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Thailändische Staatsanleihen ?

Erstellt von hschub, 11.08.2005, 12:44 Uhr · 36 Antworten · 5.235 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von x-pat

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Ob 0% oder 0.75% oder 1.5% ist schon fast egal, da eine Inflationsrate von 4%-5% das Bankguthaben ohnehin auffrisst. Ich stimme Otto zu, dass man einen gewissen "Sockelbetrag" in dem Land in dem man lebt benötigt, aber ob eine Anlage in Thailand -auch wenn es Staatsanleihen sind- für den Durchschnittsfarang Sinn macht, wage ich zu bezweifeln. Die täglichen/monatlichen Unterhaltungskosten in TH könnte man auch aus einem Offshore Konto speisen.

    Wer Geld in Thailand anlegen muss oder möchte, sollte Immobilien in Betracht ziehen. Meiner Ansicht ist das nach wie vor die lohnendste Anlage in TH. Eine Immobilie wird bestimmt auch nicht durch die nächste Asienkrise ausradiert. Ich meine damit aber nicht das Häuschen im Isaan, das auch in 20 Jahren weder Profit abwirft noch im Wert steigt, sondern Immobilien mit Investitionscharakter. Das Problem bei Immobilien ist nur leider, dass es Farangs nicht offen steht und das man mit solchen Anlagen nicht sehr flexibel ist.

    Cheers, X-Pat

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Serge

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Zitat Zitat von x-pat",p="267520
    ODas Problem bei Immobilien ist nur leider, dass es Farangs nicht offen steht und das man mit solchen Anlagen nicht sehr flexibel ist.
    Und denke auch, dass man sich bei derartigen Investments etrem gut auskennen muss. Ansonsten ist es hochgradig riskant und das Einstandskapital wesentlich hoeher.

  4. #23
    Avatar von wasa

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    ... sicher sind 15 % Quellensteuer vom Ertrag faellig.
    Eine Einkommen-Steuererklaerung in Thailand macht sicher nur Sinn,wenn man Lohnempfaenger in Baht bei einer Thai Firma ist.
    Ich bin ganz der Meinung meiner Vorredner wegen einer Anlage in Thailand,leider muss fuer ein Non-Immigration Visa ein gewisser Betrag (400 000.-/800 000.- Baht)geparkt werden.
    Immer nach Erhalt des Visa das Geld abheben und spaeter wieder das Konto auffuellen,ob das die beste Loesung ist?
    Die steigende Inflation ist ein grosses Problem,man muss das Beste draus machen,auf dem Thalad kaufen.

    Der naechste Crash kommt bestimmt,besser in old Germany das Geld parken und anlegen.Auch hier werden die Zinsen langfristig steigen.

    mfg

  5. #24
    Avatar von x-pat

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Serge: Und denke auch, dass man sich bei derartigen Investments etrem gut auskennen muss. Ansonsten ist es hochgradig riskant und das Einstandskapital wesentlich hoeher.

    Nicht wirklich. Gute Anlageobjekte zu finden ist derzeit gar nicht so schwer in Thailand. Nehmen wir zum Beispiel ein Mittelklasse Condo von 80 qm in zentraler Lage in der Sukhumvit Gegend. So ein Objekt ist zwischen 3 und 4 Mio zu haben und lässt sich relativ einfach vermieten. Wenn es sich in unter 12 Jahren amortisiert würde ich das als solides Investment ansehen. Interessanter aber auch spekulativer sind Landkäufe in den Vorstädten, in den Gebieten wo sich gerade einiges an Infrastrukturentwicklung tut. Dort sind Renditen von 10%-20% pro Jahr und mehr nichts Ungewöhnliches.

    Natürlich kann man damit auch auf die Nase fallen. Mein Schwiegervater hat zum Beispiel vor 12 Jahren ein Apartmenthaus auf gepachtetem Land gebaut und kann froh sein, wenn er die Unkosten nach 30 Jahren Pacht wieder heraus hat. Er hat die Entwicklung im Low-end housing Bereich falsch eingeschätzt und nicht richtig gerechnet. Mit etwas Sachverstand (den mein Schwiegervater leider nicht besitzt) kann man solche Fehler allerdings vermeiden.

    Das "hochgradig riskante" an der Sache ist eher, dass man für diese Anlage eine(n) Thai braucht, der/dem man über viele Jahre vertrauen kann.

    wasa: ...leider muss fuer ein Non-Immigration Visa ein gewisser Betrag (400 000.-/800 000.- Baht)geparkt werden.

    Ja, das ist in der Tat ein Manko. Das Bereithalten dieser Summe auf einem Konto kann bis zu 30,000 THB Kapitalverlust pro Jahr bedeuten. In einer idealen Welt wäre das auf einem Offshore Konto sicherlich besser aufgehoben. Allerdings kommt man als Expat wahrscheinlich nicht ganz ohne Thai Konto aus. Es ist schon praktisch, wenn man Thai Checks schreiben kann und Bares gebührenfrei aus dem ATM ziehen kann.

    Cheers, X-Pat

  6. #25
    Avatar von Dieter1

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Hi Expat,

    Immobilien sind bei den in Bangkok zu erzielenden Mietrenditen eine prima Investition (für Thais). Meine Kleine steckt jeden Euro den sie entbehren kann in Reihenhäuser (Townhouses). Bisher gelang es ihr immer so zu vermieten, dass sich das ganze nach 8 Jahren amortisiert.

    Gruss Dieter

  7. #26
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Ich kann da beim Imobiliensektor auch nur zustimmen ,man braucht aber eine Thai der man 100 % vertraut ,sonst ist die Imobilie weg.

