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Treffpunkt für ausreisewillige Rentner nach Thailand

Erstellt von Helga1950, 25.04.2015, 16:27 Uhr · 1.373 Antworten · 80.708 Aufrufe

  1. #1351
    Avatar von DisainaM

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    es war wieder ein typisches Wochenende,
    wo wir mal 2 Pressemeldungen uns mal näher anschauen;

    Deutsche stürzt offenbar in den Tod
    Bangkok - Eine 57-jährige deutsche Frau wurde tot aufgefunden, die anscheinend am Samstag gegen Mitternacht aus dem 24. Stockwerk eines Luxus-Kondominiums im Bangkoker Stadtteil Pathumwan gefallen ist.
    Die Leiche lag in der Nähe eines Swimmingpools in der sechsten Etage des 30-stockigen Gebäudes in der Soi Mahadlek 2. Die Polizei wurde gegen ein Uhr nachts verständigt. Der deutsche Ehemann, Herr B. (70), sagte, dass er und seine Frau seit etwa drei Jahren in dem Kondominium lebten. Beide arbeiten als Berater für ausländische Investoren, die in gewerbliche Immobilien finanzieren wollen.
    Vor dem Unglück hatte das Ehepaar auswärts gegessen und Wein dazu getrunken. Da es spät war, bat er seine Frau nach Hause zu fahren, aber auf dem Weg zurück in die Wohnung stritten sie sich. Die Frau hatte gedroht, in den Tod zu springen, aber er dachte, dass sie es nicht ernst meinte, weil sie etwas angetrunken war.
    Als sie schließlich das Zimmer betraten, ging die Frau auf direktem Weg zum Balkon und sagte, sie würde springen. Zu der Zeit dachte der Mann immer noch, dass sie scherzen würde, aber sie machte ihre Worte wahr.
    Die Polizei inspizierte das Zimmer und planen die Aufnahmen der Sicherheits-Kameras zu überprüfen. Sie werden den deutschen Mann und weitere Zeugen zu dem Vorfall befragen. Der Leichnam in das Krankenhaus gebracht, um bei einer Obduktion die genaue Todesursache feststellen zu lassen.
    26-jährige Niederländerin stürzt vom fünften Stock in den Tod
    Chiang Mai - Eine 26 Jahre alte Frau aus den Niederlanden stürzte vom fünften Stock eines Parkhauses in Chiang Mai und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Maharaj Nakorn Chiang Mai Hospital gebracht, wo sie kurzeZeit später verstarb.
    Der Vorfall ereignete sich am Samstagnachmittag gegen ca. 17:00 Uhr in der Nähe des Chiangmai Grandview Hotel & Convention Centers, wo Nouschka Kuus mit einer thailändischen Freundin eine Präsentation besucht hatte.
    Nach Angaben der Freundin des Opfers, gingen sie nach der Veranstaltung in das nahe gelegene Parkhaus, umihren Wagen im fünften Stock zu holen, doch dort angekommen gab es Probleme das Fahrzeug zu finden. Währenddie Thailänderin sich auf die Suche nach dem Wagen machte, blieb die Europäerin an der Balustrade stehen und gab an dort warten zu wollen. Als ihre Freundin kurze Zeit später mit dem Auto zurück kam, lag ihre Freundin fünfStockwerke tiefer auf der Straße.
    Erste Untersuchungen der Polizei weisen darauf hin, dass Frau Kuus sich erst ihre Schuhe, ihren Slip und ihren BHauszog und sich dann in die Tiefe stürzte. In dem Bemühen, mehr über die Hintergründe zu erfahren, überprüften dieErmittler das Mobiltelefon der Verstorbenen, die sich erst einen Monat zuvor mit ihrem französischen Freund verlobthatte. Dabei fanden die Beamten eine Textnachricht, die erst am Abend zuvor an eine Person namens Jerry Perryverschickt wurde und in etwa wie folgt lautete: "Du musst Dir keine Sorgen um mich machen. Pass auf Dich auf.Wenn mir etwas passieren sollte, gib Dir bitte nicht die Schuld dafür. Man kann es nicht jedem Recht machen."
    NachAngabenderPolizeisind die Untersuchungennochnichtangeschlossen. Die niederländischeBotschaftwurdeüber den Fall informiert.
    man kann sich fragen, ist das der normale Selektionsfaktor bei der Auswahl von labilen Menschen,
    oder sind diese Menschen in Thailand einfach gefährdeter, als in der westlichen Welt.

