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Traurige Sachen

Erstellt von tomtom24, 22.04.2010, 15:45 Uhr · 99 Antworten · 14.664 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Dieter1

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    Re: Traurige Sachen

    Zitat Zitat von zappalot",p="852702
    die organisation war tatsaechlich schon mehrfach in der kritik - nicht mal die haelfte der spendengelder kommt bei hilfsbeduerftigen an...
    Beim Internationalen Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen duerfte der Teil des tatsaechlich bei den Beduerftigen ankommenden Geldes auch grad mal hoechstens 10% der eingenommenen Spendengelder sein.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von jerapaan

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    Re: Traurige Sachen

    :-) Das ist ja richtig so wie,der Stoff aus dem die Traeume sind mit Toms Geschichte um die Familie.Das geschehen wuerde ich mir gerne mal life angucken.Sowas gibts hier bei uns nicht.Bin Morgen in Mae Sot aber am welchen Seven spielt sich das ab.In der Stadt oder an der Grenze. Lass hoeren Tom.

    @Dieter,ich versteh das auch nicht das heute immer noch wie Wild gespendet wird.Das ist doch alles nur noch ,ich will,ich will.Ein wahnsinnsbetrug schlechthin.Aber wo gibts schon Menschen,die wirklich an Hilfe denken und nicht in die eigene Tasche wirtschafften.Es muesste eine Moeglichkeit geben direkt an die Betroffenen zu kommen.Der Witz ist ja das man noch nichtmal einen Millonaer diese Gelder anvertrauen kann,da diese zumeisst noch mehr wollen,als sie schon haben.

    Das in Vientanne mit World Vision sollte allen Spendern vor Augen sein.Der beste Beweiss das Spendengelder nicht da ankommen wo sie sollen.Das ist eine Schande und der Witz ist das taeglich tausende Briefsendungen von World Vision hier in den Briefkaesten landen und natuerlich mit traurigen Gesichtern von Kindern.

  4. #73
    Avatar von tomtom24

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    Re: Traurige Sachen

    @jerapaan

    Ich weiss jetzt natuerlich nicht, wie sehr Du Dich in Mae Sot auskennst, aber eigentlich ist es nicht schwer, da es nur ein paar Seven's gibt im Zentrum.

    Von Tak kommend weiter Richtung Grenze (das ist die "alte" Umgehungsstrasse). Ueber die erste (neue) Ampelkreuzung nach dem Kreisverkehr geradeaus weiter. Du kommst dann wieder an eine Ampel (dort geht es rechts Richtung Mae Hong Son und Mae Ramat). 20 m vor dieser Ampel geht noch eine kleine Strasse rein (Vorsicht, das sind 2! Ich mein wirklich die letzte vor der Ampel). Dort biegst Du links ab. Ueber die naechste Ampel in Mae Sot gerade drueber, bis die Strasse in eine Einbahnstrasse muendet.

    dort biegst Du links ab. Nach ca. 50 m siehst Du links den ersten der Seven (dort treiben sich die meisten rum, da das der betriebsamste ist). Direkt gegenueber von diesem Seven geht eine kleine Strasse rechts rein. Die biegst Du rechts ab, die naechste grosse Querstrasse ist ebenfalls eine Einbahnstrasse. Das ist auch zugleich die Hauptstrasse. Hier biegst Du rechts ab.

    An der naechsten grossen Kreuzung kommt eine Ampel. da gerade drueber. es kommt rechts eine etwas erhoehte Seitenstrasse, da faehrst Du aber weiter. Du kommst wieder an eine grosse Kreuzung, aber ohne Ampel (links steht so ein Polizeihaeuschen mit diesen Polizeihelmen als Dach) Hier biegst Du rechts ab. Du siehst sofort auf der linken Seite den anderen Seven. Wenn Du der Strasse folgst, kommst Du ueberigens wieder in die andere Einbahnstrasse zurueck. Du bist also einen grossen Kreis gefahren.

    Ausserdem habe ich Dir meine Tel.- Nr. per PN geschickt, denn falls Dich das wirklich interessiert, kannst Du mich gerne anrufen. ich bin innerhalb 10 Minuten in der Stadt ;)

  5. #74
    Avatar von alhash

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    Re: Traurige Sachen

    Zitat Zitat von tomtom24",p="853600
    ich bin innerhalb 10 Minuten in der Stadt ;)
    Dann pass' mal schön auf Deine Schuhe auf ;-D

    AlHash

  6. #75
    Avatar von tomtom24

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    Re: Traurige Sachen

    Zitat Zitat von alhash",p="853607
    Zitat Zitat von tomtom24",p="853600
    ich bin innerhalb 10 Minuten in der Stadt ;)
    Dann pass' mal schön auf Deine Schuhe auf ;-D

    AlHash
    ;-D ;-D ;-D

  7. #76
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Traurige Sachen

    @Tomtom
    berichte mal weiter, aber lass Dich nicht emotional vereinnahmen.

