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Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

Erstellt von Bökelberger, 18.07.2004, 12:08 Uhr · 137 Antworten · 5.519 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Vieleicht werden wir uns bald daran gewöhnen müssen ,dass eine arme Thai keine Chanse mehr hat nach Europa zu kommen und irgendwann ist es auch aus mit dem Heiratstourismus.

    Was bleibt ,Rentner ab nach Thailand und dort leben!

  2.  
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  3. #22
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Ich finde es nachgerade schon etwas obzön, wenn offizielle Bekanntmachungen der Dt. Botschaft in Sachen Visa-Büros hier nicht öffentlich gemacht werden, sondern Interessierten der Weg der Anfrage bei der Dt. Botschaft gewiesen wird. Als hätten die nichts anderes zu tun, als ihre Aushänge neu abzutippen.
    Nein, wie alle anderen Merkblätter oder sonstige öffentlichen Informationen, die ausliegen oder aushängen, die Inhalte gehören hier ins Board.

    Entschuldigung, aber wenn ich lese, dass man keine Namen nennen wolle, nur über gute Erfahrungen mit Guten berichten wolle, dann drängt sich bei mir der Eindruck auf, hier wolle man auf die ganz schnelle und billige Tour Werbung für seinen Amigo machen. Dann kann man dessen Namen nennen und braucht sich auch nicht die Mühe zu machen, eine stichhaltige Beschreibung negativer Erfahrungen zu liefern. Also bitte Wasserbüffel und Reiter nennen, will man nicht das Odium des Werbefritzen bekommen.

    Ich habe auch garnichts gegen die namentliche Benennung der guten Büros. Für Thailand ist Nittaya.de die Stiftung Warentest. Wer sollte es sonst können? Also gehören hier die positiven und negativen Berichte rein. Objektiv und fair geschrieben. Wir sind "die Öffentlichkeit" hier!

    Ausgesprochen gut finde ich es, wenn hier sogar objektiv nachprüfbare Kriterien angeboten werden, die jederman nachprüfen kann oder nachprüfen lassen kann. So hier:
    Zitat Zitat von yunike5ROBERT",p="151996
    Weil ich auch sehr oft in diesem Office sitze kann ich nur bestätigen, daß vor dem Thema Geld erst mal geprüft wird. Und wenn keine Chance für ein Visa besteht wird der Kunde weggeschickt und die Beratung war kostenlos.
    :bravo:

    Wenn wir dieses Prinzip hochhalten - Öffentlichkeit hier im Forum über ein ansonsten unterbelichtetes Marktsegment herzustellen - dann wird Bernd auch von diesem Prüfstein nicht ablassen und die anderen, ja die anderen müssen notgedrungen folgen !

    Gleiches machen wir ja schon seit einiger Zeit mit den lokalen Übersetzungsbüros. Mit den Fluggesellschaften. Also bitte keine Angst vor der eigenen Courage.

    In diesem Zusammenhang möchte ich auch darauf aufmerksam machen, dass wir z.Zt. über die Visa-Services schreiben, die wir als Einladende ansprechen oder ansprechen lassen. Wie sieht es mit der Vermittlungsszene aus Thai-Sicht aus? Welche Besonderheiten sind da zu beachten? Ich meine mich erinnern zu können, dass Kali (?) hierüber aufgrund seiner besseren Kenntnis von Thai-Kontaktnetzen einmal schon etwas geschrieben hat.

    P.S. An dem zunächst einleuchtenden Spruch "Wenn eine Lady zu blöde ist, sich dieses Papier (gemeint war der Reisepaß) zu beschaffen, dann hat sie auch m.E, nichts in Europa verloren" bin ich aber dennoch ganz mächtig ins Schlucken geraten, als ich den las.

    Also, meine damalige Verlobte hat mich zur Passport Division mitgenommen. Durfte mir alles angucken. Gemanagt hat sie alles. Das war der leichte Teil. ID-Card einreichen und Geld zahlen und Fotos schiessen lassen. 3 Tage später abholen.

