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Treffpunkt für ausreisewillige Rentner nach Thailand

Erstellt von Helga1950, 25.04.2015, 16:27 Uhr · 1.373 Antworten · 93.554 Aufrufe

  1. #1361
    Avatar von Franky53

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    wie hast du dein dein Geld angelegt?

  2.  
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  3. #1362
    Avatar von nopompem555

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    Kurzfristig und Mittelfristig klingt sehr vernünftig! Auf den Einlagensicherungsfonds zu hoffen eher nicht!
    Schon mal was von Bail-In gehört? Ja, so ist das nun in der EU! Der Sparer wird zum Retter der Banken.

    Und klagen von D aus? Ne, danke!

    Gruss,
    Otto

    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ein vernünftiges Vermögensrücklagekonzept bei Auswanderern sieht zunächst die Splittung des Vermögens in Kurzfristige und mittelfristige Anlagen vor, wobei man bei den kurzfristigen Anlagen üblicherweise einen Währungsmix macht.

    Typisch wäre 33% in Euro, 33% in US $ und 33% ein einem Mix von norweger Kronen, Schweizer Franken und Austr. $
    Die Splittung ist die Konsequenz, sich bei Währungsturbulenzen abzusichern,
    Wer nun bei der deutschen Bank in Singapur ein Konto hat,
    wählt diese Verbindung nicht wegen den guten Konditionen,
    sondern weil er die Kontoeröffnung so konzipiert,
    dass er bei Fehlern, ein Prozess in Deutschland aus führen könnte,
    und durch den Einlagensicherungsfond abgesichert ist.
    Bei einer Wald und Wiesenbank in vielen asiatischen Ländern, droht nur die Herstatt Bank

    Erfahrung.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Herstatt-Bank

  4. #1363
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    wie hast du dein dein Geld angelegt?
    ganz fatal, hauptsächlich noch in Immobilien in Deutschland, aber das hat andere Gründe.

  5. #1364
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von nopompem555 Beitrag anzeigen
    Kurzfristig und Mittelfristig klingt sehr vernünftig! Auf den Einlagensicherungsfonds zu hoffen eher nicht!
    Schon mal was von Bail-In gehört? Ja, so ist das nun in der EU! Der Sparer wird zum Retter der Banken.

    Und klagen von D aus? Ne, danke!

    Gruss,
    Otto
    In Deutschland angemeldet bleiben und ne Familien RS mit VertragsRS zu haben,
    ist für meine th. Hausrat bei einer englischen Versicherung mit deutschem Gerichtsstand,
    und deutscher Neuwert Regelung, sowieso klar,
    dass man dabei zusätzlich noch mit seiner Bankenstrategie abgesichert ist, ist ein Goodie.

    Wenn die nächste Georg Sorros Runde los geht, und bei der nächsten Bankenkrise in Asien wieder reihenweise Banken über die Wupper gehen,
    wird mein Risiko begrenzt bleiben, maximal 30k EUR auf asiatischen Banken.
    Klar, dass man US Dollar Rücklagen für Notfälle hat, falls die Chinesen sich von 30% ihrer Euro Rücklagen trennen,
    und dadurch den Euro platt machen, will ich nicht ohne Zahlungsmittel darstehen,
    aber grundsätzlich, bei mittelfristigen ( 2 bis 5 Jahren) Festgeldanlagen in diversen Währungen,
    will ich nicht auf Banken setzen, die sich verabschieden können, und man selber dann in die Röhre schaut.

  6. #1365
    Avatar von nopompem555

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    Durch Papier wird sicherlich kein Risiko begrenzt!

  7. #1366
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von nopompem555 Beitrag anzeigen
    Durch Papier wird sicherlich kein Risiko begrenzt!
    da schlägt bei mir halt der Jurist durch,
    in jedem Land ist ein anderes Rechtssystem,
    der Bankkunde mit seinen Verbraucherschutzrechten steht halt an der Stelle,
    die das jeweilige Land ihm zubilligt.