    @all
    Mal ein paar Gedanken zum Thema spenden in Thailand, so wie ich das erfahren habe.

    Betteln ist in Thaiand eigentlich ein absolutes no go.(Gesichtsverlust)
    Wenn meine Frau einem beduerftigen Thai etwas zukommen lassen moechte, verpackt sie das immer in ein "Geschaeft".
    So kauft sie einer alten Frau z. B. Kraeuter ab, die hier direkt bei uns auch wild wachsen und bedank sich dann fuer den Handel.
    Das sieht fuer einen Aussenstehenden wie ein deal auf Augenhoehe aus. Beide wissen aber natuerlich, das Schatzi mal wieder ihren Punktestand erhoeht hat.
    Man braucht viel Augenmass beim Helfen. Ich stimme das meistens mit meiner Frau ab. Man kann mit einer Gabe auch beleidigen.

    Hilfe zur Selbsthilfe waere natuerlich das Optimum. Das ist in Thailand aber verdammt schwer. Sieht der buddhistische Thai die Ursache fuer sein Dasein doch in den Verfehlungen des letzten Lebens und nicht in der eigenen Unfaehigkeit seinem Leben eine neue Richtung zu geben.

    Der Wirkungsgrad der professionellen Hilfsorganisationen ist in der Tat ein Problem. Deswegen geben wir denen auch nichts. Andererseits erfordert das Vorhalten von weltweiter Hilfe schon einen gewaltigen buerokratischen Aufwand.

    Das oekonomische Gefaelle macht es uns Otto normal Farang schon leichter mit Betraegen, die wir in der Portokasse ansiedeln etwas Gutes zu bewirken. Was bleibt ? Auf jeden Fall ein saugutes Gefuehl.

  8. #77
    Avatar von jerapaan

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    Re: Traurige Sachen

    :-) Spendengelder gehoeren am besten auf ein Privatrkonto,auch in Millonenhoehe.Dieses Konto muesste fuer alle Menschen einsehbar sein,jedoch muesste einer die Kontrolle haben,wer bestimmt wofuer was ist.

    Hierzu bedarf es ein paar Ehrliche Mitarbeiter denen Geld am Hintern vorbei geht und so denken,das ist fuer die Betroffenen.Sei es im Erdbebengebiet oder bei sonstwas.

    Einen buerokratischen Riesenaufwand kann man vermeiden,indem man die Betroffenen selber anspricht,bzw.die Lage vor Ort begutachtet.

    Vielleicht stelle ich mir das auch zu einfach vor,jedoch das momentane Verhalten das womoeglich nur 10% da ankommen wo es noetig ist,spricht eindeutig fuer eine Aenderung des bisherigen Systems.

  9. #78
    Avatar von tomtom24

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    Re: Traurige Sachen

    @ jerapaan

    Ich stimme Dir zu. es ist halt einfach ein schwieriges Thema...

    Und leider muss man ja fast sagen, besser 10 Prozent von etwas als 100 prozent nichts. Leider.

    Ein guter freund von mir versucht schon seit Jahren was fuer Kambodscha aufzubauen. Aber er scheitert an vielen Sachen: zum einen haben NGO's dort so gewuetet bisher, dass in den Expat Communities eine sehr schlechte Stimmung darueber herrscht. Insbesonder die Paedo-Hexenjagd hat ihren Anteil daran. Sobald man nur das Wort Hilfe oder NGO in den Mund nimmt, haben alle Angst, dass man irgendwie mit der Botschaft oder dem BKA zu tun hat. Entsprechend schnell (ungeachtet der Werthaltigleit dieser Aussagen) kann die Stimmung kippen.

    Das naechste Problem sind die Khmer selbst. Die, die am Druecker setzen und ihre Stempel ueberall druntersetzen muessen, wissen mittlerweile auch, wie sehr sie da erst mal abschoepfen koennen. Und die denken mittlerweile in Betraegen jenseits von gut und boese. Mit ein paar hundert Dollar hebst Du nicht mehr viel Ehre auf. Irgendwo muessen sie ja auch herkommen die ganzen Lexus's. Und die, die es brauchen, bleiben dabei gnadenlos auf der Strecke.

    Das naechste Problem, dass er im Moment hat, sind die deutschen Behoerden. Er ist gerade dabei, einen Hilfverein einzurichten, da dies die Einfuhr von Sachspenden (und auch einem krankenfahrzeug) erheblich erleichtern wuerde. Allerdings kamen so Begriffe wie Transparent Money Managment vor. Das bedarf zuaetzlichen Eroertungsbedarf, da die Behoerden damit so gar nichts anfangen koennen.

