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Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

Erstellt von DisainaM, 05.11.2006, 15:06 Uhr · 15 Antworten · 2.427 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Jetset

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Schliesse mich da dutlek an,
    die Problematik ist nicht die Religion sondern die Generelle Kultur dieser Länder.
    Hatte immer den eindruck das es in Jugoslawien losgeht und sich dann weiter richtung Osten ersteckt was die extreme empfindlichkeit von Stolz und Ehre bei den jeweiligen Ländern angeht. Auch wenn viele das mittlerweile lockerer sehen gibt es auch noch genügend, die in meinen Augen, mit westlichen Kultur inkompertiebel sind.
    Und das beschränkt sich dann aber nicht nur auf die Religion oder ihren Glauben sondern sind dann meisst gerell unangehme Zeitgenossen.....

  2.  
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  3. #12
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Und das beschränkt sich dann aber nicht nur auf die Religion oder ihren Glauben sondern sind dann meisst gerell unangehme Zeitgenossen.....
    Sehe ich auch so. Wenn sich das Christentum weiter ausgebreitet hätte (z.B. in den Nahen Osten), dann würden heute die Extremisten wohl genauso Greueltaten im Namen Gottes verüben - aber dann halt für das Christentum.
    Es sind kulturelle und erzieherische Maßnahmen (wenn Mütter z.B. von Kleinkindern fordern, dass sie jederzeit ihren Mann stehen müssen, nie weinen sollen und vor allem Stolz und Ehre wichtig im Leben seien).

    Mein thailändischen Bekannten (auch meine Frau) akzeptieren jede Religion, aber pflegen eine gewisse Antipathie gegen die Mehrheit der männlichen(!) muslimischen Anhänger. Und somit liegen sie ja auf der selben Wellenlänge wie die meisten Europäer und Amerikaner auch.

    Wer jetzt mit rassistischen Vorurteilen kommt und meint, es ist immer nur eine kleine Minderheit, der beschwert sich an der falschen Stelle.
    Denn diese kleine Minderheit macht den Ruf seiner "Brüder" kaputt. Und daher sollten sich vor allem friedliebende Moslems an ihre Glaubensbrüder wenden und diese nicht im Zweifelsfall unterstützen. Denn wer Gewalt erzeugt oder unterstützt darf sich nicht wundern, wenn sich ein Hass gegen eine ganze Religion und deren Anhänger richtet.

    Das gleiche hätte ich auch vor einigen Jahrhunderten geschrieben, als die Christen sich mit Gewalt über den gesamten Erdball ausgebreitet haben.

  4. #13
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Aber genau da liegt das Problem,
    es gbit wenige hunderte oder tausende aktiv gewalttätige Muslime, aber hunderttausende, ja Millionen die das billigen, schweigend akzeptieren oder in Koranschulen, beim Freitagsgebet oder durch entsprechende Erziehung der Kinder unterstützen.
    Ich finde das langsam völlig daneben um nicht noch stärkere Asudrücke zu gebrauchen, dass die Gutmenschen bei uns immer Entschuldigungen für Moslems parat haben, die sich durch diese o. dargestellte Haltung eingentlich permanent über uns lustig machen.
    Wir - also andere Religionen oder Nichtreligionen (also Nichtmuslime) sollen ständig Rücksicht nehmen, die Religion nicht beleidigen etc. pp. Das ist das Standardjammern was von dieser Seite immer kommt.
    Andersrum ist das für die Damen und Herren natürlich völlig undenkbar, denn Allah ist der einzige Gott, Mohammed sein Prophet und alle anderen sind Ungläubige die im Zweifel mit dem Schwert bekehrt werden müssen.
    Und ich prophezeie mal, um wieder auf LOS zurückzukommen, dass es im Süden erst dann Ruhe geben wird, wenn die Herrschaften dort ihren eigenen Gottesstaat haben oder an Malaysia angeschlosen sind.
    Weder das eine noch das andere kann Thailand als Staat zulassen.

  5. #14
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Wenn wir von, für uns verabscheuungswürdigen, inakzeptabelen Brutalitäten und Terror ausgehen, und diese Dinge mit einer Religion in Verbindung setzen die nicht unsere ist, dann denken wir das wäre ganz normal. Aber im Grunde tun wir dann etwas gänzich unverständliches.

