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Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

Erstellt von Tongkun, 28.09.2005, 12:43 Uhr · 74 Antworten · 12.442 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Dieter1

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    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Würde man der Argumetation des Threadstarters folgen und die Ablehnung eines Visas für die eingeladenen Personen als Einschränkung der freien Entfaltung der Persönlichkeitsrechte werten, Deutschland wäre in kürzester Zeit DAS Sozialamt der Welt.

    Gut das es nicht so ist.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von MichaelNoi

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    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Leider bringt es uns nicht weiter, wenn wir die Visapraxis anderer Botschaften als Vergleich heranziehen.
    Die einzige reelle Chance dürfte die sanfte Tour sein.

    Vor ein paar Jahren war das noch einfacher und noch früher brauchte man überhaupt kein Visum.
    Der häufige Mißbrauch des Touristenvisums wird zum Teil auch daran Schuld sein, dass die Bestimmungen für das Touristenvisum immer weiter verschärft wurden.

  4. #43
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    @ MichaelNoi, :-)

    Leider bringt es uns nicht weiter, wenn wir die Visapraxis anderer Botschaften als Vergleich heranziehen.
    o.k., ist gebongt, aber in meinem letzten "Fall" wurde der Eingeladenen ein Visa durch die Schweiz erteilt. Das galt für August.

    Ich habe mir den Antrag mal angeschaut; er ist nahezu deckungsgleich im Vergleich zu dem der deutschen Botschaft. Von der deutschen Botschaft wurde ein Visum abgelehnt, obwohl die Antragstellerin selbstständig ist, ein geregeltes Einkommen hat sowie Grundbesitz. Zwei Kinder sind auch noch da, die allerdings nicht im gleichen Haushalt leben, die aber regelmäßig besucht werden....

    Ich weis, diese Kinder werden nicht als relevant angesehen...

    Aber zu denken geben diese Entscheidungen schon; wir waren wie vor den Kopf geschlagen...

  5. #44
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Zitat Zitat von Gilalei",p="279734
    @tramaico

    Ich bin mir sicher, dass Du leibliche Kinder damit gemeint hast, aber ulkig ist der Dreher schon irgendwie oder?

    Gilalei
    Hallo Gilalei,

    ja, es muss in der Tat leibliche Kinder heissen. Langsam macht es sich wohl bemerkbar, wenn man fast 6 Jahre nicht mehr in Deutschland war. Die Sprachkenntnisse gehen allmaehlich zu Dutten.

    Erstaunlicherweise wuerde dennoch leibeigene Kinder (= Minderjaehrige die im absolute Abhaengigkeitsverhaeltnis stehen) in diesem Fall passen, denn dies qualifiziert dann sogar noch mehr fuer ein Visum. In Thailand ist es ja (leider) haeufig ueblich, dass die Kinder einfach bei der Familie auf dem Land (Eltern, Grosseltern) abgegeben werden, waehrend dann die Mutter einige hundert Kilometer entfernt eine Taetigkeit nachgeht. Hier besteht dann natuerlich keine echte Beziehung mehr und somit wuerden die "leiblichen" Kinder nicht, die "leibeigenen" jedoch anerkannt werden.

    Ein armseliger Versuch mich aus der Schlinge zu ziehen, ich weiss ;-D , speziell wo doch wir, die Eltern, doch als Leibeigenen von unseren Sproesslingen betrachtet werden.

    Gruessle aus BKK,
    Richard

  6. #45
    Avatar von Modus

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    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Zitat Zitat von UAL",p="279756
    Aber zu denken geben diese Entscheidungen schon; wir waren wie vor den Kopf geschlagen...
    Ausserdem darf man dann noch wochenlang auf die Absage warten - das muesste die Botschaft dann doch eigentlich sofort bei der Beantragung sagen koennen :-(

  7. #46
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    @UAL
    Nun die Schweiz unterliegt nicht dem schengener Durchfuehrungsabkommen und erfahrungsgemaess ist, oder zumindest war, es grundsaetzlich leichter ein Visum fuer die Schweiz zu bekommen als fuer Schengen.

    @Alle
    Die Schengen-Partner stehen natuerlich durch die Partnerschaft alle irgendwie unter Druck, den das Visum berechtigt ja zu freien grenzueberschreitenden Reisen im gesamten Schengengebiet.

