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(Un)freiwillig Bargirl?

Erstellt von UAL, 20.07.2004, 21:08 Uhr · 195 Antworten · 10.794 Aufrufe

  1. #161
    Avatar von Micha

    Registriert seit
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    15.941

    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Zitat Zitat von JT29",p="153428
    Von den 200 THB erhält die Dame 50 THB, der Rest geht an die Mamasan (Stand: 2002). Und genau dieses Anbiedern nach dem Motto: She look suay, why you not take with ? - kann man sehr oft hören, gehört zum Geschäft und diese Nebeneinnahmen nimmt man gerne mit.
    Glaube nicht das man irgendwelche Zahlen verallgemeinern kann. Vielmehr scheint die Streuung sehr groß.

    Genauso wie sich das Thema Prostitution nicht verallgemeinern lässt.

    Auch da scheint die ganze Bandbreite vertreten, von gemeinster Ausnutzung bishin zum nebenberuflichen Vergnügen.

    Letztlich entscheide ich als Kunde selbst, bei was ich mitmache und bei was nicht.

  2.  
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  3. #162
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    @Micha:

    das kann man komplett so stehen
    lassen
    und diesen thread abschliessen(oder heißts zubinden? ;-D )

  4. #163
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Zitat Zitat von aa-dschai-dam",p="153318

    Meiner Meinung nach willst Du Dich nur moralisch von der Zuhälterei freisprechen, falls Du tatsächlich einmal eine Beer-Bar mit Mädels haben solltest.
    "Ich bin doch kein Zuhälter. Ich doch nicht. Ich hab hier nur eine Bar. Was die Mädels machen ist deren Sache. Geht mich nichts an. Ich verkaufe nur Getränke und gute Stimmung"
    Ich denke mit diesem Verdacht bist du nicht alleine.
    Domtravel, du wirst schon richtig verstanden. Einige von uns können in dir wie in einem offenen Buch lesen. ;-D

  5. #164
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    ;-D

  6. #165
    PETSCH
    Avatar von PETSCH

    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    thread entknotet und schon beginnts zu stinken ;-D

  7. #166
    Avatar von tira

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    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Zitat Zitat von Chak2",p="153446
    ...Ich denke mit diesem Verdacht bist du nicht alleine.
    Domtravel, du wirst schon richtig verstanden. Einige von uns können in dir wie in einem offenen Buch lesen. ;-D
    hmm,

    wobei sich nun die frage stellt, bringt das was sich präventiv ne saubere weste zu schaffen.......

    die zukunft ist bekanntlich ohnehin ungewiss.............. ;-D

    gruss

  8. #167
    Avatar von khon jöhraman

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    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Habe heute am Vormittag Eure Postings gelesen. Obwohl meine Freundin nun hier ist, ich mich also überwiegend um sie kümmere, habe ich mich entschlossen, doch zu reagieren. Mein Posting, in dem ich aussagte, dass es in Thailand aufgrund gesetzlicher Vorschriften keine Prostitution gibt und daher keine Zuhälterei möglich ist, hatte ich mit einem zwinkernden Smiley versehen. Das dürfte also für jeden verständlich gewesen sein, wie ich dies meinte.

    Meine folgenden Aussagen sollten beschreiben, dass jeder eine andere Auffassung der Prostitution haben kann. Bei einem beginnt dies früher, beim anderen später. Die Grenzen sind fließend. Außerdem kann der Begriff verschieden definiert werden (z. B. gesetzmäßig – straf- und steuerrechtlich -, moralische Definition). Ich kann also Gesetzesurteile wälzen oder in einem Lexikon nachschlagen. Die Ergebnisse werden unterschiedlich sein.

    Auf keinen Fall aber möchte ich die Arbeit der Mädchen in den Beerbars mit der Prostitution in Deutschland vergleichen. Auch nicht der Prostitution wie sie früher in den osteuropäischen Staaten in den Hotelbars ablief. Dann schon eher die Thais, die ich aus Discos abschleppen kann. Oder in den Shorttime Cafes. Letzteres ist für mich auf jeden Fall Prostitution. Neuerdings gibt es auch die Thais, viele mit guter Bildung und aus „guter“ Familie, die Farangs über das Internet kennen lernen.

    Ich habe in D noch keine „Bardame“ getroffen, die sich stundenlang mit einem Ehepaar unterhielt und im Gegenzug vielleicht zwei oder drei Drinks erhält (habe ich hier in Thailand im Bekanntenkreis oft genug erlebt, u. a. auch bei meiner Schwester und meinem Schwager – und bei denen stand von vornherein fest, dass sie kein Mädchen als gemeinsame Gespielin mitnehmen würden). Außerdem: Ich habe noch nie gehört, dass sich ein thailändisches Mädchen, das in einer Bierbar arbeitet, als Prostituierte bezeichnet. Gut, das hängt sicherlich damit zusammen, dass sie hier auch ihr Gesicht verlieren würde. Aber es zeigt auch den Unterschied des Begriffes in Deutschland und in Thailand. Dann gehe ich auch weiter von mir aus. Ich habe bisher 6 Mädchen aus einer Bierbar mit nach Hause oder in ein Shorttime-Hotel genommen. Überwiegend dann 1 oder zwei Tage. Das war eindeutig Prostitution von Seiten des Mädchens (und ich war Freier). Obwohl vorher kein Preis vereinbart war. Dies ist aber Teil der so genannten Prostitution. Aber im moralischen Sinne ohne Zweifel. Zwei weitere habe ich ebenfalls ausgelöst. Erstere für 14 Tage während eines Thailandurlaubes. Das war allerdings mehr als Begleiterin gedacht. Dass es zum GV kam ist klar. Aber hier würde ich mich nicht als Freier bezeichnen, auch wenn andere dies anders sehen. Sie in diesem Augenblick auch nicht als Prostituierte. Drei Wochen später bin ich für einen Tag (!) nach Thailand geflogen, um sie wieder zu treffen (Klaus, das ist die Story mit meinem Geburtstag). 2 Monate später war sie erstmals bei mir in D. In den folgenden 7 Jahren war sie insgesamt für die Dauer von etwa drei Jahren bei mir. Außerdem kamen dann bei mir zwei Jahre Krankheit mit folgendem Ruhestand. In den genannten 7 Jahren waren wir ca. für drei Monate getrennt. Aber das alles spielt hier keine Rolle.

