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thailändischer als thai?

Erstellt von onnut, 16.11.2003, 10:45 Uhr · 25 Antworten · 1.725 Aufrufe

  1. #1
    onnut
    Avatar von onnut

    thailändischer als thai?

    wadee tuk khon,
    in der letzten zeit ist viel die rede von gesicht und gesichtsverlust,
    von rangordnung,dem ansehen der eigenen person ect.
    warum wollen viele thailändischer sein als die thai?
    die sprache zu erlernen,natürlich.
    die kultur lernen und versuchen zu verstehen,natürlich.
    sich zu benehmen,eigentlich selbstverständlich.
    niemanden zu erschlagen,teilweise schon schwerer.
    aber warum vergessen,das man farang ist?
    oder wollen wir zu thais mutieren?
    wenns mir spass macht,verlege ich kabel,obs der rangordnung entspricht oder nicht.
    wenn ich etwas nicht gut finde,werde ich das sagen und nicht auf mein gesicht achten.
    ich bin wie ich bin,weswegen soll ich mich in thailand verbiegen?
    leute ,thai sind toleranter als ihr denkt,versuchts einfach mal.
    weil thai und ihre kultur verstehen,dazu bedarf es mehr als vom hörensagen bekannte regeln einzuhalten!
    onnut

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Peter65

    Registriert seit
    17.02.2002
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    471

    Re: thailändischer als thai?

    @onut

    warum wollen viele thailändischer sein als die thai?
    die sprache zu erlernen,natürlich.
    die kultur lernen und versuchen zu verstehen,natürlich.
    sich zu benehmen,eigentlich selbstverständlich.
    niemanden zu erschlagen,teilweise schon schwerer.
    aber warum vergessen,das man farang ist?
    oder wollen wir zu thais mutieren?
    Genau dasselbe frage ich mich auch schon seit geraumer Zeit.
    Aber jeder wie er mag.
    Ich habe ja schon mal geschrieben, wenn es mir hier so gar nicht mehr gefallen würde, wäre ich trotz aller Schwierigkeiten schon lange ausgewandert. ich will doch mein kurzes Leben nicht an einem ungeliebten Ort verbringen.
    (Soll ein guter Rat an einige gewesen sein - so ganz kostenlos, weils Sonntag ist )

    Grüsse,
    Peter

  4. #3
    Avatar von Mang-gon-Jai

    Registriert seit
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    3.479

    Re: thailändischer als thai?

    @onut
    Ein interessanter Beitrag. Sicher lohnt es sich, darüber nachzudenken und die eigene Meinung einzubringen.
    Warum aber schreibst du diesen Beitrag im Stänker-Board?

    Gruß

    Mang-gon Jai

  5. #4
    Avatar von Mang-gon-Jai

    Registriert seit
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    3.479

    Re: thailändischer als thai?

    Beitrag nach "Treffpunkt" verschoben.

    Mang-gon Jai (Moderator)

  6. #5
    Rawaii
    Avatar von Rawaii

    Re: thailändischer als thai?

    Genau meine meinung onnut....

    Ich habe darüber auch schon mal meine meinung gesagt.

    Viele vergessen das in einer bikulturellen beziehung das wort bi drinsteckt, das bedeutet zwei kulturen.
    Warum versuchen viele die mit einer thai verheiratet sind thai zu werden?
    Schämen sich diese leute deren herkunft und kultur?

    Ich bin ja sowas gewohnt da ich als ausländer, der in deutschland wohnt, seit meiner kindheit mit 2 kulturen umgehen muss.
    Aber ich vergesse nie wo meine wurzeln sind.
    Egal in welchem land oder kontinent ich mich gerade aufhalte.

    Trotz der versuch meiner anpassung an die deutsche kultur behalte ich meine eigenheiten die von einer ausländischen kultur zeugen, und wurde immer von allen seiten akzeptiert.

    Man sollte nicht versuchen 100% sich einer anderen kultur anzupassen, das wäre ein armutszeugnis und eine schande den eltern und familie und deren herkunft gegenüber.

    Natürlich sollte man wenn man sich in einem fremden land aufhält die kultur erlernen und versuchen wichige verhaltensmerkmale zu respektieren und einzuhalten, aber wenn es nicht so wichtige sachen sind warum sollte man sich total verbiegen?

    Wie schon gesagt wurde sind die thais auch nur menschen, die eigentlich sehr verständnisvoll anderen kulturen gegenüber sind. Sie erwarten nicht das man 100% thai wird sondern das man sich bemüht dazuzulernen und das wichtige verhalten erlernt.