    Wird nun ein "schwarzes Schaf" bei Fehlverhalten in einem Schengenland aufgegriffen, dann kommt sicherlich auch die Frage auf, wer hat denn den Zutritt durch Visaerteilung ermoeglicht und wumms hat Herr Fischer wieder eine Beule (er kann vermutlich von Glueck reden, dass seine Zukunft hoechstwahrscheinlich nun dellenfreier sein wird) mehr.

    Gleiche Situation auch mit dem so haeufig angesprochenen Vitamin B und dem "manche sind eben gleicher als gleich" Vorwuerfen. Die Entscheidungstraeger, bei denen es sich um gutbezahlte Beamte im gehobenen Dienst handelt, werden sicherlich einen Teufel tuen, ihren Job so einfach aufs Spiel zu setzen und somit fallen dann haeufig auch alle, ob nun Geschaeftsfuehrer, Personen mit Beziehungen oder auch selbst in deutschen Ministerien taetigen Personen gleichfalls auf die Nase.

    "Es liegt nicht an Ihnen, Ihre Grundlage ist absolut einwandfrei, sondern die Beweisfuehrung obliegt einzig und allein der visabeantragenden Person". Einfach mal ein Auge zudruecken funktioniert deshalb nicht. Im Zweifelfall beraet sich sogar der Leiter der Visastelle mit dem Generalkonsul und ueberlaest diesem dann die letztendliche Entscheidung in einem Grenzfall. Wenn ich Konsul waere wuerde ich mir jedenfalls sehr genau ueberlegen, ob ich meinen Sessel fuer einen "Freundschaftsdienst" aufs Spiel setzen wuerde.

    Somit laesst es in der Regel die Entscheidungstraeger der Botschaft auch auesserst kalt, wenn sich jemand mit seinen Beziehungen bruestet, denn wer Dienst nach Vorschrift tut, dem ist schwer etwas vorzuwerfen, waehrend sich ein Augenzudruecker auf dem Schleudersitz befindet.

    Erst letzten Dienstag habe ich persoenlich mit dem Leiter der Visastelle in Sachen einer Remonstration fuer ein Schengenvisum diskutiert und ihn nach langer ausfuehrlicher Diskussion und Argumentation gebeten, die Sache mit ein wenig guter Laune und Wohlwollen zu entscheiden. Er laechelte nur und sagte, dass diese Kriterien keinerlei Auswirkungen auf die Entscheidung haben werden, sondern nur die Schluessigkeit aller Argumente und Dokumente.

    Morgen nehmen wir die Entscheidung entgegen und zwar ohne wenn und aber. Unsere Chancen schaetze ich auf 50:50 ein, obwohl es in dem Fall um den Besuch der Tochter bei der leiblichen (nicht leibeigenen ) Mutter geht. Wir versuchen ein Visum fuer 30 Tage mit Auflage zu erwirken nachdem die Antragstellerin im ersten Anlauf mit 3 Monaten gescheitert ist.

    Es kann davon ausgegangen werden, dass wir alle im gleichen Boot sitzen und das Prinzip der Gleichheit funktioniert.

    Entweder Visum oder rechtmittelfaehiger ablehnender Bescheid. Im letzteren Fall gilt dann nur noch zu entscheiden dies zu aktzeptieren oder ob es zum Verwaltungsgericht geht, aber es kann jetzt schon davon ausgegangen werden, dass eine detaillierte Begruendung der Botschaft sehr stichhaltig sein wird. Die letzte, die ich gesehen habe zog sich ueber drei (!!) Seiten hin und es gab eine Antwort auf ALLE gemachten Argumentationspunkte. Die Einstellung und Begruendung der Botschaft war absolut nachvollziehbar.

    Eine Aenderung koennen wir tatsaechlich nur von hoechstpolitischer Seite erwarten und zwar genau von gleicher Ebene, die auch den ehemaligen Vollmer-Erlass "im Zweifel fuer den/die Reisende(n)" gekippt hatte, nachdem diese Regelung den wohlbekannten Visaskandal ausloeste, in dem der Aussenminister als oberster Verantwortlicher selbst sogar als "Zuhaelter" bezeichnet wurde. Derzeit bewegen wir uns leider nun im anderen Extrem "selbst bei geringem Zweifel ablehnen" und es kann nur gehofft werden, dass sich ein Kompromiss finden laesst, nachdem das Loeschen eines Feuers zu einer Ueberschwemmung gefuehrt hat.