    Habe in diesem Leben nicht mehr unendlich Zeit,
    um Venturekapital (RisikoKapital) Geschäfte zu machen,
    "Papier", sprich Verträge in einem Rechtsstaat mit Verbraucherschutzrechten,
    und passab-len Justizsystem, sind einfach eine unverzichtbare Basis, für meine riscmanagement (Risiko Management) Strategie.

  8. #1367
    Avatar von nopompem555

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    da schlägt bei mir halt der Jurist durch,
    in jedem Land ist ein anderes Rechtssystem,
    der Bankkunde mit seinen Verbraucherschutzrechten steht halt an der Stelle,
    die das jeweilige Land ihm zubilligt.

    Habe in diesem Leben nicht mehr unendlich Zeit,
    um Venturekapital (RisikoKapital) Geschäfte zu machen,
    "Papier", sprich Verträge in einem Rechtsstaat mit Verbraucherschutzrechten,
    und passab-len Justizsystem, sind einfach eine unverzichtbare Basis, für meine riscmanagement (Risiko Management) Strategie.
    Ok, jetzt wirds ne Grundsatzdiskussion... Das wollte ich nicht! Sorry!
    Aber wenn Du in der EU mit Bail-In etc. noch einen gültigen Rechtsstaat siehst,
    dann kann ich Dir auch nicht helfen!

  9. #1368
    Avatar von DisainaM

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    auf alle Fälle hat man als Bankkunde einen rechtlich besseren Stand,
    wenn man das Hauptkonto in Deutschland führt, von einer Auslandsvertretung der Bank im Ausland betreut wird,
    in Thailand seine Haushaltskonten mit begrenztem Verlustrisiko hat,
    ein Online Konto, mit maximal 3.k Guthaben, und ein Nicht-online Konto mit 8oo.ooo Spielgeld Festgeld und den Rest für Notfälle.

    Will ich in Thailand, Singapore, Hong Kong, gegen eine Bank, die Pleite macht klagen, um auf einen guten Quotenbetrag zu hoffen ?
    Bestimmt nicht.
    Will ich in einem Steuerparadies gegen eine Bank klagen ?
    Bestimmt nicht.
    Will ich Barclays und CO einen Vertrag mit 200 Seiten Kleingedrucktes unterschreiben,

    mir fehlt die Zeit dafür.

    Also läuft es, wie es läuft.

    Erinnere mich an das Jahr 1995, als Nick Leeson an Board einer Segelyacht nahe Phuket an Land geschmuggelt wurde, einen grossen Koffer Geld dabei hatte,
    und in ein Auto nach Bkk gesetzt wurde.

