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Umgang mit religiösen Symbolen

Erstellt von DisainaM, 01.08.2006, 10:33 Uhr · 47 Antworten · 2.636 Aufrufe

  1. #11
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Aber dieses Rad des lebens oder wie das heißt auf der gelben Flagge, das ist doch ein originär buddhistisches Symbol, ebenso wie die unzähligen Statuen von Buddha in den unzähligen, immer gleichen Tempeln in Thailand?

  2.  
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  3. #12
    woody
    Avatar von woody

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Zitat Zitat von Chak3",p="379341
    Aber dieses Rad des lebens oder wie das heißt auf der gelben Flagge, das ist doch ein originär buddhistisches Symbol, ebenso wie die unzähligen Statuen von Buddha in den unzähligen, immer gleichen Tempeln in Thailand?
    Ja stimmt alles, und wem es gefällt, für den sind diese Symbole auch beseelt oder heilig . Aber eine Anleitung zu solchem Handeln ist in den Lehren Buddhas nicht zu finden.

  4. #13
    Avatar von Dieter1

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    31.998

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Zitat Zitat von woody",p="379315
    Ein Mensch, der sich auf den Weg gemacht hat, wird niemals auf die Idee kommen einer Götterstatue, wie sie z.B: im Indra-Schrein in BKK stand, zu huldigen und schon garnicht irgendwelchen Haus- und Landgeistern Ehrerbietung zeigen.
    Woody, sehr gut erkannt .

  5. #14
    Avatar von DisainaM

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    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    wobei man wieder an den Punkt kommt,
    dass die Lehre Buddhas in jedem buddhistischen Land
    durch die religiöse Führung interpretiert wird.

    Und eben diese Interpretation in Thailand ist für die th. Buddhisten bindend.

    Aus dieser Interpretation sind auch heilsame Schläge im th. Schulsystem nicht schädlich,
    weil sie den wirren Geist rechtzeitig korrigieren.

    Je nachdem, wie schwer der Fehler ist,
    wird dann schließlich auch die passende Medizin angewendet,
    um diesen Geist zu heilen.

  6. #15
    Chak3
    Avatar von Chak3

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Zitat Zitat von DisainaM",p="379415
    Aus dieser Interpretation sind auch heilsame Schläge im th. Schulsystem nicht schädlich,
    weil sie den wirren Geist rechtzeitig korrigieren.
    Offiziell ist das doch schon seit einiger Zeit nicht mehr erlaubt.

  7. #16
    Avatar von Samuianer

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    04.09.2003
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    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Zitat Zitat von dutlek",p="379211
    Der Buddhismus kennt keine Symbole, ebenso wie keine Buddhafiguren, keine Tempel, keine Gebetstexte und all das andere was es da noch gibt. Das alles kommt nicht von Buddha. Der Buddhismus ist ein Lebensweg, der jeder einzeine fuer sich geht. Alleine der Gedanke ist wichtig. Im Buddhismus gibt es keine Gewalt, egal in welcher Form. Alles andere ist nicht im Sinne von Buddha und seine Lehre.

    Ist nur meine Meinung zu dem Thema.
    :bravo: stehende Ovationen, Rolf! :bravo:

    Alles was drumherum 'dekoriert' wird, ist Humbug, Abramakabra, Menschen gemachtes Beiwerk !
    Und in der Regel genau das gegenteil was die buddhistische Heilslehre versucht 'rueber zu bringen.

    Ich hoffe mal, das nimmt mir keiner wirklich uebel, ein Kruzifix und eine Buddhafigur haben mit dem, wofuer diese Abbilder, Symbole eigentlich fuer stehen sollen, soviel zu tun wie ein Mercedesstern mit einem Stueckchen Reibekuchen.

  8. #17
    Avatar von tomtom24

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    09.03.2006
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    4.421

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Zitat Zitat von Samuianer",p="379457
    Zitat Zitat von dutlek",p="379211
    Der Buddhismus kennt keine Symbole, ebenso wie keine Buddhafiguren, keine Tempel, keine Gebetstexte und all das andere was es da noch gibt. Das alles kommt nicht von Buddha. Der Buddhismus ist ein Lebensweg, der jeder einzeine fuer sich geht. Alleine der Gedanke ist wichtig. Im Buddhismus gibt es keine Gewalt, egal in welcher Form. Alles andere ist nicht im Sinne von Buddha und seine Lehre.

    Ist nur meine Meinung zu dem Thema.
    :bravo: stehende Ovationen, Rolf! :bravo:

    Alles was drumherum 'dekoriert' wird, ist Humbug, Abramakabra, Menschen gemachtes Beiwerk !
    Und in der Regel genau das gegenteil was die buddhistische Heilslehre versucht 'rueber zu bringen.

    Ich hoffe mal, das nimmt mir keiner wirklich uebel, ein Kruzifix und eine Buddhafigur haben mit dem, wofuer diese Abbilder, Symbole eigentlich fuer stehen sollen, soviel zu tun wie ein Mercedesstern mit einem Stueckchen Reibekuchen.
    Stimmt. Ein Kruzifix ist unterm Strich ja auch nichts wie eine (vielleicht) "legale Umgehung der göttlichen Gebote-Auflagen" :-)

    Gruss Tom

  9. #18
    Avatar von x-pat

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    7.208

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    dutlek: Der Buddhismus kennt keine Symbole, ebenso wie keine Buddhafiguren, keine Tempel, keine Gebetstexte und all das andere was es da noch gibt. Das alles kommt nicht von Buddha. Der Buddhismus ist ein Lebensweg, der jeder einzeine fuer sich geht.

