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Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

Erstellt von DisainaM, 05.11.2006, 15:06 Uhr · 15 Antworten · 2.428 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von DisainaM

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    Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    In letzter Zeit hat sich eine Islamfront in Deutschland aufgebaut, die sich nun agressiv mit dem Islam auseinandersetzt.

    Thailand wackelt
    Am 19. September gab es in Thailand einen Militärputsch unter der Leitung von General Sondhi Boonyaratkalin. In deutschen Medien wurde Besorgnis geäußert, die Blätter raschelten ein bisschen, dann wurde es wieder still.

    Jetzt gibt es eine neue Meldung aus Thailand. Der von den Militärs installierte Premierminister Chulanont Surayud entschuldigte sich gestern öffentlich für die harte Linie der vorigen Regierung den Mohammedanern gegenüber, kündigte Untersuchungen an und befürwortete eine begrenzte Einführung der Sharia, des mohammedanischen Rechts, im Süden des Landes, speziell bezüglich Erbschaft und Familienangelegenheiten.

    Überraschung?

    Der Kopf des Militärputsches, General Sondhi Boonyaratkalin, ist praktizierender Mohammedaner.
    http://www.gegenstimme.net/2006/11/03/thailand-wackelt/

    http://xsorbit30.com/users5/station1...hp?topic=312.0

    Diese Anti-Muslim Front bemüht sich darum, Feindbilder zu schaffen, und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen

    Man kann wohl ohne große empirische Studien davon ausgehen, dass die Vietnamesen ebenso wie die Türken und alle anderen Migranten nicht mit einem Business-Class-Ticket in Deutschland einschweben, dass niemand ihnen den roten Teppich zum Empfang ausrollt, dass sie aus kleinen Verhältnissen kommen und enorme Schwierigkeiten überwinden müssen, bevor sie in der Lage sind, eine Inszenierung von Claus Peymann am Berliner Ensemble zu verstehen. Warum schaffen es dann die Vietnamesen (wie die meisten anderen Asiaten), sich zu integrieren, obwohl auch sie in Ghettos und „Parallelgesellschaften” leben, zu Hause ihre Muttersprachen sprechen, im Wok kochen und natürlich auch dazu neigen, untereinander zu heiraten? Vielleicht weil sie aus einer Kultur kommen, in der Arbeit und Lernen zu den primären Tugenden gehören, während es bei den Moslems aus der Türkei und den arabischen Ländern (natürlich mit Abstufungen) vor allem die Ehre, der Respekt und die Unterwerfung sind. Hier stößt eine Kultur des Fleißes und der Betriebsamkeit mit einer Kultur der Scham und der Schande zusammen, die auf jede „Provokation” beleidigt und aggressiv reagiert. Kaum denkbar, dass ein vietnamesischer Vater, dessen Sohn einen Lehrer angegriffen hat, das Verhalten mit dem Satz rechtfertigt: „Er musste sich nur verteidigen”; das dagegen ist wirklich passiert: Ein zwölfjähriger türkischer Junge, wegen gewalttätigen Verhaltens schon öfter aufgefallen, schickt mit einem einzigen gezielten Faustschlag die 60-jährige Lehrerin zu Boden, was seine Mutter als ein „Versehen” erklärt: „Mein Sohn hat nicht absichtlich geschlagen.”

    Es ist diese Weigerung, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, das Necla Kelek beschreibt und das dazu geführt hat, dass fast jeder Täter das Opferprivileg für sich reklamiert. Er ist ein Opfer seiner Erziehung, der Gesellschaft, der Umstände — in Wirklichkeit ist er aber vor allem das Opfer der sozialpädagogisch delirierenden Kapitulanten, die ihm all das einreden, weil es die einfachste Art ist, mit dem Phänomen fertig zu werden. Hinzu kommt, dass sich in den letzten Jahren eine Kultur der Gewalt und der Gewaltakzeptanz etabliert hat, was seltsam anmuten muss, weil es doch vor allem junge Menschen, Schüler und Lehrlinge sind, die sich auf Friedensdemos in Pace-Fahnen hüllen, „Gewalt ist keine Lösung!” und „No blood for oll” schreien. Aber das Bild führt in die Irre, man sollte nicht alle Friedensfreunde unter den Generalverdacht des Pazifismus stellen. Es kommt darauf an, wer bombt und tötet. Am Rande der Demos gegen den Krieg im Irak wird für den „irakischen Widerstand” gesammelt, dessen Terror Tausende von Irakern das Leben gekostet hat, normale Menschen, die auf einem Markt einkaufen oder in einem Cafe die Zeitung lesen wollten. Deren Blut darf vergossen werden, sie sterben für eine gerechte Sache.
    http://myblog.de/kewil/page/1170248

