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Tropenkleidung für Thailand

Erstellt von waanjai_2, 19.06.2012, 22:28 Uhr · 71 Antworten · 10.764 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Bayrische Trachtenmode für Thailand? Das kann doch nicht dein Ernst sein.....
    moin,

    ..... iss er net alleine mit. auch der kanidat für thailand, aus der neuen staffel auf brautschau bei sat 1, reist in loden mode an

  2.  
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  3. #22
    Antares
    Avatar von Antares
    Funktionskleidung aus speziellen Fasern hat ihren Sinn bei körperlicher Betätigung in den Tropen, oder wenn ein mitführen von trockener Kleidung nicht möglich ist (Gewicht beim Wandern). Wenn eine Jeans nass ist dann bleibt die nass, und das die nächsten Stunden, das ist aber keine neue Erkentnis.
    Im und um das Haus oder auch beim Einkaufen genügt sicher ein Hemd aus Baumwolle mit kurzem Arm und Bermudas (übers Knie). Hemd und Hose wechseln nach dem Duschen ist allemal besser als 12 oder 16h transpirierend in Funktionskleidung rumlaufen.

    M.

  4. #23
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Auch der ...... der hodenlose kauft bei Lodenfrey die Lodenhose, das weiss in Muenchen eigentlich jedes Kind.

    Ansonsten ist der Thread wenig sinnvoll. Tropentaugliche Kleidung gibts hier ueberall zu kaufen und waani sitzt eh den ganzen Tag in seiner hermetisch isolierten Kaeseglocke.
    .......und da läuft der doch bestimmt in "Schiesser Feinripp" rum.

    M.

  5. #24
    Avatar von nidda

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    Fuer einen Lao-Hobby-Landwirt bedarf es also keiner Funktionskleidung -

  6. #25
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Hemd und Hose wechseln nach dem Duschen ist allemal besser als 12 oder 16h transpirierend in Funktionskleidung rumlaufen.
    Ist außerhalb der Regenzeit nicht Wasser knapp im Isaan?

  7. #26
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Funktionskleidung aus speziellen Fasern hat ihren Sinn bei körperlicher Betätigung in den Tropen, oder wenn ein mitführen von trockener Kleidung nicht möglich ist (Gewicht beim Wandern). Wenn eine Jeans nass ist dann bleibt die nass, und das die nächsten Stunden, das ist aber keine neue Erkentnis.
    Im und um das Haus oder auch beim Einkaufen genügt sicher ein Hemd aus Baumwolle mit kurzem Arm und Bermudas (übers Knie). Hemd und Hose wechseln nach dem Duschen ist allemal besser als 12 oder 16h transpirierend in Funktionskleidung rumlaufen.
    Als würde jemand in Thailand - ob Thai oder Farang - auf die Idee kommen, 12 oder 16 Stunden in den selben Klamotten herum zu laufen. So eine Denke zeigt viel Unkenntnis über Thailand oder aber gibt Einblick in spezielle Milieus, die uns anderen vielleicht verschlossen bleiben.

    Kleidung und Farangs ist ohnehin ein Spezialproblem, wo viele sich peinlichst zurückhalten. Während im Westen es eine der "Errungenschaften der Moderne" war, dass man die Menschen nicht mehr so leicht an dem, was sie am Körper tragen, "erkennen" kann, so ist das in Thailand halt (noch) anders.

    Während in D z.B. früher die "Kassengestelle" der Brillen lange Zeit ein untrügliches Zeichen waren, ist dies heutzutage hauptsächlich das Schuhwerk. Wer hier mit den billigsten Turnschuhen aus Segeltuch und Gummi einem erhofften Kriterium beschränkter Wehrtauglichkeit - der Plattfüßigkeit - entgegenwatschelt, so gibt es vergleichbar viel deutlichere Signale in Thailand, ab denen die Thais einen abschätzig als farang kinok oder nur baba ansehen. Da gehört die kurze Hose in der Öffentlichkeit genau so dazu wie das Hawaii-T-Shirt oder die fettigen langen Haare nebst dem müffeligen Körpergeruch - mai hom dee. Stereotypenhaft verdichtet sozusagen. Man schaue sich z.B. die Graphiken an, die thail. Werbe-Zeichner zur Darstellung des "typischen Farangs" zeichnen.

    Die Gesellschaft Thailands ist halt noch viel traditioneller eingestellt - zumindest außerhalb der Millionenstädte - und die "Signalkraft" von Eigenschaften halt noch viel ungebrochener. Was im übrigen auch von den Farangs klar erkannt und in eigenes Handeln umgesetzt wird. So z.B. wenn es heißt, mit bestimmten anderen Farangs moechte ich erst gar nicht in einen engeren Kontakt treten. Man soll bloß nicht glauben, das seien Entscheidungen nach langen Diskussionen. Nee, das sind Konsequenzen, die aufgrund von "Äußerlichkeiten" gezogen werden.

    Oftmals gibt es da auch keinen leichten Auswege. Vertreter anderer Länder geben farang-intern viel öfter zu, dass sie für bessere Klamotten kaum ein Budget hätten. Die verzichten halt auf das forentypische Schönreden von Defiziten. Aber die sind mit iihrem gesellschaftlichen Stellenwert zumeist auch zufrieden. Wie schon so oft formuliert, es sind nicht die Eliten der westlichen Länder, die nach Thailand auswandern. Oftmals sind es "Wirtschaftsflüchtlinge".