    Ansonsten sollte es in einer multikulti ehe auch so sein das sich beide partner aufeinender einstellen und nicht (in den meisten fällen der mann) einer von beiden seine herkunft vergisst oder aufgibt...






    Gruss Rawaii der sich niemals verbiegen lassen würde......

  7. #6
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: thailändischer als thai?

    Hallo Onnut, klasse, ich habe bei mir auch festgestellt, daß es einfacher ist, die Schuhe vor der Tür aus zu ziehen als in manchen Momenten auf den Einsatz des Filetmessers zu verzichten.
    Doch trotz aller Unkenrufe und Verbiegungsprognosen sehe ich es so: natürlich mag manchmal der Eindruck entstehen, dass da wer thailändischer als die Thais sein will oder möchte- Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass das Spektrum der Erfahrungen der Forum-member sehr vielschichtig ist. Da sind welche, die sind bereits alte Hasen – thailändische sozusagen -, da sind welche, die haben zwar mit Frauen was am Hut, allerdings keine Ambitionen eine ebensolche zu ehelichen, da sind welche, die fahren halt gerne durchs Land, da sind welche, die halten sich lieber in Pattaya oder im Issaan auf, da sind welche und und und.

    Um es auf mich zu reduzieren: natürlich interessiere ich mich für das meiste, was die Heimat meiner Frau betrifft, die Mentalität, die Sprache, die Kultur, der Buddhismus – und gerade dieses Interesse schlägt sich geballt in diesem Forum nieder. So, dass mitunter der Eindruck entstehen mag: Ja, hat der denn gar nichts anderes mehr im Kopp oder sonst wo ?

    Weit gefehlt, wie jedermann weiß, bin ich beruflich in einer Einrichtung ‚besonderer Art’ tätig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden hier interessiert, was ich unternehme, wenn ein abgelehnter afrikanischer Asylbewerber mich um Rat fragt, oder wie ich mich verhalten könnte, wenn mich ein libanesischer Drogendealer anbettelt, ich solle doch alles tun, um seine Abschiebung zu verhindern. Ich habe bereits oft zum Ausdruck gebracht, dass ich (wir) keine Ambitionen haben, nach meiner Pensionierung ständig in Thailand leben zu wollen, wir werden’s uns hier in diesem – in mancher Beziehung – immer noch gelobten Land gemütlich machen. Dann ist da noch die wieder auftauchende Segelleidenschaft, die durch die Möglichkeiten in Thailand natürlich wieder ganz neue Perspektiven aufzeigt. Und da werde ich Euch auch nicht damit behelligen, ob der Mondstand im Dezember Auswirkungen auf die Kompassmissweisung auf dem Weg durch den Suez-Kanal in Richtung Indischer Ozean hat. Dann sind da noch meine Bekannten, die deutschen, die heute noch nicht daran denken, dass man gefälligst die Schuhe vor der Tür auszieht, und die einen leichten Schauer auf dem Rücken bekommen, wenn ich ihnen von den Duschmöglichkeiten im Hause von Schwiegermutter erzähle. Da ist Suays Bestreben, sich mit den farang-typischen Lebensweisen vertraut zu machen, wobei sie stolz ist, dass sie mittlerweile sehr exakt die Preise in den Supermärkten vergleichen kann. Da ist ihre entwickelte Bereitschaft, die Dinge anzusprechen, die sie belasten, wenn’s auch noch mit einem verlegenen Lächeln passiert.
    Da ist mein Nachbar, mit dem ich mich über computertechnische Dinge austausche, und in der Reparatur von Fahrrädern habe ich mich langsam zu einem Spezialisten entwickelt.
    Nicht zu vergessen der Bereich der Photografie, in dem ich auch nicht so ganz unbedarft bin, bin mit den Vorbereitungen mit einer Photoserie meiner Heimatstadt beschäftigt.

    Also, Thailand und seine Besonderheiten sind nicht mein Leben, allerdings ein fester, und ich gebe zu, ein sehr interessanter Bestandteil davon. Und dieser Bestandteil, dieser Ausschnitt meines Lebens, schlägt sich hier im Forum nieder, nicht mehr und nicht weniger.

    Warum schreibt der Kali nun selbstdarstellerisch nur von sich ? Gibt’s denn keine anderen hier im Forum ? Natürlich, Euch nämlich, und ich bin sicher, dass es Euch allen – aber auch allen – im Grunde genau so geht.

    So, und nun gehe ich in meine deutsche Küche und geniesse eine thailändische Speise auf holländischem Geschirr serviert, dazu ein belgisches Selter in einem griechischen Weinglas, den Schottenrock gefaltet, derweil im Hintergrund ein französischer Barde eine schwedische Weise von sich lässt...

