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Von wegen, Kinder armer Thailänder könnten nicht studieren

Erstellt von Chak, 06.10.2015, 14:51 Uhr · 112 Antworten · 6.338 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Dieter1

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    20.000 Familieneinkommen ist eher Durchschnitt als Armut, zeigt aber wie nahe der Durchschnitt an der Armut entlang schrammt.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von Siamfranky

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    Laut deines Links ist Thailand das 134-aermste Land weltweit von 162 Laendern. Deutschland ist hierbei als 123-aermstes Land aermer als Thailand.
    Du verstehst den Link und den Kontext irgendwie nicht.

    Armut gibt es nicht wirklich, dafür viele willige Girls?
    http://der-farang.com/de/pages/der-fluch-der-armut

    Ich belasse es dabei, weil du es sicher besser weisst.

    PS: Der Link in diesem Beitrag ist von 2005 ... 10 Jahre später ist was genau besser?

  4. #83
    Avatar von benni

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    Ja, lassen wir es dabei. Wenn nun du Prostis als Beispiel nimmst, ist das halt der trivialste und laecherlichste Beweis, dass Thailand als armes Land einzustufen waere. Aber ok, Thailand ist fuer dich ein armes Land.

    Fuer mich nicht, denn wenn das Armut ist, was ist dann in Madagaskar, dort sind die Hauptstrassen loechrige Erdpisten, die Leute leben in den aergsten Verschlaegen ohne Strom, auf die Faehren kommt man nur mit den allereinfachsten Hilfsmitteln, gaengige Fahraeuge sind Zebukarren https://www.google.de/search?q=Zebuk...w=1366&bih=605
    Freunde sind gerade ein paar Wochen dort herumgeduest und lt ihren Schilderungen und Videos ist Thailand im Vergleich dazu superreich.

  5. #84
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    20.000 Familieneinkommen ist eher Durchschnitt als Armut, zeigt aber wie nahe der Durchschnitt an der Armut entlang schrammt.
    Das Thema "Durchschnitt" hatten wir ja schon bei der Verschuldung angerissen.
    Ich weiss nix ueber die Lebenshaltungskosten in Bangkok, auf dem Dorf bist du damit aber schon eine Nummer.

  6. #85
    Avatar von Dieter1

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    In Bangkok muss man fuer durchschnittliche (Thai) Wohnverhaeltnisse 8.000 - 10.000 monatlich einkalkulieren und dazu kommt der in Bangkok weit hoehere Kostenfaktor "Transport".

  7. #86
    Avatar von Cedi

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Ich weiss nix ueber die Lebenshaltungskosten in Bangkok, auf dem Dorf bist du damit aber schon eine Nummer.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass man Haus und Hof sein Eigen nennt (keine Mietskosten)

  8. #87
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Rolf, da kommen wir nicht zusammen. Ein Thailaendische Familie mit 20.000 Baht Monatseinkommen als arm zu bezeichnen deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen.

    Diese Diskussionen gehen leider immer Richtung Forum der Millionaere.
    hier handelt es sich höchstens um ein Problem der Definition von Armut. Im weltweiten Vergleich ist Thailands Bevölkerung heute nicht mehr als arm einzustufen, völlig richtig. Kritischer wirds dann wenn man die Verteilung von Resourcen und Vermögen innerhalb der Bevölkerung vergleicht, das ist aber nicht ausschlaggebend für das eigentliche Thema.


    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Worum es eigentlich geht ist Chaks Thema. Und da bin ich absolut bei ihm. Die finanziellen Moeglichkeiten sind im heutigen Thailand nicht mehr das Bildungshemmnis. Das mag irgendwo in der Pampa noch so sein.
    hier kommen wir zur Interpretation von mehr oder weniger beschränkenden/limitierenden Möglichkeiten. Was und wieviel Eltern und Familien brauchen um zunächst mal für sich persönlich zufrieden leben zu können ist sicherlich individuell verschieden. Dorf oder Stadt, mehr oder weniger Luxus, Pizza für die Kinder oder nicht, billiges Handy oder Statussymbol, saufen oder nicht, Überstunden oder nicht, Krankheitsverläufe, Familiengeschichte und Background das alles ist individuell verschieden und hat Einfluss.

