin - der unaussprechliche Schein.
    Urkunden seit 1913
    Ich wähle die “Behörde für Inneres, Abteilung für Staatsangehörigkeit / Europäische Union”. Ein geduldiger, wenn auch zunehmend verdutzter Herr versucht freundlich zu bleiben. Es gelingt uns beiden nur knapp.
    “Guten Tag. Mein Sohn ist Brite, ich bin Deutsche. Man sagte mir, ich müsse umgehend mit Ihnen sprechen.”
    “Sind Sie nicht verheiratet?”
    “Doch, aber nicht mit dem Vater.”
    “Das ist egal. Nach deutschem Recht ist Ihr Sohn Deutscher.”
    “Aber er hat einen britischen Paß!”
    “Nein, nein, er braucht einen Personalausweis! Dann darf er auch britisch bleiben, wenn er will!”
    “Wieso mußte er denn mit 16 wählen, welche Nation . . .”
    “Das weiß ich doch nicht!”
    “Mein Sohn möchte gar nicht Deutscher sein!”
    “Das ist unmöglich!”
    “Wie?”
    “Er ist Deutscher!”
    “Ohne Personalausweis?”
    “Den muß er sich schnellstens besorgen!”
    “Er fühlt sich als Brite, wurde da geboren, Englisch ist seine Mutter- . . . nein, Vater- . . .”
    “Kann er denn überhaupt belegen, daß er Brite ist?”
    “Ich habe doch gesagt, er hat den Paß!”
    “Das reicht nicht. Da müssen wir die Unterlagen aus Schottland haben! Sonst gibt’s ja keine Beweise!”
    “Unterlagen? Wir haben keine, es gibt keine . . .”
    “Es muß doch . . .”
    “Die benötigten nur seine Geburtsurkunde, die habe ich bei mir und auch beim Bezirksamt vorgelegt!”
    “Das genügte denen? Trotzdem ist er Deutscher! Ob er will oder nicht!”
    “Er will aber nicht!” Lange Pause, die nach ,Andere-würden-sich-darum-reißen’ klingt . . . “Es tut mir leid.” (Wofür entschuldige ich mich?)
    “Dann muß er beantragen, daß er kein Deutscher sein will, und zwar mit den entsprechenden Formularen, persönlich.”
    “Welche Formulare?”
    “Mindestens sämtliche Geburts- und Heiratsurkunden, Sie haben ja mehrere Namen in der Familie, auch von den Großeltern mütterlicherseits und . . .wann wurden Ihre Eltern geboren?”
    “1922 und 1923.”
    “Aha! In dem Fall müssen auch die Urkunden der Urgroßeltern vorliegen, alles bis ins Jahr 1913 zurückgehend!”
    “Bis 1913? Wofür?”
    “Um zu beweisen, daß Ihr Sohn deutschstämmig ist!”
    “Aber er will doch gar nicht deutschstämmig sein!”
    “Das kann er ja danach auf Antrag ablehnen, wie ich Ihnen schon zu erklären versucht habe, aber dafür muß er erst einmal beweisen, daß er es überhaupt ist!”
    “?” (Hilfe!)
    “Wie alt ist er eigentlich?”
    “17.”
    “Aha! Da geht das Ablehnen natürlich erst nach der Einberufung, beziehungsweise nach der Bundeswehr!”
    “Bundeswehr?” (kleinlaut) “Ich dachte, als Brite . . . Er hat nur drei Jahre Aufenthaltserlaubnis von der Ausländerbehörde und . . .”
    “Wie bitte? Die Ausländerbehörde hat ihm als Deutschen . . .”
    “Als Briten!”
    “Sie müssen dort sofort noch einmal vorsprechen und diesen Unsinn aufklären, mit dem Personalausweis Ihres Sohnes!”
    “Ja” (erschöpft) “das muß ich wohl . . .”

    Mein Sohn, der gar keinen Personalausweis hat oder haben möchte, überlegt seitdem, ob er seine ungewollte doppelte Staatsbürgerschaft nicht einem netten anderen Ausländer, der bisher vergeblich versucht hat, Deutscher zu werden, überlassen soll. Sozusagen zur Adoption.

