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Thailändische Merkwürdigkeiten

Erstellt von x-pat, 21.04.2005, 05:56 Uhr · 32 Antworten · 2.010 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Lage

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Strohrum kommt super.
    Ich sahs mal in der English Bar in der Soi Eric in Patong und Eric kam mit einer Flasche Strohrum, den seine Eltern mitgebracht hatten.
    Er fragte mich ob ich ein Gläschen mit ihm trinke. Gerührt ob der Ehre und im Bewustsein vor dem Trinken erst einzuatmen sagte ich zu.
    Als die Damen der Bar mitbekamen, das es etwas umsonst gibt haben sie sich sofort um uns geschaart. Eric in Geberlaune, war bereit mit ihnen zu teilen.
    Kaum waren die Gläser leer, ging das geschrei los.
    Später am Abend meinte Danny, der Boss der Bar, das er seine Mitarbeiterinnen noch nie nach sowenig Flüssigkeit so lustig gesehen hätte.

  2.  
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  3. #22
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Zitat Zitat von Lage",p="238755
    ...nach so wenig Flüssigkeit so lustig gesehen hätte.
    Ich erinnere mich an meinen ersten Kontakt mit dem Teufelszeug. Oesterreich, Skireise des Gymnasiums. Ein paar Oesis wollten uns testen...

    ...aber wir rutschen ins offtop, sorry.

    Chock dii, hello_farang

  4. #23
    Avatar von MadMovie

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Zitat Zitat von Lage",p="238755
    Später am Abend meinte Danny, der Boss der Bar, das er seine Mitarbeiterinnen noch nie nach sowenig Flüssigkeit so lustig gesehen hätte.

    (Selbstermahnung: Krieg dich wieder ein, MadMovie)

  5. #24
    Avatar von x-pat

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Eine weitere thailändische Eigenart, die mir schon lange aufgefallen ist:

    Die Abwesenheit von Häusern in Hanglage.

    Niemand scheint in Thailand Häuser gerne in Hanglage zu bauen, obwohl einiges dafür sprechen würde. Die traditionelle Pfahlkonstruktion eignet sich hervorragend für abschüssiges Gelände, man geniesst bessere Aussichten und vermutlich auch bessere Windzufuhr/Belüftung am Hang, zusätzlichen Schutz vor Hochwasser, Hanglagen lassen attraktive mehrstufige Etagen zu, und last but not least - das Bauland ist viel billiger. Die Thais bauen jedoch am liebsten auf dem platten Land, flach und ebenerdig, am besten gleich zur Straße hin. Etwas langweilig... Die einzigen Ausnahmen scheinen Tempel zu sein, und solche Gegend wo die Topologie eine Hanglage erzwingt, wie zum Beispiel die Stadtränder von Chiang Mai und Hua Hin. Welche Erklärung gibt es dafür?

    x-pat

  6. #25
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    @x-pat,

    Meine Erfahrung mit "Bausubstanz" und Hausbau in Thailand lässt mich darauf schliessen, dass:

    1. Man konventionelle Bauweisen (auf flachem Land) schlicht vorzieht.

    2. Die Kostenfrage eine grosse Rolle spielt

    3. Angst hat (von Unternehmer- und Bauherrseite), dass die Einsturzgefahr zu gross ist. Statik wird meist nach dem System Pi x Daumen ausgerechnet.

    4. Generell nicht sehr experimentierfreudig ist in Thailand.

    5. Der Aufwand durch fehlen von Baukränen, kleinen Makros und ähnlichen Hilfsmitteln meist zu gross und nicht gerechtfertigt scheint.