    Wertsteigerungen sind enorm und auch ich wuerde heute beim Verkauf meiner Condos Gewinn machen.

    Macht aber Arbeit und Aerger und da lasse ich lieber alles beim alten und realisieren den Gewinn nicht.
    Cambodia und Vietnam haben auch interessante Anlageobjekte und in China werde ich mich nochmal umschauen.

  8. #27
    landerback
    Avatar von landerback

    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Morgen,
    ich dachte eigentlich bis jetzt das man Condos auch als Ausländer kaufen kann. Warum brauche ich da eine Thaifrau der ich zu 100% vertrauen muß?

  9. #28
    Avatar von Dieter1

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Condos kannst natürlich auch als Ausländer kaufen, aber der eigentliche thailändische Immobilienmarkt als Investment bleibt Dir verschlossen.

  10. #29
    Avatar von Serge

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Zitat Zitat von x-pat",p="267536
    Das "hochgradig riskante" an der Sache ist eher, dass man für diese Anlage eine(n) Thai braucht, der/dem man über viele Jahre vertrauen kann.
    Das hochgradig Riskante ist:
    Du musst den Verkaeufer oder Eigentuemer gut kennen.
    Du musst das Thai Gesetz gut kennen.
    Du musst die Thai Logik auf dem Ti-Din, dem Grundbuchamt, verstehen.
    Du brauchst einen Agenten Deines Vertrauens, wenn Du dies nicht alles wissen willst.
    Du brauchst ein gutes Objekt, gerade wenn es nicht fuer Eigenbedarf sondern als Investmentobjekt betrachtet wird, dass den Erfordernissen genuegt.
    Du musst den Markt gut abschaetzen und bewerten koennen.
    Du musst den Standort bewerten koennen.
    Du musst das Objekt selbst bewerten koennen - alles in allem also die Wiederverkaufswahrscheinlichkeit.
    Die Marktentwicklung, lokal und regional.
    Und das Startkapital ist um einiges hoeher als zum Beispiel Bonds.

    Das ist schon etwas mehr als "nur" der Thai, den man beim Condo ja zum Beispiel gar nicht braucht. Und den kann man in der Regel ueber einen Anwaltsservice umgehen. Denke mal fuer den "normalen" Touristen ist es riskant. Fuer Dich wohl eher nicht.

    Ich zum Beispiel wuerde zur Zeit nicht in Bangkok investieren, sondern ruhig abwarten. Ebenso nicht in Shanghai. In Phnom Phen auch nicht. Eher eventuall in Rayong, oder Prachuap, Da Nang oder Saigon.

  11. #30
    Avatar von x-pat

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    Re: Thailändische Staatsanleihen ?

    Serge: Du musst den Verkaeufer oder Eigentuemer gut kennen.

    Das ist eigentlich nicht nötig. Die besten Gelegenheiten ergeben sich oft in Zufallsentdeckungen, Notverkäufen, Bankverkäufen, oder Auktionen.

    Du musst das Thai Gesetz gut kennen.

    Nur zu einem recht geringen Grad. Man muss sicherlich die Grundlagen von Landrechten, Titel, Eigentumsrecht, Verträge, und Steuergesetze verstehen. Aber das ist in jedem Geschäft so.

    Du musst die Thai Logik auf dem Ti-Din, dem Grundbuchamt, verstehen.

    Stellt für einen mittelmäßig begabten Menschen kein großes Hindernis dar, oder?

    Du brauchst einen Agenten Deines Vertrauens, wenn Du dies nicht alles wissen willst.

    Nein danke. Dann lieber do-it-yourself.

    Du brauchst ein gutes Objekt, gerade wenn es nicht fuer Eigenbedarf sondern als Investmentobjekt betrachtet wird, dass den Erfordernissen genuegt.

    Sind in Fülle vorhanden.

    Du musst den Markt gut abschaetzen und bewerten koennen.

    Stimmt. Aber dafür gibt es viele öffentlich zugängliche Informationsquellen.

    Du musst den Standort bewerten koennen.

    Meine Devise: Keine Experimente. Bei dem bleiben was man kennt.

    Du musst das Objekt selbst bewerten koennen - alles in allem also die Wiederverkaufswahrscheinlichkeit.

    Auch das ist keine schwarze Magie, sondern Erfahrung. Wenn man sich erst einmal einige hundert Objekte angeschaut hat, dann projiziert das geistige Auge sofort ein automatisches Preisschild sobald man ein neues Objekt sieht.

    Und das Startkapital ist um einiges hoeher als zum Beispiel Bonds.

    Das ist in der Tat der grösste Nachteil (abgesehen von der Thai Ownership). Nicht jeder kann und möchte Kapital in Thailand langfristig binden. Bonds sind sicherlich weniger riskant, aber der Ertrags/Risko Quotient ist geringer.

    Ich zum Beispiel wuerde zur Zeit nicht in Bangkok investieren, sondern ruhig abwarten. Ebenso nicht in Shanghai. In Phnom Phen auch nicht. Eher eventuall in Rayong, oder Prachuap, Da Nang oder Saigon.

    Der Bangkok Wohnungsmarkt ist in der Tat übersättigt, aber trotzdem weniger spekulativ als Prachuap oder Rayong. In Rayong habe ich noch nicht so viel Properties gesehen, aber was Prachuap angeht stimme ich dir zu. Da sehe ich auch langfristig (innerhalb von 10 Jahren) gutes Potential.

    Cheers, X-Pat

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