    Nick Leeson begann bereits 1993 unautorisiert zu spekulieren. Er feierte zügig schnelle Erfolge. Wie jedem anderen Börsenhändler unterliefen ihm Fehler, die großteils auf unerfahrene Mitarbeiter zurückzuführen waren. Seine Verluste verbuchte er auf ein geheimes Konto des Arbeitgebers, ein zwar eingerichtetes, aber bis dato ungenutzes Konto mit der Nummer 88888, die (fiktiven) Gewinne erhielt die Bank. Gelegentliche Fehlaufträge gingen auf dieses Konto, was zur Verschleierung vor den Vorgesetzten geradezu prädestiniert zu sein schien. Aufgrund der permanent hohen Überschüsse andererseits stieg er bald zum Startrader auf. Seine Position innerhalb von Barings wurde unangreifbar, Nachfrager aus der Zentrale befriedigte er durch teilweise recht aufwändige Fälschungen und Ausreden. Im Gegenzug häuften sich die Fehlbuchungen auf dem benannten Konto, bis sich zum Jahr 1993 ein Fehlbetrag von sechs Millionen Pfund anhäufte. Auf dem Konto 88888 wurden immer mehr Fehlbeträge registriert. Anfang 1994 waren Verluste von 50 Millionen Pfund angesammelt, derweil er als aufgehender Stern am Finanzhimmel Londons gefeiert wurde.Von kurzen Zwischenphasen abgesehen, verlor Leeson mit seinen Spekulationen von Anfang an Geld. Die Verluste auf dem verborgenen Konto schwollen von 2 Millionen Pfund Sterling Ende 1993 auf 23 Millionen Pfund Ende 1994 an. Leeson versuchte die aufgelaufenen Verluste durch immer waghalsigere Spekulationen auszugleichen und fiel in seiner Freizeit zunehmend durch maßlosen Alkoholkonsum und durch Pöbeleien auf. Er verbrachte eine Nacht in einer Ausnüchterungszelle, nachdem er mehreren Stewardessen der Fluglinie Singapore Airlines in einer Bar sein nacktes Hinterteil gezeigt hatte. Leeson wurde wegen „unsittlicher Selbstentblößung“ zu einer Geldstrafe verurteilt.
    Nach dem Erdbeben von Kōbe im Jahr 1995 erhöhte sich der Fehlbetrag auf etwa 400 Millionen britische Pfund. Alleine an diesem Tag verlor er mehr als 55 Millionen Pfund. Leeson setzte schließlich alles auf eine Karte und versuchte durch äußerst risikoreiche Spekulationen das Ruder herumzureißen. Vergeblich, die Verluste stiegen innerhalb weniger Wochen dramatisch an, erreichten schließlich 825 Millionen Pfund Sterling und hatten wenig später den Zusammenbruch der traditionsreichen Barings Bank zur Folge. Am 23. Februar 1995 setzte sich Leeson mit seiner Frau nach Kota Kinabalu ab. Um nicht in Singapur verhaftet zu werden, flüchtete er über Brunei und entkam in einer Odyssee über Brunei, Bangkok, Abu Dhabi nach Frankfurt am Main.
    Am 2. März 1995 wurde Leeson am Flughafen Frankfurt am Main verhaftet, am 23. November an Singapur ausgeliefert und dort wenig später zu sechseinhalb Jahren Gefängnis wegen Urkundenfälschung, Untreue und Betrug verurteilt, die er im berüchtigtenChangi-Gefängnis in Singapur absitzen musste. Nach einer Darmkrebsdiagnose wurde Leeson 1999 vorzeitig entlassen und lebt heute in Irland.
    ...
    Heute engagiert sich Leeson verstärkt in der Krebsforschung. Er selbst ist nach eigenen Angaben von der Krankheit geheilt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nick_Leeson

    Dank einer Spende klappte die Haftentlassung nach noch nichtmal 4 Jahren.

    Die Gläubiger sahen in die Röhre, die Bankmanager in England machten nochmal richtig Kasse,
    und liessen sich 100 Mio Bonus Zahlungen vereinnahmen.


    soll heissen,

    auch englische Banken wären nicht Objekt meines Vertrauens,

    Man kann gegen Deutschland sagen, was man will,
    das das Land von Buchhaltern regiert wird,

    aber zeig mir ein Land,

    wo sowas möglich gewesen wäre ?

    Privatkunden erhielten mehr als 80 Prozent ihrer Einlagen zurück, Sparer mit Einlagen unter 20.000 DM zu 100 Prozent, Banken und Kommunen zu 65,4 Prozent. Unter ihnen befand sich auch die Stadt Köln mit 190 Millionen DM, die Stadt Bonn mit 12,2 Millionen DM und das Erzbistum Köln.
    Die letzten Auszahlungen an die Gläubiger konnten wegen der komplexen Abwicklungsprobleme erst Ende 2006 geleistet werden. Insgesamt wurden Banken und Kommunen ihre Forderungen zu 73,5 Prozent und privaten und sonstigen Gläubigern zu 83,5 Prozent erfüllt.[19]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Herstatt-Bank

  10. #1369
    Avatar von Darwin

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    Zitat Zitat von nopompem555 Beitrag anzeigen
    Sawasdee kap!
    Bin auch so ein ausreisewilliger (Nicht)Rentner. Das heisst ich bekomme keine Rente, sondern ich muss mein Gespartes
    zum Leben nehmen. Insofern muss ich auch mein gesamtes Vermögen in Thailand oder Umgebung parken.
    Da das auf einer thailändischen Bank, schon allein aus Gründen der geringen Einlagensicherung (1 Mio. THB), evtl.
    keine gute Idee ist, wollte ich mal nachfragen, ob es vielleicht noch weitere Expats gibt, die sich mit genau diesem
    Problem herumschlagen?