    Die Zweite löste ich für zwei Tage aus. War zunächst nur zu meinem „leiblichen Wohlergehen“ gedacht. Moralisch eindeutig Prostitution. Mittlerweile übrigens meine Freundin. Sie erhält von mir monatlich einen festen Betrag (Taschengeld?). Einen Teil sendet sie an ihre Mutter. Wir leben hier in Thailand zusammen, wie ich es auch mit einer Deutschen in Deutschland auch tun würde. Prostitution?

    In allen Fällen: Die Auslöse wurde von einem Zuhälter kassiert? Moralisch vielleicht im allerweitesten Sinne, obwohl ich immer noch nein sage. Außerdem können die Mädchen hier jederzeit aus dem Geschäft aussteigen. Von einem Tag auf den anderen. Das möchte ich mal bei einem Zuhälter erleben. Außerdem habe ich noch nie gesehen, dass ein Mädchen von der „Mama san“ gezwungen wurde, mit einem Gast zu gehen.

    Im Übrigen: Teilweise ist Prostitution in Deutschland immer noch verboten. Es kommt immer auf die Örtlichkeit an. Nähe einer Schule oder eines Kindergartens z. B. In Bayern grundsätzlich in Orten unter 50.000 Einwohnern, Sperrbezirke usw.

    So, nun kennt ihr meine halbe Lebensgeschichte. Hätte ich nie erzählt, wenn meine Bemerkungen über Prostitution nicht solche Reaktionen hervorgerufen hätten.

    Und abschließend meine Meinung zum Thema „(Un)freiwillig Bargirl“. Ein Zwang ist m. E. meist durch die Lebensumstände gegeben. Aber direkten Zwang durch andere Personen? Äußert selten. Am ehestens noch durch die eigenen Eltern.

    Gruß
    K.J.

  9. #168
    Avatar von PengoX

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    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Zitat Zitat von khon jöhraman",p="153452
    bei meiner Schwester und meinem Schwager – und bei denen stand von vornherein fest, dass sie kein Mädchen als gemeinsame Gespielin mitnehmen würden).
    Naja vieleicht hatte Dein Schwager doch noch ein Fünkchen Hoffnung ;-)

  10. #169
    Avatar von khon jöhraman

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    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Ich sehe Deinen Smiley.

    Trotzdem antworte ich: sicherlich "nein".

    Gruß
    K.J.

  11. #170
    Avatar von waltee

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    Re: (Un)freiwillig Bargirl?

    Meine aktiven Erfahrungen mit Bargirls liegen schon etwas länger zurück - aber aus meiner Sicht war Prostitution immer dabei, d.h. Handel mit Menschen. Egal ob für 30 Bath im einzigen .... in Nathorn oder für 500 Bath in der Mississippi-Queen. Die Mama-Sans waren gefürchtet und hatten ihre Girls unter Kontrolle wie in einem Gefängnis (inkl. Durchnumerierung). Viele wurden über nacht eingeschlossen. Und natürlich mussten sie Geld abgeben und wurden gebüsst wenn sie den Bierumsatz nicht schafften.

    Meine damalige Freundin wurde von ihren Schwestern angemacht auch in der Soi Cowboy zu arbeiten. Vorher bekam sie 300 Bath im Monat als Housegirl (7x24h). Oder 20 Bath für einen Tag Zement schleppen auf dem Bau. Da war Cowboy eine willkommene Alternative. Obwohl, mich hat er nicht so gemocht. Vielleicht weil ich die Mädchen erst nach 1 Uhr morgens abholte um keine Barfee mehr bezahlen zu müssen? Oder war ich zu wenig braun gebrannt? Egal, alle Kolleginnen hatten sie gewarnt, mit einem Hippie zu gehen. Und prompt hat sie ihren ´Job´ verloren, als ich sie einen Monat nach Ko Samui nahm, ohne die Auslösung (für jeden Tag) zu bezahlen.

    Auch Jaa-Baa gab´s damals schon, z.B. White Horse (Speed), wurde von den Amis aufgebracht. Damit konnte man 2 Tage und Nächte durchmachen ohne müde zu werden. Die GIs haben diese im Einsatz geschluckt und grosszügig an die Mädchen abgegeben.

    Übrigens hab ich den Eindruck, dass 80% der mit Farangs verheirateten Thailadies früher Bargirls waren. Manche lernen sie sogar in einschlägigen Lokalen in Europa kennen und waren noch nie in TL.

    Es käme mir nie in den Sinn die Frauen deshalb verächtlich als "arme Prostituierte" zu bezeichnen. Dazu sind/waren sie einfach zu nett und viele auch verdammt klever. Aber die Ausnützer (Mama-Sans und Pimps) kann ich nach wie vor nicht leiden!

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