    Das nächte Mal, wo wir etwas mit der Passport Division zu tun hatten, war es als die Division ihren Nachnamen falsch romanisiert hatte. Auf Anraten des Übersetzers sofort wieder hin. Schließlich waren alle anderen Dokumente mit dem richtigen, romanisierten Nachnamen. Kiesow gab mir zur Unterstützung eine Fotokopie der Romanisierungsrichtlinien des Königlichen Instituts mit. Die haben nicht schlecht gestaunt, was da ein Farang zur Unterstützung seines Begehrens einfach ´mal so vorlegte. Korrektur war in 25 Minuten geschehen und natürlich kostenlos.

    Das übernächste Mal, wo wir etwas mit der Passport Division zu tun hatten, war der Vorname meiner Stieftochter falsch romanisiert worden.
    Paweena statt Pawina. Klar..... Romanisierung in der Form, wie es ein Engländer tun würde. Ich hatte aber alle anderen Dokumente schon längst unter Pawina laufen. Was war passiert? Meine Frau hatte den Paß für die Tochter in Khon Kaen beantragt und dann später den falsch romanisierten Paß per Post erhalten.

    Also..... immer langsam mit den Sprüchen :-)

  4. #23
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    <<Was bleibt ,Rentner ab nach Thailand und dort leben!<<

    Mann, der war gut. Zumal die BFA schon angefangen hat...eigene Immobilien zu veräussern, damit die Rente steht...

  5. #24
    woody
    Avatar von woody

    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="152005
    ...Hier im Forum liesst sich das immer wie die grosse LIEBE...mit den Visafragen...na ,dann wirds wohl doch nur um eine neue Matratze gehen.....Köstlich.
    Es fällt mir leicht, hier muss ich dir, uneingeschränkt Recht geben

  6. #25
    waanjai
    Avatar von waanjai

    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Zitat Zitat von UAL",p="152004
    Ja, habe ich...nicht weil ich falsche Namen nennen könnte, sondern z. B. der Fall, die vorher auf dem Paper angeprangerte Agentur steht nun auf einmal wieder "sauber" da... Was dann? Deshalb sei der Verweis an die deutsche Botschaft erlaubt.
    Jede Information ist natürlich nur zeitgebunden richtig und wahr. Also mußt Du sagen: Im Monat xyz habe ich dort einen Aushang gelesen, in dem stand:.......
    Ist doch immer so, wenn wir im Behördenkrams-Board über Merkblätter reden, ist das doch immer Schnee von gestern, wenn es inzwischen neue gibt.

  7. #26
    weedy
    Avatar von weedy

    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Zitat Otto:

    "Vieleicht werden wir uns bald daran gewöhnen müssen ,dass eine arme Thai keine Chanse mehr hat nach Europa zu kommen...."

    Ja, wenn es ausgleichende Gerechtigkeit gäbe, dann wäre der Aufenthalt in Deutschland für sehr viele Thai erst gar nicht möglich, dann würde Deutschland nämlich von jedem Thai eine sehr grosse Summe in Teuros als zu hinterlegende Sicherheit fordern, genauso eben, wie die Thais es ja auch von den mit Thaifrauen verheirateten Farangs verlangen und wenn man es wirklich 1:1 nehmen würde, dann hätten die Thais, die sich schon in D. befinden, diese Summe erst mal aus aktuellem Anlass verdoppeln dürfen, genauso wie die Farangs die sich in Thailand aufhalten "dürfen" und unbefristete Aufenthaltsgenehmigungen gäb es für Thai überhaupt nicht. Sieht so aus, als wäre der Ausdruck "Zug um Zug" der thailändischen Regierung nicht geläufig.

  8. #27
    Avatar von Bökelberger

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    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Hallo waanjai !
    Dein Posting Nr. 22 gibt mir zu denken. Du hast da sicher nicht ganz unrecht, denn nur durch Nennung schwarzer Schafe resp. unseriöser Praktiken können diese Dinge verändert werden. Ich für meinen Teil, werde mir das nochmal in Ruhe durch Kopf gehen lassen.

