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Thailändische Uni-Rituale: Folter für die Erstsemester

Erstellt von KKC, 16.10.2013, 10:38 Uhr · 15 Antworten · 2.347 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Dann schon lieber die Angehörigkeit zu einer gewissen "Elite" durch die Krawatte bestimmen als so ein Bullshit! Erstaunlich wie manche Leute ihre abstruse Denkweise durch einen einzigen Beitrag manifestieren!
    Die Hinrichtung von Verdächtigen, die durch kein rechtsstaatliches Gerichtsverfahren als schuldig überführt sind,
    sondern ev. nur durch ihren Nachbarn denunziert wurden,
    dürfte man nach dem alten, rechtstaatlichen Verständniss als illegale Handlung begreifen.

    Während der Westen noch über den ersten schwarzen Präsidenten der USA jubelte und seinen Wahlspruch „Yes, we can“ imitierte, lernte der junge Pakistaner die andere Seite des neuen Mannes im Weißen Haus kennen. Die Drohnenattacke auf Fahim Quereshi war der erste Angriff dieser Art in Waziristan, der von Obama angeordnet wurde.
    Drohnen : Ewig summt der Tod | Politik.- Frankfurter Rundschau

    YES, WE CAN,
    wir können uns über das Recht erheben !

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Yogi

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    So langsam empfinde ich, dass ein "Code Red" ne geile Sache sein muss.

  4. #13
    Avatar von clavigo

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    Disi, mach mal Postfach leer, bitte! Danke...

  5. #14
    Avatar von fred1

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  6. #15
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
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    ist leer


  7. #16
    Avatar von DisainaM

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    ================================================== ==========

    ja,

    3 Jahre später,

    eine Notiz :

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::


    Student ermordet weil er nicht am Aufnahmeritual teilnahm

    Bangkok - Die Polizei verhaftete am Dienstag einen Studenten, der offenbar am Mord eines Mitschülers beteiligtwar, der anscheinend nicht an einem Aufnahmeritual teilgenommen hatte und dafür sterben musste.
    Teerapat Chuesin (20) ist der vierte Verdächtige, der festgenommen wurde, nachdem die Polizei seine dreiKlassenkameraden für die Tötung von Nattapong Satachon (24) am 28. Oktober verhaftete. Die Angeklagten und das Opfer gingen auf die Rajamangala University of Technology Phra Nakhon in Bangkok.
    Nattapong hatte an einem Nudelstand am Straßenrand gegessen, als die vier Studenten auf Motorrädern ankamenund auf ihr Opfer schossen. Die Verdächtigen haben offenbar ihre Tat eingestanden.
    Das Motiv des Mordes war die Weigerung von Nattapong an einem Aufnahmeritual teilzunehmen, das unterStudenten als „Rub Nong“ bezeichnet wird. Nattapong gehörte zu einer Gruppe von Studenten, die ihr Studium an der Universität in einem höheren Alter begannen und keinen Grund sahen, weshalb sie von jüngeren Mitschülern so unterwürfig behandelt werden.
    Teerapat Chuesin deckt sein Gesicht ab, als er am Dienstag zur Polizeistation gebracht wurde
    Die beiden Gruppen hatten einige Argumente und Faustkämpfe, weil die Organisatoren davon ausgehen, dass dies eher respektlos ist, nicht am Rub Nong teilzunehmen. Nattapong war der Anführer der älteren Studenten, die oft mitden Rub-Nong-Hardlinern verhandelten.
    Die vier Angeklagten planten schließlich Nattapong zu ermorden. Abgesehen von Teerapat Chuesin, warenSu....chai Sornpong (21), Visittasak Yam-in (21) und Pattarachai Somboondee (20) an dem Mord beteiligt.
    Alle sind des vorsätzlichen Mordes und Waffenbesitzes angeklagt worden. Die Polizei wird das Gericht heute am Donnerstag bei der ersten Anhörung bitten, den Verdächtigen einen Kautionsantrag zu verweigern.

    Rub Nong ist eine gängige Praxis an thailändischen Schulen und Universitäten.

    Die
    Aktivitäten beinhalten manchmal Gewalt und 5exuelle Belästigung,

    was
    zu Verletzungen und sogar zum Tod führen kann.
    Rub Nong, wörtlich übersetzt (rap = dienen) (Nong = kleiner Bruder), also der dienende Bruder, sinngemäss, der respekterweisende Bruder,

    wie dem auch sei,

    eine schlechte Zeit für Traditionen,
    da diese Traditionen nur das th. Gegenstück zu internationale Traditionen ist,

    haben sie eine Grundlage, sollten sich aber auch an der Realität des Machbaren orientieren.

    Das jemand dabei lebenslange Schäden, oder sogar sein Leben verlieren kann,

    gehört eindeutig nicht dazu.

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