    Die Option mein Geld hier in D bzw. EU zu lassen existiert nicht, da ich diesem Laden hier noch weniger traue als
    den thailändischen Banken.

    Viele Grüsse,
    Otto
    Zitat Zitat von nopompem555 Beitrag anzeigen
    Kurzfristig und Mittelfristig klingt sehr vernünftig! Auf den Einlagensicherungsfonds zu hoffen eher nicht!
    Schon mal was von Bail-In gehört? Ja, so ist das nun in der EU! Der Sparer wird zum Retter der Banken.

    Und klagen von D aus? Ne, danke!

    Gruss,
    Otto

    Bin in einer ähnlichen Situation wie nopompem555, mit dem Unterschied, dass ich schon Rentner bin, meine Rente aber aufbessern möchte durch Zinsen/Dividenden bzw durch Entnahmen aus den Depot. Ich tendiere aber dahin, mein deutsches Konto/Depot beizubehalten. Ganz sicher bin ich mir auch nicht, halte die Bedenken von nopompem555 aber für übertrieben. Mal kurz zu den Begriffen die hier angesprochen wurden:


    Enlagensicherungsfonds:

    Bankeinlagen sind innerhalb der EU bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt. Freiwillig sichern die meisten Banken mehr ab.
    Die Einlagensicherung gilt für Tagesgeld,- Festgeld usw.
    Depots (mit z.B. Fonds, Bonds, Aktien) fallen nicht unter die Einlagensicherung. Als Inhaber eines Wertpapierdepots hast du aber Anspruch auf Herausgabe deiner Wertpapiere. Das gilt auch, falls deine Depotbank insolvent sein sollte.

    Bail-in bezeichnet die Beteiligung von Gläubigern einer Bank (also den Anlegern in deren Schuldtiteln) an deren Verlusten bei deren Sanierung oder Abwicklung im Falle drohender Zahlungsunfähugkeit. Das betrifft dich also nur, wenn du Schuldtitel (Inhaberschuldverschreibungen) dieser Banken besitzt.

    Also bezüglich Sicherheit habe ich keine so grosse Bedenken. Im Zweifel bin ich bei einer deutschen Bank wohl noch besser aufgehoben, als bei manch einer ausländischen. Mein vorangiges Problem wird sein, wie ich Steuerausländer werde, also erreiche, dass meine Bank keine Abgeltungssteuer mehr abführt. Dazu habe ich hier im board gelesen, dass Dividendenerträge auf jeden Fall steuerpflichtig bleiben, Zinserträge dagegen nicht mehr? (die Aussage ist 2009 gemacht worden) Wie es dann ausserdem mit der Besteuerung meiner Rente aussieht, weiss ich auch nicht genau, da gibt es unterschiedliche Aussagen.

    Ich denke, dass es Viele hier gibt die in einer ähnlichen Situation sind (waren)? Hat jemand Anregungen?

  11. #1370
    Avatar von StefanM

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    Schau mal nach, ob Du nicht in Singapur oder Hong Kong Deine Kohle parken/arbeiten lassen kannst.
    Hier ein Anfangslink (fast alles zu dem Thema ist in Englisch):
    https://the-international-investor.c...ck-broker-list
    Gibt es dann auch fuer HK. Und zumindest findest Du hier die Namen der Banken.
    Ich denke, dass es sich Singapur nicht leisten kann, Gelder zu veruntreuen, dazu ist der Finanzsektor zu wichtig und die Aufsicht rigoros. Seit Nick Leeson sind ca 20 Jahre vergangen...

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