    DT

  9. #28
    Avatar von JT29

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    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    @waanjai

    [quote="waanjai",p="152008
    P.S. An dem zunächst einleuchtenden Spruch "Wenn eine Lady zu blöde ist, sich dieses Papier (gemeint war der Reisepaß) zu beschaffen, dann hat sie auch m.E, nichts in Europa verloren" bin ich aber dennoch ganz mächtig ins Schlucken geraten, als ich den las.

    Also, meine damalige Verlobte hat mich zur Passport Division mitgenommen. Durfte mir alles angucken. Gemanagt hat sie alles. Das war der leichte Teil. ID-Card einreichen und Geld zahlen und Fotos schiessen lassen. 3 Tage später abholen.
    [/quote]

    Du kannst versichert sein, dass ich auch geschluckt habe, als ich diesen Spruch das erste Mal von einem guten Freund hören musste und je länger ich darüber nachdachte, desto mehr musste ich mir eingestehen, der Mann hat irgendwie Recht. Wir reden nicht über Spezialsachen - wie du angeführt hast - sondern schlicht ud ergreifend um die reine Beantragung. Dieser Service wird wohl sehr gern angenommen, sonst hätten viele den nicht im Angebot. Das gleiche gilt auch für die sogenannten Premium-Service (hat mal so ein Büro in der Soi Postoffice angeboten (weiss aber nicht mehr welches es war - war irgendwo in der Mitte)). Darin wurde für einen Betrag x angeboten, dass das Mädel durch einen Diplomverwaltungswirt persönlich betreut wird, für sie eingecheckt wird und fast bis zum Gate gebracht wird ... muss ich noch mehr erzählen ?


    @all
    Sollte die Beratung bei Bernd so ablaufen - hervorragend. Ich kann mich aber dem Eindruck nicht erwehren, dass andere jeden Kunden annehmen und wenn das Kind im Brunnen liegt heisst es: Solly Sir - Hauptsache die 7000 THB o.ä eingestreicht; Klagen wird da niemand.

    Sicherlich ist es auch so, dass viele "Verliebte" gerne solch einen Service in Anspruch nehmen ohne zu wissen, auf was sie sich da einlassen.

    Juergen

  10. #29
    irrlicht
    Avatar von irrlicht

    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    obwohl ich sehr wohl in der lage bin, visaantraege auszufuellen, habe ich aufgrund der momentanen situation bezueglich der "rueckkehrwilligkeit" den service des, bereits mehrfach erwaehnten und fuer 'gut befundenen' mr. bernd in anspruch genommen.
    ich wurde von vornherein auf die chancen (bei mir 50/50) hingewiesen und welche anderen moeglichkeiten es gibt. insgesamt haben mr. bernd und ich so fast eine stunde verbracht, ohne, dass es mich auch nur einen baht gekostet hat.
    ich werde hier jetzt keinen betrag nennen, aber wenn ich mal so nachrechne, was mich 2 uebernachtungen in bkk, bzw. 2 fahrten an zeit und geld gekostet haetten... (bei mir war die fahrt zur botschaft und zurueck, das ausfuellen der papiere, die ticket- und krankenversicherucherungsbelege -fuer die ich im falle einer ablehnung natuerlich nicht haette bezahlen muessen- und die pass/visaabholung inbegriffen)

    @dt und @all:
    ich faende es schon klasse, wenn ihr bei euren erlebnissen (egal ob positiv oder negativ) die namen nennen wuerdet. anhand des jeweiligen datums des beitrages, kann man ja auch auf die aktualitaet schliessen. liegt der vorfall laenger zurueck, kann man dieses ja auch im beitrag erwaehen.

    btw: ich war im februar bei champion tours und es hat alles super geklappt. werde im september nochmal dort aufschlagen...

    gruss
    irrlicht

  11. #30
    amnesius
    Avatar von amnesius

    Re: Visaoffice ? Wie vertrauenswürdig sind die eigentlich ?

