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Uwe S. von Krabi

Erstellt von andiho, 28.01.2013, 12:41 Uhr · 22 Antworten · 2.504 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von andiho

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    denn der Zweck sollte nie die Mittel rechtfertigen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass die betroffenen Geschädigten das regelmäßig anders sehen. Leider ist es in der deutsche Rechtssprechung nichts ungewöhnliches, dass Opfer und Geschädigte außen vor und allein gelassen werden. Die Entscheidung darüber was Recht sein soll und ist, wird oft genug von Pseudo-Intellektuellen aus Absurdistan gefällt. Logisches Endergebnis z.B hier.

    Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ist gegen solche absurden Entscheidungen, die den geschädigten Opfern / Angehörigen auch noch von "rechtswegen" eine kräftige, schallende Ohrfeige ins Gesicht schlägt. An der Stelle frage ich mich dann, wo denn die große Demokratie, der Volkswille geblieben ist.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von andiho Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir vorstellen, dass die betroffenen Geschädigten das regelmäßig anders sehen. Leider ist es in der deutsche Rechtssprechung nichts ungewöhnliches, dass Opfer und Geschädigte außen vor und allein gelassen werden. Die Entscheidung darüber was Recht sein soll und ist, wird oft genug von Pseudo-Intellektuellen aus Absurdistan gefällt. Logisches Endergebnis z.B hier.

    Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ist gegen solche absurden Entscheidungen, die den geschädigten Opfern / Angehörigen auch noch von "rechtswegen" eine kräftige, schallende Ohrfeige ins Gesicht schlägt. An der Stelle frage ich mich dann, wo denn die große Demokratie, der Volkswille geblieben ist.
    Schau in unserer Geschichte nach, warum das explizit vom Gesetzgeber ausgeschlossen wurde. Es hat seinen Grund warum dies auf diesem Wege, wie in dem von dir zitierten Link nicht geschehen darf, auch wenn es von der Mehrheid des Volkes angeblich so gewollt ist. So grausam oder verwerflich das Verbrechen auch ist.
    Wer sollte bestimmen wann dies angewendet wird oder wann nicht. Das Alter der Opfer? Die mutmaßliche schwere der Tat? Was ist wenn der Verdächtige nicht der Täter war. Werden die Ermittlungsbehörden dann nicht zu Tätern? Oder nur wenn es den anderen passiert und einem nicht selber.
    Soll ja in jüngster Vergangenheit auch häufiger Fälle gegeben haben. Wie zum Beispiel dem Emder Mordfall. Wo vom Pöbel, ich schreib jetzt extra nicht "Volkswille oder Mehrheid der Bundesbürger", zur Lynchjustiz in verschiedensten Medien aufgerufen wurde.
    Falscher Verdacht im Emder Mordfall mit schweren Folgen für 17-Jährigen | WAZ.de
    Wer entschädigt ihn, dann als Opfer und als Unbescholtenen. Kannst du die Verantwortung tragen? Nur weil jemand zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war und erstmal nur verdächtigt wurde. Bis alles abgeglichen und die Alibis auf plausibilität überprüft war.
    Wie in dem Emder Mordfall kocht die "Volksseele" doch auch nur bei einer bestimmten Art von Verbrechen hoch. Sollte dann die "peinliche Befragung" nur für solche Fälle zugelassen werden? Ohne Urteil bleibt es immer nur ein Verdächtiger. Wenn der Mob meint wie eine Horde reudiger Hunde auf ein paar absichtlich zu Fraß vorgeworfene durchgesickerte Informationen von der Polizei Amok laufen zu müssen, ist dieser auf jeden Fall zu stoppen. In anders gearteten Fällen kann vor Voyeurismus doch die Opferzahl nicht hoch genug sein. Oder gar bei Kapitalverbrechen entscheidet sich Volkes Sympathie doch daran, wer beklaut wird und ist eventuell noch auf Täterseite. Um da nur das Beispiel vom Arno Funke (Dagobert) zu nennen.
    (Wenn ich mich noch recht erinnere, hatte der auch eine asiatische Frau.)
    Von dem her ist auf Volkes Stimme kein zuverlässiger Verlaß. Jedenfalls keiner der in Gesetzte und Verordnungen gebunden werden kann.

    Dein erzürnen über die lasche Rechtsprechung der Höhe der Strafen kann ich gut nachvollziehen. Es ist leider so, daß Kapitalvergehen höher bestraft werden als Tötungsdelikte. (Mord ausgenommen) Ist aber auch ein Spiegel von dem, welchen Stellenwert und Priorität was was in unserer Gesellschaft hat.

  4. #23
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von andiho Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir vorstellen, dass die betroffenen Geschädigten das regelmäßig anders sehen. Leider ist es in der deutsche Rechtssprechung nichts ungewöhnliches, dass Opfer und Geschädigte außen vor und allein gelassen werden. Die Entscheidung darüber was Recht sein soll und ist, wird oft genug von Pseudo-Intellektuellen aus Absurdistan gefällt. Logisches Endergebnis z.B hier.

    Eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ist gegen solche absurden Entscheidungen, die den geschädigten Opfern / Angehörigen auch noch von "rechtswegen" eine kräftige, schallende Ohrfeige ins Gesicht schlägt. An der Stelle frage ich mich dann, wo denn die große Demokratie, der Volkswille geblieben ist.
    Bei den beginnenden Bürgerauseinandersetzungen, weil diese keine Stromtrasse vor ihrem Haus wollen,
    sind aber plötzlich alle heilfroh, dass es noch ein bischen Rechtsstaat gibt,
    denn je weiter man die Tür öffnet, wo der Zweck die Mittel heiligt,
    desto mehr bekommt auch der Bürger einen Staat,
    wo er damit rechnen kann, ohne Grund einfach abgeholt zu werden,
    und in einem Ministerium mit hörbarer Geräuschkulisse von Scheinerschiessungen über Stunden befragt zu werden.
    (wollen sie wegen diesem Bürgerprotest ihr ganzes Leben wegwerfen,
    freuen sie sich gefälligst über diese Errungenschaft der Technik)

    Der Staat hat schon oft unmittelbar oder mittelbar dazu beigetragen, dass Unschuldige psychisch gekippt sind,
    und am Ende zu Personen wurden, die Nachts Müllcontainer vor Supermärkten anzünden,
    oder gegenüber ihrem Fahrlehrer gewaltätig wurden.

    Ist ein sehr schmaler Grad, wo die Zustimmung des Volkswillen plötzlich kippt,
    und man eine Tür geöffnet hat, die man nicht mehr zu bekommt.

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