    6. Es möglicherweise (für Thais) als alles andere als Prestige angesehen wird, im "Hang" zu bauen und zu wohnen.

    7. Man will kein "puat hua", keine Kopfschmerzen/zerbrechen wegen unkonventionellen Bauweisen.

  7. #26
    Avatar von dulidirk

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Hallo,

    also wenn ich mich auf Phuket so umsehe, speziell die Gegend um Patong/Karon, dann sehe ich doch mehr als genug "Pfahlbauten", aber ich glaube die Lösung dafür ist doch recht simpel. Alles ist sehr hügelig (bergig ist wohl zu übertrieben) und Bauland in der Gegend sehr knapp, also macht man aus der Not eine Tugend und baut auf Stelzen!
    Dabei ist mir aufgefallen, daß viele Thais das sogar als überaus praktisch empfinden, kann man doch jetzt unterm Haus die ungenutze Fläche wunderbar als Müllhalde verwenden.
    Eher verwundert es mich, daß man in Thailand noch nicht wirklich die bautechnische Erfindung des Kellers nutzt, sicher ist mir bewußt, daß man in Thailand sehr, sehr selten einen Heitzungskeller braucht, aber der allgemeine Platzgewinn wäre schon enorm. Sicher hat es viel mit Kostenersparnis beim Bauen zu tun, aber der Kostenaufwand in Relation zum dafür gewonnenen Platz ist nicht so groß.
    Ist natürlich klar, daß ein Keller nur in Frage käme, wenn man nicht auf Pfählen baut, aber wie hier ja vorher schon erwähnt wurde, wird meist auf dem flachen land gebaut.

    Gruß dulidirk

  8. #27
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    @dulidirk,

    Eher verwundert es mich, daß man in Thailand noch nicht wirklich die bautechnische Erfindung des Kellers nutzt
    Dafür gibt es zwei Gründe:

    1. Kann man einen Keller in Thailand auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit und der hohen Temperaturen (ein Kelle kühlt in Thailand nicht ab, wie bei uns im Winter - und hällt die Kühle den Sommer über somit auch nicht) höchstenfalls zum Züchten von Schimmelpilzen benutzen.

    2. Ist das Risiko dass während der Regenzeit und bei Übeschwemmungen volläuft zu hoch, - und vielerorts steigt der Grundwasserspiegel in dieser Zeit zusätzlich über die 2 Metergrenze.

    Ich kenne einen Architekten, der unbedingt einen Keller haben wollte, war noch Stolz darauf dass er der Einzige in der Ganzen Gegend ist der sowas hat. Nun, er hat (wie schon angedeutet) nichts anderes als eine unterirdische Schimmelpilzzüchterei, in der er nichts aber auch gar nichts abstellen kann, - geschweige denn sich dort aufhalten.

  9. #28
    Avatar von dulidirk

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    @ Mr_Luk

    vielen Dank für die Aufklärung!
    Gebe zu Grundwasser und das Verhalten eines Kellers bei immer wärender Wärme ist mir nicht in den Sinn gekommen.
    Und sei dir gewiß ich werde es nicht vergessen, damit ich nicht eines Tages der einzige Trottel im Dorf bin der nen Keller hat.

    Gruß dulidirk

  10. #29
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Alles ist sehr hügelig (bergig ist wohl zu übertrieben) und Bauland in der Gegend sehr knapp, also macht man aus der Not eine Tugend und baut auf Stelzen!
    Eben, und in diesen Gegenden hat man auch eine gewisse Erfahrung mit dieser Bauweise, die sich über die Zeit und aus der "Not" heraus entwickelt hat. In facheren Gegenden zieht man aber konventionelle Bauweisen vor. Stelzbauten sind aber auch im Norden sehr häufig und zwar zu dem Zweck um Nager und Schlangen den Zugang zum Haus zu erschweren - und natürlich um den schattigen- und vor Regen geschützten "Raum" darunter nutzen zu können. "Pfahl" oder Stelzbauten sind aber wiederum etwas anderes als Terrassenbauten in Hängen und Hügeln (siehe Steiküsten etc.).

  11. #30
    Avatar von x-pat

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    Re: Thailändische Merkwürdigkeiten

    Luk: Nun, er hat (wie schon angedeutet) nichts anderes als eine unterirdische Schimmelpilzzüchterei, in der er nichts aber auch gar nichts abstellen kann, - geschweige denn sich dort aufhalten.

    Köstlich! Erinnert mich an alte Bauprojekte der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, die in Thailand vor langer langer Zeit Häuser nach deutschen Plänen aufstellen ließ - mit Unterkellerungen und schneetragenden Dächern.

    Luk: "Pfahl" oder Stelzenbauten sind aber wiederum etwas anderes als Terrassenbauten in Hängen und Hügeln.

    Nein, die traditionelle Bauweise der Häuser lässt sich ohne Modifikation in Hanglagen verwenden. Du musst nur einige der Stützen kürzer machen. Aber wahrscheinlich hast du mit den genannten Gründen Recht. Ein weiterer Grund, der mir noch einfällt, ist das man traditionell in der Nähe des bewirtschafteten Landes baut, und das es nun mal einfacher ist, Land in der Ebene zu bewirtschaften als an einem Hang.

    x-pat

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