    In beiden Fällen haben wir es mit Personen zu tun,
    die ihre Tat ankündigen (die Deutsche sagt, sie wird springen, die Holländerin sms(t) ... mach dir keine Vorwürfe).

    In beiden Fällen reagieren die Addressaten der Botschaften nicht, entweder sagt der Ehemann, mach doch, mir egal,
    oder der französische Ex-Freund der Holländerin ignoriert es einfach, - nicht mein Problem.

    In beiden Fällen haben sich die Personen mit Menschen eingelassen, die keinen echten emotionalen bezug mehr zu ihnen hatte,
    sodass sie sich ins AUS manövriert hatten.

    Was nun bei den Fällen besonders auffällt,
    auch Frauen haben Kontaktprobleme, sich neue Ansprechpartner in der Fremde aufzubauen, mit denen sie reden können.
    Sie reagieren demnach nicht anders, wie Männer, die sich eben auf die Isolationsproblematik bei der Auswanderung einlassen, und sind damit für Krisenperioden nicht geschützt,
    wenn ihre Bezugsperson plötzlich ausfällt,
    weil diese unter der Auswanderung sich verändert oder unansprechbar wird.

    Grundsätzlich kann man Frauen, die auswandern, nur raten, einen engen Skype-Bezug zu Vertrauten zu pflegen,
    um eben neben dem direkten Partner noch andere Absatzpunkte für die eigenen Emotionen zu haben,
    und sich eben nicht verkümmern zu lassen.

  2.  
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  3. #1352
    Avatar von nopompem555

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    Sawasdee kap!
    Bin auch so ein ausreisewilliger (Nicht)Rentner. Das heisst ich bekomme keine Rente, sondern ich muss mein Gespartes
    zum Leben nehmen. Insofern muss ich auch mein gesamtes Vermögen in Thailand oder Umgebung parken.
    Da das auf einer thailändischen Bank, schon allein aus Gründen der geringen Einlagensicherung (1 Mio. THB), evtl.
    keine gute Idee ist, wollte ich mal nachfragen, ob es vielleicht noch weitere Expats gibt, die sich mit genau diesem
    Problem herumschlagen?

    Die Option mein Geld hier in D bzw. EU zu lassen existiert nicht, da ich diesem Laden hier noch weniger traue als
    den thailändischen Banken.

    Viele Grüsse,
    Otto

  4. #1353
    Avatar von hueher

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    @nopompem555.............also ich habe kein Problem mit meiner Thai-Bank, der Gov.savings-Bank ,GSB, meine Kohle liegt dort sicher so wie auch in Ö. Für mein fixes Sparkonto gibts bessere Zinsen als in DACH, habe Konto in TH und auch noch in Ö. Also wo sollte ein Problem sein, der (T-)euro ist beschissen und der THB auch.

  5. #1354
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von nopompem555 Beitrag anzeigen

    Die Option mein Geld hier in D bzw. EU zu lassen existiert nicht, da ich diesem Laden hier noch weniger traue als
    den thailändischen Banken.

    Viele Grüsse,
    Otto
    Warum?

    Glaubst du etwa im Falle eines Supergaus des Finanzsystems, dass deutsche Banken ihre Kunden nicht mehr auszahlen, aber bei den thailändischen " business as usual" läuft?

    Da muss ich aber mal trocken lachen!

  6. #1355
    Avatar von Uns Uwe

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    In Thailand ist halt alles sicherer.

  7. #1356
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    In Thailand ist halt alles sicherer.
    Ja, ausser natürlich den Balkonen.

  8. #1357
    Avatar von nopompem555

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Warum?