    Das Zitat ist nicht ganz korrekt.

    Unter Buddhismus versteht man eine Religion, sowie eine indische Lehre die als Gegenbewegung aus dem Brahmanismus hervorgegangen ist. Zu der Religion gehören natürlich Statuen, Symbole, Tempel, und alles was wir aus Thailand kennen.

    Was Dutlek hier anspricht bezieht sich auf die buddhistische Lehre selbst, die eher philosophische/psychologische Züge trägt und die natürlich ohne diese Zutaten auskommt. Es ist sicherlich möglich, die buddhistische Lehre zu praktizieren ohne (religiöser) Buddhist zu sein.

    Man darf aber nicht vergessen, dass eine Fusion zwischen der ursprünglichen Lehre und den idiosynkratischen Traditionen der Verbreitungsländer stattgefunden hat. In Europa wird möglicherweise das gleiche passieren, wobei bestimmte Aspekte des Phänomens "Buddhismus" zurücktreten und andere hervortreten.

    Cheers, X-Pat

  10. #19
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
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    17.303

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Einspruch euer Ehren!

    Das ist genauso richtig wie es falsch ist!

    Weil eine (original) Sachertorte nur aus dem Hause Sacher kommen kann, siehe Mozartkugeln, Schaumwein-Champagner und ein Mercedesstern macht aus einem Trabbi keinen Mercedes.

    Deswegen liegt Dutlek mit seiner Ausfuehrung (IMHO) garnicht so falsch.

    Aber darum ging es ja wohl nicht wirklich.

    Ich huldige und teile deine (x-pat) Ansicht, es nennt sich "Buddhismus" hat, wie dutlek anmerkte, mit der eigentlichen buddhistischen Heilslehre, von dem im Buddhismus so verehrten Lehrer (Gautama oder auch Thatagatha) wenig zu tun. Es bildet in den buddhistisch gepraegten Kulturkreisen lediglich eine Art Geruest, meinetwegen auch die Kulisse.

    Diese Art "Buddhismus" wie von dir beschrieben, verwaessert durch alle nur erdenklichen traditionellen und kulturellen Einfluesse aus dem Animismus, aus der Geisterverehrung aus wasweissichnochalles ist eben nur eine Art Praegung und nicht das wirkliche Fundament.

    Deswegen ist es eigentlich wahrhaft paradox wenn sich ein "Glaeubiger" ueber den missachtenden Umgang mit religioesen Symbolen echauffiert.

    Ein Symbol ist wie das "goldenen Kalb" und sollte (bestenfalls) als eine Art Wegweiser behandelt werden und nicht als das "Ding" an und fuer sich, denn das ist der grandioseste Irrtum in der Geschichte einer jeden, heute etablierten Religion d.h. der Anhaenger der selben.

    Ich bin immer wieder ueberrascht wie wenig die "Buddhisten": ueber die, den Buddhismus begruendende Heilslehre Bescheid wissen!

    Der Gang in den Tempel, die Spende, die Opfergaben sind ausschliesslich auf Glueckserwartungen, Lottozahlen, positivere Zukunft, Nachwuchswuensche, etc. ausgelegt und auf nichts Anderes.

    Alle kennen "Buddhanam Saranam Gatchami - Dammam Saranam Gatchami - Sangham Saranam Gatchami - Dutiyampi Buddhanam Saranam Gatchami ..." usw.

    Kaum Einer aber weiss worum es dabei geht. Allenfalls ein Gebet. Auf die Ffeineren Nuancierungen will ich erst garnicht eingehen, das wurde auch schon bis ins Detail, wenn ich nicht irre, hier behandelt.

  11. #20
    Sioux
    Avatar von Sioux

    Re: Umgang mit religiösen Symbolen

    Samuianer, es stimmt natuerlich, dass die meisten Thais sehr wenig ueber "ihre" Religion wissen.

    Natuerlich ist es auch richtig, dass der reine Buddhismus ohne diese ganzen Symbole auskommt.

    Aber die Durchschnittsmenschen kommen ohne dieses Beiwerk nicht aus. Dazu ist der Buddhismus eine viel zu "kalte" und fuer die breite Masse unatraktive Religion.

    Denke auch, dass es mit der Asoke-Bewegung in Thailand eine starke Erneuerungsbewegung gibt, die den Buddhismus wieder mehr den Urspruengen naeherbringen kann.

    Das Thema heisst aber ja eigentlich "Umgang mit religiosen Symbolen".
    Dazu habe ich hier aber kaum etwas gelesen. Ich denke schon, dass im Westen mehr Ruecksicht auf die religioesen Gefuehle genommen werden muss.

    Eine Buddhafigur ist fuer mich immer ein Sakralgegenstand und auch als solcher mit Respekt zu behandeln. Alles andere ist Blasphemie und Respektlosigkeit gegenueber anderen Kulturen und Religionen.

    Sioux

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