    Viele Gruesse,
    Richard

  8. #47
    Avatar von tira

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    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Zitat Zitat von Tramaico",p="279782
    ...Unsere Chancen schaetze ich auf 50:50 ein, ....
    hallo richard,

    habe ich das richtig verstanden dieser prozentsatz ist für dich nicht, im gegensatz zum threadstarter,
    aussichtreich genug um klage einzzreichen. ;-D

    andere frage, du scheinst da ja gut bewandert zu sein, der schwager der freundin meiner frau,
    war vor 2 jahren mit einem 3 monatigen besuchsvisa in d, wie stehen die aussichten, wenn er erneut
    ein besuchsvisa beantragt. er ist übrigens selbständig und hat haus und grundeigentum.

    gruss

  9. #48
    Gilalei
    Avatar von Gilalei

    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Ein armseliger Versuch mich aus der Schlinge zu ziehen, ich weiss ;-D , speziell wo doch wir, die Eltern, doch als Leibeigenen von unseren Sproesslingen betrachtet werden.

    Gruessle aus BKK,
    Richard
    [/quote]

    Hallo Richard,

    bei der Qualität Deiner post hast Du es wohl kaum nötig, Dich "aus der Schlinge" zu ziehen :bravo: ; im gegenteil, genau diese Dreher gehören in das Forum, beleben es und sind wie das Salz in der Suppe und mit Deinen Stellungnahmen und Tipps hilfst Du vielen usern wesentlich mehr als die "Experten" die selbsternannten.

    Gilalei

  10. #49
    Tongkun
    Avatar von Tongkun

    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    Also sobald eine Person einmal ein Touristenvisum bekommen hat und nach 3 Monaten zurückgekhert ist, gibt es nach 3 Monaten oder später Problemlos ein neues Touristenvisum, d.h. alle Personen die schon mal vor 2 Jahren ein Touistenvisum haben, bekommen ein neues problemlos (sie haben ja nachgewiesen, daß Sie wieder zurückgekehrt sind), alle die zum ersten Mal eines beantragen wollen, sind fast chancenlos

  11. #50
    Avatar von JT29

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    Re: Visa-Ablehnung der Deutschen Botschaft Bangkok

    " ob es zum Verwaltungsgericht geht, aber es kann jetzt schon davon ausgegangen werden, dass eine detaillierte Begruendung der Botschaft sehr stichhaltig sein wird. Die letzte, die ich gesehen habe zog sich ueber drei (!!) Seiten hin und es gab eine Antwort auf ALLE gemachten Argumentationspunkte."

    Solche einen Bescheid ist mir auch schon vorgelegt worden, zumidest vom äußeren Bild (ich kannte den Fall nicht) alles stichhaltig belegt und den Entscheidungsgang nachvollziehber dargelegt.

    Es wird dann schon schwer eine Fehlentscheidung nachzuweisen. Der Gang nach Berlin steht zwar offen, aber mit über 20 Monaten Laufzeit ist das nicht gerade der Hit und bringt im Endeffekt höchstenfalls Genugtuung meist aber eine Enttäuschung.

    "Unser" erstes Visum wurde damals auch abgelehnt und da hat es auch nichts genützt, dass ich in der Antragsakte mich als Beamter geoutet habe. Nach Aktenlage wurde abgelehnt und leider letztendlich auch zu Recht. Das Problem war nur, dass die Aktenlage von der realen Lage abwich und so haben wir die Remonstration gewagt. Kostete mich ein paar nette Anrufe bei der dam. stv. Abteilungsleiterin (muss ja den Ablehnungsgrund erfahren), einen extra Flug, intensives Studium mit der Materie, aufwendige Vorbereitung, viel (Angst)schweiss -> erfolgreich, wie konnten in einem freundlichen und konstruktiven Gespräch die Zweifel ausräumen.

    Drum sollte man die Gründe in Erfahrung bringen und ggf. remonstrieren oder nochmals versuchen wenn einem daran etwas liegt. Es ist ja leider auch schon so gewesen, dass die Damen das "betreute Wohnen" praktiziert haben und mit einem entspr. Salär wieder zurück sind - auch so ein Aspekt, warum nun besser hingesehen wirf. UND geht mal auf die Phillipinnen, da geht mit Schengenvisum fast gar nichts mehr und das schon seit Jahren.


    Juergen


    Juergen

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