    Apropos, thailändischer als die Thais ? Ich könnte auf Anhieb noch nicht einmal sagen, was thailändisch eigentlich ist. Natürlich gibt’s ein Einstellungs- und Verhaltensweisen, die thailändisch erscheinen mögen, obwohl, für die Thais ist’s ja nichts Besonderes – sie unterscheiden sich halt von unseren.
    Ausserdem, ist jemand, der zwei Eisbeine ißt, deutscher als die Deutschen ?

  8. #7
    Avatar von x-pat

    Registriert seit
    06.11.2003
    Beiträge
    7.208

    Re: thailändischer als thai?

    Gutes Thema. Viele Langzeit Expats durchlaufen mehrere Phasen in Thailand. Die erste Phase "Alice in Wonderland" ist oft geprägt durch ungebrochenen Enthusiasmus (rosarote Brille) und weitreichende Ignoranz. Die zweite Phase "Wonderland no more" die mit dem Erlernen von Sprache und Kultur eingeleitet wird, ist bestimmt durch einsetzende Ernüchterung und beginnendes tieferes Verstehen der Realität des Lebens in Thailand. Im Extremfall können die Emotionen während dieser Phase in die entgegensetzte Reaktion umschlagen und viele Expats verlassen das Land nach frustrierenden Erlebnissen mit landestypischen Problemen. Die dritte Phase ("You are standing in my Thailand!") beginnt wenn man diese Probleme erfolgreich bewältigt hat. Man hat nun Methoden und persönliche Fähikeiten entwickelt, die Land und der Kultur angepasst sind und die in Thailand funktionieren. In dieser Phase verhält sich der angehende "Experte in thailändischer Lebensweise" oft thailändischer als die Thais (wie anfangs erwähnt) und belehrt eifrig die frisch Eingereisten über die Eigenarten des Landes - natürlich oft zu deren Unwillen. In dieser Phase vervollständigt der Einwanderer sein Wissen und vergleicht sein Können nun nicht mehr mit anderen Ausländern sondern mit den Einheimischen. Aber auch diese Phase ist temporär. Schliesslich erreicht der Expat - wenn er/sie lange genug im Land verweilt hat - eine Balance zwischen beiden Kulturen. Das Umschalten der Gedanken und Sprache funktioniert nun mühelos, man fühlt sich in beiden Kulturen komfortabel und ist im Westen wie im Osten zu Hause. Aber bis dahin fliesst oft viel Wasser den Rhein herunter.

    X-Pat

  9. #8
    darkrider
    Avatar von darkrider

    Re: thailändischer als thai?

    @Kali:
    Gut geschrieben, Du sprichst mir aus der Seele, auch wenn ich wahrscheinlich viel jünger bin als Du (36)
    @x-Pat:
    Genau diese "Belehrungen" der "alten Hasen" habe ich in Thailand -als
    3-Wochen-Tourist auch schon durchlitten. War sicher gutgemeint von denen, aber wenn ich mich an jeden von deren Ratschlägen gehalten hätte- oh je...
    Etwas gesunder Menschenverstand hat immer noch am besten geholfen.
    Kommt das "Belehren" eigentlich zustande, weil die Leute soviel negatives in Thailand selbst erlebt haben ?
    So long
    darkrider

  10. #9
    rasthomas
    Avatar von rasthomas

    Re: thailändischer als thai?

    Da ich mich hier noch nie vorgestellt habe, nutze ich mal diesen Thread dazu:

    Ich bin Deutscher, 37 Jahre alt. Mein eingeheirateter Großvater war Pole, deshalb war ich als Jugendlicher oft in Polen. Ich war lange Zeit in Afrika, habe gute Freunde aus Nigeria. Am Liebsten mag ich Musik aus Jamaica - Reggae. Beruflich war ich bisher überwiegend für taiwanesische und für ein amerikanisches Unternehmen tätig. Dadurch habe ich mich auch einige Zeit in Kalifornien aufgehalten.

    Meine Verlobte ist Thailänderin, obwohl ich Thailand noch nie besucht habe. Aber das werde ich bald nachholen. Mit meinen afrikanischen Bekannten kommt sie gut klar - sie möchte auch mal nach Afrika mit mir

    Egal was ich so im Leben gemacht habe, man hat immer mit Menschen zu tun. Anpassen oder verstellen musste ich mich bisher nirgendwo. Das Zauberwort war immer "Respekt".

  11. #10
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: thailändischer als thai?