    Das Moslemfeindbild wird aber auch subtiler geschührt :

    Nichtschwimmer, aber noch eine Moschee
    Wo? Natürlich in Gegenden wie Neukölln:

    Während unter den Schulkindern nach der dritten Klasse in Bezirken wie Pankow und Zehlendorf nur drei Prozent Nichtschwimmer gezählt werden, kommen Bezirke wie Neukölln und Kreuzberg auf bis zu 27 Prozent Nichtschwimmer. Als wichtigste Ursache nennt der Bäderchef den hohen Migrantenanteil: Strenggläubige Eltern türkischer oder arabischer Herkunft vermitteln ihren Kindern keine Schwimmkenntnisse und halten vor allem Mädchen aus religiösen Gründen vom Schwimmunterricht fern.

    Dafür wird aber bald wieder eine neue Moschee dort gebaut. Man kann nie zuviel davon haben:
    http://myblog.de/kewil/cat/28296/0

    Aber auch Proffessoren, wie Gunnar Heinssohn warnen davor, dass sich der Westen ein fehlendes Einschreiten gegen die Fruchtbarkeit von moslemischen Müttern nicht leisten kann
    (Einsatz von Zusatzstoffen in Coca Cola und Lebensmittel in der arabischen Welt ?)

    Das Problem der überzähligen Söhne Afghanistans erkennen die Amerikaner bereits vor einem Jahrzehnt. Am 5. Februar 1997 informiert Generalleutnant Hughes, Direktor der US Defence Intelligence Agency, die Geheimdienstausschüsse von Abgeordnetenhaus und Senat: "Eine globale Bedrohung und Herausforderung der Vereinigten Staaten und ihrer auswärtigen Interessen ... sind ,Youth bulge"-Phänomene, ... die auch historisch die Schlüsselgröße für Instabilität gewesen sind." Noch mindestens weitere 20 Jahre nimmt das Rekrutierungsreservoir für Taliban, al-Qaida etc. immer nur zu. Im Jahre 2020 werden global 300 Millionen männliche Muslime zwischen 15 und 29 Jahren gegen 30 Millionen Amerikaner desselben Alters stehen. Da es sich bei Letzteren statistisch um einzige Söhne handelt, die gegen überzählige Brüder draußen ihr Leben aufs Spiel setzen müssen, suchen Nato und USA verzweifelt nach Entlastung
    http://www.welt.de/data/2006/10/16/1072851.html

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Erschliesst sich mir nicht, was noch ne Moschee
    in Neukölln ( Bezirk in Berlin ) mit einem TH. Forum zutun hat..und mit dem Threadtitel:

    Thailand wackelt - das Moslemfeindbild.

    Deshalb mal die Frage in den Raum gestellt..

    wie denken / was denken Thais über Moslems?

    Gibt doch einige thl. Schreiberinnen im Thaiboard hier..

    Mit Deutschkenntnissen?

    Das " Ansehen " eines KÄK ( nicht ein Kunde gemeint )konnte
    ich schon ab und an mitbekommen..

  4. #3
    Avatar von huahin

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="416641
    ........Das " Ansehen " eines KÄK ( nicht ein Kunde gemeint )konnte
    ich schon ab und an mitbekommen..
    'Kaek men' meinst du wohl? Damit sind aber nicht Moslems gemeint, sondern vor allem Inder.

  5. #4
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    " sondern vor allem Inder."
    _____

    Korrect.

    evtl. noch Pakistani, Sri lanka, so sie ihren Passport zeigen..


    ..dann gibts noch " nigro ".

    Dürfte auch klar sein..

    Nun, wie wird über das Todesurteil gegen Sa- damm ( nicht som tam ) in Th. gedacht..?

    Wäre auch mal interessant.

    Was wird über die Zerstörung buddistischer Reliquien in Afghanistan geredet, wird geredet?