  8. #27
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Als würde jemand in Thailand - ob Thai oder Farang - auf die Idee kommen, 12 oder 16 Stunden in den selben Klamotten herum zu laufen. So eine Denke zeigt viel Unkenntnis über Thailand oder aber gibt Einblick in spezielle Milieus, die uns anderen vielleicht verschlossen bleiben.
    Den Büroangestellten welche 8 oder 9h arbeiten plus An und Abfahrt, bleibt wohl wenig anderes über als so lange ohne Dusche und Kleiderwechsel in Anzug oder Kostüm zu verweilen. Okay die Büros sind klimatisiert. Als speziell würde ich das waanjai Milieu spezifizieren, dort hat es keine Aircon bei 40°C
    Kleidung und Farangs ist ohnehin ein Spezialproblem, wo viele sich peinlichst zurückhalten. Während im Westen es eine der "Errungenschaften der Moderne" war, dass man die Menschen nicht mehr so leicht an dem, was sie am Körper tragen, "erkennen" kann, so ist das in Thailand halt (noch) anders.

    Während in D z.B. früher die "Kassengestelle" der Brillen lange Zeit ein untrügliches Zeichen waren, ist dies heutzutage hauptsächlich das Schuhwerk. Wer hier mit den billigsten Turnschuhen aus Segeltuch und Gummi einem erhofften Kriterium beschränkter Wehrtauglichkeit - der Plattfüßigkeit - entgegenwatschelt, so gibt es vergleichbar viel deutlichere Signale in Thailand, ab denen die Thais einen abschätzig als farang kinok oder nur baba ansehen. Da gehört die kurze Hose in der Öffentlichkeit genau so dazu wie das Hawaii-T-Shirt oder die fettigen langen Haare nebst dem müffeligen Körpergeruch - mai hom dee. Stereotypenhaft verdichtet sozusagen. Man schaue sich z.B. die Graphiken an, die thail. Werbe-Zeichner zur Darstellung des "typischen Farangs" zeichnen.
    Da stimme ich zu, bei Behörden oder Bankterminen oder auch beim Dinner in einem gehobenen Restaurant ist das Hemd und die lange Hose ein muß. Bei den angesprochenen "kurzen Hosen" unterscheide ich schon zwischen Boxershorts ( Unterhosen eigentlich und voll peinlich ) und Bermudas welche noch deutlich über das Knie gehen.

    Die Gesellschaft Thailands ist halt noch viel traditioneller eingestellt - zumindest außerhalb der Millionenstädte - und die "Signalkraft" von Eigenschaften halt noch viel ungebrochener. Was im übrigen auch von den Farangs klar erkannt und in eigenes Handeln umgesetzt wird. So z.B. wenn es heißt, mit bestimmten anderen Farangs moechte ich erst gar nicht in einen engeren Kontakt treten. Man soll bloß nicht glauben, das seien Entscheidungen nach langen Diskussionen. Nee, das sind Konsequenzen, die aufgrund von "Äußerlichkeiten" gezogen werden. Du meinst welchen Typ genau?

    Oftmals gibt es da auch keinen leichten Auswege. Vertreter anderer Länder geben farang-intern viel öfter zu, dass sie für bessere Klamotten kaum ein Budget hätten. Die verzichten halt auf das forentypische Schönreden von Defiziten. Aber die sind mit iihrem gesellschaftlichen Stellenwert zumeist auch zufrieden. Wie schon so oft formuliert, es sind nicht die Eliten der westlichen Länder, die nach Thailand auswandern. Oftmals sind es "Wirtschaftsflüchtlinge".Vielen wurde wohl das letzte Hemd von der Thai Familie genommen
    Aber im Isaan ist es ja immer etwas anders...

  9. #28
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Da gehört die kurze Hose in der Öffentlichkeit genau so dazu wie das Hawaii-T-Shirt
    Da muss man sich als Isaanbewohner vielleicht Gedanken drüber machen, obwohl auch das nicht einleuchtet, aber mir ist herzlich egal, was irgendwelche Einheimische über meinen Aufzug denken mögen. Hauptsache die Hitze wird mir halbwegs erträglich gemacht.

  10. #29
    Avatar von waanjai_2

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    si fueris Rōmae, Rōmānō vīvitō mōre; si fueris alibī, vīvitō sicut ibi (Hl. Ambrosius (339–397), Bischof von Mailand)


    „Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.“
    Kurt Tucholsky

  11. #30
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    so gibt es vergleichbar viel deutlichere Signale in Thailand, ab denen die Thais einen abschätzig als farang kinok oder nur baba ansehen. Da gehört die kurze Hose in der Öffentlichkeit genau so dazu wie das Hawaii-T-Shirt...
    Waanjai, du übertriffst dich mal wieder selbst! Ich kann mir bildlich vorstellen wie du in Moser's Loden in Udon Thani flanierst. Den Anzug musst du natürlich drei mal am Tag wechseln, weil er eher für das alpine Klima ausgelegt ist, aber Hauptsache die Bauern in Udon wissen, dass sie es nicht mit einem Farang Khi Nok zu tun haben.

    Alter Wirtschaftsflüchtling!

    Cheers, X-pat

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