    Hallo,

    ich bin zwar noch ein Rookie im Bereich Visa, aber nachdem ich den Thread mal durchgelesen habe, kann ich JT29 nur beipflichten.

    Zudem sehe ich das so das kein Visumsvermittler garantieren kann das ein Visum auch tatsächlich ausgestellt wird.

    Wenn der Visumsvermittler nach Prüfung des Sachverhalts die Aussage macht: "Aussichtlos", dann läßt das schon auf eine einigermassen seriöse vorgehensweise schliessen. Die Aussage: "Kein Problem, unterschreiben Sie hier und zahlen Sie dort" , ohne das irgendetwas geprüft wurde läßt auf eher unseriöses schliessen.
    Auch wenn die Antwort "Aussichtslos" keiner gerne hört, so ist wie doch in den meisten Fällen zumindest ehrlich und realistisch.

    Es gibt nunmal gewisse Kriterien (bekannte und unbekannte) nach denen die Visa´s erteilt werden. Ein Visumsvermittler kann da höchstens in Grenzbereichen die Entscheidung der Botschaft beeinflussen. Beeinflussen ist hier nicht nur im positiven Sinne, sondern auch im negativen Sinne zu sehen.

    Der Visumsvermittler kann weder Gründe für Rückkehrwilligkeit "herbeizaubern", noch selbst auf die Fragen der Botschaft antworten, noch mit ein paar Bath-Scheinen die mit dem Visumsantrag über den Tisch gehen die Entscheidung der Botschaft positiv beinflussen.

    Ich gebe zu, das das Ausfüllen des Visumsantrags nicht allzu trivial ist, aber auch das sollte man zusammen mit der Dame in den Griff bekommen können (Formular vorausfüllen und zusammen mit einem leeren Forumlar hinschicken und sich zur Überprüfung eine Kopie des ausgefüllten Formulars zuschicken/faxen lassen).

    Was ein Nachweis für die Rückkehrwilligkeit sein kann, steht ja auf(stand?) der Webseite der Botschaft.

    (...)

    Wenn die Dame schon an der Ausstellung eines Reisepasses scheitert, dann wird sie mit 90%iger Sicherheit auch bei der beantragung eines Visums scheitern.

    Eine solche Dame dann nach Europa zu schleifen und sie dem Kulturschock auszusetzen halte ich persönlich für mehr als grenzwertig.

    Wie schon vorher gesagt, wenn Sie es nicht auch alleine schaffen hätte können die Formalitäten zu erledigen, dann macht es eigentlich wenig Sinn sie auf biegen und brechen nach Europa zu verschleppen.

    Hat sich bei solchen Fällen jemals jemand die Mühe gemacht herauszufinden, ob die Dame wirklich hierher kommen will?

    Zudem, wenn sie erstmal hier ist, dann ist man natürlich zu 100% für sie verantwortlich. Wenn sie schon in ihrem eigenen Land nicht selbsständig war, dann wird sie es hier warscheinlich auch niemals werden. In wieviel Fällen ist dem Einlader das bewusst?

    Hat sich der Einlader jemals Gedanken darum gemacht was das für Arbeit und Gedult nach sich zieht?

    Ps, dies ist kein persönlicher Angriff, sondern nur meine persönliche Meinung!

    Grüße vom See (Wo´s grad regnet)

    -Stefan

    Ps. Ein Visum haben wir diesmal ohne Vermittler und im ersten Anlauf bekommen. Daher haben wir keine Erfahrungen mit Vermittlern.

    Ich würde dem Bauchgefühl nach sagen, alle Vermittler die ohne genügende Prüfung des Sachverhalts sagen, das Visum zu bekommen sie kein Problem, sind unseriös.

    Namen von unseriösen Vermittlern zu nennen könnte zumindest vielen Leuten viel Geld ersparen und zudem noch über kurz oder lang einige der unseriösen Anbieter vom Markt verschwinden lassen.

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