  6. #5
    Avatar von DisainaM

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="416641
    Erschliesst sich mir nicht, was noch ne Moschee
    in Neukölln ( Bezirk in Berlin ) mit einem TH. Forum zutun hat..und mit dem Threadtitel:

    Thailand wackelt - das Moslemfeindbild.
    Es ging um das deutsche Moslemfeindbild von einigen Extrem-konservativen, und ihr neues Weltbild, der allgemeinen Bedrohung, und wie diese Kreise nun Thailand nach dem Putsch sehen,

    Der Kopf des Militärputsches, General Sondhi Boonyaratkalin, ist praktizierender Mohammedaner.


    Das Weltbild dieser neuen Moslemhasser zeigt sich jedoch nicht nur an ihrem Bild über Thailand, sondern auch an den angeführten Beispielen und Quellen zu anderen Dingen.

  7. #6
    Avatar von huahin

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Zitat Zitat von DisainaM",p="416678
    Zitat Zitat von Nokgeo",p="416641
    Erschliesst sich mir nicht, was noch ne Moschee
    in Neukölln ( Bezirk in Berlin ) mit einem TH. Forum zutun hat..und mit dem Threadtitel:

    Thailand wackelt - das Moslemfeindbild.
    Es ging um das deutsche Moslemfeindbild von einigen Extrem-konservativen, und ihr neues Weltbild, der allgemeinen Bedrohung, und wie diese Kreise nun Thailand nach dem Putsch sehen,

    Der Kopf des Militärputsches, General Sondhi Boonyaratkalin, ist praktizierender Mohammedaner.


    Das Weltbild dieser neuen Moslemhasser zeigt sich jedoch nicht nur an ihrem Bild über Thailand, sondern auch an den angeführten Beispielen und Quellen zu anderen Dingen.
    Na wenn du nach den Moslemhassern suchst, dann wirst du hier im Forum auch mehr als fündig.

  8. #7
    Avatar von phimax

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="416641
    wie denken / was denken Thais über Moslems?
    Meine Freundin meint, sie sollten ihre Religion (friedlich) leben/praktizieren können.
    Es sind Menschen, die halt einen anderen Glauben haben und warum sollte man ihnen den verbieten, wenn sie niemanden etwas tun?

    Die (beiderseitige) Gewalt findet sie nicht gut. Wenn ich sie dahingehend richtig interpretiere ist sie der Meinung, dass es sich über die Zeit aufgeschauckelt hat.

  9. #8
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Zitat Zitat von huahin",p="416680
    Na wenn du nach den Moslemhassern suchst, dann wirst du hier im Forum auch mehr als fündig.
    Wollte ich auch grad sagen, - aber viel mehr noch wundert einen die doch grosse "by stander Mentalität" und grosse Toleranz gegenüber antiislamischen Aussagen.

    Mohamedaner ist übrigens ein recht "rückständiger" Ausdruk für Moslems. Richtig nennt man sie woh Muslime. Eine typische Verzerrung, sehr Bezeichnend als Ausdruck vom Ansatz der Geringschätzung - oder wenn man so will von Ignoranz auf ganzer Ebene.

    Mit "Käk" sind in Thailand übrigens die vom indischen Kontinent stammenden (zumeist) Muslime gemeint (Pakistan, Kashmir und Nordinien, etc). Auch die Thais haben das glaube ich nie so genau genommen, - wozu auch....

    So oder so, die Zeiten wo man unter "Mohamedanern" Tepich- Gewürz und Dattelhändlerhändler, Aladins, 40 Krummsäbelreiter, Kalifen und Emire, Suleikas die den Tanz der sieben Schleier vorführen, sowie andere 'Fabelwesen' aus 1000 und einer Nacht - versteht, sind wohl endgültig vorbei.

  10. #9
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    hab nun zwztl. 1 ne thl. Person befragt.

    mai chorp muslim.
    mai chorp käk.
    mai chorp nigro.
    Falang ok.
    _______________

    Nun fehlt nur noch die Meinung auf thl. Strassen.

  11. #10
    Avatar von dutlek

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    Re: Thailand wackelt - das Moslemfeindbild

    Wie eine Thaifrau ueber Moslems denkt, weiss ich nicht. Aber wie @phimax schreibt:

    Zitat Zitat von phimax",p="416683
    ... sie sollten ihre Religion (friedlich) leben/praktizieren können.
    Der Buddhismus akzeptiert alle Religionen und redet keine schlecht. Wenn in den Medien ueber die verschiedenen Religionen berichtet wird, ist es sachlich und den Tatsachen entsprechend. Aber nicht eine Religion oder ein Glaube ist das Problem, sondern immer derjenige der ihn ausuebt.


    Gruss.....

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