    Ein ähnliches Thema gab es bereits als ich mich hier erstmals angemeldet habe, wenn ich mich recht erinnnere. Damals hieß es: Thailändischer als der König. Das Thema stellt sich für mich erst einmal folgendermaßen dar:

    Habe ich keinerlei Probleme (bei einem Kurzaufenthalt) in Thailand und mit dessen Kultur, dann sehe ich nicht direkt ein, weshalb ich mich intensiv mit den Details dieser Kultur, den Umgangsformen und allen möglichen Dingen auseinandersetzen sollte. Eine gewisse Höfflichkeit, Respekt, Kultiviertheit in allen Formen, ein gewisser Charme und manch andere annerkannte Tugenden, sprechen "fast" immer eine internationale Sprache. Im Fall wo ich mich über längere Zeit in diversen Situationen problemlos durch die Landschaft bewege, brauche ich mirt erst mal keine Gedanken zu machen. Dann kann ich immer noch bei Bedarf auf die Details zurückkommen und mich informieren.

    Ecke ich aber überall und an allen Enden an, muß ich mich den ganzen lieben Tag über alles aufregen was ich so beobachte, verstehe ich überhaupt nicht was rings um mich her gespielt wird, - dann sollte ich mich wohl eher etwas mehr über die Gepflogenheiten informieren.

    Es gibt natürlich auch Personen, und das hängt zuweilen mit dem Alter zusammen, (aber nicht unbedingt) die sich absolut und gar nicht an ihr "Gastland" anpassen wollen, seien daß nun Kurzurlauber oder Expats. Sie ziehen einfach stur ihre Nummer durch, und nehmen ihre (fremde) Umwelt nur so weit wahr wie sie ihnen angenehm, bzw. verständlich ist. Alles andere drängen sie in die komische, seltsame, verrückte und sensationelle Ecke, dort stört es sie weiter nicht. Ein solche Verhalten können manche Ausnahmefälle durchaus über mehrere Jahre oder gar jahrzehnte durchziehen ohne auch nur mit der Wimper zu zucken.

    Dann gibt es noch die folgenden zwei "Seiten der Medailie", erstens wie man die andere Welt wahrnimmt - und wie die andere Welt einen selbst wahrnimmt. Beides sind breits in den heimischen Gefielden zwei Paar Schuhe, - um so verschieder werden wohl beide Posten in der Fremde sein. Und wiederum gibt es Leute die sich daran stören, bzw. sich dafür interessieren wie sie auf die Thailändische Bevölkerung wirken, andere wiederum sind meist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, was ja zum Teil eine ganz legetime Beschäftigung ist...wenn man seine Umwelt dabei nicht ganz aus den Augen verliert.

    Dann gibt es diejenigen, die von Berufswegen, und/oder aus reinem Interesse und vielleicht auch aus Leidenschaft sich für alles mögliche was die angesprochene Kultur so zu bieten hat, tiefer beschäftigen wollen, bzw. müßen. In diese Kategorie ordne ich mich z.B. freiwillig ein.

    Es gibt auch Leute die in diesem Sinne heiliger als der Pabst sein wollen, wobei wir in etwa bei der Überschrift des Threads wären, und die Thaikultur und alles was damit zusammenhängt sozusagen bis zum Abwinken studieren wollen aber nicht etwa weil sie Ethnologen oder Soziologen von Beruf wären, sondern um sich in diesem Sinne irgendwann Heiligsprechen zu lassen, - von wem fragt sich boß! Aber von denen gibt es wohl eher wenige.

    Eine Kategorie habe ich allerdings noch vergessen: Es sind die, die irgendwie Angst davor haben sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen, (bzw. versuchen es zu verteufeln), weil dadurch ihre eigene Moral, Position in der Gesellschaft, ihre Freiheitsliebe und zuweilen ihre eigene Unsicherheit und Kulturlosigkeit in etwaige Bedrängnis geraten könnte.

    Wieviel und wie sehr Jeder sich mit der thailändischen Kultur und deren Gepflogenheiten auseinandersetzen will, sollte man jedem selbst überlassen, denke ich mal. Es richtet sich eh erst eimal nach dem Bedarf. Mir läge mehr daran wenn manche Beiträge gerade zu diesen Themen hier im Forum etwas recherchierter, oder zumindest etwas fundierter wären, denn wenn diese Dinge (meist unbewußt) verfälscht und extrem persönlich verfärbt wiedergegeben werden, dann nützt das niemandem was, im Gegenteil es stifftet nur Verwirrung.

    PS: Deshalb reagiere ich auch manchmal etwas alergisch auf eindeutig unwahrheitsgemäß wiedergegebene Details.

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