    Je mehr Geld vorhanden ist desto einfacher das Studium, desto einfacher sind auch Scheidungen, Todesfälle, Krankheiten, mangelnde Motivation, vorübergehender Jobverlust, schlechtere Ernte, oder schwankende Weltmarktpreise zu kompensieren.

    Für ein paar wenige Jahre sich finanziell strecken zu müssen oder vielleicht fast ein Leben lang oder eher kaum das ist ein Riesenunterschied und nur was für Marathonläufer. Sagen wir mal so, es ist im Vergleich innerhalb der letzten 30 Jahre einfacher geworden zu studieren für eine breitere Masse. Die dafür notwenigen Anstrengungen jedoch sind nachwievor als hoch einzuschätzen für Bezieher kleinerer Einkommen oder für Alleinerziehende.

    Ich habe davor höchste Achtung wenn das gelingt. Ich schaue aber auch niemanden schief an der diese Mühen über viele Jahre nicht durchhält. Das wäre ein wenig arrogant. Dafür müsste man in den Schuhen dieser einfachen Leute gehen und ihr Leben leben.

  9. #88
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Es ist also nicht, wie ich schon länger sage, die Elite, die die arme Bevölkerung in ihrer Armut hält, sondern diese Bevölkerung selbst.
    bitte nicht nur blinzeln ...

    sollte einer aus den armen Reigen es doch hinbekommen zu studieren, so hat er danach meistens so viele Schulden, dass er sich den Eintritt ins studierte Arbeitsleben nicht leisten kann.

  10. #89
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Cedi Beitrag anzeigen
    Man hat die Kinder studieren lassen, dafür haben die Eltern möglicherweise ihr Haus und Hof verpfändet, sind denn nun auch die adäquaten Arbeitsplätze in Thailand vorhanden ? Und wenn ja, wieviel Geld muss man dafür bezahlen, das Mann oder Frau den Job erhält ? Wenn nicht, gilt der Spruch: "Außer Spesen nichts gewesen" oder es droht sogar die Pleite !
    Besser als ohne Studium wird der Job allemal, auch der ohne Bestechung ergatterte, zumindest mit zunehmender Berufserfahrung.

    Ich wundere mich wieviele gegen mein Eingangsposting argumentieren anstatt die Realitäten zu akzeptieren. Als ich meiner Frau die Geschichte zeigte, da sagte sie nur: "Ja, es gibt viele Geschichten wie diese".

    Wer nicht glaubt, dass mit Mühe und Entbehrungen ein Aufstieg zu schaffen sei: Meint ihr denn die chinesischen Einwanderer sind alle mit Taschen voller Geld hier angekommen? Die meisten waren auch arm, aber sie haben eben ihre Prioritäten richtig gesetzt.

  11. #90
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Wer nicht glaubt, dass mit Mühe und Entbehrungen ein Aufstieg zu schaffen sei: Meint ihr denn die chinesischen Einwanderer sind alle mit Taschen voller Geld hier angekommen? Die meisten waren auch arm, aber sie haben eben ihre Prioritäten richtig gesetzt.
    und warum bist Du nicht Berater der deutschen Bank?

    Jeder kanns schaffen.... wirklich jeder? oder gibts eventuell individuelle Hemmnisse.

    Sprechen wir mal über Deutschland mit ähnlicher Problematik, Kind aus Arbeiterfamilie will studieren, ok zunächst mal welche Uni ? welche Stadt ?

    wie wohnt es da, wie teuer sind die Mieten, muss dieser Student nebenbei arbeiten oder kauft Papa ihm ne Eigentumswohnung. Kriegt der relativ arme Student überhaupt eine Wohnung ?

    das alles hat Einfluss auf die Möglichkeiten der Universitätswahl. Reicher Papa hat Söhnchen im Internat, dort lernt Söhnchen andere Kinder einflussreicher Leute kennen, diese wiederum halten Kontakt in der Zukunft und bleiben vernetzt, aus diesen Kreisen werden später die Entscheidungsträger in den Vorstandsetagen gebildet.

    Das kannst Du doch nicht alles einfach so ausblenden.

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