    Er hat uebrigens Kanmbodscha mittlerweile aufgegeben. So als Sahnehaeubchen wurde er, waehrend er hier in Mae Sot war und sich uber die Situation hier informierte, in Kambodscha komplett ausgeraubt (sein Apartment). Er will jetzt auch hierher kommen, da er sieht, dass es hier einfacher ist von Thailand aus Richtung Burma zu helfen.

    Verwaltungskosten etc.:

    Nun, dass es die gibt, ist auch mir klar. Und dass die bei einer grossen Organisation groesser sind, ist mir auch klar.

    Aber ich kreide solche Gebaeude wie die Luxus-Prachtvilla in Vientiane von Worldvision an. Und auch Lohn- oder Aufwandszahlungen an burmesische Uebersetzer in Hoehe von 40.000 Baht pro Monat. Ich kreide an, dass man bei den Fahrzeugen immer die neuesten Landcruiser (Toyota) und Allrad-Vigos sieht. Und ich kreide hier in Mae Sot ganz speziell auch an, was die Hilforganisationen an Gebaeuden anmieten. Die findet man naemlich konzentriert am besten Platz vor Ort. Und noch viele Sachen mehr in dieser Richtung.

    Deshalb schwebt mir so als grosses Ziel fuer spaeter ein Projekt zur Selbsthilfe vor. Zum Beispiel eine Farm. Die muss natuerlich auch Gewinn erwirschaften. Denn diese Gewinne muessen alles tragen. Die Menschen werden dort angelernt in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Bereichen. Am besten auch noch mit einem Zertifikat. Dann stehen so schon mal alle Wege offen - eigne kleine Farm oder Facharbeitskraft. Die Zukunft waere also gesichert.

    Aber saemtliche Loehne und Kosten muessen aus dem Projekt heraus finanziert werden.

    Das solche Ansaetze gut funktionieren, sieht man ja recht gut an dem deutsche Kuehe projekt in CMX anfang der 60er. und auch mit einem Blick Richtung Afrika gibt es in der Art einige Projekte, die funktionieren.

    Gleichzeitig muss die federfuehrende Hilfsorganisation jeden Cent, den sie erhalten hat, auch nachweisen. Aber nicht mit irgendwelchen Quittungen von irgendwelchen Verwaltungskosten. Solche Kosten muessten erst genehmigt werden. dazu koennte man ein ehrenamtliches gremium aus bspw. Spendern zusammensetzen, die das alles ueberpruefen.

    ich denke, es gaebe Wege. Wenn man dann aber sieht, um welche Betraege es geht, ist eigentlich schon automatisch klar, dass es nicht wird funktionieren koennen. Das ist aehnlich wie mit dem Sozialismus. Waere ja ansich ne gute Idee. Nur, es gibt halt immer wieder welche, die gleicher sind als andere...

  10. #79
    Avatar von Samuianer

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    Re: Traurige Sachen

    Zitat Zitat von Dieter1",p="853411
    Zitat Zitat von zappalot",p="852702
    die organisation war tatsaechlich schon mehrfach in der kritik - nicht mal die haelfte der spendengelder kommt bei hilfsbeduerftigen an...
    Beim Internationalen Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen duerfte der Teil des tatsaechlich bei den Beduerftigen ankommenden Geldes auch grad mal hoechstens 10% der eingenommenen Spendengelder sein.

    Laut "Der Spiegel" erreichten z.B. bei der Taifun-Katastrophe in Myanmar von 13 gespendeten Wolldecken EINE die Beduerftigen!

  11. #80
    Avatar von Silom

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    Re: Traurige Sachen

    Zitat Zitat von Samuianer",p="853802
    Zitat Zitat von Dieter1",p="853411
    Zitat Zitat von zappalot",p="852702
    die organisation war tatsaechlich schon mehrfach in der kritik - nicht mal die haelfte der spendengelder kommt bei hilfsbeduerftigen an...
    Beim Internationalen Roten Kreuz und anderen Hilfsorganisationen duerfte der Teil des tatsaechlich bei den Beduerftigen ankommenden Geldes auch grad mal hoechstens 10% der eingenommenen Spendengelder sein.

    Laut "Der Spiegel" erreichten z.B. bei der Taifun-Katastrophe in Myanmar von 13 gespendeten Wolldecken EINE die Beduerftigen!
    Die Verteilung läuft doch noch. Warum so ungeduldig.
    Selbst die Tsunamihilfen von 2005 sind noch nicht ganz eingetroffen.

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