    Nachtrag: Es hat nicht geklappt. Weder so, noch so. Kriegsdienstverweigerer brauchen - einen Personalausweis. Bloß fehlte dazu die deutsche Geburtsurkunde, die nie geschrieben wurde, weil mein Sohn ja in Schottland automatisch als Schotte zur Welt kam und deshalb nur ein schottisches Dokument besitzt.

    Die zuständigen Schreibtische warfen vor Entsetzen die Beine hoch und schlugen vor, ein entsprechendes deutsches Papier zu erstellen - was allerdings ein paar Jahre dauern würde -, und der völlig entnervte Hamburger Beamte tippte schließlich britische Daten in den neuen Ausweis und warf den alten deutschen Kinderpaß, samt rechtsgültigem Nachnamen der damals noch unverheirateten Mutter, in den amtsinternen Papierkorb. Ohne hinzusehen. Mein Sohn blieb erhalten.

    War was? Wurde nicht vor der Gefahr doppelter Staatsbürgerschaft eindringlich gewarnt? Das Gespenst der fehlenden Loyalität, ja gar Identität, in grausigen Einzelheiten ausgemalt? Und nun zwingt eine deutsche Behörde einen jungen Mann zu dieser inneren Zerrissenheit, zu dieser Aufmunterung zum Absahnen von Vorteilen, gar zur Kriminalität? Ich bin besorgt. Ich laufe wieder zum Bezirksamt. Nummern ziehen! Ausharren! Verwirrung stiften!

    Die Autorin, eine gebürtige Deutsche, lebte von 1974 bis 1995 in Großbritanien, seitdem wohnt sie in Hamburg.

    Ich habe diese Sache jetzt nur Netz gestellt (ich hoffe im Sinne der Autorin) und in keinster Weise veraendert.

    Viele Gruesse,
    Richard

  7. #116
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Zitat Zitat von Kali",p="366433
    Du sitzt aber nun nicht in dem Hinterzimmer einer Absteige im Ruhrgebiet und saugst dir das alles aus den Fingern, ohne Thailand je gesehen zu haben, odda
    Kali ist doch wohl einer von der misstrauischen Sorte. Nee bin weder durch die Ruhr infiziert und fuer die "Absteige" wird Dir dann meine Frau (thailaendische Hausfrau und Mutter) demnaechst einen aufs Geweih geben. Lies mal den Friseur-Thread, dann weist Du wozu die Thailinen faehig sind. Wenn sie sich aber auf dem Weg zu Dir macht, sage ich vorher Bescheid, so dass Du Dich entweder in einer Zelle rechtzeitig einschliessen kannst oder Dein eigenes Weibchen in Frontlinie vor Dir austellen kannst ;-D

    Auch hat mir das mit den Fingern im Mund und saugen schon vor vielen Monden meine Mutter untersagt, schon wegen der Hygiene und die Gegebenheiten in Bezug auf die thailaendischen Oertlichkeiten waren ja auch erst kuerzlich in Diskussion

    Aha, damaliges haftet doch noch (pre-historische Praegung) obwohl ich jeden Sonntag auf der Wasserbueffelweide Boccia spiele.

    Viele Gruesse,
    Richard aus Essen, aeh ich meine ich gehe jetzt Essen auf thailaendisch mit Nahrung aus'm Plastikbeutel.

  8. #117
    Avatar von maphrao

    Registriert seit
    19.01.2006
    Beiträge
    6.604

    Re: Wann ist man Deutscher?

    Zitat Zitat von Monta",p="366383
    Schade, daß es im Nittaya so viele Deutsche gibt.

    Gruß
    Monta
    Forum ist nicht Alltag :-)

Seite 12 von 12 ErsteErste ... 2101112

Ähnliche Themen

  1. wer wann in LOS
    Von Kuki im Forum Treffpunkt
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 02.08.09, 14:02
  2. Wann war das?
    Von dutlek im Forum Treffpunkt
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 25.09.06, 21:20
  3. Visabeginn wann??????
    Von Label1907 im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 21.06.06, 12:17
  4. Wer ist wann in LOS?
    Von UAL im Forum Treffpunkt
    Antworten: 55
    Letzter Beitrag: 16.09.04, 14:02
  5. members, wer - wann - wo in los....
    Von tira im Forum Treffpunkt
    Antworten: 156
    Letzter Beitrag: 03.03.04, 15:40