    Wenn wir eine riesige Krigsmaschinerie, aufgebaut auf Allianzen die noch vor dem ersten Weltkrieg stammen, lügnerische Propaganda, gross organaisierter Wirtschaftskrieg und die dahinterstehende hemmungslos eingesetzte Vernichtungsmaschinerie nicht mit unserer Religion in Verbindung setzen, dann denken wir auch das wäre ganz normal. Es ist aber im Grunde nichts anderes als eine ganz banale (wenn auch durch manchmal durch gute Argumentation gestützte) Doppelmoral im eigenen Interesse.

    Dieselbe Doppelmoral übrigens, die die "andere Seite" benutzt...

    Mehr als die Hälfte der Christen sind wohl nur rein zufällig, von Geburt aus - sozusagen christlich. Aber wer glaubt denn bei den Muslimen wäre das anders?

    Wer steht also bilateral gesehen hinter- und zu was, was "im Namen seiner Religion" so alles verbrochen, zerstört und geschändet wird - und wer sieht zu ohne sich gegen etwas aufzulehnen?

    Gibt es etwa eine schlimmere, brutalere, verlogenere, terroristischere Religion, als die des Sichern von Rescurcen durch Kriege, Jahrhunderte lange Ausbeutung der dritten und vierten Welt um die Basis des Kapitalismus (genannt hart erarbeiteter 'westlicher' Wohlstand) zu erhalten und zu erweitern, und einige andere Tugenden mehr...

    Nein, das hat mit Christentum und Glaube nicht das geringste zu tun, nicht wahr... bloss, welcher Religion sollte man es denn sonst zuschreiben, - welcher ethnisch-religiöser Basis ist eine solche Mentalität wohl sonst entsprungen?!

    Aber wie ich schon an anderer Stelle bemerkt hatte: die beiden grössten Kriegsverbrecher und Massenmörder der Geschichte sind Mao und Stalin; und die waren Atheisten. Beide haben in ein paar Jahrzehnten, jeder 30.000.000 Menschen, macht zusammen 60 Millionen Menschen auf dem Gewissen gehabt. Und die sind nicht alle eines leichten Todes gestorben. Viele durch Folter - und Millionen durch langsames aus- und verhungern!

    Ja, das ist Geschichte, es ist Passee - aber das macht es nicht ungeschehen und das Argument behällt seine klare Berechtigung bei der Frage des wer wieso und warum.

    Das Problem ist das alternative fokussieren, - "ja ich würde das heute genauso veruteilen wie das und das..." Auch das ist keine Kunst und kein Argument, denn das kann Jeder. Verurteilen ist nun wirklich nicht schwer. Bloss, wieso immer auf irgendwas fokussieren was gerade aktuell ist und den Rest und die Geschichte aus den Augen verlieren. Zwei oder drei Generationen, das ist verdammt noch mal nicht viel. Und wer weiss was sich Morgen innerhalb irgendeiner Religion, einer Ethnie, eines Landes oder eines ganzen Kontinents entwickeln kann. Ach so - ja, dann kann man es ja wieder verurteilen....

    Jegliche Fokussierung auf aktuelle (oder vergangene) Zustände bringt doch nichts, die Verlagerung von einer Religion auf eine Ethnie oder ein Schurkenland ist ebenso müssig und von einem recht einfachem Denkmuster gestützt.

    Es ist der Mensch verdammt nochmal!

  6. #15
    Avatar von Loso

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="416818
    ...die beiden grössten Kriegsverbrecher und Massenmörder der Geschichte sind Mao und Stalin...
    Ich vermute es oft, aber das Auslassen von ...... macht es in dem Fall naheliegend: Dass die Moslem-Möger zu einem nicht unerheblichen Teil ihre Symphatie aus der gemeinsamen Ablehnung gegenüber den Juden beziehen.
    Vielleicht darf man dann auch eine stille Symphatie für den ......-Faschismuss vermuten oder den subtilen Einfluss von Vorfahren, die bei der Ausrottung der europäischen Juden nicht nur wegesehen haben? Substanzielle eigene Erfahrung mit beiden Gruppen scheint mir bei einigen jedenfalls nicht vorhanden.

  7. #16
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Mr_Luk,

    Es ist der Mensch verdammt nochmal!
    Das ist so verdammt bequem,und vor allem so praktisch. Der Mensch ist schuld, im allgemeinen (wie im besonderen?).
    Diese monströsen Auswüchse, Religionskrieg, heiliger Krieg, Selbstmordanschläge, Fatwa, Sharija erlangen aber nur dadurch Bedeutung, dass sie von einer nicht zu beziffernden Zahl dieser Menschen ernst genommen und aktiv und passiv unterstützt werden - oder durch Terror zur Unterstützung gezwungen werden - was ja auch nicht gerade selten ist.

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