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Verhaltensregeln bei Arbeit in Thailand

Erstellt von Ben Schlitt, 05.02.2013, 15:06 Uhr · 26 Antworten · 3.418 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen

    Ist ja auch nicht die feine englische Art, seinem gegenüber zu sagen, was man von ihm hält.

    Habe eigentlich eher die Erfahrung gemacht, dass man mit dem besagten Verhalten des Projektleiters in Thailand natürlich komplett aneckt, was dann aber letzendlich dazu führt, dass derjenige komplett ignoriert wird und man dann nach seiem Chef fragt, wenn mal wiede was entscheidendes passiert bzw. passieren soll.
    Ich muss dazusagen, dass der Bauleiter von mir dies nur so deutlich zu hören bekommen hat, weil ich eh schon beschlossen hatte, mit seiner Firma nicht meht zusammenzuarbeiten.
    Ich hab seinem Chef einen eingeschriebenen Brief geschickt, in dem ich ihm sagte, dass ich wieder zurückkomme, wenn dieser Bauleiter weg ist.

    Aber Du hast Recht. Bauleiter mit so einem Verhalten werden komplett ignoriert.
    Neulich habe ich aber gehört, dass er es mal wieder mit seinen Schikanen übertrieben hatte und ein Trupp polnischer Arbeiter ihm eins auf die Mütze gegeben hat...

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Um nach Landessitte unhoeflich zu wirken, wird in Thailand sicher niemand beschaeftigt. Da sind sie sehr eigen, die Thais.
    ist aber international Usus ,die Kritiken konstruktiv dem Mitarbeiter unter vier Augen mitzuteilen.ist zumindest in meiner Firma so.
    Die auf wichtig rumschreien ,würden in meiner Firma keine Woche überstehen.

  4. #13
    Avatar von MadMac

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    Weiss ja nicht auf welchem Level ihr lauft. Was immer sehr wichtig ist, ein Muttersprachler. Wenn man in irgendein Meeting geht, dann auf Englisch irgendwas losplappert, sitzt die Bude voll, alle nicken und schluerfen ihren Tee. Wenn man dann einen Local hat, der das alles nochmal uebersetzt, dann regt sich ploetzlich was. Fragen werden gestellt und es gibt Interaktion.

    Auch unbezahlbar sind Whiteboards. Jeder kommt heutzutage an mit Powerpoint Presentations, schmeisst eine nach der anderen an die Wand und der Laden schlaeft ein. Wenn man den Fluss unterbricht und mit Stift und Wort vorgeht erwecken schlafende Entscheidungsmacher, die am Besten auch noch ein paar Striche auf der Tafel machen.

  5. #14
    Avatar von pegasus

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    Ja stimmt. Ein Muttersprachler ist unersetzlich in Meetings in Thailand. Allein um Mißverständnisse zu vermeiden bei der Kommunikation in Englisch.

  6. #15
    Avatar von DisainaM

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    den Standart Bussines Info Führer hat seinerzeit Kriengsak Niratpattanasai
    veröffentlicht.

    Thailand Tales: Thailand Business and Management

    sein aktueller Artikel

    A decade of insights into managing and leading | Bangkok Post: business

    weitere Artikel von ihm
    Thailand's Search By Bangkok Post

    seine Webseite
    Kriengsak Niratpattanasai, Coach at Thecoach | SlideShare

    wer sich einiger Wochen durch seine Schriften arbeitet, dürfte mit dem Notwendigsten für einen Job in Thailand ausgestattet sein.

    Auszug aus dem ersten Link :

    We have more knowledge workers and more Generation Y people in the workplace. These groups are smart, assertive and open-minded. They speak up, they're well-educated and good at English communication. They don't care much about staying long in one place. These groups work well with an expat. On the other hand, we still have a large number of conservative Thais. This group still holds on to the Thai values of kreng jai, hai kiat, seniority, humility and so on. This is a group still creates frustration for a new expat."Michel interrupts with interest. "Kriengsak, how much change have you seen from the expat side?"
    "Not much. I see quite similar patterns to what I saw 10 years ago. Here are some of the patterns:
    - Most new expats think they understand Thais in the beginning but after a while admit they're wrong.
    - The newcomers are focused too much on creating a high impact on business and ignore the need to understand the Thais around them. Once the relationship is damaged and starts to affect the business, they start to pay more attention on how to work with Thais.
    - The common misunderstandings about Thais are: yes doesn't mean yes; smiling doesn't mean I like you; the Thai definition of a promise and that of a foreigner are different; and the magnitude of kreng jai [consideration of others]."