    Glaubst du etwa im Falle eines Supergaus des Finanzsystems, dass deutsche Banken ihre Kunden nicht mehr auszahlen, aber bei den thailändischen " business as usual" läuft?

    Da muss ich aber mal trocken lachen!
    Nein, denke ich nicht! Aber der Euro hat in den letzten 10 Jahren 20% an Wert gegenüber dem THB verloren!
    Macht Dich das etwa zuversichtlicher?

    Da muss ich jetzt aber lachen!

    Gruss, Otto

  9. #1358
    Avatar von sombath

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    Mir ist auch nicht zum Lachen , aber mir ist eines klar , der THB ist überbewertet und das
    ist ua. auch ein Grund , warum die Thai-Wirtschaft nicht richtig zu laufen kommt .
    Mein Freund hat einen mittleren Maschinenbaubetrieb nahe Bangkok mit einem Exportanteil von ca. 60% .
    Er ist mit seinen Produkten einfach zu teuer und er nennt zwei Hauptgründe :
    THB zu hoch bewertet und die Leistungsbereitschaft des Personals .
    Das Leben ist teuer , die Leute wollen daher immer mehr Geld , sind aber nicht bereit
    entsprechende Leistungen zu bringen .
    Die Thai-Regierung ist stolz auf ihren starken THB , schaden aber der eigenen Wirtschaft .
    Bei uns in Europa ist das gegensätzlich , Negativzinsen und damit den Euro immer weiter runter ,
    um damit die Wirtschaft der Südländer anzukurbeln .
    Beides ist übertrieben und daher nicht gut .
    Ich persönlich würde beiden misstrauen und einen Teil in Sachwerte anlegen ,
    am Besten in Singapur , sind ja nur 2h Flug von Bangkok .

    Sombath



    Zitat Zitat von nopompem555 Beitrag anzeigen
    Nein, denke ich nicht! Aber der Euro hat in den letzten 10 Jahren 20% an Wert gegenüber dem THB verloren!
    Macht Dich das etwa zuversichtlicher?

    Da muss ich jetzt aber lachen!

    Gruss, Otto

  10. #1359
    Avatar von nopompem555

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    Hallo Sombath,

    das sehe ich genauso! EUR/THB stehen in keinem guten Verhältnis.
    Bin gerade am recherchieren, ob in Singapur noch die Möglichkeit zur
    Einrichtung eines Kontos für Ausländer besteht. Ist aber wohl leider nicht
    mehr möglich. Es sei denn, man gründet eine Offshore-Company.
    Aber das treibt den Aufwand und die Kosten in die Höhe.

    Wenn jemand einen guten Tipp zur Hand hat, wäre ich dankbar.

    Viele GRüsse, Otto

  11. #1360
    Avatar von DisainaM

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    ein vernünftiges Vermögensrücklagekonzept bei Auswanderern sieht zunächst die Splittung des Vermögens in Kurzfristige und mittelfristige Anlagen vor, wobei man bei den kurzfristigen Anlagen üblicherweise einen Währungsmix macht.

    Typisch wäre 33% in Euro, 33% in US $ und 33% ein einem Mix von norweger Kronen, Schweizer Franken und Austr. $
    Die Splittung ist die Konsequenz, sich bei Währungsturbulenzen abzusichern,
    Wer nun bei der deutschen Bank in Singapur ein Konto hat,
    wählt diese Verbindung nicht wegen den guten Konditionen,
    sondern weil er die Kontoeröffnung so konzipiert,
    dass er bei Fehlern, ein Prozess in Deutschland aus führen könnte,
    und durch den Einlagensicherungsfond abgesichert ist.
    Bei einer Wald und Wiesenbank in vielen asiatischen Ländern, droht nur die Herstatt Bank

    Erfahrung.

    In der Folge des Herstatt-Konkurses gründeten die deutschen Banken einen Einlagensicherungsfonds, um ihre Sparer vor dem Komplettverlust ihrer Einlagen als Folge einer Banken-Insolvenz zu schützen.[22]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Herstatt-Bank

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