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Verpflichtungerklärung und die Folgen

Erstellt von Thorsten, 26.03.2002, 19:27 Uhr · 17 Antworten · 3.232 Aufrufe

  1. #1
    Thorsten
    Avatar von Thorsten

    Verpflichtungerklärung und die Folgen

    Wenn ich für jemanden eine Verpflichtungserklärung unterschreibe, bedeutet dass ja nicht, dass ich denjenigen an die Kette legen kann wenn er in Deutschland ist. Was kann ich machen, wenn derjenige seinen Aufenthaltsort in Deutschland selber, gegen meinen Wunsch, frei wählt. Also im Klartext nicht bei mir wohnen will. Ganz genau gesagt bei einem anderen Typen unterkriecht.

    Wer hat die rechtlichen Kenntnisse dazu?



  2.  
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  3. #2
    Avatar von sunnyboy

    Registriert seit
    10.09.2001
    Beiträge
    5.838

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    Hat wohl Nelson im Nachbarforum sehr gut beantwortet. Vielleicht gibt ja unser neues Mitglied Stancke Auskunft. Interessant wäre die Geschichte auch insbesondere in Hapftpflichtfällen. Sie richtig wird das wohl niemand wissen.
    Gruß Sunnyboy

  4. #3
    Avatar von Yala

    Registriert seit
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    2.688

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    Du als die Einladene Person hast da schlechte Karten, wie du es in der Verpflichtungserklärungen angibst, haftest DU für alle Fälle.

  5. #4
    Avatar von HaveFun

    Registriert seit
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    Beiträge
    221

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    hallo !

    eine frage zur der verpflichtungserklärung wo bekomme ich so einen formular oder geht das formlos ?

    vielen dank
    gruß stefan
    allgäu

  6. #5
    Thorsten
    Avatar von Thorsten

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    @Stefan96

    Auf dem Ausländeramt. Dort machst du die Angaben über die Person die du einladen möchtest. Dann legst du Verdienstbescheinigung und Mietvertrag deiner Wohnung vor. Wenn alles o.k. ist zahlst du (ich glaube um die 20 €uro), unterschreibst und kannst gehen.

    Bei Selbstständigen und Hausbesitzern natürlich die entsprechenden anderen Papiere.

    Die allererste Verpflichtungserklärung hab ich noch auf der dt. Botschaft in BKK unterschrieben. 1993 war das und ich musste dort lediglich meine Verdienstbescheinigung vorlegen. Ob das heute noch so einfach geht, entzieht sich meiner Kenntnis.

  7. #6
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    Wie der Name schon sagt: "Verpflichtungserklärung"
    Derjenige, der sich 'verpflichtet' kommt im Eventualfall für alle, aber auch alle Kosten auf, die durch den Besuch entstehen.
    Notfalls können diese Ansprüche durch entsprechende Pfändungen zwangseingetrieben werden.
    Hört sich hart an, soll den Staat allerdings vor Unwägbarkeiten schützen.

  8. #7
    Stefan642002
    Avatar von Stefan642002

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    Hallo Thorsten,
    kenne so einen Fall und da wurde das Ausländeramt informiert und es mußte eine neue Verpflichtungserklärung von demjenigen unterschrieben werden wo sich der Besuch aufhält,ansonsten müßte der Besuch zurück fliegen.Ging eigentlich problemlos.
    Stefan642002

  9. #8
    KLAUS
    Avatar von KLAUS

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    ...im Klartext...:-)
    Sollte also die eingeladene Person, nicht wie urspruenglich vorgesehen, Dein Haus bewohnen, sondern , die Wohnung eines "Anderen"..:-)
    kannst Du Deine Verpflichtungserklaerung zurueckziehen, mit dem Hinweis der nicht ordentlichen Anreise , die ja auch mit einer ordentlichen Anmeldung verbunden sein sollte...
    Dann wird wohl, wie oben bereits geschrieben, ein anderer fuer einstehen muessen, oder die "unerwuenschte " Person reist flugs in die Heimat, weil das Visa entzogen wird...:-)
    Eigentlich ganz einfach,
    meint
    Klaus...:-)

  10. #9
    onnut
    Avatar von onnut

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    wadee tuk khon,
    genau so ist es!
    vorausgesetzt man kennt den aufenthaltsort?
    onnut

  11. #10
    Avatar von Jinjok

    Registriert seit
    05.07.2001
    Beiträge
    5.556

    Re: Verpflichtungerklärung und die Folgen

    @ll
    Diejenigen, die hier jemand Gutgläubigen ausnutzen wollen indem sie sich unter falschen Versprechungen einladen lassen bauen fest darauf, daß die wenigsten davon zur Ausländerbehörde gehen werden und berichten, daß sie schmählichst ausgenutzt wurden um sich nicht zu blamieren.

    Der Preis für diese Schamhaftigkeit kann dann am Ende eine dicke Rechnung sein. Wer also am Airport seine Dame aus TH an sich vorbeirauschen und den Armen eines anderen landen sieht, sollte sich schnurstrax zur Ausländerbehörde begeben und eine Entlassung aus der Verpflichtung beantragen.
    mfg jinjok

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