  7. #16
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von pegasus Beitrag anzeigen
    Ja stimmt. Ein Muttersprachler ist unersetzlich in Meetings in Thailand. Allein um Mißverständnisse zu vermeiden bei der Kommunikation in Englisch.
    Hoffentlich kommt der Muttersprachler dann nich, nach Landessitte,
    in Badelatschen zum Meeting

  8. #17
    Avatar von didi

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Hoffentlich kommt der Muttersprachler dann nich, nach Landessitte, in Badelatschen zum Meeting
    Da er ja nur beim Übersetzen behilflich sein soll, ist sein Anzug belibig, jedoch erwünscht. Badelatschen sind eher was für Farangs.

  9. #18
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Hoffentlich kommt der Muttersprachler dann nich, nach Landessitte,
    in Badelatschen zum Meeting
    Die Jungs, die in Badelatschen zum Meeting kommen, sind meist nicht in der Lage zu dolmetschen.

  10. #19
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von didi Beitrag anzeigen
    Da er ja nur beim Übersetzen behilflich sein soll, ist sein Anzug belibig, jedoch erwünscht. Badelatschen sind eher was für Farangs.
    Wenn man mal genau hinschaut laufen ziemlich viele Thais in "Puschen" rum

    und nicht in der Mehrheit die Farangs

  11. #20
    Avatar von Socrates010160

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    ich habe auch ein Problem mit dem Verhalten - allerdings umgekehrt hier in D.Nach all den Jahren in TH im Geschaeftsleben ist mir die "Thai-ness" fast unbemerkt in Fleisch unf Blut uebergegangen.Ich schreibe dies hier, nicht, weil ich angeben will, sondern weil es eben so ist.So fallen mit dt. Kollegen sehr oft unangenehm auf, weil sie vorlaut und sehr forsch sind.Desweiteren sind die Deutschen diejenigen, die Schnellschuesse produzieren - und sich hinterher dann dafuer entschuldigen. Der Thai denkt i.d.R. Vorher nach, bevor er etwas sagt.Ein Neukunde von mir wollte einige Referenzarbeiten sehen, worauf ich ihm per Email einen Link zu meinem Webalbum mit ueber 100 Bildern anbot..."Ja" Wenn die Bilder alle von Ihnen sind, dann ist es ja gut." - ginge in TH gar nicht.Bei einem anderen Projekt hatte ich mal einem extrem arroganten Projektleiter.Als er partout nicht aufhoeren wollte, mich bloed anzumachen, hab ich ihm gesagt, dass er Glueck habe, in D Projektleiter zu sein - in TH wuerde er bei seinem Verhalten nach 3 Tagen tot im Strassengraben liegen.
    Du hast den Unterschied des Leistungsdruckes kennen gelernt. In Deiner alten Heimat geht es eben gelassener zu. Fehler und Unzulänglichkeiten werfen dort niemanden aus der Bahn, da man sie ja schon fast erwartet. Deshalb freut man sich dort um so mehr, wenn etwas reibungslos funktioniert.

    Hier ist es genau umgekehrt. Es wird Perfektion erwartet und diese Erwartungshaltung wurde selbstverständlich. Deshalb ist man hier teilweise völlig überfordert, wenn dann mal was nicht funktioniert oder wie erwartet läuft.
    Das alles heisst dann "Stress".

    Mir ist ein Leben im Los mit allen Problemen vor allem deshalb wesentlich lieber, weil auch ich dann nicht perfekt funktionieren muss...und das nimmt mir den Stress.

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